Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing, ist besonders unter Jugendlichen weit verbreitet. Mobbingopfer haben oft lange mit den Folgen zu tun. Um diesem Schmerz nicht auch noch ausufernde Anwaltskosten hinzuzufügen, brauchen Sie eine gute Rechtsschutzversicherung.

Mobbing – eine wahre Geschichte

Die Eltern von Marie, Tobi und Ulla sitzen auf ihrer Terrasse und schauen ihrer Tochter beim Spielen zu. Sie sind froh, dass ihre Tochter Marie wieder fröhlich ist. Die vergangenen Monate waren der blanke Horror.

Marie wurde in einem beliebten Schüler-Chat auf das Übelste beschimpft und beleidigt. Auch Fotos von ihr wurden hässlich verändert und verunstaltet. Es war fast schon ein Shitstorm, obwohl Marie niemanden etwas getan hatte. Aus Sicht der Täterin allerdings schon – Marie hatte die Hauptrolle im Schultheater bekommen und das hatte ihrer Mitschülerin Janina überhaupt nicht gepasst. Deshalb kam diese auf die Idee, unter verschiedenen Pseudonymen Marie im Netz zu mobben.

Mobbing – die stille Bedrohung

Die Eltern von Marie hatten das Mobbing anfangs nicht mitbekommen. Erst als Marie nicht mehr so fröhlich war, sich zurückzog und auch die Noten schlechter wurden, schöpften sie langsam Verdacht. Nach einem Hinweis von anderen Eltern kamen die beiden schließlich auf den Chat. Anhand verschiedenen Einträge und Aussagen wurde schnell klar, dass es sich bei dem „Täter“ um Janina handelte. Doch alleine kamen Tobi und Ulla nicht weiter – die Eltern von Janina sagten einfach, dass ihre Tochter ja erst 12 Jahre alt und daher für nichts verantwortlich sei!

Rechtsbeistand

In ihrer Verzweiflung schilderten Tobi und Ulla die Angelegenheit daraufhin ihrer Rechtsschutzversicherung und bekamen einen spezialisierten Anwalt empfohlen. So einfach, wie es sich Janinas Eltern dachten, war es nämlich nicht. Strafrechtlich konnte Janina aufgrund ihres Alters zwar nicht belangt werden, doch zivilrechtlich schon. Dazu musste sie für ihre Taten die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht haben. Davon konnte man bei Janina durchaus ausgehen.

Zumindest ist es vorbei

Der beauftragte Rechtsanwalt hatte vor Gericht Erfolg. Janina wurde zur Unterlassung derartiger Äußerungen und Posts verurteilt. Außerdem mußte sie ein Schmerzensgeldes in Höhe von 3.000,- € zahlen. Die Richter stellten in dem Urteil fest, dass Janine bei ihren Taten die notwendige Einsichtsfähigkeit hatte. Die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von über 1.500,- € mussten am Ende die Eltern von Janina übernehmen.

Quelle: KS-Auxilia

Die passende Rechtsschutzversicherung

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Betreiberhaftpflichtversicherung

Betreiberhaftpflichtversicherung

Eine Betreiberhaftpflichtversicherung für den Betrieb einer Photovoltaikanlage wichtig. Viel wichtiger noch als die Sachversicherung für die Anlage selbst. Denn ist die Solaranlage zerstört, kennen Sie den Wert um den Ihr Konto sinken wird. Den Anschaffungswert. Wird jedoch ein Mensch durch Ihre PV-Anlage verletzt, entwickelt sich Ihre Photovoltaikanlage zum Fass ohne Boden.

Betreiberhaftpflichtversicherung in Varianten?

Für Inhaber großer Photovoltaikanlagen ist eine Betreiberhaftpflichtversicherung selten eine Frage. Aber viele Hausbesitzer, die eine kleinere Solaranlage über ihrem Schlafzimmer betreiben, denken zuletzt an das Thema Haftung. Warum auch? Was soll denn schon passieren? Das Ding ist in der Regel fest verschraubt und wird sicher niemandem auf den Kopf fallen.

Der Dachdecker kommt

Grundsätzlich ist unter Strom stehende Anlage gefährlich, ich denke das wissen wir alle. Das gilt eben auch für Solaranlagen, obwohl die so schön harmlos aussehen, nicht brummen oder vibrieren. Aber vielleicht müssen Sie ja an Ihrem Hausdach mal etwas richten lassen? Da wackeln ein paar Ziegel oder der Schornstein steht schief. Wenn Ihr Dachdecker dann von Ihrer Solaranlage einen „gewischt“, einen Stromschlag bekommt? Wenn er dann den kürzesten Weg vom Dach nimmt und danach den langen Weg der Genesung? Dann stehen Sie dafür gerade. Nehmen wir an, ein Marder hat an den Kabeln der Anlage genagt und den Fehlkontakt erzeugt. Nicht Ihre Schuld, aber zahlen müssen Sie dann doch. In einem solchen Fall dürften Sie Solaranlage samt Dach und darunter befindlichem Haus verkaufen müssen.

Wasser marsch

Wasser leitet bekanntermaßen elektrischen Strom. Deshalb vermeidet man im Normalfall auch das Fönen nasser Haare solange man noch in der Badewanne sitzt. Dummerweise aber werden Brände mit Wasser gelöscht, und brennende Dachstühle auch. Gerüchteweise verlangen Feuerwehrleute vorm Löscheinsatz das Abschalten von Solaranlagen, weil es schon Verletzte durch Stromschlag beim Löschen gegeben haben soll.

Bedingungen

Es gibt die eigenständige Betreiberhaftpflichtversicherung oder die Haftung innerhalb Ihrer Privathaftpflichtpolice. Richtig ist: Moderne Privathaftpflichtversicherungen übernehmen das Haftungsrisiko für den Betrieb einer Photovoltaikanlage! Aber aufgepasst: Es gibt kleine aber feine Unterschiede, so wie immer.

Ausschlüsse bei der Betreiberhaftpflichtversicherung

Der Einschluß der Betreiberhaftung in die Privathaftpflichtversicherung ist manchmal eine Billiglösung. Viele Anbieter verlangen im Schadensfall den Nachweis der regelmäßigen Wartung der Anlage. Außerdem gibt es Anbieter die konsequent ausschließen für Störungen im Netz zu zahlen, die zu Einbußen beim Netzbetreiber führen. Achten Sie besser auf solche Kleinigkeiten. Oder noch besser: Lassen Sie uns drauf achten. Sprechen Sie uns an, buchen Sie noch heute Ihren Beratungstermin bei uns.

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Sonne aufs Konto! Versicherungen für die Solaranlage

Sonne aufs Konto! Versicherungen für die Solaranlage

Im Mai 2017 haben in Deutschland installierte Solaranlagen gut 5,57 Terrawattstunden Strom produziert. Das Fraunhofer-Institut hat daraus mal errechnet, das dies 12,5 Prozent der Nettostromerzeugung entspricht. Das alles ist natürlich nicht umsonst zu haben: Eine Solaranlage kostet Geld und ist nicht nur der Sonne ausgesetzt, auch Blitzschlag und Hagel finden ihren Weg auf die Module. Wie man sie richtig versichert.

Den Stecker der Solaranlage gezogen

Die gängigsten Schäden an Solaranlagen sind: Überspannung wegen Blitzeinschlag oder auch ohne Blitzeinwirkung, normales technisches Versagen, Tierverbisse an der Verkabelung oder Brandschäden. Versichern kann man Solaranlagen gegen diese uns weitere Schadenszenarien in eigenen Solarversicherungspolicen oder in der Wohngebäudeversicherung, sofern sich die Anlage auf einem privat genutztem Wohnhaus befindet. Soll die Wohngebäudeversicherung im Schadensfall greifen, muss die Anlage unbedingt dem Versicherer als „Risiko“ gemeldet werden. Die Solaranlage erhöht mitunter den Wert des Hauses erheblich. Vergessen Sie die Meldung, ist Ihr Haus unterversichert, und die Solaranlage ist es dann ohnehin. Im Schadensfall drohen Ihnen Einbußen bis Totalverlust.

Achtung Falle

In vielen Gebäudeversicherungen sind die Versicherungssummen für Solaranlagen begrenzt. Der Einschluss ist also nur für kleinere Anlagen möglich. Zudem sollte man sich die Versicherungsbedingungen genau anschauen. Ausschlüsse für Schäden durch Nager sind keine Seltenheit, oft ist der Ertragsausfall nur zeitlich eng begrenzt versichert.

Policen für die Solaranlage auslagern

Gute externe Solaranlagenpolicen haben dagegen einen großen Vorteil: Es sind normalerweise Allgefahrenpolicen in denen nur Schäden ausgeschlossen sind, die so ausdrücklich in der Police aufgeführt sind. Vorsatz Dritter, Bedienfehler, „normaler“ Kurzschluss, sind im Normalfall versicherte Schäden. Aber Achtung: Nicht jede sogenannte Allgefahrendeckung hält, was sie verspricht! Versicherungsbedingungen lesen heißt die Devise! Danach trennt sich die Spreu vom Sonnenweizen. Und gute Anbieter in Preis und Leistung gibt es durchaus. Bei einigen wenigen Versicherern findet man sogar noch begrenzte Erstattungen für sogenannte innere Betriebsschäden. Dies sind Schäden OHNE äußere Einwirkung auf die Solaranlage, und die sind normalerweise nicht erstattungspflichtig.

Weitere Stolpersteine

Ist der aufwendige Unterbau mitversichert? Wurde die Versicherungssumme inkl. Baunebenkosten ermittelt? Viele Versicherer wollen bei Antragstellung wissen, ob Sie die Anlage selbst montiert haben; seien Sie hier präzise in Ihren Aussagen! Und ist Ihre Anlage kreditfinanziert? Dann empfiehlt sich der Einschluß einer GAP-Deckung, die den Restkreditbetrag erstattet, wenn die Anlage nicht mehr, oder nur mit enormer Verspätung, wieder aufgebaut werden kann.

Das letzte Wort hat die Haftung!

Haftungsschäden sind nie kalkulierbar! Legen Sie sich also unbedingt eine Betreiberhaftpflichtversicherung zu. In neueren Privathaftpflichtpolicen ist diese oftmals beitragsfrei enthalten. Was kann schon passieren? Es brennt, die Feuerwehr löscht und ein Feuerwehrmann wird durch Stromschlag verletzt. Ist schon vorgekommen und kostet Sie im Ernstfall mehr, als der Verlust der Solaranlage.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Bauherr tragen Sie die Verantwortung, wenn auf Ihrer Baustelle Dritte zu Schaden kommen.  Aus diesem Grund ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung Ihre wichtigste Versicherung, auch wenn Sie Bauherrin sind!

Auch bei Fremdverschulden?

Sie haften außerdem für Ihre Baustelle auch dann, wenn Sie eine Firma mit der Bauausführung beauftragt haben. Und zwar laut BGB in unbegrenzter Höhe. Das kann Ihnen die Freude am Neubau heftig verhageln, wetten dass?

Was deckt die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht?

Nicht alles ist versicherbar. Vorsatz, Haftpflichtansprüche mitversicherter Personen untereinander und Schäden, die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges verursacht werden, können nicht gedeckt werden. Ebensowenig Geldstrafen und Bußgelder, die Veränderung des Grundwasserspiegels oder Schäden an Gegenständen die Sie geliehenen oder gemietet haben.

Wer braucht die Bauherrenhaftpflichtversicherung?

Ein absolutes „Muss“ für jeden Bauherren und jede Bauherrin. Kleinere Bauvorhaben (z.B. An- und Umbauten) sind häufig über Ihre Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Aber Achtung: Dieser Einschluss gilt jedoch nur bis zu einer bestimmten Bausumme und könnte für Sie nicht reichen.

Was ist versichert?

Grundsätzlich sind alle Personen-, Sach-, und Vermögensschäden die Sie fahrlässig einem Dritten zugefügen, versichert. So z.B. wenn Sie gegen die Verkehrssicherungspflicht auf der Baustelle verstoßen oder gegen Ihre Überwachungspflicht. Zunächst prüft die Bauherrenhaftpflichtversicherung, ob die Schadenersatzansprüche gegen Sie berechtigt sind. Sie wehrt unberechtigte Forderungen ab. Sämtliche Kosten – bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit – werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen. Außerdem ist die gesetzliche Haftpflicht für Sie als Haus- und Grundbesitzer für das zu bebauende Grundstück und das zu errichtende Bauwerk mitversichert.

 Schadensbeispiele in der Bauherrenhaftpflichtversicherung

Der Lack ist ab

Trotz scheinbar guter Sicherung löste sich auf der Baustelle eines Neubaus eine Abdeckplane und zerkratzte das Auto des Nachbarn. Dieser machte Schadenersatz gegen den Bauherren für die Reparatur seines Pkw geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 500,00 Euro geschätzt.

Absperrung mangelhaft

Kurz vor Feierabend zogen Gewitterwolken über dem Neubaugebiet auf. Rasch packten die Handwerker das Werkzeug zusammen und verließen die Baustelle – jedoch ohne sich um die ausreichende Absperrung des Baugeländes zu kümmern. Schließlich hatte der Bauherr zugesagt, dies zu erledigen. Nachdem der Regen abgeklungen war, spielten Kinder auf der Baustelle im aufgeweichten Erdreich. Dabei rutschte eines davon in eine nicht abgesicherte Grube und brach sich das Bein. Die Eltern des Kindes forderten Schmerzensgeld und Ersatz der krankenhausbedingten Aufwendungen. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 5.300 € geschätzt.

Helmpflicht für Spaziergänger?

Während die Zimmermannsarbeiten am Dachstuhl in vollem Gang waren, genoss ein Spaziergänger das Wetter und begutachtete den Fortschritt an dem Sanierungsobjekt. Aus Unachtsamkeit ließ der Bauherr, der bei den Arbeiten den Zimmerleuten zur Hand ging, ein Nagelschussgerät vom Dach fallen. Die Maschine fiel auf den Vorplatz des Gebäudes, ein Schuss löste sich und traf den Spaziergänger in das Knie. Auch die sofortige medizinische Versorgung und mehrere Operationen konnten nicht verhindern, dass das Bein steif blieb. Die Schadenhöhe wurde zunächst auf 74.000 € geschätzt.

Einsturz eines Gerüstes

Um die Fassade des Gebäudes zu erneuern, lies der Hauseigentümer ein Gerüst aufstellen. Dabei beachteten die Arbeiter jedoch nicht die Beschaffenheit des Untergrundes. Das hatte zur Folge, dass das Gerüst an einer Stelle stark absackte und sich mehrere Verstrebungen lösten. Diese fielen auf die angrenzende Straße, wurden von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und gegen die Garage des Nachbarn geschleudert. Die Geschädigten sahen ein erhebliches Mitverschulden beim Bauherren, da er die Arbeiten nicht ausreichend kontrolliert hatte. Insgesamt wurde die Schadenhöhe auf 6.400 € geschätzt.

Blut im Schuh

Bei der Besichtigung des Baufortschrittes trat ein Bekannter des Bauherren in einen aus dem Boden herausstehenden Nagel. Da der Besucher nur leichte Sommerschuhe trug, durchbohrte der Nagel den kompletten Fuß. Der Geschädigte forderte vom Bauherren Schmerzensgeld. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 2.600 Euro geschätzt.

Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden will jeder, arm werden will keiner. Blöd nur, dass genau das auf viele Menschen zukommt. Wie leicht wäre das zu vermeiden, wenn man früh mit der Planung beginnt. Gründe, warum das gerade HEUTE sinnvoll ist.

Alt werden ist nichts für Arme

Nach dem Rentenatlas 2018 der Deutschen Rentenversicherung lag die Durchschnittsrente, nach mindestens 35 Versicherungsjahren, bei 1362 Euro für Männer und 991 Euro für Frauen. Die höchsten Renten werden im Saarland gezahlt, die niedrigsten in Thüringen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?  Achtung Falle!

Der Rentenbescheid

Auf jedem Rentenbescheid steht zu lesen: Die Rente wird durch den Kaufkraftverlust, sprich durch Inflation, real niedriger ausfallen. Glauben Sie wirklich, dass das besser wird? Schauen Sie aus dem Fenster! Draußen laufen die Leute mit Atemschutz durch die Gegend. Corona hat eine weltweite Wirtschaftskrise im Gepäck. Schon heute haben Restaurants ihre Preise anheben müssen um die Verluste aus dem Frühjahr zu verkraften. Lohnnebenkosten müssen steigen bei höherer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Bei 2 Prozent Inflation, und die sind nicht weit hergeholt, werden nach 20 Jahren von 1362 Euro Rente gerade noch 916 Euro übrig sein.

Einnahmen und Ausgaben

1993 gab die Rentenversicherung 159 Milliarden Euro aus, davon 90 Prozent als Rente. 2018 waren das bereits 307 Milliarden Euro. Angesichts der Coronakrise und der immensen Staatsverschuldung die schon vor Corona bestand, wie soll diese Ausgabenpolitik weiter betrieben werden? Immerhin sind schon 2018 Bundeszuschüsse in Höhe von 74 Millarden Euro in die Rentenversicherung geflossen. Einfach weil die Einnahmen durch Beiträge bei weitem nicht ausreichen. Angesichts wahrscheinlich sinkender Einnahmen und immenser Staatsausgaben um die Coronakrise abzufedern, wir wahrscheinlich sind weitere Rentensteigerungen? Wie wahrscheinlich sind Nullrunden oder gar Rentensenkungen?

Mehr alt – weniger jung

Man muß nicht immer dem Heer der Arbeitslosen die Schuld an den leeren Rentenkassen geben. Das die Kasse leerer wird, ist ein ganz natürlicher Vorgang. In ca. 15 Jahren werden die ersten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Auch der Autor. Nach uns wirds dünner. Es wird immer weniger Einzahler geben, weil einfach immer weniger da sein werden.

Die Zinsen sinken

Wers noch nicht wußte: Der Rechnungszins der privaten Versicherungswirtschaft, im Volksmund auch Garantiezins von Lebensversicherungen genannt, wird von der Politik vorgegeben. Und zum Jahreswechsel 2021 soll er mal wieder sinken. Auch bei Fondspolicen spielt dies eine Rolle, denn bei den meisten liegt das Geld während der Rentenphase auf dem Konto des Lebens/Rentenversicherers und wird wie verzinst? Mit dem Garantiezins der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses galt. Tun Sie sich deshalb einen Gefallen und starten Sie noch 2020 mit Ihrer Rentenplanung.

Strafzinsen

Ich tus aufs Sparbuch. Hören wir immer wieder. Aber durch Inflation wird Ihr Geld dort immer weniger. Und nicht nur, dass Sie keine Zinsen bekommen. Die erste Bank hat inzwischen Strafzinsen für Einlagen schon ab 25.000 Euro angekündigt. Sie zahlen also auch noch dafür, dass Ihr Geld amtlich weniger wird. Sie können quasi dem Sinken Ihrer Rente zusehen.

Ihr Plan: Alt werden mit Geld

Konzept vor Produkt heißt die Devise. Wenn Sie langfristig wirklich erfolgreich investieren wollen, tun Sie das mit wissenschaftlichen Ansätzen und geringstmöglichen Kosten. Ganz ohne gehts nicht, immerhin muss auch der Autor etwas für seine Rente tun:) Aber es geht, bei all dem, mehr als Sie für möglich halten. Um eine ordentliche Rentenplanung kommen Sie nicht umhin. Um eine ordentliche Beratung in diesem Sinne kommen wir nicht umhin. Und dann müssen Sie nur noch alt werden, den Plan haben Sie dann ja schon.