Wunder gibt es immer wieder

Wunder gibt es immer wieder

Wie aus Verlusten Gewinne werden. Über die Arithmetik mancher Lebensversicherer

Ein vernünftiger Lebensversicherer, einer der was auf sich hält, muss seine Kunden ordentlich über den Löffel balbieren – so ein gängiges Vorurteil. Manchmal fördert sogar  der Gesetzgeber die Schummelei. Wunder (n) Sie sich also nicht über Hochrechnungen. Die sind zum Teil amtlich „verbessert“.

 

Wunder in der Hochrechnung

Konzentrieren wir uns auf die Ablaufleistung einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu einem fixen Auszahlzeitpunkt. Heißt, Sie nehmen die ganze Kohle auf einmal raus. Bis zu diesem Zeitpunkt also rechnet der Versicherer Ihnen etwas hoch. Schritt eins hin zur Finanzverblödung der Kunden: Die Kosten der Fonds fließen nicht in die Berechnung ein, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

 

Denn es kommt noch besser:

Sogenannte Stornogewinne dürfen Lebensversicherer in die Hochrechnungen hineinzaubern. Und das ist nun Finanzverblödung vom allerfeinsten. Denn wie Sie vielleicht wissen, entstehen Ihnen oftmals Verluste bei vorzeitiger Kündigung einer laufenden Lebens/Rentenversicherung. Und Verluste bei Ihnen sind… na klar: Gewinne beim Versicherer. Und um diese hypothetischen Gewinne darf der Versicherer seine Hochrechnungen  erhöhen.

 

Schlechte Vergangenheitswerte sind gut für die Zukunft

Ein Versicherer mit hohen Stornogewinnen ist einer, dem viele Kunden vor Vertragsende „davonlaufen“, zum Beispiel weil sie unzufrieden sind oder schlecht beraten wurden. Cool, dass dieser offensichtliche Mangel an Qualität sich auf die Quantität des offiziellen Angebotes eines Versicherers niederschlagen darf! Sowas nennt man wohl auch Chancenausgleich am Markt, herzlichen Glückwunsch zur offiziellen Finanzverblödung!

Foto©_Javier brosch_by_fotolia.com

Therapie gegen Finanzverblödung

Glauben Sie an Wunder? Wie wahrscheinlich ist es denn, dass eine solche Hochrechnung funktionieren kann? Das ist so, als bewerben Sie sich mit einem miesen Zeugnis in einer Firma, und die gehen davon aus, dass Sie genau deshalb der richtige Kandidat sind. Zum Glück ist das System gut zu durchschauen. Wir therapieren Sie gegen Finanzverblödung, das ist unser Auftrag! Egal ob Kassen- oder Privatpatient

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Das ist Penny, das Sparschein. Penny leidet unter einer schweren Finanzverblödung. Ihr sind die Zinsen ausgegangen, deshalb wurde sie von ihren Sparern an der Autobahn ausgesetzt.

 

Penny und das Fondssparen, eine gescheiterte Liebe?

Dabei war Penny immer ganz klug, sie dachte an die Altersarmut. Sie setzte aufs Fondssparen und hat trotzdem keine Gewinne erwirtschaftet. Sie sah in der Tagesschau die Börsennachrichten, hat Fachzeitschriften abonniert und Anlagen aus besonders bunten Prospekten vorgezogen. Manchmal, ganz heimlich, hat sie sogar über ökologische Anlagen nachgedacht. Außerdem hat sie sich beraten lassen, drei Mal! Und der Berater hat in einer Kristallkugel die Zukunft gelesen und ihr die passenden Anlagen empfohlen.

 

Foto: ©Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

 

Und nun Finanzverblödung, was ist das?

Finanzverblödung ist, wenn man trotz toller Hochrechnungen und klingender Produktnamen zu wenig Rendite einfährt. Finanzverblödung ist, wenn zwar die Kosten hoch sind, deine Anlage aber gar kein Konzept hat. Zunächst musst du wissen, das frühere gute Wertentwicklungen eines Fonds nichts über dessen Zukunft aussagen. Oder setzt du dich in dein Auto, schaust in den Rückspiegel und gibst Gas, weil hinten alles frei ist? Eben! Deshalb kann Fondspicking, das Aussuchen einzelner Fonds, selten funktionieren.

 

Nur wenige Fondsmanager schlagen ihren Index

Die Fondsmanager, die deinen Fonds verwalten, sind nämlich darauf erpicht, besser als der ganze Kapitalmarkt zu sein. Weil das aber alle schaffen wollen, schaffen es auf Dauer nur ganz wenige. Das ist statistisch belegt. Um besser als alle anderen zu sein, müssen Fondsmanager gelegentlich Risiken eingehen. Und diese Risiken kosten dich langfristig oftmals Rendite. Auch darüber gibt es Statistiken. Es sammeln sich also einige Kosten für dich an:

Risikokosten durch Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Penny, du hast also womöglich viele Kosten, und solch Konzept: Dein Berater hat aus der Kristallkugel die Zukunft deines Fonds gelesen.  Das alles zusammen nennen wir Finanzverblödung. Aber keine Angst Penny, Finanzverblödung ist heilbar!

 

Ja aber wie funktioniert das?

Nun, zunächst brauchst du ein Konzept. Und das geht so: Wir verteilen deinen Anlagebetrag auf drei gedachte Konten mit verschiedenen Aktienquoten. Das allein aber reicht noch nicht, denn was geschieht mit den Gewinnen, die anfallen? Damit diese nicht einfach so verpuffen, werden sie regelmäßig unter den drei gedachten Konten verteilt. Das ist aber noch nicht alles: Wir strecken deine Anlage auf insgesamt 9000 Titel und versuchen auf dem Weg, den Kapitalmarkt in seiner ganzen Breite nachzubilden.

 

Und was hat Penny nun davon?

Was meinst du: Bei 9000 Titeln im Depot, bei einer solch breiten Risikostreuung, brauchst du da noch ein Fondsmanagement  das Risiken eingeht und Gelder hin und her schiebt? Richtig, das brauchst du nicht mehr. Wir senken deine Kosten erheblich, denn in Zukunft zahlst du dies alles nicht mehr:

Risikokosten durchs Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Natürlich ist nichts umsonst, ein fällt ein Honorar für den Vermögensverwalter an, der das Konzept erstellt und betreut.

So sieht nun deine Anlagezukunft aus: Sehr geringe Kosten, ein wirklich durchdachtes und gutes Konzept und hohe Sicherheit durch die extrem breite Risikostreuung auf 9000 Titel im Depot.

 

Warum sollst du damit zu uns kommen, Penny?

Wie oben beschrieben, kennen wir keine Vertriebsprovisionen und keine Provisionen an Banken. Deshalb gibt es dieses Konzept bei keiner Bank zu kaufen. Die hinterlegten Fonds mit der sehr breiten Streuung sind normalerweise nur für Anleger ab 200.000 Euro offen, über uns jedoch sogar in Fondspolicen verfügbar. Das beschriebene Konzept über den Vermögensverwalter jedoch gibt es nur bei wenigen ausgewählten Beratern, und einer davon sind wir.

Dieser Text stellt natürlich keine Anlageberatung dar. Alle dazu nötigen Informationen bekommst du im Gespräch mit uns.

Entspannter Ruhestand braucht Planung

Entspannter Ruhestand braucht Planung

Die meisten Menschen freuen sich auf ihren Ruhestand. Aber zu wenige bereiten sich angemessen darauf vor. Eigentlich ist das eine richtig gute Nachricht: Die Menschen werden immer älter. Ein 65-jähriger Mann hat in Deutschland heute – statistisch gesehen – noch weitere 17,3 Lebensjahre im Ruhestand vor sich. Gleichaltrige Frauen werden sogar 85,8 Jahre alt. Aber bei aller Freude: Viele Menschen sorgen sich, ihre Altersvorsorge könnte nicht für einen langen und entspannten Ruhestand reichen.

Geld ist da – aber wann?

Zum Glück sind die meisten nicht allein auf staatliche Leistungen angewiesen. Sie haben Geld zur Seite gelegt, eine Lebensversicherung abgeschlossen oder auch zwei, einen Riester-Vertrag, manchmal Aktien und Investmentfonds und vielleicht auch Immobilienbesitz. Aber was wird eigentlich wann fällig? Und passen die Termine auch zur individuellen Lebensplanung? Vorausschauend handelt, wer sich diese Fragen nicht erst kurz vor Rentenbeginn stellt. Denn eine gelungene Ruhestandsplanung braucht vor allem eines: Zeit. Je früher der Start, desto besser die Gestaltungsmöglichkeiten.

Planung braucht Zeit … für den Ruhestand

Oft bleibt im hektischen Alltag kaum Zeit, auch mal an morgen zu denken. Aber gerade deshalb ist es wichtig, sich eine Auszeit für das Thema Ruhestand zu reservieren. Nur mit Abstand zum Tagesgeschehen ergeben sich neue Perspektiven und Erkenntnisse. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme:

  • Einnahmen und Ausgaben heute
  • Vermögen, Verbindlichkeiten und Wünsche für den Ruhestand
  • Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand (einmalig und laufend)

Passt das Ergebnis oder gibt es Korrekturbedarf? Können Sie sich einen Ruhestand vor der Regelaltersgrenze leisten und wie hoch ist der Preis? Auch steuerliche Aspekte spielen eine Rolle.

… und erfahrene Partner

 Gerade in dieser Phase erweist sich ein unabhängiger Versicherungs- und Finanzmakler als wertvoller Sparringspartner. Er kennt die entscheidenden Bausteine für den Vermögensaufbau und beherrscht die Handhabung von Risiken. Schließlich geht es um mehr als Kapitalaufbau. So darf beispielsweise das Thema Pflege, obwohl gern verdrängt, in der Ruhestandsplanung nicht fehlen. Auch die Krankenversicherung birgt, gerade mit Blick auf den Ruhestand, erhebliches Optimierungspotential. Aber keine Sorge: Für (fast) jedes Problem gibt es (mindestens) eine Lösung.

Wer bekommt das Haus?

Ruhestandsplanung hilft, den Familienfrieden zu erhalten. Wird der Nachlass schon zu Lebzeiten geregelt, erspart dies manchen Kummer – und bringt oft steuerliche Vorteile. Schließlich können Schenkungsfreibeträge alle zehn Jahre aufs Neue in Anspruch genommen werden. Neben die Sorge um die Angehörigen tritt die Planung für die dritte Lebensphase. Wer auch in Zukunft selbstbestimmt leben will, muss rechtzeitig handeln: mit Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Ruhestandsplanung hat viele Facetten. Für unsere Mandanten haben wir die wichtigsten Aspekte in einer Broschüre zusammengestellt. Sie sind interessiert? Dann sprechen Sie uns gern an.

Jahresendspurt für alle

Jahresendspurt für alle

Jetzt aber schnell: Was Sie bis zum Jahresende noch erledigen sollten

Langsam aber sicher geht das Jahr 2018 in den Endspurt. Damit es nicht hektisch wird, sollten Sie jetzt einige Dinge in Angriff nehmen. Der Jahresendspurt steht an!

Jahresendspurt für Versicherungen und Steuern

  • Haben Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen? Erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Erträge oder teilen Sie den Betrag von 801 Euro jährlich (Ehepaare 1.602 Euro) bei Bedarf auf mehrere Geldinstitute auf.
  • Sie riestern noch ohne Dauerzulagenantrag? Zulagen für das Jahr 2016 müssen Sie bis zum 31.12.2018 beantragt haben.
  • Hohe Zusatzbeiträge bei der Krankenkasse? Wir beraten Sie, ob sich ein Wechsel oder der Umstieg zur Privaten Krankenversicherung lohnt.
  • Helfer im Haus? Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können 20 Prozent der Lohnkosten steuerlich geltend gemacht werden, höchstens 4.000 Euro, wenn die Rechnung über ein Konto bezahlt wurde.
  • Noch immer zu viel Steuern? Beiträge für eine private Basisrente senken die persönliche Steuerlast, ebenso wie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.
  • Steuern zum Dritten: Spenden Sie für einen guten Zweck. Auch eine gute Tat spart Steuern.

Das Alter rückt näher

Wieder ein Jahr rum und nichts getan? Schieben Sie die Regelung Ihrer Rente nicht auf die lange Bank. Mit wenig Aufwand schaffen Sie über lange Zeiträume ein Vermögen!

ETF – Eat the Frog?

ETF – Eat the Frog?

ETF – das Allheilmittel gegen Rediteritis, also gegen Ängste vor fallenden Aktienkursen? ETF´s sind der Frosch unter den Fonds, den es zu küssen lohnt? Taugen ETF wirklich als langfristige Anlage, nur weil sie vermeintlich billiger sind als „normale“ Fonds? Und welche Anlegerrechte kauft man sich da eigentlich ein?

 

Definition ETF

ETF´s sind Anlagefonds die in einen Korb von Wertpapieren investieren? Ja, aber nicht immer! ETF´s sind passiv verwaltete Fonds und verzichten auf teures Management? Stimmt, mal mehr und mal weniger! ETF´s haben das Ziel, einen Index 1 zu 1 nachzubilden? Richtig, aber knapp daneben ist auch vorbei! Was ist nun der genaue Unterschied zwischen ETF´s und normalen Fonds?

ETF

Foto: 667000_web_R_K_B_by_Gabriela-Neumeier_pixelio.de

ETF: Botox in der Kapitalanlage? Ein Korb an Wertpapieren?

Viele ETF sind sogenannte „synthetische“ ETF´s, also Anlageprodukte die NICHT direkt in eine Auswahl von Wertpapieren inverstieren, sondern in sogenannte Derviate oder Swaps. Wissen Sie, was das ist? Wenn nicht, sind Sie in guter Gesellschaft! Im Grunde sind nämlich „synthetische“ ETF in ihrer Zusammensetzung nur für absolute Fachleute zu verstehen. Viele dieser ETF´s schütten KEINE Dividende aus. Das mindert die Rendite erheblich. Denn Dividenden sind ein maßgeblicher Anteil am Ertrag Ihres Investments, oder sollten es zumindest sein.

 

Geiz ist geil? Verzicht auf teures Management?

Klar, ETF´s bilden einen Index nach, deshalb verzichten sie auf teures aktives Fondsmanagement. Ein passives Fondsmanagement gibt es trotzdem, denn die Nachbildung eines Index erfolgt nicht wie die unbefleckte Empfängnis, man muss etwas dafür tun. Der Fondsmanager aber hängt am Index wie ein Galeerensklave an der Kette. Und sinkt der Kahn (fällt der Index), ist das sein Schicksal (er geht mit unter). Denn natürlich verhält sich ein Korb aus Wertpapieren oder selbst synthtischen Anlagen eher wie ein Schwarm Bienen: Bei Sonnenschein schwärmen sie aus. Heißt: Die einzelnen Anlagen verändern ihren Wert über den Index hinaus oder unterbieten ihn. Der Fondsmanager muss nun gewisse Anlagen verkaufen und andere einkaufen, um dem Index treu zu bleiben. Und das geschieht immer an bestimmten Stichtagen. Statistisch sieht das so aus:

 

ETF

Quelle: Dimensional

 

Verkauf von gebrauchten BMW´s nur am Quartalsersten

Im Grunde ist diese Stichtagsregel ein Preistreiber. Stellen Sie sich vor, gebrauchte BMW dürften nur an vier Tagen im Jahr verkauft werden. Was meinen Sie, was an diesem Tag mit dem Preis der Fahrzeuge geschieht? An dem Tag geht er durch die Decke.

 

Konzept vor Produkt – Markt vor ETF

ETF´s sind eine Möglichkeit. Besser jedoch ist ein echtes Konzept. Geringe Kosten, verzicht aufs Fondsmanagement, regelmäßige Gewinnsicherung, Ausschüttung von Dividenen, Abbildung des Gesamtmarktes – nicht nur eines gewissen Index. Das funktioniert auch ohne ETF. Wie, sehen Sie hier.


Hier Beratungstermin zu prognosefreien Investments buchen

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH