Kranke Kassen

Kranke Kassen

Wer hätte das gedacht: Corona kostet doch noch Geld! Verrückt! Die Folgen der wirtschaftlichen Talfahrt sind nun im Gesundheitssystem angekommen. Kranke Kassen sind die Folge. Denn die Kassen sind nicht nur leer, da fehlt noch viel mehr.

Kassen machen keine Kasse mehr

„GKV-Zusatzbeitrag wird erhöht“, so ein Titel der Wirtschaftswoche vom 23. September 2020. Für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen heißt das konkret, sie müssen drei Milliarden Euro mehr aufbringen. Natürlich nicht pro Versichertem, so üppig ist das Einkommen in Deutschland dann doch nicht (wir liegen im europäischen Vergleich sogar ziemlich schlecht). Nein, die drei Milliarden sind von allen Versicherten zu tragen. Und die dürfen sich das mit ihren Arbeitgebern teilen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird um 0,2 Punkte steigen und liegt dann bei 1,3 Punkten.

Arbeit kurz = Geld kurz

Klar ist, Kurzarbeit setzt den Kassen zu. Weniger Einkommen heißt eben auch geringere Beiträge. Auch gestiegene Arbeitslosenzahlen lassen die Einnahmen nicht eben sprudeln. Alles in Allem keine gute Grundlage für die Zukunft. Und die sieht ohnehin nicht rosig aus. In den nächsten Jahres wird einen Boom an Rentnern geben, die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge verabschieden sich so langsam ins Altenteil. Gut verdienende Klientel, auf die die Kassen verzichten müssen.

Betriebsrente kaum noch beitragspflichtig

Manchmal haut der Staat das Geld an den richtigen Stellen raus. Einnahmen aus betrieblicher Altersversorgung sind in Zukunft eher selten mit Krankenkassenbeiträgen belegt, denn dei Freibeträge dafür wurden massiv angehoben. Auch dies kostet die Krankenkassen Einnahmen. Wenn gerade die geburtenstarken Jahrgänge als Beitragszahler ausfallen und auf ihre Betriebsrente keine Beiträge entrichten müssen, siehts in den Kassen trübe aus.

Fast 40 Prozent Lohnnebenkosten

Geht der Zusatzbeitrag durch die Decke, sieht das auf Ihrem Gehaltszettel auch nicht besser aus. Fast 40 Prozent, genau 39,95 Prozent, zahlen Sie an Sozialabgaben. Kinderlose reißen die 40-er Marke sogar, durch ihren Zusatzbeitrag in die Pflegeversicherung. Und dieser Wert trügt sogar. Denn die Grenze, bis zu der Sie Beiträge zahlen müssen, steigt Jahr um Jahr an. Im Jahr 2000 lag sie bei 3297,83 Euro Monatseinkommen, der durchschnittliche Beitragssatz damals „lächerliche“ 13,5 Prozent. Eine Pflegeversicherung gabs noch nicht.  2020 sind wir nun bei 4687,50 Euro bis zu denen Sie zur Kasse gebeten werden. Der durchschnittliche Beitragssatz hängt im Moment bei 15,7 Prozent, und 3,05 Prozent für die Pflegeversicherung kommen auch noch hinzu, für kinderlose sogar 3,3 Prozent.

Kassen leer – Beiträge her

So richtig fett sah es in der gesetzlichen Krankenversicherung ja noch nie aus. Deshalb ist innerhalb von 20 Jahren die Beitragsbemessungsgrenze um durchschnittlich 3,46 Prozent pro Jahr gestiegen. Der Beitragssatz stieg im Jahresschnitt um 0,75 Prozent. Was aber nie mitberechnet wird: Die Leistungen sind gesunken. Brillen, Physiotherapie, Zahnersatz, alles wurde in den letzten 20 Jahren zurückgefahren. Sie müssen sich zusatzversichern, wenn Sie die Leistung erhalten wollen.

Privat versichern als Alternative?

Wer sich privat versichern will, und wem dieser Weg offen steht, soll aber bitte einige grundsätzliche Dinge bedenken: Die Familienplanung muss in die Kalkulation einfließen, denn eine kostenfreie Familienversicherung gibt es in der PKV-Welt nicht. Wann beziehen Sie Rente, und wieviel davon? Die Gesetzliche Rente hat bekanntlich Otto v. Bismarck erfunden, nur leider viel zu wenig davon. Und das könnte Ihnen als Rentner in der PKV die Kassen leer saugen.

Füllen Sie Ihre Kassen

Sie sollten einen großen Teil der Beitragsersparnis verwenden um Rückstellungen für die Rente zu bilden. Diese Ansparungen könnten über eine Basisrente steuerlich gefördert sein. Treffen Sie Ihre Grundsatzentscheidung nicht allein aufgrund der hohen Beitragserspanis, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Eigenverantwortung.

Fazit

Das Finanzierungssystem der GKV steht auf tönernen Füßen. Seit längerem wird darüber nachgedacht, alle möglichen Einkunftsarten im Rentenalter für die GKV zu erfassen. Ob das so kommen wird, ist fraglich? Aber die Kassen sind leer! Von allein füllen sie sich nicht. In der PKV besteht zwischen Ihnen und dem Versicherer eine klare vertragsschuldnerische Vereinbarung, gegen die der Versicherer natürlich die Beitragsschraube ins Spiel bringen kann. Auch in der PKV sind die Beitragsschrauben angezogen worden!

Was Behandlungen angeht, haben Sie die Fäden in der PKV selbst in der Hand, ein unschätzbarer Vorteil im Alter, wenn Erkrankungen häufiger auftreten.

Ihre Kasse

GKV oder PKV? Vor der Entscheidung steht die sachliche Analyse. Und diese können wir!

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Ottokar zertrümmert Bankfiliale (fast)

Ottokar zertrümmert Bankfiliale (fast)

Nennt ihn meinethalben Ottokar. Natürlich ist der Name gefälscht, um seine Identität zu schützen. Die freilich auch nur erfunden ist, um davon abzulenken, dass es ihn vielleicht doch gibt. Wir sind uns übrigens zum ersten Mal beim Geldabheben in einer Bankfiliale über den Weg gelaufen.

Flucht aus der Bankfiliale

Das heißt, eigentlich bin ich geflohen. Vor seinem Hund. Der war übrigens nicht versichert. Und das haben wir dann geändert. War auch nötig, weil der Hund die halbe Schalterhalle zerlegt hätte. Wenn die Automatiktüre nicht gewesen wäre. Der Hund hört übrigens ganz klassisch auf den Namen Bello, zumindest wenn er laut genug angeschrien wird.

Grob fahrlässig Geld abheben?

War es nun grob fahrlässig, den Bello an den Fahrradständer vor der Bank anzubinden? Weil der Ständer nicht ins graue Pflaster einbetoniert war? Und weil ein unter Laktoseintolleranz und ADHS leidender, hyperaktiver Bernhardiner mit ausgeprägtem Hang zur Hysterie diesen ganz leicht ins Bankgebäude hinter sich her schleifen kann? Auch im Galopp! Trotz der zwei Damenräder die daran angeschlossen waren? (Eines davon mit seltsam riechenden Kindersitz).

Beton – nichts ist sicherer

Grobe Fahrlässigkeit konnte dem Ottokar nicht vorgeworfen werden, denn ein massiver Fahrradständer gilt als hinreichende Sicherung für einen Hund. Zumal das tiefenpsychologische Gutachten über Bellos ADHS und Hysterie damals noch nicht getippt war, Ottokar also von einem völlig normalen, zentnerschweren Bello ausgehen konnte. Die Hundehaftpflichtversicherung hätte also die zertrümmerte Automatiktüre im Eingangsbereich bezahlt. Und den Schaden an dem (zum Glück sehr massiven) Betonpfeiler, an dem das ganze Gespann dann hängen blieb. Bevor es abbiegen konnte um hinter den Bankschaltern mal den Boden zu pflügen. Fraglich bleibt, ob auch der Polizeieinsatz bezahlt worden wäre. Und die Kosten für den Notarzt der die Bankangestellte zu trösten hatte, weil sie in Ohnmacht gefallen war, nach dem Drücken des Überfallnotknopfes.

Sponsoring zahlt sich immer aus

Das alles spielt aber ohnehin keine Geige, denn der Bello war zu dem Zeitpunkt gar nicht versichert. Die zertrümmerten Fahrräder und den übelriechenden Kindersitz, der in Fetzen an der Automatiktüre hängen blieb, zahlte Ottokar aus der Portokasse. Die Automatiktüre hat die Bank stillschweigend richten lassen, auf eigene Kosten. Weil der Ottokar eine Art Sponsor der Bank gewesen ist. Das waren noch Zeiten damals, kurz nach der Jahrtausendwende. Wir Ältere erinnern uns noch an etwas, das hieß Zins. Und der Ottokar hatte wohl ne ganze Menge davon auf eben dieser Bank herumliegen. Hatte.

Happy End ohne Bankfiliale

Nun, nach dieser Aktion schaffte der Ottokar für den Bello eine Hundehalterhaftpflichtversicherung an. Nicht in jedem Geschäft gibt’s massive Betonpfeiler, in meinem Büro schon mal gar nicht. Der Ottokar ist nämlich danach so eine Art Sponsor für mich geworden. Und damit war die Welt wieder ein wenig gerettet. Der Hund versichert, der Fahrradständer einbetoniert und Zinsen gibt’s ja inzwischen auch keine mehr. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

 Wir suchen Sponsoren:)

Wollen Sie Ihren Beitrag für unser Unternehmen leisten? Darüber würden wir uns freuen! Was wir versprechen können: Fair, transparent und ohne Vertriebsdruck bekommen Sie von uns die Lösung für alle Ihre Fragen die mit Geld, Zinsen und Versicherung zu tun haben. Versprochen! Wir glauben, das ist eine tolle Idee! Was meinen Sie?

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Kranke Kassen

Welche Rentenversicherung ist meine?

Eine Rentenversicherung sollte wohl jeder heutzutage haben. Nur welche? Angesichts Coronakrise, Nullzinspolitik und Strafzinsen aufs Ersparte… Welche Form der privaten Rentenversicherung  ist überhaupt noch rentabel? Es geht das Gerücht, man solle am Kapitalmarkt investieren, also über seine Rentenversicherung in Aktien „machen“. Wenn das nur nicht so kompliziert wäre. Und außerdem geht das doch sowie immer schief, oder?

Investment kann auch einfach sein

„Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“ Sergei Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur

Sergei Koroljows Sojus-Raketen werden in weiterentwickelter Form noch heute genutzt. Man kann also schwierige Dinge durchaus „einfach“ machen, wenn man will. Warum ist das am Kapitalmarkt so schwer? Weil mit bunten Prospekten und phantasievollen Produktnamen allein mehr Kosten zu verkaufen sind, als ohne. Investment sollte so einfach sein, dass Sie nie vergessen warum Sie Ihr Geld genau so angelegt haben. Machen Sie den Test: Wie lautet Ihre aktuelle Investmentphilosophie?

Rentenversicherung als Basis

Investment kann auch unter dem Mantel einer Rentenversicherung gut laufen. Das hat den Vorteil, dass Ihre Gewinne während der Ansparphase keiner Kapitalertragssteuer unterliegen.  In der Rentenphase können Sie dann mit der sehr günstigen Ertragsanteilbesteuerung punkten. Nachteil: Sie sind an die Anlagemodelle der Versicherungsgesellschaft gebunden, aber da gibt es heute schon sehr gute Wege. Achten Sie jedoch darauf, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Und vor allem aber: Sie sollten ein Konzept haben. Denn Konzept geht vor Produkt.

Wie funktioniert ein „normales“ Depot in einer Rentenversicherung?

 Sie haben zumeist eine schwankende Aktienquote, je nach Verlauf Ihrer Anlageform. Relativ kostenintensive Fonds, verursacht durchs Fondsmanagement, sind die Regel. Grund dafür sind oft auch Provisionen, die aus dem Fonds an das Versicherungsunternehmen zurückfließen. Die Kosten allein sind jedoch nicht das Problem, fast jedem Depot fehlt nämlich ein Konzept. Je nach Fondsgattung, gehen die Werte mal rauf oder runter, es werden aber i.d.R. keine Gewinne umgeschichtet. So werden die Fondskosten immer dann zum Problem, wenn der Markt nach unten geht, dann drücken die Fondskosten zusätzlich nach unten.

 Gehts besser? Ja!

 Die Investition in Ihrer Rentenversicherung

Sollte weltweit erfolgen, in unseren Vorschlägen immer in mindestens 8000 Titel – dadurch vermeiden Sie das sogenannte Klumpenrisiko. Also die Häufung von Anlagen in schlechten Märkten.

Das Konzept

Idealerweise sollten Ihr Guthaben jederzeit verfügbar sein, wenig Schwankungen unterliegen und in Geldmarkt, Renten und Aktienfonds mit individueller Aktienquote verteilt sein. Bleiben Sie immer investiert, nehmen Sie regelmäßig Gewinne mit, gewichten Sie alle 3 Monate das Depot aus. Natürlich werden Sie das nicht selbst tun, dafür gibt es automatisierte Werkzeuge.

Fondsauswahl

Am sinnvollsten investieren Sie in prognosefreie Fonds. Das sind Fonds mit sehr geringen Kosten, die auf aktives Fondsmanagent verzichten. Normalweise stehen diese Fonds nur institutionellen Anlegern offen, denn sie haben nur ca. 20 bis 30% der üblichen Kosten. 

Kosten

Ausgabeaufschläge, Performancefee, Transaktionskosten, Kick-Backs an Banken oder Versicherungen sollten nicht anfallen. Ganz ohne Kosten wirds nicht abgehen, denn Ihr Versicherungsmakler und der Vermögensverwalter sind nun mal Kostenpunkte.

Ihre Rente – Ihre Rentenversicherung

Lassen Sie uns Ihre Rentensituation prüfen, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts.

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Zahnarztpraxis richtig versichern

Zahnarztpraxis richtig versichern

Der feuchte Traum eines jeden Versicherungsvermittlers ist es, eine Zahnarztpraxis zu versichern. Oder zwei. Oder drei. Allerdings sind uns schon Praxen unters Messer gekommen, die waren wie Bäckereifilialen versichert. Da hat wohl einer den falschen Traum geträumt. In diesem Geschäft gilt eines: Keine kleinen Brötchen backen. Worauf es wirklich ankommt, lesen Sie hier.

Woraus besteht eine Zahnarztpraxis?

Unsereiner kennt vom Zahnarzt nur zwei Dinge: Den Stuhl, in dessen Lehne sich heute noch die Spuren unserer Fingernägel finden, und den Bohrer. Wenn Sie Zahnarzt sind, wissen Sie es besser. Sie haben, was die Versicherung Ihrer Zahnarztpraxis angeht, ein Problem. Und das heißt: Medizintechnik. Und darunter fällt so ziemlich alles, abgesehen von dem Sofa im Büro, auf dem Sie Ihr Mittagsnickerchen abliegen.

Medizintechnik – der Pferdefuß der Versicherungspolice

Wir haben schon einige Praxen gesehen, in denen Medizintechnik gar nicht versichert war. Röntgengeräte, Ultraschall, Behandlungsstühle samt Technik, Laboreinrichtung, Mess- und Regeltechnik. Eine normale Elektronikversicherung leistet i.d.R. nicht, der Einschluß von Medizintechnik der Zahnarztpraxis mus explizit im Versicherungsschein genannt sein. Und selbst dann lauert der Teufel im Detail. Herkömmliche Policen sehen eine Kürzung der Schadenszahlung bei Totalschaden vor, wenn der Zeitwert des Gerätes weniger als 40 Prozent des Neuwertes beträgt. In diesen Fällen wird dann nur der Zeitwert erstattet. Auf die Weise könnten Sie bei einem Schaden ordentlich drauflegen.

Wenn die Krone wackelt – der Unterversicherungsverzicht

Hand aufs Herz, wissen Sie um den aktuellen Neuwert Ihrer Zahnarztpraxis? Kennen Sie die Zahl genau? Technische und kaufmännische Betriebseinrichtung? Vorräte? Werkzeuge? Wie hoch ist der Neuwert? Wenn Sie den einmal im Jahr abschätzen können und die Zahl stimmt mit der auf Ihrer Police überein, dann droht Ihrer Inventarversicherung wenigstens kein Unterversicherungsverzicht. Und wenn nicht, dann könnte bei einem größeren Schaden Ärger auf Sie zukommen. Wir richten daher in den meisten Fällen Praxisversicherungen nach einer besonderen Berechnungsmethode ein, die Ihnen jede Gefahr der Unterversicherung nimmt. Sprechen Sie uns an!

Grobe Fahrlässigkeit – nicht grobe Behandlung

Folgende Legende geht um: Ein Zahnarzt verläßt seine Praxis bei gekippten Fenstern. Am nächsten Morgen sind seine Behandlungsstühle verschwunden. Diebe haben diese über ein Gerüst abtransportiert, das am Haus stand. Der Einstieg über die gekippten Fenster war am Ende kein Problem mehr. Diese angeblich wahre Geschichte hatte denn Konsequenzen für den Zahnarzt. Die gekippten Fenster stellten eine grob fahrlässige Handlung dar, und der Versicherer kürzte die Entschädigung im Verhältnis der schwere der Mitschuld des Zahnarztes. Hier wohl fast um 100 Prozent. Wir versichern Praxen daher nach Möglichkeit unter weitestgehendem Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Ganz verzichten wird kein Versicherer, aber wir können zumindest bis auf sehr hohe Freibeträge drücken und völlig aus der Welt räumen, wenn der Schaden nicht durch Sie selbst verursacht wurde.

Wie viele Löcher hat Ihr Gebiss?

Besser: Wie viele Deckungslücken hat die Police Ihrer Zahnarztpraxis? Es gibt eine Menge Themen die noch hineinspielen. Ihre Berufshaftpflicht sollte auch bei Strafrechtsverfahren in Abwehr gehen. Immerhin werden Verletzungen von Patienten von den Kassen immer öfter als Körperverletzung, und damit als Strafsache angesehen. Unbenannte Gefahren, Verletzung von Obliegenheiten, unklarer Schadenszeitpunkt… Der Möglichkeiten gibt es viele.

Cybercrime – her mit der Kohle

Immer noch belächelt: Internetkriminalität. Wenn der Ihr Kollege vor 40 Jahren seine Praxis abschloß und die Tageseinnahmen zur Bank brachte, dann mußte derjenige, der ihm sein Geld abluchsen wollte, ihm irgendwo auflauern. Böse Zungen behaupten, spätestens hinterm Bankschalter…:)

Die Kriminalität folgt immer den Zahlungsströmen. Und diese laufen heute elektronisch. Außerdem sitzen Sie in Ihrer Praxis auf einem Haufen Daten, die im Darknet hoch gehandelt werden. Ein Datenverlust würde die Behörden auf den Plan rufen, Sie eine Menge Geld kosten und vor allem Ihren Ruf schädigen.

Praxisrechtsschutz für Ihre Zahnarztpraxis

Rechtsschutzversicherung ist nicht gleich Rechtsschutzversicherung. Lesen Sie hier, wie eine Rechtsschutzversicherung für Ihre Zahnarztpraxis auszusehen hat.

Ihr Unternehmen – Ihr Risiko – Ihre Praxisversicherung

Lassen Sie uns Ihre Praxisversicherung prüfen oder, sofern Sie noch keine haben, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts. Ihr Problem und unser Konzept, Sicherheit für Ihr Unternehmen.

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E-Bike und Inventarversicherung

E-Bike und Inventarversicherung

Als Besitzer eines Fahrradladens sind Sie der Coronakrise glücklich davongeradelt. Sicher haben auch Sie das eine oder andere E-Bike im Lager stehen. Und sicher wissen auch Sie wie kuschelig es wird, wenn der Akku eines E-Bike in Flammen steht. Ihr Versicherer weiß das übrigens auch!

E-Bike nicht versicherbar?

Keine Chance Inventarversicherung? Fast. Es gibt Gerüchte, gerne auf Händlertagungen gestreut, dass in Versicherungspolicen Metallbrand als versichertes Risiko genannt sein muss. Dem ist nicht so. Richtig ist aber: Viele Versicherer werden sich weigern Ihr Fahrradgeschäft überhaupt noch zu versichern. Und wenn es schon versichert ist, kann ein Akkubrand durchaus zur Ablehnung der Leistung führen. Die Unterschiede zwischen den Gesellschaften sind enorm. Zunächst aber müssen wir eine wichtige Unterscheidung treffen.

Haftpflicht oder Inventar für den E-Bike Handel?

Zwei Mal kanns weh tun.

Der Haftpflichtschaden: ausgelöst durch einen Akkubrand, vernichtet Ihre angemieteten Geschäftsräume und nebenbei noch die Wohnungen darüber. Der Feuerversicherer wird für den Gebäudeschaden in die Tasche greifen, die Hausratversicherungen müssen für die Wohnungen über Ihrem Laden bluten. Und dann? Danach nehmen die ggf. bei Ihnen Regress. Sofern man Ihnen einen Fehler nachweisen kann. Nicht sachgerechte Lagerung der Akkus zum Beispiel. Was steht dazu übrigens in Ihren Versicherungsbedingungen? Ach, nichts? Egal, denn  schwierig könnte es für Sie trotzdem werden. Es gibt nämlich (fast) immer eine Ausrede für die Versicherer.

Der Inventarschaden: Das E-Bike, dessen Akku brannte, ist natürlich hinüber, das kauft wohl keiner mehr. Um die anderen Räder reißt sich auch niemand. Zahlt Ihr Inventarversicherer nun den Schaden? Spannende Frage. Ja, vielleicht. Wenn…

Keine Aussage ist auch eine Aussage

In den Versicherungsscheinen steht meist nichts dazu. Denn die sind in der Regel älter und kennen das Thema noch nicht. Die Versicherer selbst sind noch lange nicht so weit, dass sie dazu Stellung nehmen. Die wissen wohl um das Risiko, sitzen es aber aus. Auf Rückfrage bekommen Sie vielleicht eine solche Antwort:

Grundsätzlich sind Feuerschäden, die durch Lithium-Ionen-Akkus verursacht werden, gedeckt. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass behördliche und feuerpolizeiliche Auflagen erfüllt sind. Insoweit ist der Kunde gehalten, sich über die Vorschriften zur Lagerung dieser Akkus zu informieren. Wir empfehlen sich an dem VdS Merkblatt 3103 zu orientieren.

E-Bike Lagerung ausbauen?

Der letzte Satz, nämlich die Empfehlung, sich am VdS-Merkblatt zu orientieren, bedeutet die glasklare Ablehnung eines Feuerschadens durch Lithium-Ionen-Akkus, außer Sie erfüllen die Vorgaben dieses Merkblattes. Haben Sie sich das schon mal durchgelesen? Wenn Sie diese Auflagen erfüllen können, wie verkaufen Sie dann noch Fahrräder?

Forderungen zur Lagerung lauf VdS

Zusatzanforderungen für Batterien mittlerer Leistung

Feuerbeständig bzw. räumlich abgetrennte (mindestens 5 m) Bereiche (z. B. Gefahrstofflager, -container)
Mischlagerungen mit anderen Produkten in einem Regal oder Block sind nicht zulässig
Geeignete Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf eine ständig besetzte Stelle
Bei Feuerlöschanlagen => geeignete Löschmittel gemäß Produktdatenblättern

 und die Zusatzanforderungen für Batterien hoher Leistung

Hierfür liegen nach derzeitigem Stand noch keine gesicherten Kenntnisse hinsichtlich adäquater Schutzmaßnahmen vor. Schutzmaßnahmen sind daher in Absprache mit dem Sachversicherer für den Einzelfall zu regeln.
Mögliche Maßnahmen:
Separierung und Mengenbegrenzung
Lagerung in feuerbeständig abgetrennten Bereichen oder mit Einhaltung eines Sicherheitsabstands (räumlichen Trennung von 5 m)
Automatische Löschanlage

Die Lösung

Da kann einem die Freude am Radfahren vergehen, oder? Selbst die Anforderungen für Batterien mittlerer Leistung werden Sie kaum erfüllen können. Außer die bauen jeden Akku aus, tragen ihn in einen Bunker und verwahren ihn dort. Welche Lösung sollten sie statt dessen anstreben?

Die richtigen Versicherungsbedingungen wählen

Suchen Sie sich einen Versicherer, der Ihnen bestätigt, dass er kein Problem mit der Lagerung hat, sofern Sie alle behördlichen und feuerpolizeilichen Vorschriften erfüllen. Das VdS-Formular sollte dem Versicherer so egal sein wie der Reifendruck Ihrer gelagerten Räder. Im Idealfall finden Sie einen Versicherer, der bei Verletzung von Obliegenheiten, also bei NICHTeinhaltung behördlicher Vorschriften, den Schaden nicht komplett ablehnen darf. Oder Sie finden uns, das wäre noch idealer, wenn wir finden die

Die passende Versicherung für Ihr Radhaus

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Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH