Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Es schallt von allen Emporen (auf denen Versicherungsleute hocken): Arbeitgeber macht die Börsen auf, ab 2022 müsst ihr zur bAV zuzahlen. Haben Sie sicher auch schon gehört. Und vielleicht sind Sie dazu auch schon angerufen worden. Einmal, zweimal, noch einmal. Gut vorstellbar, dass es Ihnen zum Halse raus hängt. Aber wie bei so vielen Vorgaben aus Berlin (und/oder Brüssel), bleibt Ihnen keine Wahl. Sie müssen da ran. Und zwar am besten, bevor es Herbst wird.

Ich kümmere mich im Herbst

Theoretisch haben Sie noch viel Zeit. Erst ab Januar  2022 müssen Arbeitgeber auch zu älteren bAV – Verträgen Geld zuschießen. Nämlich immer dann, wenn sie durch die Entgeltumwandlung ihres Mitarbeiters Sozialabgaben sparen. Ist doch ganz einfach, oder? Erstens: 15 Prozent Pflichtzuschuss ausrechnen. Zweitens: Lohnbuchhaltung informieren und Dauerauftrag ändern. Drittens: Die Versicherungsgesellschaft anschreiben. Viertens: Dem Mitarbeiter die gute Nachricht überbringen. Reicht doch, wenn Sie sich im Herbst damit befassen. Oder nicht? bAV

Ob Sommer, Herbst ob Winter – bAV ist niemals einfach!

Doch Sie ahnen es. Was wir hier so sarkastisch von uns geben, soll Ihnen zeigen, dass es eben nicht so einfach ist. Die Probleme sind vielfältig und das Betriebsrentenstärkungsgesetz, naja, es ist wieder mal mit Schlaglöchern gepflastert. Und in diesen können Sie als Arbeitgeber schnell mal einen Achsbruch erleiden. Die Umsetzung des Zwangszuschusses zur bAV bedarf fachkundiger Unterstützung und viel Zeit! Und das insbesondere dann, wenn Sie schon einen Zuschuss zahlen. Denn hier hat der Gesetzgeber Orakel gespielt und spricht in Andeutungen. Das macht die Sache in der Umsetzung so schwierig.

Hingerülpste Gesetze

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, gut gemeint und voller Fallstricke. Wie so manch anderes Paragrafenwerk. Denn die Formulierung, was mit bereits bezuschussten Verträgen zu geschehen hat, ist schwammig. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt hier nur Anhaltspunkte. Bisherige Zuschüsse des Arbeitgebers zur bAV seines Angestellten können verrechnet werden mit den neuen 15 Prozent Pflichtzuschuss. Vielleicht! Und zwar:

  • eine Verrechnung ist möglich, sofern ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen den bisherigen Zuschüssen und der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen beim Arbeitgeber besteht
  • Ausdrücklicher Zusammenhang ist gegeben, oder
  • Konkludent, d.h. ein Zusammenhang kann hergestellt werden!

Da bleibt wieder viel Spielraum für Spekulationen. Immerhin: Die bAV soll ja der Personalabteilung Freude machen. Aber Ironie beiseite. Wie soll das in der Praxis aussehen? Sie sehen, der Herbst wird dieses Jahr vielleicht recht knapp ausfallen.

bAV richtig machen

Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen. Oder buchen Sie direkt einen Beratungstermin mit uns als Ihrem bAV-Experten.

Lobbyist Ottokar

Lobbyist Ottokar

Mein Freund Ottokar will Lobbyist werden. Und zwar Lobbyist für Versicherungsmakler. Und ich soll das Versuchskaninchen spielen. Zugegeben, wir Versicherungsmakler hätten eine Lobby dringend nötig. Und mit seinen Argumenten mag er Recht haben. Doch was nützt heutzutage schon Logik? Politik wird heute mit Angst und Bauch gemacht. Und vom Verbraucherschutz.

Eine Todesversicherung?

Als Erstes, sagt mein Freund Ottokar, solltet ihr Versicherungsmakler das Kind beim Namen nennen. Lebensversicherung, zum Beispiel – was für ein Begriff! Die zahlt doch eher bei Eintritt des Todes. Todesversicherung wäre als Name logischer. Das ganze Konstrukt Lebensversicherung ist so unlogisch, dass es sich die Verbraucherschützer morgens aufs Brot schmieren um es dann zu vernaschen.

Lobbyist für Lebensversicherung

Nun, da hat der Ottokar Recht. Und die ewigen Änderungen in dem System machen es auch nicht besser. Die Alten unter uns wissen sicher noch davon: Einst zahlte man aus versteuertem Geld in eine Lebensversicherung ein. Sofern dann das Endalter erreicht wurde, gabs steuerfreies Bares. Nannte sich Kapitallebensversicherung. Feine Sache. Bis Verbraucherschützer dieses Modell zum legalen Betrug deklarierten. Aber nicht wegen der Steuer. Denn die ist dem Verbraucherschutz egal. Oder hast Du schon mal irgendwo gelesen, dass der Verbraucherschutz die Regierung wegen der Steuerverschwendung angeht? Dabei wäre das wirklicher Verbraucherschutz.

Verschleierte Berechnungsmethoden

Die Kritik des Verbraucherschutz an der klassischen, kapitalbildenden Lebensversicherung war nicht ganz unberechtigt. Die Produktkosten waren oftmals gigantisch. Und die Risikoabschläge für die Todesfallabsicherung waren so gut in den Produkten versteckt, dass sie niemand herauslesen konnte. Das war von den Versicherern auch gewünscht. Denn deren Klinkenputzer sollten Produkte entsorgen, nicht Kunden bereichern. Wir Versicherungsmakler haben unseren Kunden immer schon vorgerechnet, dass eine Risikolebensversicherung billiger und eine Rentenversicherung rentabler ist. Deshalb sind wir bei den Ausschließlichkeitsvertrieben der Versicherer, ich nenne die Klinkenputzer, sehr unbeliebt. Seltsamerweise aber hat der Verbraucherschutz stehts uns Makler im Visier. Unlogisch wie alles in diesem Zusammenhang.

Legaler Betrug

Was ist nun übrig geblieben, vom sogenannten legalen Betrug? Am Rande: Die Wortverbindung legaler Betrug ist eher legaler Unfug. Die Einseitigkeit der Kritik der Verbraucherschützer könnte man auch als steuerfinanzierte Blindheit bezeichnen, wenn man bei solch unpassenden Vergleichen mitspielen will. Aber natürlich gibt es auch heute noch Lebensversicherungen. Die Kapitallebensversicherung jedoch hat ausgedient. Erstens, weil der Rechnungszins das Modell plattgemacht hat. Und zweitens sicher wegen des Wortteils Kapital. Denn der Kapitalismus ist, trotz nachweislicher Erfolge für die ganzer Welt, nicht mehr so sexy. Heute, wo alles nachhaltig, grün und unisex ist, wer will da noch Produkte anbieten, deren Bezeichnung aus dem Kommunistischen Manifest entlehnt sein könnten.

Formen von Lebensversicherungen

Machen wir unlogisch weiter: Lebensversicherung heißt alles, was wie eine Lebensversicherung kalkuliert wird. Deshalb fallen verschiedene Verträge darunter, die im ersten Blick nicht nach Lebensversicherung klingen.

  • Pflegerentenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Schwere Krankheiten Versicherung
  • Grundfähigkeitsversicherung
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Risikolebensversicherung
  • Rentenversicherung (verschiedener Spielarten)

Lobbyist Ottokar hat eine bessere Idee

Weißt du, man müsste das ganze System einfach ehrlicher machen, meint mein Freund Ottokar. Er als unser Lobbyist würde und Maklern empfehlen unsere Berufsbezeichnung abzulegen. Makler, das klingt nach Ziegenbock und Holzschutzlasur. Wir sollten uns lieber umbenennen in Versichertenschützer. Aus dem Name ginge dann einwandfrei hervor, dass wir im Sinne unsere Kunden zu handeln haben. Und dann will er erleben, wie der Verbraucherschutz weiter auf uns rumhacke. Still schüttele ich den Kopf. Wenn von zehn Latten am Zaun eine faul ist, dann nützt kein noch so langer Nagel. Und solange in unserer Branche, unterstützt von Versicherern und dummen Vorgaben der Politik, Vertriebe mit Druckmethoden auf Erfolg getrimmt werden, bleibt unser Ruf erhalten.

Was tun? Auch Lobbyist werden?

Ottokars Idee ist natürlich, wie alles was er anfasst, am Ende im Sande verlaufen. Als unabhängiger Versicherungsmakler können wir nur hoffen, die Qualität unserer Arbeit wird Sie überzeugen! Um immer besser zu werden, gehören wir verschiedenen Verbänden an. Zum Beispiel der Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Versicherungsmakler e.V., dem Bundeverband Deutscher Versicherungsmakler und der Vema e.G.. Testen Sie uns einfach!

Cybercrime im Video

Cybercrime im Video

Cybercrime ist die neue Verdienstquelle für gut ausgebildete und kreative Kriminelle. Lars Widany von der Cogitanda Dataprotect AG erklärt im Interview, woher diese Bedrohung kommt. Und wie gefährlich sie wirklich ist. Kann Ihrem Unternehmen eine Cyberpolice helfen?

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Hackerangriffe auf jegliche Unternehmen

Wenn Sie Lokalzeitungen durchkämmen, stoßen Sie auf eine Vielzahl an Beispielen. Unternehmen, Artpraxen, Apotheken, Behörden; kaum eine Branche wird von Cybercrime verschont. Die Frage ist also nicht ob auch Sie gehackt werden, sondern wann dies geschehen wird.

Cybercrime – Das Risiko gilt für alle

Im Dezember 2020 griffen Cyberkriminelle selbst den Softwaregiganten Microsoft an. Die Hacker arbeiteten sich angeblich bis in die Quellcodes des Unternehmens vor und versuchten so wertvolle Daten zu stehlen. Auch der Deutsche Bundestag, die US-Regierung, Sony… alles Beispiele für prominente Hackeropfer. Internetkriminalität ist ein rasant wachsender Wirtschaftszweig. Und der kümmert sich im Übrigen nicht um das Thema Nachhaltigkeit!

Der Fall Garmin

Wenn Sie Sportler sind, dann kennen den Fall sicher: Garmin, Hersteller von GPS-Uhren für Sportler und Betreiber von Internetplattformen zur Trainingssteuerung, wurde 2020 erfolgreich gehackt. Die Server waren über Tage nicht erreichbar und persönliche Daten von Nutzern wurden womöglich abgegriffen. Der Vertrauensverlust der Kundschaft war immens. In diesem Fall dürfte Cybercrime ein gezielter Angriff gewesen sein.

Als Unternehmen hängt Ihre Handlungsfähigkeit am Internet

Auch Kleinunternehmen sind sehr häufig betroffen. Es ist nämlich nicht so, dass Hacker es nur auf die großen Unternehmen abgesehen haben. Für kleine Unternehmen ist der Datenverlust in der Regel eine Katastrophe, von den anschließenden Schwierigkeiten mit den Datenschutzbehörden ganz zu schweigen. Handeln Sie heute noch, weil es um die Existenz Ihres Unternehmens geht. Egal ob Fußpflege oder Fußballclub, denn angreifbar sind wir alle. Bringen Sie Ihre IT auf die Höhe und sichern Sie die Resteinfallstore mit einer Cyberversicherung ab.cyberpolice

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!

 

 

Cyberpolice im Buchhaltungsbüro

Cyberpolice im Buchhaltungsbüro

Buchhaltungsdienstleister speichern auch sensible Daten. Zahlungsströme, Bankverbindungen, Buchungsdetails. Auch als Inhaber eines Buchhaltungsbüro sollten Sie deshalb ihre Cybersicherheit im Blick haben. Eine Cyberpolice sichert die Restrisiken ab.

Cyberpolice oder Haftpflichtversicherung

Als Beratungsunternehmen im Bereich Finanzen und Vermögen, und dazu darf man Buchhaltungsunternehmen sicher zählen, sind Sie mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und Betriebshaftpflichtversicherung  (BHV) ausgestattet. Irrtümlich wird der Cyberdrittschaden oftmals mit der eigenen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung in Verbindung gebracht. Diese aber leistet NICHT bei Cyberschäden an Dritten! Ihre Vermögensschadenhaftpflicht deckt Ihre Beratungsfehler gegenüber Ihrer Mandanten ab! Cyberdrittschäden sind, wenn vereinbart, über Ihre Betriebshaftpflicht mitversichert. Aber nur dann, wenn Sie den Baustein Nutzung von Internettechnologie drin haben! Checken Sie Ihre BHV, oder lassen Sie uns das tun!

Cyberdrittschaden im Buchhaltungsbüro?

Sie oder Ihr Mitarbeiter leiten Mail mit einem zweifelhaften Anhang weiter. Freilich unbeabsichtigt. Dieser entpuppt sich beim Empfänger als Schadsoftware. Und richtet dort einen ziemlichen  Schaden an. Der Empfänger kann bei Ihnen mit Schadensersatzforderungen vorstellig werden. Im Allgemeinen ist auch der ungewollte Datenverlust ein Haftungsfall. Und in dem Fall kommen eine Menge Aufgaben und Ansprüche auf Sie zu. Allein die Administration für die Belange die Sie nach DSGVO zu erfüllen haben, wird einiges kosten. Hier tritt die Cyberpolice ein.

Cyberpolice fürs Homeoffice

Denken Sie daran: Vielleicht sind auch bei Ihnen Mitarbeiter ins Homeoffice gesetzt worden. Gerade durch diese Situation sind jedoch die Einfallstore für Internetkriminelle weit aufgestoßen worden. Mehr zum Thema Cybercrime und Homeoffice können Sie hier weiterlesen.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Gehen wir den unbequemen Weg und stellen uns vor, Ihrem Buchhaltungsbüro werden sensible Mandantendaten entwendet. In Ihrem Fall könnten das natürlich vor allem Kontodaten und Zahlungsströme sein. Neben dem klassischen Haftungsfall, wie oben beschrieben, haben Sie danach noch ein weiteres Problem: Den Verlust Ihres guten Rufes!

Reputationsverlust und Cyberversicherung

Mandantendaten im Internet, ein unangenehmer Gedanke. Wenn Ihre eigenen Kontostände für jedermann einsehbar wären, Sie lägen manche Nacht wach. Natürlich ist kein IT-System der Welt absolut sicher, das zeigen ja Beispiele von prominenten Hackeropfern zur Genüge. Doch wenn Sie Ihre IT im Griff haben, wenn die Daten sicher sind und eben doch ein blöder Zufall eintritt, dann sollte Ihr guter Ruf rasch wieder hergestellt werden. Denn immerhin leben Sie von Ihrem guten Ruf. Imagekampagnen, Anzeigen und professionelle Unterstützung durch Unternehmensberatung. Das sind Leistungen, die eine gute Cyberpolice im Falle von Reputationsverlust bringen sollte.

Wie ist eine Cyberversicherung aufgebaut?

Im Grunde gibt es fünf Bausteine einer Versicherung gegen Cybercrime. Im Schaubild unten, sehen Sie welche das sind.

buchhaltungsbüro

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime, auch Buchhaltungsbüros

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!

 

 

Der Beweis, dass Deine Rente nicht reichen wird

Der Beweis, dass Deine Rente nicht reichen wird

Warum ist eigentlich noch keiner drauf gekommen? Das Loch in der Rente wird uns alle schlucken! Wir müssen unsere Altersvorsorge komplett neu planen. Wegen der Elektromobilität. Der Beweis: E-Autos kosten bis zum Dreifachen eines vergleichbaren Benziners.  Wer als Rentner noch Auto fahren will, wird Geld brauchen!

Abschaffung der Verbrennungsmotoren ab 2030 bis 2035

Es scheint beschlossene Sache. Die Parteien, die nach der Bundestagswahl im September Aussicht aufs Regieren haben, wollen die Verbrennungsmotoren in Autos ab 2030 oder 2035 abschaffen. Aus Gründen des Klimaschutzes soll dies geschehen. Wir wollen hier nicht über den Klimawandel diskutieren, sondern über die Auswirkung dieser Maßnahmen auf unsere Rente.

E-Autos kosten mehr Geld

Ich sage, Deine Rente wird nicht reichen. Der Beweis: E-Autos kosten mehr als Benziner oder Diesel. Sagen wir mal, Du willst als Rentner kleinere Brötchen backen. Du magst also mit einem Kleinwagen auskommen. Nehmen wir als Beispiel den Fiat 500. Neupreis 2021 für einen Mild-Hybrid mit guter Ausstattung: 14.000 Euro. Das Modell 500e, also der Vollelektrische, kostet in ordentlicher Ausstattung 34.000 Euro. Heute schon!

Beweis mir das Gegenteil

Um nicht in Spekulationen zu verfallen: Bis das Gegenteil bewiesen ist, gehen wir in unsrer Berechnung davon aus, dass die Preise für E-Autos auch in Zukunft steigen werden. Rohstoffe werden knapper und die Nachfrage aus Asien dürfte hoch bleiben. Auch eine Massenproduktion kann von Akkus kann dieses Problem nicht lösen. Bis zum Beweis des Gegenteils also bleiben Stromer deutlich teurer als Benziner. In in unserem Beispiel um das Zweieinhalbfache dessen, was Du bisher an Geld ausgeben musst.

Rentenberechnung für Otto-Normalverbrenner

Nehmen wir einen Normalverdiener, der sich 1500 Euro Rente wünscht. Dafür hat er schon eine Menge getan. Er bespart seit 2004 eine Lebensversicherung und hat über seinen Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung abgeschlossen. Außerdem hat er ja auch noch seine gesetzliche Rente. Trotzdem bleiben zu seinem Rentenziel noch 817 Euro Lücke, in heutiger Kaufkraft. Wir haben also bei unserer Berechnung die Inflation bereits berücksichtigt. Er könnte dieses Rentenloch noch füllen, mit einer Aufstockung seiner bAV und dem geplanten Fondssparplan. Jedoch kommt ihm nun die Kostensteigerung im Thema E-Mobilität dazwischen. Gemessen an den Autopreisen der Zukunft, sinkt seine Rente. Im folgenden Bild zeigen wir die Rentenplanung von heute, bei 1500 Euro Wunschrente (auch eher bescheiden).

Beweis

 

Bereinigte Preissteigerung – Beweis im Focus

Die Deutsche Bundesbank hat mal eine Berechnung zu Autopreisen angestellt. Die ist wirklich sehr interessant und kann in einem Onlineartikel des Nachrichtenmagazins Focus nachgelesen werden. Ich will dies nicht ausweiten, aber allein der Golf ist ausstattungs- und preisbereinigt von 1964 bis heute 56 Prozent teurer geworden. Das sind 57 Jahre, quasi ein Prozent pro Jahr. Deshalb veranschlagen wir bei der Berechnung der Rente für unser Beispiel auch eine Kostensteigerung für den Fiat 500 um 30 Prozent. Denn in unserem Beispiel will unser Mandant ja seine Rente in 30 Jahren antreten. Hieße dann: Bei Rentenbeginn käme der 500e keine 34.000 Euro sondern 44.200 Euro. Ich denke, das ist fair gerechnet. Und erschreckend.

Rente nachfinanzieren

Fakt ist, dass bis zum Rentenbeginn und auch danach mehr Kapital da sein muss. Wir könnten nun planen, Kapital bis zum Rentenbeginn anzusparen um dann das sozusagen „letzte“ Auto zu kaufen. Doch wie realistisch ist das? Soll dieses Fahrzeug dann vielleicht 20 Jahre halten? Also müssen wir eine gezwungenermaßen eine höhere Rente kalkulieren. Unser Beispielkunde möchte 400 Euro Extrarente in heutiger Kaufkraft bekommen, um die Kosten für Autoanschaffungen zu decken. Seine Rentenlücke steigt auf 1300 Euro. Das ist in 28 Jahren nicht zu schaffen! Nicht für ihn!

Beweis

 

Altersvorsorgeplanung ist wichtig

Man kann natürlich einfach so tun als gehe alles gut. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache! E-Mobilität hin oder her. Du musst Deine Rente planen. Wenn Du das nicht tust, wird am Ende was fehlen. Und so leer wie die Staatskassen sind, wird die Rente ohnehin nicht reichen, auch wenn Du aufs Fahrrad umsteigst. Daran wird wohl auch ein Bürgerfonds nichts ändern.