Rohrbruch! So´n Schei…!

Rohrbruch! So´n Schei…!

Abwasserleitungen sind der Darm des Hauses: Jeder weiß wo sie liegen, aber keiner will reinschauen. So manche „Darmspiegelung“ aber bringt dann Risse und Rohrbrüche ans Tageslicht. Meist ist danach Schicht im Schacht, zumindest auf dem Konto – wenn die Versicherungsbedingungen der Gebäudeversicherung „am Arsch vorbei“ formuliert sind. Die Kosten für die „Darmsanierung“ gehen oft in den fünfstelligen Bereich.

Abwasserrohre? Hab ich auch! Oder?

Sind Sie auch der Meinung, Ihre Gebäudeversicherung deckt Rohrbruch an Ihren Abwasserleitungen? Auch außerhalb des Hauses? Bis an den Kanal? Vielleicht haben Sie ja in den letzen Jahren mal Post von der Versicherung  bekommen, ein tolles Angebot: Bisschen billiger und „neueste“ Bedingungen – Sie solln doch immer bestens versichert sein. Nicht selten heißt das für Sie: Die Deckung für Brüche an Abwasserleitungen außerhalb des Hauses hat man stillschweigend aus dem Vertrag entfernt. Wenn sie denn zuvor überhaupt mitversichert waren.

Rohrbruch versichern oder Bank ausrauben

Schäden an Abwasserleitungen können sehr, sehr teuer werden. Uns ist noch kein Schaden unter 6000 € untergekommen, meist liegen die Sanierungskosten über 10.000 €. Manche Versicherer begrenzen die Schadenszahlung auf 2.500 € oder ähnlich lächerliche Beträge, rühmen sich aber des Mitversicherns der Abwasserleitungen. Was nützen Ihnen 2.500 €, wenn die Bruchstelle unter der Bodenplatte des Hauses liegt?

Passus in den „Besonderen Bedingungen“

Achten Sie bei Gebäudeversicherungsbedingungen unbedingt auf diesen Passus: „Versicherung von  Ableitungsrohren auf und außerhalb des Grundstücks“. Entgegen aller Gerüchte: Es gibt noch Versicherer, die diese Deckung anbieten, und es sind nicht die teuersten! Mindestens 10.000 € je Schaden sollten versichert sein, idealerweise jeweils diesseits und jenseits der Grundstücksgrenze. Manche Versicherer hängen die Erstattung prozentual an die Versicherungsumme der Gebäudeversicherung. Dann bestehen Sie auf mindesten 5%, multipliziert mit dem Anpassungsfaktor.

Wo Sie solche Versicherungen bekommen? Na hier 🙂

 

Betriebsschaden – was ist das?

Betriebsschaden – was ist das?

Thema Nr. 1 in den letzten Wochen? Volkssport Autoversicherungsvergleich – das bewegt uns! Billiger ist immer besser, glaubt man. Der Teufel wohnt bekanntlich im Detail, und eines dieser Details heißt: Betriebsschaden. Aber was ist das eigentlich?

 

Unachtsamkeit kann zu Betriebsschaden führen

Jeder kennt das: „Ups, den Stein hatte ich gar nicht gesehen“. Auf Feldwegen oder schlechten Straßen kann man schon mal mit der Ölwanne aufsetzen. Wird dabei die Ölwanne beschädigt, zahlt das die Vollkaskoversicherung, vorausgesetzt Sie haben eine abgeschlossen. Tritt aber nun Öl aus und frisst sich daraufhin der Motor fest, ist das in der Regel KEIN Kaskoschaden. Den kaputten Motor zahlen Sie aus der eigenen Tasche, oder Sie haben eine Kaskoversicherung die für Betriebsschäden leistet.

 

Begriff Betriebsschaden

Vereinfacht gesagt ist der „Betriebsschaden“ also der Gegenbegriff zum „Unfallschaden“. Ein Unfall ist ein „unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis“. Das muss allerdings unfreiwillig sein muss (ein „künstlicher Unfall“ ist also keiner). Betriebsschäden sind dagegen solche Schäden, die aus dem versicherten Fahrzeug heraus entstehen. Es wäre zum Beispiel auch denkbar, dass Sie mit Ihrem Fahrzeug in einen Graben rutschen. Läuft der Motor dann noch weiter und frisst sich aufgrund der Schieflage des Fahrzeugs fest, ist auch dies ein Betriebsschaden der nicht von der Kasko übernommen wird.

Der Klassiker: Die Motorhaube springt während der Fahrt auf und schlägt gegen die Frontscheibe. Das ist ein klassischer Betriebsschaden.

Empfehlenswert besonders bei neuen Fahrzeugen

Gerade bei neuern Fahrzeugen lohnt der Blick in die Bedingungen der vermeintlich billigen neuen Angebote. Ein Motor kostet in der Regel einige tausend Euro. Tragisch, wenn man dachte, er sei versichert gewesen.

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Der „F…. you Status“ – bescheiden und sparsam

Wie viele richtig gute Steuersparmodelle kennen Sie? Modelle, die nicht nur Steuern sparen, sondern auch noch Gewinne erwirtschaften? Was ist mit staatlich geförderten Anlagen? Wie viele kennen Sie, die echt gut laufen, ohne horrende Folgekosten? Subventionsversprechen und Steuerängste erzeugen Gier, Hektik und Panik. Am Ende gewinnt die Bank. Was Sie brauchen, ist der „fuck you Status“.

 

 

Bescheiden und sparsam, die Grundlage der Unabhängigkeit

In dem Spielfilm „The Gambler“, prägt John Goodman den Begriff des „fuck you Status“. „Ein kluger Mann“, so sagt er, „baut auf fuck you.“ Was er damit meint ist: Sei bescheiden und sparsam, und dann kann dir keiner was.
Geldanlage funktioniert so ähnlich. Hochglanzprodukte mit verlockenden, nie dagewesenen Möglichkeiten, oder ein künstlich losgetretener Hype: Und schon springt die Verkaufsmaschine an. Nehmen Sie Bausparen oder Riestersparen: Oft gigantische Produktkosten und lächerliche Verzinsungen. Jahrelang hochgejubelt, nun plötzlich im Rampenlicht des Verbraucherschutzes. Dabei waren die Rahmenbedingungen immer schon bekannt.

 

Wie die Lemminge

Dann der Run auf Aktien. Immer wenns besonders gut läuft, springen alle auf den fahrenden Zug. Fallen die Kurse, wird panisch und unter Verlusten verkauft. Das Gewinnversprechen, die Gewinnerwartung, verpufft. Wie die zweieinhalb Millionen des Gamblers.

 

Der „unverwüstliche japanische Kleinwagen“

Darum: Legen Sie bescheiden an, schinden Sie keine Steuervorteile heraus und pfeifen Sie auf staatliche Almosen. Beides wird Ihnen durch Produktkosten und spätere Steuer ohnehin wieder weggenommen. Legen Sie sparsam an, lassen Sie Trends laufen und machen Sie „Ihr Ding“ für sich selbst sicher. Und zwar so, dass es für Sie verfügbar, flexibel und rentabel ist. Wie das geht, sehen Sie hier.
Viel Erfolg dabei!


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Sportunfälle: Eigenbewegung

Sportunfälle: Eigenbewegung

Sportunfälle richtig versichern: Kraftanstrengung und Eigenbewegung

Die schönste Nebensache der Welt: Laufen! Was, wenn durch Eigenbewegung eine Sehne abreißt oder ein Muskel? Wir Sportler wissen um den Wert unserer Gesundheit, denn ohne Gesundheit kein Sport. Bei der Unfallversicherung geht Qualität geht vor Preis. Denn haben Sie Lust nach einem Unfall mit der Versicherung zu streiten? Wir erklären, auf welche Klauseln in den Bedingungen Sie achten sollten.

Bänderriss durch Kraftanstrengung

Man kann auch mal danebentreten oder bei anderen Sportarten plötzlich einen Riss in der Schulter spüren. In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind Unfallfolgen ausgeschlossen, wenn diese durch Eigenbewegung entstehen. Unfälle durch Kraftanstrengungen sind sehr wohl Bestandteil der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen, jedoch wird die Leistung durch diverse Ausschlüsse eingegrenzt. Denn der Begriff Unfall setzt eine Einwirkung von Außen auf Ihren Körper oder Ihren Geist voraus!

Dabei entstehen Schäden gern auch bei profanen Bewegungen die man immer und immer wieder ausgeführt hat. Egal ob beim Sport oder im Haushalt: 1000 Mal ging es gut, und plötzlich ist das Kreuzband hinüber.

Eigenbewegung

Foto: © Stefanos Lespouridis by fotolia.com

Auf die Besonderen Versicherungsbedingungen kommt es an!

Unter den Versicherungsschutz sollten möglichst auch fallen: Durch Eigenbewegung des Versicherten hervorgerufene sonstige Verrenkungen, Zerrungen und Zerreißungen an Gliedmaßen und Wirbelsäule, Leisten- und Knochenbrüche, Bauch- und Unterleibsbrüche, sowie Meniskusschäden.

Wenn dies so in den Besonderen Bedingungen aufgeführt ist, sind Sie gut versorgt.

Die Bandscheibe ist ausgeschlossen

Der Wehrmutstropfen bei all dem: Die Bandscheiben sind auch in den besten Versicherungsbedingungen ausgeschlossen, wenn der Unfall durch Kraftanstrengung oder Eigenbewegung eintritt. Im Alter, wenn Sehnen und Bänder nicht mehr so elastisch sind, sind Unfälle durch Eigenbewegungen wahrscheinlicher, als in jungen Jahren. Trotzdem: Unfallversicherungen für Läufer und Mountainbiker sollten auch dann leisten, wenn die Eigenbewegung die Ursache ist. Neben den Bandscheiben gibt es noch genügend andere Bauteile des Körpers, die durch einen Unfall dauerhaft geschädigt werden können.

Unfallfolgen kosten Geld

Bleibt nach einem Unfall das Bein steif oder die Schulter starr, müssen Sie ggf. ein anderes Auto kaufen oder Ihr Bad umbauen. Das psychischen Leid, das mit dem Verlust körperlicher Fähigkeiten einhergeht, läßt sich nicht entschädigen. Die materiellen Folgen jedoch kann man absichern. Das alles ist nicht umsonst zu haben. Aber Unfallversicherungen sind relativ preiswert zu haben.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH