Schüler und Berufsunfähigkeitsversicherung?

Schüler und Berufsunfähigkeitsversicherung?

 

Sir Peter Ustinov soll einst gesagt haben: „Kinder (junge Menschen) brauchen unsere besondere Fürsorge, weil sie unsere Zukunft sind.“ Wer will dieser Feststellung widersprechen?

Junge Menschen stecken voller Pläne für die Zukunft und gerade jetzt bahnt sich bei vielen ein wichtiger Wechsel in einen neuen Lebensabschnitt an:

Die Schule ist aus, der Schüler ist raus. Und dann?

So unterschiedlich die Menschen, so unterschiedlich geht es auch weiter. Einige werden eine Pause einlegen und sich z.B. mit Hilfe von Praktika orientieren. Andere werden eine vielleicht eine längere Auslandsreise antreten. Mancher ehemalige Schüler wird nahtlos weitermachen mit Berufsausbildung oder Studium.

Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie befinden sich auf dem Weg wirtschaftlich unabhängig zu werden, das Leben selbst zu gestalten und sich beruflich und privat weiterzuentwickeln. Dabei ist die Gesundheit das wertvollste Gut. Wertvoll im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht wenige werden im Laufe ihres Berufslebens ein „Millionen-Einkommen“ mit ihrer Arbeitskraft erzielen, aus dem sich alle Wünsche und Ziele finanzieren.

Und was ist, wenn einem die Gesundheit einen dicken Strich durch die Lebensplanung macht?

Für den Fall muss vorgesorgt sein. Zur gesundheitlichen Belastung darf nicht noch die wirtschaftliche Not hinzukommen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und gute Beratung ist wertvoll.

Aber warum muss man schon Schüler darüber nachdenken? Kann das nicht noch warten?

Na klar kann das warten. Aber Warten kann Folgen haben und die wollen wir vermeiden:

  • Je jünger sie mit einer Arbeitskraftabsicherung beginnen, desto günstiger ist der Beitrag.
  • Heute sind sie nicht nur jung, sondern auch gesund. Spätere Erkrankungen oder Unfälle können dazu führen, dass der Versicherungsschutz nur noch mit Einschränkungen, zum höheren Beitrag oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr möglich sein wird.
  • Das Gleiche gilt für Hobbys. Auch hier gibt es eine Reihe von Aktivitäten, die zu höheren Beiträgen oder sogar zur Ablehnung des Versicherungsschutzes führen können.

Und warum sollte man sich noch als Schüler oder Schülerin versichern?

Weil sie dann zu einem günstigen Beitrag für den Rest ihres Lebens versichert sind. Egal, wohin sie ihr Weg führen wird. Ihre Arbeitskraftabsicherung geht jeden Weg mit. Es gilt der Grundsatz: Einmal versichert – Immer versichert!

  • Sie gehen erst einmal gar keinem Beruf nach sondern machen „work and travel“ in Australien und wären damit nicht versicherbar. Kein Problem: Sie sind bereits versichert und bleiben es auch!
  • Sie werden eine handwerkliche Ausbildung machen, die sehr teuer in der Absicherung wäre? Ihre Versicherung bleibt zu unveränderten Konditionen bestehen und sie profitieren dauerhaft vom günstigen Schüler-Beitrag.
  • Sie werden vielleicht eine akademische Laufbahn einschlagen, die eigentlich wesentlich günstiger zu versichern wäre? Dann müssen gute Versicherer die Möglichkeit bieten, den bestehenden Vertrag zum günstigeren Beitrag fortzuführen.
  • Sie möchten eine Absicherung treffen, die Schule ist aber schon beendet und die weiterführende Ausbildung hat noch nicht begonnen? So lange die Schulferien in ihrem Bundesland noch nicht begonnen haben, werden wir sie noch als Schülerin oder Schüler versichern können.

Sie sehen: Viele Fragen wollen beleuchtet werden und gute Beratung ist unverzichtbar. Fordern Sie uns – Wir bringen sie an ihr Versorgungsziel!

Obliegenheiten? Was ist das?

Obliegenheiten? Was ist das?

Am Ende gewinnt immer die Bank? Versicherungen sollten kein Glücksspiel sein. Also nehmen Sie sich in Acht vor den Obliegenheiten. Und das hat nichts damit zu tun, wer oben liegt. Sondern wer am Ende gewinnt!

Ein Beispiel schlechter Beratung mit Obliegenheitsverletzung

Bei mir saß eine Kundin zur Überprüfung Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung, abgeschlossen über den Berater ihrer Hausbank. Sie hatte außerhalb des Abfragezeitraums der Gesundheitsfragen Krebs, aber innerhalb des Zeitraums natürlich Nachsorgeuntersuchungen dazu. In den Antrag schrieb der Vertreter, dass die regelmäßigen Untersuchungen normale Vorsorgen gewesen wären, ohne Befunde (was auch falsch war). Auf die Krebsdiagnose angesprochen meinte er, das liege zu lange zurück und ist egal. Klar, er hätte den Abschluß in den Wind schreiben können, wenn er die Erkrankung angegeben hätte.

Am Ende gewann die (Haus)Bank

Wir haben die Versicherung mit diesem Sachverhalt konfrontiert. Ergebnis: Die Kundin ist zunächst aus der Versicherung geflogen, wegen Falschangaben beim Antrag. Das haben wir versucht anzufechten, denn wer deckt schon freiwillig seinen eigenen Versicherungsbetrug auf? Der Versicherer sieht das natürlich anders. Der Vertreter hätte alle Fragen gewissenhaft gestellt und nur die Antworten der Kundin eingetragen. Und jetzt beweisen Sie mal das Gegenteil. Die Beiträge hat sie natürlich nicht zurück bekommen, denn darauf hat sie bei einer Obliegenheitsverletzung keinen Anspruch.

Obliegenheiten

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Obliegenheiten?

Im Grunde ist es ganz einfach. Stellen Sie sich vor, Sie wollen ein gebrauchtes Auto kaufen. Den Preis ermitteln Sie per Statistik aus dem Internet. Vor Ort besichtigen Sie das Schmuckstück und fragen dem Verkäufer Löcher in den Bauch. Sie müssen sich darauf verlassen, dass er Ihnen die Wahrheit erzählt, nur so können Sie den Preis realistisch einschätzen. Belügt er Sie, zum Beispiel was die Unfallvorgeschichte angeht, werden Sie ihm das Auto wieder vor die Tür stellen und den Vertrag anfechten.

Na und?

Versicherungsunternehmen sind auch nur Statistiker. Und in jeder Versicherungssparte vertrauen die darauf, dass Sie die Wahrheit sagen. So wird Ihr Risiko bewertet, so wird eine gerechte Prämie ermittelt. Das Ganze geht hier aber noch weiter: Auch im Schadensfalle haben Sie Obliegenheiten. Bricht Ihnen eine Wasserleitung, müssen Sie das Leck sofort schließen lassen. Tun Sie es nicht, z.B. weil Sie erst warten wollen, ob die Versicherung zahlt, und vergrößert sich dadurch der Schaden, muss die Versicherung diesen nicht tragen.

Voraussetzung für Anspruchserhalt

Obliegenheiten zu erfüllen heißt also, sich den Vertragsanspruch zu erhalten. Deshalb sollten Sie besonders genau hinschauen, wenn es mal lax zugeht. Wird Ihr Berater mal ungenau oder wischt Fakten unter den Tisch, kann das teuer werden. Dummerweise gerade dann, wenn Sie die Leistung dringend benötigen. Beantworten Sie alle Fragen des Versicherers genau, nur so ist Ihnen wirklich geholfen.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH