Kassel-Marathon 2019 – wir sind dabei

Kassel-Marathon 2019 – wir sind dabei

Unser Motto ist klar: Gesundheit ist die beste Versicherung

Mit diesem Motto unterstützen wir seit Jahren den Nordhessencup, die Volkslaufserie unserer Heimat. Nun gehen wir auf die Langstrecke – seit heute sind wir offizielles Mitglied im Organisationsteam des Kassel-Marathon. Unser Part ist die Versicherung der Veranstaltung. Wir freuen uns dabeisein zu dürfen und werden, wie gewohnt, alles geben (auch beim Lauf).

 

Event mit großer Stimmung

Jeder Finisher des Kassel-Marathon kennt die besondere Stimmung beim Durchlaufen der Zielrunde im Auestadion. Damit dieses Gänsehautfeeling auch in Zukunft garantiert ist, bedarf es vieler Vorarbeiten und vor allem vieler Helfer, denen an dieser Stelle nochmal gedankt sein soll! Der Kassel-Marathon bleibt fester Bestandteil der nordhessischen Laufszene, und wir sind dabei.

 

Topläufer aus Nordhessen

Winfried Aufenanger, Initiator und Motor des Kassel-Marathon, versammelt zudem im Laufteam Kassel großartige Leichtathleten. Zum Beispiel Melat Kejeta, im Bild zweite von rechts, ist 2016 Deutsche Meisterin über 10 KM geworden und lief den „Venloop“ Halbmarathon in 1:08:41, eine Weltklassezeit die sie auf den zweiten Platz brachte. Mit Jens Nerkamp vom Laufteam Kassel ist zudem ein weiterer Topsportler in Nordhessen Zuhause: 2018 wurde Nerkamp Deutscher Vizemeister im Halbmarathon! Hut ab!

 

Kassel-Marathon für alle

Trotz der Meisterschaftserfolge: Der Kassel-Marathon ist und bleibt eine Breitensportveranstaltung, ein Event an dem jeder seine Freude haben soll, egal wie schnell. Laufen, insbesondere Laufen in der Gemeinschaft, hält fit und gesund und ist das beste Anti-Aging-Programm überhaupt. Gesundheit ist nun mal die beste Versicherung – deshalb ist unser Engagement beim Kassel-Marathon überhaupt nur logisch!

 

Laufen ist die Wunderpille

Vermutlich war es Herbert Steffny der den Spruch geprägt hat, Laufen sei die Pille, die jeder um jeden Preis kaufen und schlucken würde, wenn es sie denn zu kaufen gäbe. Es nützt aber alles nichts: Raus an die Luft, egal bei welchen Wetter. Laufschuhe geschnürt und los. Es muss nicht gleich ein Marathon sein, denn der Kassel-Marathon bietet auch die Halbmarathondistanz an, auch für Walker. Nicht Bestzeiten sind das Ziel, sondern Freude am Laufen, wie das Beispiel der Walking-Gruppe-Vellmar zeigt.

Viel Freude in der kommenden Laufsaison! Wir sehen uns Mitte September in Kassel an der Startlinie!

 

 

Datenmißbrauch und Folgen

Datenmißbrauch und Folgen

Anton B. besitzt eine kleine Boutique nahe der Innenstadt. Er verkauft dort eine feine Auswahl an Modeartikeln. Eines Tages erhält er einen Brief von der Staatsanwaltschaft. Darin wird der Vorwurf erhoben, Anton B. habe unberechtigt Kundendaten an einen Gewinnspielbetreiber verkauft. Dies sei ein Verstoß gegen die Datenschutzvorschriften. Die Tat sei nach § 42 BDSG strafbar und es drohe eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren. Anton B. ist entsetzt. So etwas würde er nie tun! Seine Kunden kennt er fast alle persönlich.

Datenmißbrauch oder Konkurrenzkampf?

Er ruft bei seiner Rechtsschutzversicherung an und fragt um Rat. Dort empfiehlt man ihm einen spezialisierten Rechtsanwalt. Dieser übernimmt nun die Verteidigung in diesem Strafverfahren und beantragt bei Gericht Akteneinsicht. Dabei stellt sich schnell heraus, dass ein Kunde von Anton B. die Sache zur Anzeige gebracht hat. Der Kunde trägt vor, dass er kurz nach dem Einkauf bei Anton B. plötzlich und auffällig viel Post und Anrufe von Gewinnspielanbietern aller Art bekommen hat. Diese Post wurde den Ermittlungsbehörden auch übergeben. Anderen hätte er in dem Zeitraum seine Daten nicht preisgegeben.

 

Datenmißbrauch oder Rache?

Anton B. kennt diesen Kunden nur zu gut. Er war ein paar Wochen nach seinem Einkauf erneut in der Boutique und wollte eine Hose zurückgeben. Da er diese jedoch offensichtlich bereits getragen hatte, lehnte Anton B. die Rücknahme ab. Gegebenenfalls erfolgte die Anzeige nun aus Verärgerung darüber, wendet Anton B. ein. Da die Staatsanwaltschaft im Rahmen der Ermittlungen allerdings weitere Anhaltspunkte gegen Anton B. bei einem der Gewinnspielbetreiber findet, lässt sie sich nicht zur Einstellung des Verfahrens bewegen und erhebt Anklage.

 

Datenmißbrauch, was anderes als ein Verkehrsunfall

Anders als beim Überfahren einer roten Ampel, sind Datenmißbrauch und Datenschutz für den „normalen“ Unternehmer heute kaum noch zu verstehen. Was darf ich, und was nicht? Welche Daten darf ich speichern, welche auf keinen Fall? Und wenn, warum nicht? Heerscharen von Anwälten leben allein davon, dass die Gesetzeslage so kompliziert ist. Aber eines ist natürlich klar: Die Daten eines Kunden an Gewinnspielbetreiber weiterzugeben, ist natürlich tabu, außer der Kunde wünscht dies. Aber wer will das schon? Und wie war denn nun die Sachlage?

Datenmißbrauch

Foto: by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_

Teure Angelegenheit

Nach mehreren Verhandlungstagen mit Zeugenvernehmung, sieht das Gericht keine ausreichenden Beweise gegen Anton B. und spricht ihn von den Vorwürfen frei. Die von seiner AUXILIA Rechtsschutzversicherung vorgestreckten Rechtsanwalts- und Verfahrenskosten werden von der Staatskasse erstattet.

 

Hintergrund

Dieser Fall ist über die Leistungsart Daten-Rechtsschutz für Selbständige, Firmen und Vereine in Produkten versichert, die Rechtsschutz für den Firmen-Bereich beinhalten.

Quelle: KS-Auxilia

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

Unglaublich aber wahr: 12.842 Euro Honorar verlangte ein „Kollege“ von einem Kunden für die Einrichtung einer privaten Altersvorsorge. Und dies selbst dann, wenn der die Vorsorge gar nicht bespart. Finanzverblödung vom Feinsten!

 

Finanzverblödung – beim Berater

Ein Vertreter, der sich Förderer des Mittelstandes nennt, auf Akquisetour in Nordhessen bei einem Selbständigen, der zufällig auch mein Kunde ist. Der sogenannte Föderer des Mittelstandes muss sich unbedingt seine Versicherungsverträge „mal ansehen“ um Optimierungsmöglichkeiten herauszufinden.

 

Kündigen und neu abschließen – plus Honorar

Zunächst stellten die selbsternannten Förderer des Mittelstandes die laufende Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei. Natürlich mit dem Ziel, etwas Neues zu verkaufen. Blöd nur, dass der Kunde aus gesundheitlichen Gründen keinen solchen Vertrag mehr abschließen kann! Er hat quasi seine Invaliditätsvorsorge verloren und keine Chance auf einen Neuabschluß. Coole Förderung!

 

Und jetzt kommt das Honorar!

Am Ende wird der Kunde mit 12.892 Euro Honorar konfrontiert werden. Wer ein Honorar in der Größenordnung eines Kleinwagens verkaufen will, muß eine hippe Idee vorweisen. Und die heißt „Unternehmerkonto“. Dieses „Konto“ hat der Mittelstandsheld dann schon gleich mal für den Kunden eröffnet. Es handelt sich dabei jedoch um eine fondsgebundene Rentenversicherung bei einem Lebensversicherer. Allerdings, weils ja ne coole Sache ist, OHNE Provisionen. Dafür mit Honorar. Klingt fair, oder?

 

Honorar auch ohne Leistung – Tschakka!

Die Honorarsumme: 12.892 Euro. Sie haben richtig gelesen! Lassen wir uns diese Mittelstandsförderung mal auf der Zunge zergehen: zwölftausendachthundertzweiundneunzig Euro.  Nun wird auch für jede normale Lebensversicherung eine Provision fällig, die durchaus auch bis in solche Höhen steigen kann, bei entsprechender Vertragssumme. Und hier? Der Kunde ist 40 Jahre alt und will mit 65 seinen Laden zuschließen. Das tolle Unternehmerkonto sollte aber bis zu seinem 74. Lebensjahr bespart werden, mit 400 Euro im Monat. Besonderes Schmankerl: Das Honorar hat „…unabhängig von einem etwaig geschlossenen Versicherungsvertrag Bestand. Endet ein etwaig angeschlossener Versichererungsvertrag, so führt das nicht zu einer Beendigung der Vergütungsvereinbarung.“

 

Können Mittelstandszorros auch Dreisatz?

Sicher! Und sie gehen davon aus, dass der Kunde den nicht kann. Wie sonst ist das zu erklären: Fast 8% der Beitragssumme werden als Honorar verlangt. Hut ab! Damals, vor dem Lebensversicherungsrettungsgesetz, waren rund 4% Provision üblich. Die Honorarberater und Mittelstandsförderer hebeln also mit ihrem Modell die gesetzlichen Provisionsdeckel aus und verfielfachen ihr Einkommen! Und ja, auch ohne Versicherungsvertrag! Und wer nun glaubt, da ginge nichts mehr, der steht im Nebel. Denn es kommt noch besser!

 

Honorar + Provision = besser als nur Honorar

In der fondsgebundenen Rentenversicherung, die hier Unternehmenskonto heißt, sind logischerweise Fonds hinterlegt. Und die hier hinterlegten Fonds erheben Ausgabeaufschläge zwischen 4 und 5,5%. Hinzu kommen laufende Kosten von bis zu 3,3% aufs Anlagevermögen! Das ist in unserer Branche nicht üblich! Denn Fondspolicen, auch solche MIT Provision, verwenden IMMER Fonds OHNE Ausgabeaufschläge. Hier aber nicht!

 

Rendite über alles

In der Summe müssen die hinterlegten Fonds also mindestens 8 bis 9% Plus machen, um den Vertrag in eine schwarze Null zu bringen. Und dann hat der Kunde noch immer nicht die horrende Honorarsumme herausgewirtschaftet. Die liegt auch bei 8%. Die Anlage des Kunden muss also mal locker 16 % im Jahr machen, um ihm die Kosten wieder reinzufahren. Viel Erfolg dabei!

 

Guter Rat und nicht teuer

Der Kunde besuchte mich hier im Büro und hat mir die Papiere vorgelegt. Ich hab ihm das alles gezeigt, vorgerechnet, nachgewiesen. Ich hab ihm sogar gezeigt, wo er im Portal des Versicherers die Kosten der Fonds findet. Er war am Ende blass und hat eine Nacht lang nicht geschlafen. Den Mittelstandsförderer hat er zur Rede gestellt. Der war außer sich. So hohe Kosten, das würde nicht stimmen. Daraufhin hat ihm der Kunde im Internetportal des Versicherers die Kosten nachgewiesen, wie von mir gelernt. Reaktion: Das verstehe er nicht, das war bisher nicht so. Er muss da mal nachfragen.

Honorar

Ehrlicher – das Strategieportfolio – hier zum Video

Therapie gegen Finanzverblödung

Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Der Kunde braucht keine Therapie, der Berater braucht eine. Ich biete mich hier gerne an: Liebe Mittelstandsvernichter, gegen ein Honorar von 150 Euro je Stunde bringe ich Euch gerne bei, wie Ihr so beratet, dass Ihr morgen noch in den Spiegel sehen könnt (sofern Ihr ein Spiegelbild habt). Ich weiß, die Therapie ist teuer, aber Ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben, jeder ist heilbar, auch Ihr!

 

Wer unterschreibt denn sowas?

Nun fragt man sich, welch gesunder Mensch auf so einen Unsinn einsteigt? Wenn man recherchiert stellt man aber fest, dass dieser Vertrieb einer der größten Strukturvertriebe in Deutschland ist. Und wir müssen uns nichts vormachen: Kriminelle Energie ist sehr oft mit gewaltiger Kreativität gepaart. Jeder ist schon mal irgendwie hereingefallen. Es begreifen ja schon viele Vermittler nicht, was diese Typen da treiben, wie sollen es dann die Kunden verstehen, die von der Materie noch weniger wissen? Das ist meine Mission: Die Leute vor sowas zu bewahren!

 

Altersvorsorge ist wichtig, nur eben richtig sollte man es machen. Etwa so: Im Strategieportfolio

Schicksal krank = pleite?

Schicksal krank = pleite?

Christian H. ist eigentlich ein kerngesunder Mittvierziger. Seit einiger Zeit hat er jedoch immer wieder etwas Blut im Stuhl entdeckt und meint, eine Art Knubbel zu spüren. Etwas besorgt sucht er seinen Hausarzt auf. Dieser untersucht Christian H. und macht einen entsprechenden Test. Da der Test negativ ausfällt, tippt der Hausarzt auf Hämorriden und verordnet eine Salbe.

Fehldiagnose und Folgen

Leider verschwinden die Symptome nicht, eher im Gegenteil. Als sie sich weiter verschlimmern, sucht Christian H. den Arzt erneut auf. Dieser meint, er ertaste da nur eine Hämorride und verschreibt eine andere Salbe. So vergeht viel wichtige Zeit.
Einige Wochen später wird Christian H. aufgrund akuter Symptome ins Krankenhaus eingeliefert. Nach eingehenden Untersuchungen stellen die Ärzte eine Schockdiagnose: Christian H. hat Darmkrebs.

Zeit ist nicht Geld, Zeit ist Schicksal

In der sofort angesetzten Operation muss ein großes Stück des Darms entfernt werden. Zudem bekommt er einen künstlichen Ausgang. Da die Gefahr besteht, dass der Krebs streut, erhält er anschließend Bestrahlungen. Christian H. wird zum Pflegefall – zum Glück nur vorübergehend, denn nach fast drei Jahren kann er wieder ein einigermaßen normales Leben führen.

Schicksal

Foto: © koldunova_anna by fotolia.com

Schlimmes Schicksal – krank…

Die ihn jetzt behandelnden Ärzte können nicht nachvollziehen, wieso Christian H. nicht viel früher zur Untersuchung zu einem Facharzt geschickt wurde. Aufgrund der deutlichen Einschätzungen schaltet er einen Anwalt ein. Dieser verklagt letztendlich den Hausarzt. Durch Schadensersatz­ansprüche (u.a. Erwerbsausfall­ansprüche) und Schmerzensgeld summiert sich die Forderung auf insgesamt 800.000,- €.

… und pleite

Es ergeht zuerst ein Grund-Urteil, in dem festgestellt wird, dass ein Behandlungsfehler durch den Hausarzt grundsätzlich vorliegt. Hiergegen legt der Arzt zwar Berufung ein, diese wird jedoch abgewiesen. Anschließend geht es im weiteren Prozessverlauf um die Höhe der Ansprüche. Nach einer Prozessdauer von fast acht Jahren wird letztendlich ein Vergleich geschlossen. Christian H. bekommt 400.000,- € zugesprochen. Auf einem erheblichen Teil der Verfahrenskosten bleibt er jedoch sitzen: Diese fast 40.000,- € übernimmt seine AUXILIA Rechtsschutzversicherung für ihn.

Schicksal verhindert da rechtsschutzversichert

Dieser Fall ist über die Leistungsart Rechtsschutz in Vertrags- und Sachenrecht in allen Produkten versichert, die Rechtsschutz für den privaten Bereich beinhalten.

Quelle: KS-Auxilia

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH