Cyberangriff – jetzt Unternehmen versichern!

Cyberangriff – jetzt Unternehmen versichern!

Cyberangriff und Betriebsunterbrechung

Gegenwärtig häufen sich in Deutschland Fälle von Internetkriminalität. In nicht wenigen Fällen sind die Schäden an Unternehmen enorm! Unternehmer sollten jetzt handeln und das Risiko absichern! Durch einen Cyberangriff landen Schadprogramme auf Rechnern von Unternehmen, Behörden und Privatanwendern. Gut getarnt als gefälschte E-Mails von Geschäftspartnern oder Kollegen infizieren Schadprogramme wie aktuell „Emotet“ und „Ryuk“ ganze Netzwerke und stellen eine erhebliche Bedrohung dar.

 

Erfolgreiche Angriffe auch bei versicherten Kunden

Auch im COGITANDA Portfolio haben wir über Ostern mehrere erfolgreiche Emotet Angriffe erlebt, die bei den betroffenen Versicherungsnehmern zum vollständigen Stillstand des Betriebes geführt haben, alle Programme und Dateien sind verschlüsselt, alle Backups sind gelöscht worden. In einem der Fälle ist davon auszugehen, dass die Schadenhöhe durch einen Cyberangriff einige Hunderttausend EURO betragen wird. Das Thema ist also von hoher Bedeutung und die aktuelle Welle hat gerade erst begonnen. Es lohnt sich also, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

 

Wie funktioniert der Cyberangriff?

Was genau geht in diesen Fällen vor? Emotet sammelt – oft über Wochen unentdeckt – für die Täter Email-Adressen und -Inhalte aus dem System des betroffenen Unternehmens. Diese Informationen nutzen die Cyberrkriminellen, um das Schadprogramm weiter zu verbreiten. Dabei werden den Empfängern E-Mails mit authentisch aussehenden, jedoch erfundenen Inhalten von Absendern, mit denen sie erst vor kurzem in Kontakt standen, zugesandt. Durch korrekte Angabe von Namen und Mailadressen von Absender und Empfänger in der Betreffzeile, in der Anrede und in der Signatur wirken diese Nachrichten echt und verleiten deshalb zum Öffnen des schädlichen Anhangs oder Links.

 

Infizierung erfolgreich

Sobald die IT-Systeme eines Unternehmens infiziert sind, wird durch Emotet weitere Schadsoftware nachgeladen. Seit ein paar Wochen ist das in Deutschland vermehrt der Bankingtrojaner „Trickbot“. Die Schadprogramme deaktivieren die vorhandenen Antiviruslösungen, lassen Daten an die Angreifer abfließen und ermöglichen die vollständige Kontrolle über das gesamte System.

 

Danach startet der richtige Cyberangriff

Hiernach werden Schadprogramme wie „Ryuk“, “LockerGoga” und “GandCab” nachgeladen. Sofern die Kriminellen feststellen, dass das Unternehmen finanzkräftig ist, wird die Ransomware aktiv. Ryuk verschlüsselt auf allen infizierten Rechnern wichtige Geschäftsdateien und löscht anhand der vorher gewonnenen Informationen sämtliche Backups, die er finden kann. In der Folge kommt es häufig zu Produktionsausfällen. Das Unternehmen wird aufgefordert, eine substanzielle Summe an Lösegeld in Form von Bitcoins zu zahlen – in der Hoffnung, dafür den Code für die verschlüsselten Dateien zu erhalten.

 

Lösegeldforderung nach Cyberangriff durch Cyberkriminelle

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, generell keine Lösegelder zu zahlen. Es sind etliche Fälle bekannt, in denen das gesamte Unternehmensnetzwerk – trotz Zahlung – wieder aufgebaut werden musste. Wir äußern uns an dieser Stelle zur Frage der Zahlung von Lösegeldern nicht, sondern besprechen das Thema mit Ihnen im konkreten Schadenfall.

 

Was können Sie tun, um einen Schadenfall unwahrscheinlicher zu machen?

Installieren Sie die für die Betriebssysteme und Anwendungsprogramme eingesetzten Sicherheitsupdates immer zeitnah.
Nutzen Sie auf jeden Fall Antivirus-Software und halten Sie diese auf dem aktuellen Stand. Gewöhnen Sie sich an, wichtige Daten regelmäßig zu sichern, wenn Sie es denn nicht ohnehin schon tun. Das Backupkonzept sollten Sie daraufhin überprüfen, ob ein Angreifer mit Administratorrechten die gesicherten Daten löschen könnte. Und bitte, bitte Vorsicht bei Dateianhängen, auch von vermeintlich bekannten Absendern. Im Zweifel kontaktieren Sie bitte den Absender und befragen ihn zum betreffenden Anhang.

 

Cyber Sicherheitswarnung des BSI

Gerne stellen wir Ihnen die Cyber-Sicherheitswarnung des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) vom 24. April 2019 zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns dazu, wir versenden das Dokument dann per Mail an Sie. Das BSI erläutert die aktuelle Bedrohungslage durch „Emotet“, „Ryuk“ und Co. sehr anschaulich und spricht wichtige Handlungsempfehlungen aus. Die von COGITANDA konkret beobachteten Schadenfälle entsprechen eher den Gefährdungsklassen „Orange“ und „Rot“. Das BSI klassifiziert die Bedrohungslage aktuell noch mit „Gelb“.

Quelle: COGITANDA AG

Kosten durch Hagelschaden

Kosten durch Hagelschaden

Markus J. hat mit seiner Frau vor ein paar Jahren ein Einfamilienhaus gekauft. Die Familie mit den zwei Kindern ist dort sehr glücklich und heimisch geworden. Doch dann ziehen im wahrsten Sinne des Wortes dunkle Wolken am Horizont auf – ein Sturm kommt und mit ihm fast tennisballgroße Hagelkörner. Die Familie rettet sich gerade noch in das untere Stockwerk. Das Dach und das Dachgeschoss werden jedoch schwer getroffen und erheblich beschädigt. Überall Löcher und Wasser. Selbst die unteren Etagen hat das Regenwasser erreicht. Kosten über Kosten.

Kosten kommen von oben

Die Familie versucht, das im Haus stehende Wasser notdürftig aufzuwischen und wegzuschütten. Am nächsten Tag meldet Markus J. bei seiner Wohngebäudeversicherung den Schaden. Diese schickt einen Gutachter, der die Kosten auf ca. 40.000,- € schätzt. Markus J. beauftragt, nach Rücksprache mit der Wohngebäudeversicherung, die Handwerker. Am Ende der Arbeiten summieren sich die Rechnungen auf insgesamt fast 120.000,- €.

Kürzen macht keinen Spaß

Die Wohngebäudeversicherung kürzt die Rechnungen jedoch auf 50.000,- €. Der Rest wäre, laut Versicherer, eine Art „Luxussanierung“ und von Markus J. selber zu bezahlen. Der Gutachter sei schließlich auch von weit geringeren Kosten ausgegangen. Markus J. glaubt, er liest nicht richtig. Allein die Wiederherstellung des Daches hat ja schon mehr als 40.000,- € gekostet! Er ruft bei seiner Rechtsschutzversicherung AUXILIA an und fragt, was er angesichts dieses ablehnenden Schreibens seiner Wohngebäudeversicherung tun solle. Markus J. wird vom Rechts-Service ein Fachanwalt empfohlen. Dieser mahnt die weitere Kostenübernahme bei der Wohngebäudeversicherung an. Da die Wohngebäudeversicherung jedoch bei ihrem Standpunkt bleibt, muss Klage erhoben werden.

Kosten

Foto: Josef Türk jun._pixelio.de

Sachverstand kommt von Verstehen

Der vom Gericht hinzugezogene Sachverständige kommt zu dem Ergebniss, dass ca. 80.000,- € angemessen sind. Der Rechtsanwalt von Markus J. beantragt die Anhörung des Sachverständigen zu bestimmten Fragen. Obwohl sich der Sachverständige in einige Widersprüche verheddert, gibt das Gericht der Klage nur in Höhe von 80.000,- € statt. Der Rechtsanwalt legt für Markus J. Berufung gegen das Urteil ein. Im Berufungsverfahren kommt ein neuer Sachverständiger zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten richtigerweise ca. 110.000,- € betragen müssten. Das Berufungsgericht verurteilt die Wohngebäudeversicherung schließlich zur Zahlung von 110.000,- €. Damit muss die Wohngebäudeversicherung auch die überwiegenden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten übernehmen. Von den insgesamt angefallenen 24.000,- € verbleiben fast 2.500,- € für Markus J., diese übernimmt die AUXILIA.

Hintergrund zu Kosten und Versicherung

Dieser Fall ist über die Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht in allen Produkten enthalten, die den Privat-Bereich beinhalten. Wichtig! Buchen Sie Ihren Beratungstermin online bei uns!

Quelle: KS-Auxilia

Hausratversicherung brauch ich nicht!

Hausratversicherung brauch ich nicht!

Ohne Urlaub ins Hotel. Wer will das schon? Nach einem Brand oder Wasserschaden kann das jedoch nötig sein. Gut, wenn die Hausratversicherung kein Limit kennt.

Zu Hausratversicherungen hören wir oft ein großes Vorurteil: „Brauch ich für meine paar alten Klamotten nicht! Die Küche stand früher bei den Eltern im Keller und der Fernseher kost doch nix.“ Selbst die heilige Institution aller Produktprüfer, Finanztest, schreibt die Hausratversicherung unter „nicht zwingend notwendig“ ab.

Fataler Fehler

Beispiel gefällig? Beim Brand eines Hauses entstand so enorme Hitze, dass die Feuerwehr die Fassaden des Nachbarhauses mit Löschwasser kühlte. Durch den Temperaturunterschied barsten die Fenster des Hauses und Löschwasser wie Rauch und Ruß drangen in die Wohnung ein. Wohlgemerkt: Gebrannt hats im Nachbarhaus!

Kosten über Kosten ohne Hausratversicherung

Die Kosten für die Reinigung der Wohnung waren fünfstellig. Bis der Geschädigte wieder einziehen konnte, vergingen 6 Monate. Diese Zeit verbrachte er im Hotel. Die Kosten für Reinigung, Renovierung und Hotel übernahm die Hausratversicherung für unseren Kunden.

Wasser marsch

Ein Urlaubsabbruch ist nie schön. Auch dann nicht, wenn Zuhause das Wasser aus dem Kellerfenster fließt. Im Dachgeschoß eines Einfamilienhauses riss eine Wasserleitung. Das Wasser floss über viele Tage vom Dachgeschoß bis in den Keller. Über 200.000 Liter Wasser liefen so durchs Haus, dessen Lehmdecken sich vollsogen. Der Einsturz drohte.

Nachbarn bemerkten die Situation und leisteten Nothilfe. Die Hauseigentümer wurden informiert und mussten ihren Fernurlaub abbrechen. Der Schaden lag im hohen sechsstelligen Bereich, das Haus entging dem Abriss nur knapp.

Hausratversicherung

Foto: ©-bht2000-by-fotolia.com

Wer soll das bezahlen?

Diese Kosten für Rückreise, Wasserverlust und fast ein Jahr Unterbringung im Hotel zahlt die Hausratversicherung, ebenso den Ersatz der Möbel. Die Gebäudesanierung zahlt die Gebäudeversicherung.

Hausratversicherung – es gibt keine Alternative

Egal wie alt die Möbel sind, eine Hausratversicherung gehört zum absoluten Muss! Denn auch beim o.g. Brandschaden zahlt eben nicht die Feuerversicherung des Nachbarn oder dessen Haftpflicht, sondern die eigene Versicherung. Diese ist immer dann zuständig, wenn man sich gegen eine solche Gefahr selbst hätte versichern können.

Qualität schützt vor Qualen

Nur sollte es eben die richtige Hausratversicherung sein. Qualität geht hier vor Billig. Denn was nützt Ihnen ein Tarif, dessen Hotelkosten auf eine kurze Zeit begrenzt sind. Vielleicht haben Sie Glück und ohnehin Urlaub gebucht. Dann wechseln Sie einfach das Hotel. Falls Sie jedoch auf Nummer sicher gehen wollen, sprechen Sie uns an. Thema Hausratversicherung – wir sind SICHER!

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Wir kennen die Versicherungsbedingungen und den Markt. Buchen Sie einen Beratungstermin!

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Internetkriminalität und die Kosten

Internetkriminalität und die Kosten

Internetkriminalität kann sehr teuer werden!

Den Kinderschuhen ist Internetkriminalität, auch Cybercrime genannt, längst entwachsen und über Großfirmen und Behörden hinaus! Internetkriminalität kann ganze Firmen lahmlegen und irrwitzig hohe Schäden verursachen. Inzwischen sind auch kleinere Unternehmen betroffen. Insbesondere Arztpraxen und Apotheken sind ein begehrtes Ziel für Hacker. Denn Gesundheitsdaten von Patienten werden im Darknet recht teuer gehandelt. Auch ein Hacker ist eben nur Mensch und muss seine Brötchen bezahlen. Dies gerne auch in Bitcoins. 

 

Internetkriminalität ist mehr als Datenverlust!

Sind Sie betroffen, ergeben sich gleich mehrere Probleme: Zunächst geben Sie viel Geld aus zur Rettung Ihrer IT-Struktur. Außerdem aber haben Sie auch noch ein nahezu unlösbares Zeitproblem. Innerhalb maximal 72 Stunden sind Sie verpflichtet, alle Personen zu informieren, deren Daten womöglich betroffen sind. Und nicht nur das, Sie müssen zugleich die zuständigen Behörden informieren. Wie aber bekommen Sie das hin, wenn die Patientendaten verschlüsselt oder verschwunden sind?

Kopf in den Sand

Nutzen Sie gar kein Internet? Gut für Sie! Denn sonst gilt: Und egal wie groß und schlagkräftig Ihre IT-Abteilung ist, es erwischt gerne auch mal die Profis. 2011 zum Beispiel wurde der Medienkonzern Sony gehackt, der Fall ging durch die Weltpresse. Daten von 80 Mio Sonykunden tauchten im Netz auf, der Imageschaden für Sony war immens bis desaströs. Aber nicht nur Firmen sind betroffen: Im Februar 2018 wurden Daten hunderter deutscher Politiker öffentlich gemacht, ein Hacker hatte sich in die IT des Bundestages eingeschlichen und dort nach herzenslust ausgetobt. Warum? Langeweile, wenn man den einschlägigen Foren glauben darf.

 

Abwarten und hoffen…

…könnte die falsche Vorgehensweise sein. Denn wer kann schon den Verlust seiner Datenbank verkraften und die Auflagen des Datenschutzbehörden erfüllen? Hier brauchen Sie wirklich professionelle Hilfe, und wir sind kennen die Helfer!

 

Finden Sie uns, bevor die Sie finden!

 

Wir können Cyber!

Als unabhängige Versicherungsmakler in Melsungen sind wir Experten für Cybercrimeversicherungen. Und deren Leistungsspektrum kann durchaus enorm sein: Gute Cyberversicherungen bieten zum Beispiel ein Deckungskonzept für Vermögensschadenhaftpflicht, Haftpflicht und Eigenschadenversicherung. Sie übernehmen die Kosten für IT-Experten und reparieren zeitnah Ihre Unternehmens-Website. Ihr Rechtsbeistand kostet Geld, interne und externe Spezialisten verlangen Honorare, das alles sollte natürlich im Versicherungsschutz enthalten sein.

 

Internetkriminalität und Feierabend

Fallen Ihre IT-Systeme durch einen Anfriff mit Schadsoftware oder Viren aus, benötigen Sie ggf. Ersatz für den entgangenen Gewinn und die laufenden Koste. Auch wenn dies durch Hacker-Angriffe und Eingriffe Dritter geschieht, der Dieb kennt eben viele Eingangstüren. Das macht ja das Theme Cybercrime so wichtig: Ihre Wohnung hat vielleicht nur eine Türe, Ihre IT hat viele, und fast alle sind offen.

 

Internetkriminalität für alle! Endlich!

 

Cyber-Eigenschaden

Ihr Mitarbeiter öffnet leider den Anhang einer doch recht zweifelhaften E-Mail, und installiert so ungewollt einen fleißigen Verschlüsselungstrojaner. Alle Daten auf den Systemen Ihres Unternehmens werden kurzerhand unlesbar gemacht, zumindest für Sie. Die IT-Forensik rückt nun an, entfernt die Schadsoftware und installiert die neue Sicherheitssoftware. Sie können sich denken, wie lange das dauern mag. Die Rechnung für das alles ist gerne auch mal fünfstellig, wunderbar!

 

Cyber-Forderung

Ein Hacker verschafft sich Zugriff auf die IT-Systeme eines Steuerberaters und verschlüsselt wichtige Daten. Der Schock danach: Eine E-Mail mit einer Forderung über Höhe von 8.000 € in Form von Bitcoins trifft ein. Der Steuerberater läßt nun seine EDV-Systeme analysieren und gelangt zu dem Ergebnis, dass 80 Prozent seiner Daten würden verloren bleiben.

 

Cyber-Betriebsunterbrechung

Ein Unternehmen wird mit einer Denial-of-Service-Attacke (DDOS) angegriffen. Die Plattform, und damit verbundene Dienste, sind 2 Tage für Kunden nicht erreichbar. Der Umsatzausfall ist keine Bagatelle, letztendlich sind dadurch auch Arbeitsplätze bedroht! Das Unternehmen mietet nun zusätzliche Serverkapazitäten an. Dies, sowie die Betriebsunterbrechung und Wiederherstellung der ursprünglichen Homepage kostet, in diesem Falle, 80.000 €.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH