Gedanken zum Jahresende

Gedanken zum Jahresende

Warum tue ich, was ich tue? Ist mein Beruf auch meine Berufung? Gedanken fürs neue Jahr.

 

Schimpf und Schande

Ich arbeite in einem der wenigen Berufe, deren Repräsentanten sich seit Jahrzehnten blamieren. Nicht alle, aber doch eine gehörige Anzahl von Vermittlern kann das eigene Konto nicht von dem der Kunden unterscheiden. Und das reicht, um die ganze Branche zu ruinieren. Mir sind noch heute Kollegen bekannt, die nicht in der Lage sind Wohngebäudeversicherungen zu berechnen. Man könnte meinen, in der Versicherungsbranche hagelt es Bekloppte. So hatte, mit tatkräftiger Hilfe von Politik und Versicherungsunternehmen, der größenwahnsinnige Mehmet E. Göker den Schlußpunkt gesetzt unter eine lange Reihe Abzocker und Dummschwätzer, die mehr Schaden als Nutzen verursachten, für Kunden und Kollegen.

 

Alle über einen Kamm

Natürlich ist das Bild verfälscht, denn ich kenne hunderte Kollegen, und davon zwei Dutzend sehr gut, die qualitativ hervorragende Arbeit leisten. Trotzdem müssen sie sich, genau wie ich, von jedem Verbraucherschützer als Betrüger beschimpfen lassen. Meist von Menschen, die in unserem Beruf gar keine Ausbildung haben und keinen Gedanken an die Folgen ihrer Polemik verschwenden. Wenn ich mir etwas fürs kommende Jahr wünsche, dann, dass die Politik unsere Berufsgruppe mal differenziert betrachtet. So, wie nicht jeder Landwirt Tiere quält, ist nicht jeder Versicherungsmakler ein Geldgeier. Im Übrigen fördert die Politik die Abzockerei ganz gewaltig, wie ich an anderer Stelle schon berichtet habe.

 

Gute Gedanken

Mein Kollege Peter Föll, Vorstand bei ino 24 AG, bringt es in seinem letzten Wochenbrief so auf den Punkt :

Wir Versicherungsleute sind die Berufsgruppe, die bei Befragungen stets den letzten Platz belegt. Gleichzeitig sind wir die Einhörner, die letzten echten Dienstleister in Deutschland. Wir beraten Kunden i. d. R. auf eigenes Risiko und zwar bevor etwas passiert. Ist der Kunde zufrieden, bekommen wir Geld, ist er unzufrieden, bekommen wir nichts. Wir binden keinen, sind wir schlecht, dann geht der Kunde.

Alle anderen Dienstleister reagieren. Sie kümmern sich um Probleme, wenn diese bereits eingetreten sind. Dafür lassen sie sich bezahlen. Ist der Dienstleister richtig schlecht, dann wird es teuer und das Problem ist trotzdem noch da.

Unser Selbstbewusstsein müsste gewaltig sein, denn wir können stolz sein auf das was wir tun. Wenn wir es tun.
Wir verstehen was, wir können was und wir kümmern uns um die Risiken anderer Menschen. Leider haben wir meist nicht genug Zeit allen zu helfen, die unsere Hilfe gebrauchen könnten. Das wären so ungefähr Alle.

 

Den Blick voraus

In dem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein tolles Jahr 2020! Machen Sie was draus. Ich jedenfalls werds tun:)

Ihr Olaf Misch


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Cybercrime und Datendiebe

Angeblich ist Cybercrime die neue Bedrohung schlechthin für Unternehmen, und Datendiebe hocken schon auf Ihrem Rechner. Was ist da dran? Und warum soll gerade dieser kriminelle Wirtschaftszweig so gut laufen? Fragen an Lars Widany von Cogitanda Dataprotect AG.

 

 

Früher war alles besser

Denn da gab es keine Internetkriminalität! Das ist richtig, nur gab es früher auch kein Internet. Diebe lagerten in den alten zeiten entlang der Reiserouten und raubten den Kaufleuten nicht nur Waren und Pferde sondern zumeist auch das Leben. Im alten Russland zum Beispiel gab es ein Gesetz den Wald neben den Fernhandelsstraßen auf 500 Meter abzuholzen, damit Diebe sich dort nicht verstecken konnten. Auch in Mitteleuropa waren Reisende und Händler vor Raubgesindel nicht sicher. Noch heute zeugen zahllose Burgruinen davon; hier wurden Händler erpresst oder ausgenommen. Der Wegezoll war hoch. Institutionen wie die Hanse waren nichts anderes als eine Firewall gegen Diebe.

 

Alles am Mann

Früher führte man sein Hab und Gut eben mit sich herum. Und deshalb mußten die Räuber eben persönlich vorstellig werden. Heute laufen Handel und Zahlung eben digital, wer soll sich da noch die Mühe machen Sie persönlich auszurauben? Das ist außerdem viel zu riskant und erfordert eine gewisse körperliche Fitness. Nein, der Raubzug auf Ihr Konto bringt höhere Erträge und kostet nicht viel. Vorteil für Sie: Sie bleiben zumindest am Leben.

 

Datendiebe

Welche Werte sind in Ihrem Unternehmen sonst noch vorhanden? Richtig: Daten! Ihre Datenbanken sind der Treibstoff für Ihre Businnes. Egal ob Sie Zahnarzt oder Fuhrunternehmer sind, ohne EDV und ohne Daten hocken Sie in Ihrem Geschäft wie Robinson Crusoe auf seiner Insel. Datendiebe wissen das, weshalb Erpressungen über Cybercrime immer beliebter werden.

 

Brandschaden oder Cyberschaden

Für jedes Unternehmen sind Brandschutzmaßnahmen selbstverständlich, trotzdem brennt es immer mal wieder. Man kann ein System nicht zu 100 Prozent sicher machen. Das gilt ins besondere für die EDV. Deshalb ist Cybercrimeversicherung die Feuerpolice für moderne Datentechnik, ohne die heutzutage kein Unternehmen mehr bestehen kann.


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Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Was passiert, wenn was passiert, ausgerechnet an Weihnachten? Zum Beispiel wenn Ihnen der Christbaum vom Autodach segelt?

 

Weihnachten – alle habens eilig

Jens K. hat es eilig. Am Morgen hat er seiner Frau noch versprochen, den Weihnachtsbaum zu kaufen. Es sind schließlich nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und den letzten Baum, den keiner wollte, möchte er auch nicht. Jens K. quält sich nach der Arbeit durch den Berufsverkehr zum Weihnachtsbaumhändler seines Vertrauens.

 

Das Auto an den Baum gebunden

Endlich angekommen, sucht er ein besonders schönes Exemplar heraus. Da er es nicht mehr geschafft hat, den Kofferraum mit den ganzen Sportgeräten seiner Kinder auszuräumen, schnallt er den Weihnachtsbaum mit zwei Expandern kurzerhand auf das Dach seines Autos. Das hält schon, er muss ja nur noch eine kurze Strecke bis nach Hause fahren.

 

Bäume fliegen tief

Es ist, wie üblich in dieser Jahreszeit, sehr früh dunkel. Jens K. sieht daher den dunkel gekleideten Fußgänger, der die Straße auf dem Zebrastreifen überquert, erst spät und muss eine Vollbremsung durchführen. Als er erleichtert merkt, dass er den Wagen noch rechtzeitig zum Stehen bekommen hat, fliegt der Weihnachtsbaum über ihn hinweg direkt auf den Fußgänger zu. Jens K. sieht alles wie in Zeitlupe ablaufen. Der Baum trifft den Fußgänger am Kopf und der Fußgänger bricht zusammen.

 

Erste Hilfe an Weihnachten

Zuerst ist Jens K. wie gelähmt. Doch dann besinnt er sich, steigt aus und läuft zu dem Fußgänger. Dieser ist ohne Bewusstsein. Jens K. leistet Erste-Hilfe und betätigt den Notruf. Nach kurzer Zeit treffen die Rettungssanitäter ein. Gott sei Dank erlangt der Fußgänger das Bewusstsein wieder. Er hat eine große Platzwunde und eine Gehirnerschütterung. Von den Rettungssanitätern wird er für weitere Untersuchungen ins nächste Krankenhaus gebracht.

Weihnachten

Foto: by_knipseline_pixelio.de_

Fahrlässige Körperverletzung

Die eingetroffenen Polizisten weisen den kreidebleichen Jens K. darauf hin, dass er mit einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen muss. Er könne mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt werden. „Was für eine schöne Bescherung“ denkt sich Jens K.

 

Rechtsschutzversicherung hilft auch an Weihnachten

Zuhause angekommen ruft Jens K. bei seiner Rechtsschutzversicherung an. Der von dieser empfohlene Rechtsanwalt ist ein spezialisierter Strafverteidiger. Er vertritt Jens K. während des Verfahrens und erreicht, dass die Sache noch einigermaßen glimpflich ausgeht. Jens K. wird zugute gehalten, dass er sich am Unfallort vorbildlich verhalten hat und sich auch bisher noch nie etwas zu schulden hat kommen lassen. Jens K. muss „nur“ eine Geldstrafe von 500,- € bezahlen. Die Kosten des Rechtsanwalts und den ermittelnden Behörden in Höhe von fast 2.000,- € übernimmt die Rechtsschutzversicherung für ihn.

Hintergrund
Der Fall ist über die Leistungsart Straf-Rechtsschutz in allen Produkten, die den Verkehrs-Rechtsschutz enthalten, versichert.

Quelle: KS-Auxilia

Recht auf Schule

Recht auf Schule

Wenn das Recht auf einen normalen Schulbesuch angezweifelt wird, kann eine Rechtsschutzversicherung helfen. Ein Beispiel das Schule machen sollte:

 

Probleme in der Schule

Ruben K. hat immer wieder mal Probleme in der Schule. Was haben sich Peter und Marlies K. da nicht schon alles über ihren Sohn anhören müssen: Ruben störe den Unterricht und könne sich nicht konzentrieren. Außerdem arbeite er nicht mit, greife seine Mitschüler an und, und, und.
Doch zuhause ist Ruben völlig umgänglich, spielt mit seinen Geschwistern und sitzt konzentriert über seinen Hausaufgaben. Sie waren auch schon bei allen möglichen Ärzten, keiner konnte ihnen wirklich helfen.

 

Schulverweis?

Jetzt auch noch das: Ruben soll auf eine Sonderschule für schwererziehbare Kinder! Der Unterricht könne mit ihm nicht mehr ordnungsgemäß durchgeführt werden und er stelle eine Gefahr für die anderen Schüler dar. Peter und Marlies K. schalten daraufhin einen Anwalt ein. Dieser legt Widerspruch gegen den behördlichen Bescheid ein.

 

Suche nach Gründen, nicht nach Schuldigen

Der Anwalt bittet Peter und Marlies K. nach Durchsicht der Unterlagen nochmals zu einem Gespräch. Vor ein paar Jahren hatte er einen ähnlichen Fall, bei dem letztendlich Autismus festgestellt wurde. Diesen gibt es in verschiedenen Ausprägungen, die auch unauffällig sein können. Dabei gibt es bestimmte Auslöser oder Situationen, mit denen der Betroffene und seine Umgebung besser umgehen können, wenn man um sie weiß. Peter und Marlies K. lassen Ruben daraufhin nochmal von einem Facharzt untersuchen. Dieser bestätigt den Verdacht des Anwalts. Demnach lösen bei Ruben K. u.a. plötzliche Nähe und unbekannte Situationen Stress aus, was auch die Angriffe auf die Mitschüler erklärt.

 

Recht auf Schule nur mit Anwalt durchsetzbar

Der Anwalt teilt dies der Behörde mit und schlägt bestimmte Maßnahmen vor, so dass Ruben K. auf der normalen Schule bleiben könnte. Die Behörde lehnt dies mit der Begründung ab, dass diese Diagnose nur vorgeschoben und die Maßnahmen auch viel zu kompliziert seien. Es muss Klage erhoben werden. Der Richter ordnet ein Sachverständigengutachten an und ein Sachverständiger bestätigt die Diagnose. In der mündlichen Verhandlung wird der Sachverständige auch noch zu möglichen Maßnahmen befragt.

Schule

Foto: by_Marvin Siefke_pixelio.de

Lösung des Problems

Schließlich einigt man sich auf Vorschlag des Gerichts, es vorerst befristet bis Ende des Schuljahres mit verschiedenen Maßnahmen weiter zu versuchen. So sollen Rubens Mitschüler über die Situation aufgeklärt werden und auf einen gewissen physischen Abstand zu Ruben achten. Ruben K. macht eine Therapie, die ihm u.a. bei der Reizverarbeitung helfen soll. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten läuft es immer besser für Ruben K. und die Schule will es weiterhin mit ihm versuchen.
Die Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten in Höhe von fast 5.500,- € hat die AUXILIA Rechtsschutzversicherung für Familie K. übernommen.

Hintergrund
Dies ist ein Fall, der über die Leistungsart Verwaltungs-Rechtsschutz in nicht verkehrsrechtlichen  Angelegenheiten in unseren Produkten mit Privat-Rechtsschutz enthalten ist.
Quelle: KS-Auxilia

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Hund und Haftpflicht

Hund und Haftpflicht

Sie sind auf den Hund gekommen? Wie schön! Worauf Sie achten sollten bei einer Hundehalterhaftpflichtversicherung, und was so passieren kann, erklären wir Ihnen hier.

 

Mein Hund, der kleine Racker

Was, wenn der Liebling mal wieder über die Stränge geschlagen hat? Übel nehmen kann man ihm das da nie so richtig, ist doch so ein lieber! Nur, der Geschädigte wird sich damit nicht abfinden lassen. Die richtige Hundehalterhaftpflicht ersetzt den Schaden. Aber Achtung, es gibt Unterschiede!

 

Zeitwert

Zunächst müssen Sie bedenken: Haftpflichtversicherungen ersetzen immer den Zeitwert der beschädigten Sache. Ein Sofa mit Patina und Liegemulden aus 30 Jahren Intensivnutzung wird eben auch nur eine Entschädigung in Höhe des Wertes eines Sofas mit Patina und Liegemulden aus 30 Jahren Intensivnutzung auslösen. Das ist auch richtig so!
Schaden nachweisen
Wichtig ist, sofern nicht offensichtlich weil es alle gesehen haben: Der Geschädigte muss den Schaden nachweisen. Die Behauptung, „Ihr Hund hat mich vom Fahrrad gezerrt“, reicht nicht. Auch die Schadenshöhe muss der Geschädigte anhand Kaufbelegen von beschädigten Sachen und Kostenvoranschlägen für die Reparatur oder die Neuanschaffung nachweisen .

 

Klauseln für Hund und Haftpflicht

 

Ungewollter Deckakt

Hört sich komisch an, kann aber bei Rassehunden fatale Folgen haben. Deckt Ihr Mischling eine läufige Labardorhündin die eigentlich zur Zuchtdeckung vorgesehen war, dann fällt dem Züchter ein ganzer Wurf Nachkommen weg, den er hätte veräußern können. Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall, könnte man meinen. Da hatten die zwei eben ihren Spaß… Aber so einfach ist es nicht. Wer einen Rassehund sucht wird die Preise kennen, noch dazu für gesuchte Züchtungen.

 

Mietsachschäden durch Ihren Hund

Na logo, das ist doch in jeder Haftpflichtversicherung enthalten, oder? In der Tat, damit haben Sie kaum je Probleme. Was aber ist mit mobilen Sachen in gemieteten Ferienhäusern oder Hotelzimmern? Mit den Möbeln in diesen Räumen? Sind die mitversichert? Was meinen Sie? In guten Policen haben Sie dafür Deckung.

 

Nachwuchs

Schön, wenn Ihr Hund Nachwuchs hat. Über die lieben Kleinen und die Aufregung drumherum vergißt man schon mal die Versicherung. In guten Policen sind die Welpen zunächst mal mitversichert, kostenfrei. Und zwar bis zur nächsten Hauptfälligkeit des Vertrages.

 

Verzicht auf Leinenzwang

War Ihr Hund nicht angeleint, obwohl dies vorgeschrieben ist, sollte sich ein Versicherer nicht herausreden können. Der Verzicht auf die Leistungsfreiheit, wenn Ihr Hund frei herumlief, sollte immer vereinbart werden.

 

Was passiert

Ein paar Beispiele: Klein Oskar liegt genüßlich unter der Sonnenliege und wetzt seine Krallen an dem tollen Liegenstoff. Der knirscht so schön, wenn er mit der Kralle drüber fährt. Schadenshöhe 250 Euro.  Bruno liebt Motorräder, immer schön. Am liebsten würde er selbst fahren, aber das dürfen Golden Retriever nicht. Aber nebenherlaufen, das geht doch, oder? Schaden an Harley-Davidson nach Sturz: 6500 Euro. Oder Freddy, der freche, den man gerne mal ins Auto sperrt weil er andere Hunde einfach nicht in Ruhe lassen kann. Dumm nur, wenn man ihn in das offen stehende Auto eines Freundes setzt und er dort die Kofferraumverkleidung schreddert. Schaden 1250 Euro.
Sie sehen, Hundehaftpflicht ist wichtig. Sprechen Sie uns gerne an. Oder kommen Sie mit Ihrem Hund vorbei 🙂

 

Die passende Haftpflichtversicherung

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Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH