Internetbewertungen zu verkaufen

Internetbewertungen zu verkaufen

 Internetbewertungen sind kaum mehr wegzudenken, möchte man sein Geschäft erfolgreich aufziehen. Wir selbst legen großen Wert darauf und bekamen letzthin wieder mal ein unmoralisches Angebot: Bezahlen für Bewertungen. Und ob Ihrs glaubt oder nicht, dieses Modell macht Schule.

Internetbewertungen aus diversen Quellen

Möglichkeiten, sich Internetbewertungen einzuholen, gibt es freilich viele. Wir selbst nutzen ProvenExpert und GoogleMyBusiness als Bewertungsportale. Ist natürlich müßig es an dieser Stelle zu betonen, doch unsere Bewertungen sind alle echt und von unseren Kunden selbst geschrieben. Aber wir können ja viel erzählen.

Das Internet – ein Bällebad für Sadisten

Warum? Weil diese Scheinwelt alles möglich macht und damit eben auch Scheinexistenzen fördert. Wenn wir besser aussehen wollen, als wir arbeiten, dann helfen uns Facebook und Co. tatkräftig dabei. 300 „Freunde“ im dem Firmenauftritt von Facebook kosten nur ein Taschengeld. Likes unter Posts sind gar kein Problem und nicht teuer. Und wers richtig wissen will, der kauft auch negative Bewertungen für die Mitbewerber. So gesehen sind Internetbewertungen eigentlich völliger Schrott. Trotzdem stehen wir drauf, weil sie wohl doch eine gewisse Aussagekraft haben.

Kauf Internetbewertungen

Ums vorweg zu sagen: Nein, wir tun sowas nicht! Auch wenn das Angebot noch so verlockend klingt. Denn wir meinen, das ist Betrug. Und wer zu uns als Neukunde kommt und vorher schon belogen wurde, der kann am Ende nur enttäuscht werden. Und so sieht ein solches, unmoralisches Angebot aus:

Internetbewertungen

 

Quer durch alle Portale

Das ist so, als wolltest Du heiraten und müßtest nicht angeben, ob Du schon verheiratet bist. So kannst Du dann im Laufe der Zeit eine Reihe an Ehepartner ansammeln. In diesem Falle nennt man das Heiratsschwindel, und der ist strafbar. Ich verstehe nicht, warum erlogene und ergaunerte Bewertungen was anderes als strafbarer Schwindel sein sollten! Und dies in nahezu allen Bewertungsportalen. Denn, so steht es im Angebot:

Es geht aber noch besser

Auch wenns schier unglaublich klingt, aber der betrügerischen Bewertungsmasche sind keine kreativen Grenzen gesetzt. Das, was ich jetzt beschreibe, nenne ich Doping. Im Sport ist es verboten und ein Straftatbestand. Nur (auch) in unserer Branche ist das völlig legal: Kunden bestechen und Bewertungen kassieren.

Internetbewertungen, ein Beispiel aus Süddeutschland

Es gibt einen Versicherungsvermittlerkollegen aus dem Süden, der auf seiner Seite aktiv damit wirbt, für jede positive Bewertung 50 Euro zu zahlen. Dadurch jedoch wird die Bewertung zum Vorteilsgeschäft und unglaubwürdig. Das verrückte an dieser Sache ist: Der Kollege kommt auf eine so hohe Bewertungsanzahl, dass er in den vermeintlichen Fachmedien als einer der beliebtesten Versicherungsvermittler Deutschlands gilt. Es sollte vielleicht eher heißen, als einer der zahlungswilligsten.

Nennen wir es, wie es ist: Vorspielung falscher Tatsachen

Ungeachtet dessen, dass auf der Website des Kollegen womöglich auch ein paar echte Bewertungen sind, stellt dieses Vorgehen für mich einen klaren Betrugsfall dar. Wenn ich Neukunden und Interessenten mit gekauften Meinungen Kompetenz vorgaukele, dann belüge ich sie, noch vor der eigentlichen Beratung. Dabei spielt gar es keine Rolle, ob ich diesen Deal auf meiner Website bewerbe oder über eine Agentur einkaufe, wie oben beschrieben. Ich wasche mir definitiv die Hände im Dreck! Und dann bin ich nicht besser als jeder Tyrann der seine Wahlen fälschen lässt. Für solche Praktiken habe ich gar nichts übrig. Und noch weniger heute, wo die freiheitliche Demokratie von Politikern jeder Farbe ohnehin mit Füßen getreten wird. Wenn die Lügerei uns allen eines Tages so ins Blut gewachsen ist, dass wir sie als Normalität empfinden, dann gute Nacht!

Das Ende der Verkaufsmodelle

Wir schreiben den April 2021, und einige Wahlprogramme der Parteien schießen sich auf unsere Branche ein. Im Grunde läuft es auf ein Berufsverbot hinaus, je nach dem, wie „bunt“ die neue Regierung im September gewählt wird. Und auch wenn wir das Sorge bereitet, so bin ich doch überzeugt davon, dass sich die Branche diesem Mist wieder mal selbst zuzuschreiben hat. Und der Fake mit Kundenbewertungen ist ein Beweis dafür, dass man unsereinem nicht über den Weg trauen kann. Herzlichen Dank also an all die Kollegen, die maßgeblich dabei helfen, uns selbst abzuschaffen. Durch miese Beratung und durch Lug und Trug im Thema Internetbewertungen (Achtung Ironie!).

 

 

Unser Potential für Hackerangriffe

Unser Potential für Hackerangriffe

Das Potential von Cyberpolicen ist das Auffangen des Restrisikos. Denn selbstverständlich sollte man seine IT auf Vordermann haben. Doch wer spioniert einen eigentlich aus, und warum?

Potential ohne Ende

Internetkriminalität besitzt gigantisches Potential. Denn sie ist lautlos und für die Täter beinahe ohne Risiko. Vorbei die Zeiten der Verfolgungsjagden nach einem Bankraub. Die Einkünfte der Cybertäter sind mit Bitcoin über jedes Geldwäschegesetz und jede Finanzregulierung erhaben. Darum ist es auch schnuppe, wo der Arbeitsplatz dieser Typen steht.  Und geschossen wird meist aus der Schrotflinte, so dass es jedes Unternehmen trifft. Ob was zu holen ist, sieht man ja dann.

Unser Potential – beliebteste Website

Das unten stehende Bild zeigt eine Auswertung über Zugriffe auf unsere Website. Seit der Cookierichtline sind diese Statistiken kaum noch brauchbar. Denn die meisten User wählen eben nur Cookies aus, die keine statistische Erfassung zulassen. Um so mehr freut es uns natürlich, wenn an einem Tag 750 Nutzer unsere Website aufrufen. Und sich tatsächlich nicht um Cookies scheren. Da hört man doch instinktiv schon mal die Kasse klingeln, oder nicht?

Potential

Unser Potential als internationaler Versicherungsmakler

Das ist natürlich reine Ironie. Denn die Zugriffe kamen zu 80 Prozent aus den USA, der Rest aus Spanien, Slowenien, Frankreich, China, Russland. Was wollen die nun auf unserer Website? Versicherungen abschließen?

Auf der Suche nach Daten und Passwörtern

Solche Zugriffe geschehen immer wieder. In der Spitze hatten wir mal um die 2000 Zugriffe am Tag. Oder wahrscheinlich in der Nacht. Das sind keine realen Nutzer, sondern Programme die Sicherheitslücken suchen. Außerdem scannen sie die Webseiten auf Passwörter. Es gibt Datenbanken, in denen sind Milliarden der gebäuchlichsten Passwörter gespeichert. Bei Angriffen wie dem oben gezeigten, werden Passwörter gesucht um sie in Datenbanken zu sammeln. Es werden aber auch Passwörter eingesetzt um Zugang zur Website zu erlangen. Und womöglich gelangt man über diesen Weg auf Ihre Server. Wenn Sie also Ihre Passwörter in unverschlüsselten Dateien, zum Beispiel über Excel, auf Ihrer Festplatte liegen haben, dann kann eine gute Software diese durchaus abziehen. Was man mit Ihren Passwörtern so alles anfangen kann, das wissen Sie selbst am besten.

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Das Potential liegt im massenhaften Versuch

Diese Zugriffe erfolgen regelmäßig, immer wieder. Und genau da liegt die Gefahr. Denn eine Sicherheitslücke kann geschaffen werden. Und beim nächsten Angriff ist die dann da. Nehmen wir mal an, einer Ihrer Mitarbeiter öffnet einen Mailanhang mit Schadsoftware. Das kann passieren und wirkt sich vielleicht zunächst gar nicht auf Ihre Systeme aus. Wie erklären wir Ihnen in diesem kurzen Video. Der Virus schlummert auf Ihrem Rechner und verschlüsselt Ihre Daten erst sehr viel später. Übrigens tut er das auch mit sämtlichen Datensicherungen. Oder er schafft Sicherheitslücken. Und die nutzt dann ein Zugreifer von Außen.

Absolute Sicherheit ist unmöglich

Wir können noch so viel in Firewall und Virenscanner investieren. Eines ist sicher: Die absolute Sicherheit können wir nicht schaffen. Dieses Restrisiko deckt dann die Cyberpolice ab. Und weil die Cyberangriffe mit Sicherheit weitergehen werden, ja sogar noch zunehmen werden, ist die Cyberversicherung ein unbedingtes Muss für jedes Unternehmen.

Einfach mal den Stecker ziehen

Wenn Sie wissen wollen, was in Ihrem Unternehmen durch Cybercrime alles lahmgelegt werden kann, dann ziehen Sie einfach mal den Stecker. 

Wir wissen wie

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Thema Cyberpolicen. Buchen Sie Ihren Beratungstermin online oder schicken Sie uns eine Mail. Oder Sie geben Ihre Anfragedaten direkt in unsere digitale Datenabfrage ein. Sie finden diese auf unserer speziellen Website über Cybercrime. Wir kommen in Kürze mit einem Vorschlag auf Sie zu.

 

 

Pensionskassen – kalt erwischt

Pensionskassen – kalt erwischt

Pensionskassen sind haben Satzungen. Und die kann man ändern.  Feine Sache, wenn mal die Einnahmen nicht mehr reichen. Pensionskassen können für Arbeitgeber teuer werden. Insbesondere dann, wenns die falschen sind.

Pensionskassen ohne Hemmungen

Da gibt es eine, die Kölner Pensionskasse, die eben nicht gerade mit guten Zahlen hausieren gehen kann. Arbeitgeber durften hier schon nachlegen. Nun aber wird wieder eine Rentenkürzung durchgeführt und auch gleich argumentiert, woher das Geld zu kommen hat. Und gleich im nächsten Absatz wirbt die Pensionskasse auch noch dafür, den Vertrag weiterzuführen!

Pensionskassen

Kosten steigen immens

Die Zuschußpflicht allein ist aber nicht das einzige Kostenproblem. Denn bestimmte Kassen fallen zukünftig unter die PSV-Pflicht. Der Pensionssicherungsverein, kurz PSV, soll den Kassen im Insolvenzfall helfen. Und zukünftig erfasst dieser auch solche, die nicht gemeinsame tarifliche Einrichtung oder Mitglied des Sicherungsvereins Protektor sind. Das sind i.d.R. sogenannte regulierte Pensionskassen. Die erkennt man daran, dass sie nach einer Region oder einem Konzern benannt sind. Und natürlich ist die Mitgliedschaft in einem solchen Verein kostenpflichtig, sehr kostenpflichtig. Für den Arbeitgeber.

Mathematische Wertermittlungen gefordert

Arbeitgeber müssen zusätzlich zudem mathematische Teilwertermittlungen erstellen lassen. Wenn Sie einer der o.g. Pensionskassen angehören. Nun wird sich jeder denken können, das eine solche Wertermittlung nicht mit dem Taschenrechner erstellt wird. Diese Dienstleistung dürfte vom Wirtschaftsprüfer kommen. Und der macht das freilich auch nicht für lau.

Pensionskassen sind nicht der Brüller

Wir haben seit Jahrzehnten keine solche Einrichtungen mehr verkauft, warum auch? Es gibt keinen Grund dafür. Die normale Direktversicherung erfüllt den gleichen Zweck. Zudem wissen die wenigsten Arbeitnehmer, dass sie Krankenkassenbeiträge auf Renten einer Pensionskasse zahlen müssen. Auch dann, wenn sie die Beiträge aus einem privat weitergeführtem, ehemaligem betrieblichem Vertrag aufbringen.

Weitere Nachteile regulierte Pensionskassen

Wenn  Sie Mitglied einer dieser sogenannten regulierten Pensionskasse sind, dann lassen Sie sich nicht von dem Wort blenden. Reguliert ist hier gar nichts, jedenfalls nicht in Ihrem Sinne als Arbeitgeber. Die regulierte Pensionskasse beinhalten immer eine Sanierungsklausel mit Nachschußpflicht des Arbeitgebers. Es gibt keine Garantiezins, nur Rechnungszinsen, und die sinken seit Jahren. Es existiert keine Eigenkapitalrücklagevorschrift. Warum auch? Die Rücklage bildet ja das Geld des Unternehmers.

Ein besonderes Schmankerl

Sollten Sie die Hamburger Pensionskasse als Arbeitgeber im Unternehmen haben, dann viel Glück. Unseres Wissens zahlt die nämlich grundsätzlich keine Hinterbliebenenleistung an Lebensgefährten aus. Kein Ehepartner, keine Todesfalleistung! Fehlt nur noch ein cleverer Anwalt der die Lücke in Ihrer Beratungsdokumentation zur Betriebsrente findet. Bilden Sie besser schon mal Rücklagen.

Arbeitgeberhaftung in der bAV

Sie stehen als Arbeitgeber nun mal für alles gerade was bAV heißt. Insbesondere ab 2022 dürfen Sie verstärkt mit Prüfungen  rechnen. Denn ab dann gilt eine neue gesetzliche Regelung. An dieser Stelle der Werbespoiler: Wir wissen bAV. Sprechen Sie uns an!

 

 

Wie Ramsoftware uns fast erwischt hätte

Wie Ramsoftware uns fast erwischt hätte

Der häufigste Einwand gegen Cyberpolicen: Ich hab eine gute Firewall. Doch was, wenn die Ramsoftware per Mailanhang kommt?

Niemand ist gefeit gegen Ramsoftware

Cybercriminelle sind keine Junkies die den schnellen Bruch suchen, um Geld für Drogen zu bekommen. Die Szene ist sehr intelligent, kreativ und immer auf der Höhe der Zeit, was die technischen Möglichkeiten angeht. Außerdem verfügen sie mit Bitcoin über ein hervorragendes Finanzsystem zur Finanzierung ihrer Verbrechen. Und dies völlig frei von Bankenaufsichten oder staatlichen Regulierungen.

Die Mail mit dem Virus

Das unten stehende Bild zeigt eine Mail, die an meine Privatadresse olafmisch.de gesendet wurde. Die Mail sieht beinahe Original aus, als hätte mir mein Mailhoster eine Fehlermeldung geschickt. Nur, von dem kam sie eben nicht.

Ramsoftware

Ramsoftware im Anhang schwer erkennbar

Wenn ich nun den Anhang öffne, dann installiere ich mit Sicherheit Schadsoftware auf meinem System. Vielleicht bemerkt kein Virenscanner dieses Programm, vielleicht aber auch nicht. Natürlich hab ich die Anhänge nicht berührt und die Mail ungeöffnet gelöscht. Doch zugegeben: ich war nahe dran. Nur durch meine intensive Beschäftung mit Cyberversicherungen bin ich derzeit sehr sensibel für dieses Thema. Und lese deshalb genau die Absenderadressen, von denen solche Nachrichten kommen.

Wer kontrolliert schon alle Absenderadressen?

Im Stress des Arbeitsalltages geht vielleicht der eine oder andere Klick daneben. Oder denken Sie an Corona und das Homeoffice. Wie viele Menschen arbeiten von Zuhause aus und müssen neben der Arbeit auch noch ihre Kinder betreuen? Unter dieser Belastung sind Konzentrationslücken vorprogrammiert! Und das kann dramatisch enden. Wer will schon behaupten, alle Fallen zu erkennen, die Cyberkriminelle sich ausdenken? Das hieße ja, generell schlauer und intelligenter zu sein, als tausende Programmierer. Wenn wir ehrlich mit uns sind: Wir können dies nicht ausschließen.

Nochmal zum Homeoffice

Selbst wer sein Unternehmen mit einer Cyberpolice versichert hat, sollte bestimmte Dinge beachten. Sofern Mitarbeiter im Homeoffice sind, sprechen Sie dies bitte mit Ihrem Cyberversicherer ab. Er wird mit Sicherheit Vorgaben zur Einhaltung definieren. Sie sind gut beraten, diese zusammen mit Ihren Mitarbeitern umzusetzen, um den Versicherungsschutz nicht zu gefähren.

Ramsoftware ohne Cyberschutz – das kann ins Auge gehen

Die Einsatzmöglichkeiten von Ramsoftware sind vielfältig. Und machen Sie sich von dem Gedanken frei, dass die Dinger sofort loslegen. Viele Trojaner richten es sich zunächst behaglich auf Ihrem Rechner ein und warten ab. So werden auch Datensicherungen infiziert, auf die Sie zurückgreifen wollen, wenn der Fall der Fälle eintritt. Die Schadensszenarien sind vielfältig. Von der Verschlüsselung Ihrer Daten bis zur kompletten Zerstörung allen gespeicherten Wissens auf Ihrem System, ist alles möglich. Und dann bleibt immer noch die gute alte Erpressung als Einkommensquelle für Cyberkriminelle übrig.

Vorher-Nachher-Bilder

Ein sehr prominentes Opfer einer solchen Erpressung war zum Beispiel eine britische Schönheitsklinik. Hacker erbeuteten Fotos der Patienten dieser Klinik. Bilder die vor und nach der OP aufgenommen wurden. Die Klinik wurde sodann erpresst. Die Täter wollten, bei Nichtzahlung, die Patientenfotos im Internet veröffentlichen.

Ramsoftware wird häufiger

Machen wir uns nichts vor, diese Gefahr wird nicht wieder abklingen. Diese Art Einbrüche sind einfach für Kriminelle mit zu geringen Risiken verbunden und mit sehr geringen Kosten. Es ist doch leichter Ihr Konto digital leer zu räumen, anstatt in die Bank einzubrechen. Und darum sind Cyberpolicen inzwischen für Unternehmen unserer Meinung nach existentiell.

Wir wissen wir

Wir beschäftigen uns seit Jahren mit dem Thema Cyberpolicen. Buchen Sie Ihren Beratungstermin online oder schicken Sie uns eine Mail. Natürlich ohne verseuchten Anhang:)

 

 

2022 – das Jahr, in dem sie Kontakt aufnehmen

2022 – das Jahr, in dem sie Kontakt aufnehmen

Personaler und Lohnbuchhalter aufgepasst: 2022 wird Ihr Jahr! Eigentlich wird schon Ende 2021 toll für Sie. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Denn 2022 dürfen Sie nahezu jeden Vertrag zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) anfassen, den Sie in der Firma verwalten. Auch jenen, den der Mitarbeiter mal mitbrachte und einfach so bei Ihnen weiterführen darf. Denn 2022 ändert sich einiges für die betriebliche Altersversorgung. Und der Rattenschwanz an notwendigen Erklärungen, Vereinbarungen und dergleichen wird Sie glücklich machen.

2022 – das Jahr des Zwangszuschusses

Als das Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018 in Kraft trat, ließ es den Unternehmen bewusst einige Jahre Zeit mit bestimmten Themen. Haben Sie diese Zeit genutzt? Dann seien Sie stolz darauf, denn das haben nur wenige getan. Ab 2022 nun werden nämlich auf alle betrieblichen Altersversorgen, die Ihre Mitarbeiter per Gehaltsumwandlung zahlen, 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss fällig. Sofern Sie als Arbeitgeber mit der bAV Sozialabgaben sparen.

2022 – das Jahr der Überraschungen

Seien Sie sicher, auch Sie werden überrascht sein. Weil auch in Ihren Büchern Überraschungen lauern. Denn meist herrscht in Unternehmen ein wildes Sammelsurium an bAV-Verträgen vor. Und ob diese bezuschusst werden müssen oder nicht, das ist nicht immer so ganz einfach erkennbar. Auch wenn Sie bereits eine Arbeitgeberbeteiligung auf die Verträge Ihrer Mitarbeiter zahlen, kommt trotzdem Arbeit auf Sie zu. Denn Sie dürfen nun die Entgeltumwandlungsvereinbarung neu definieren. Außer Sie haben den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss bereits dokumentiert. Haben Sie? Und wo ist das Dokument? Ach ja, wo wir dabei sind: Eine fehlende Entgeltumwandlungsvereinbarung wird, wenn die Betriebsprüfung sie „entdeckt“, zum Verlust der Steuer- und Sozialabgabenvorteile führen. Nachzahlungen drohen.

2022 – das Jahr der Negativzinsen

Was tun Sie nun mit den alten Verträgen, die Sie bezuschussen müssen? Die Versicherer werden Ihr Geld nicht in den Alttarif stecken wollen, weil die Rechnungszinsen sich geändert haben. Welche Zinsen übrigens?…. Einen Neuvertrag abschließen? Die Beitragskonstellation ändern? Und welche Dokumente sind dazu nötig?

Detektivarbeit nötig

Die Umsetzung dieses Themas wird im Einzelfall je Vertrag zu prüfen sein. Meist werden Sie keine Aufstockung der Verträge erreichen können. Zusatzverträge können allein von den Produktkosten her sinnlos sein, je nach Beitragshöhe. Eine Änderung der Zahlungsmodalitäten zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter ist meist möglich. Doch vergessen Sie dabei nicht die Entgeltumwandlungsvereinbarung zu definieren und alles sauber zu dokumentieren.

Was steht in Ihrer Versorgungsordnung?

Die meisten Unternehmen haben ein solches Vertragswerk nicht. Warum auch, ging ja immer so, oder? Doch die Definition der bAV im Unternehmen sollte genauen Spielregeln unterliegen. Und diese Spielregeln legen Sie in einer Versorgungsordnung fest. Außer der Tarifvertrag schreibt Ihnen dies alles ohnehin vor. Und genau jetzt wäre der Zeitpunkt, Spielregeln in der bAV zu in einer Versorgungsordnung festzulegen. Zuschusshöhe, Zusageart und Durchführungsweg sind nur drei wichtige Punkte. Zu beachten wäre zum Beispiel auch die Vorgehensweise bei Kurzarbeit, längerer Krankheit, Elternzeit, Ausscheiden oder Tod des Mitarbeiters. Für all dies sollte eine klare Struktur geschaffen sein. Weil, wenn Sie dies nicht tun, erledigt das vielleicht irgendwann das Arbeitsgericht für Ihr Sie. Nur leider meist nicht zu Ihren Gunsten. Denn grundsätzlich gilt:

bAV ist ein enormes Haftungsfeld für Unternehmer

Sie haften quasi für alles. Und mit dem Termin Januar 2022 kommt weiteres Haftungspotential hinzu. Nämlich dann, wenn Sie die bAV-Umstrukturierung nicht korrekt hinbekommen.

Wir helfen Ihnen. Auch 2022

Sprechen Sie uns an! Wir sind Experten in betrieblicher Altersversorgung. Und mehr noch. Über unsere digitale bAV-Plattform verwalten Sie Ihre bAV im Unternehmen in einfachster und effizientester Art. Alle D0kumente und Informationen für Sie und Ihren Arbeitnehmer an einer Stelle immer verfügbar. Wir setzen den Termin Januar 2022 für Sie um. Lassen Sie uns unseren Job machen. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Geschäft!

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH