Ihr Vermögen – professionell reportet

Ihr Vermögen – professionell reportet

Sie haben Konten und Depots bei verschiedenen Banken und möchten sich einen Überblick über den Bestand verschaffen? Und zwar tagaktuell ohne lästige, vielfache Logins? Sie möchten die  Entwicklung und die Zahlungsflüsse verfolgen um immer auf dem Laufenden zu sein?
Sie wollen eine wirklich verständliche Zusammenschau über all Ihr Vermögen? Eine die diesen Namen auch mal verdient? Von Aktien über Immobilien bis hin zu Versicherungen? Dann sind wir mit Wealthpilot komplett richtig für Sie aufgestellt!

Mit Wealthpilot werden diese Wünsche mit ein paar Klicks wahr!

Über Ihr Online-Banking führen Sie Ihre Konten und Depots ganz einfach in einem Datentresor zusammen. Illiquide Werte wie Immobilien oder Oldtimer fügen Sie kinderleicht manuell hinzu. Jetzt haben Sie den kompletten Überblick über alle Ihre Vermögenswerte und können es aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Und nicht nur das: Über ein spezielles Reporting wird Ihr Berater, also wir, Ihnen hochprofessionelle Auswertungen Ihrer Anlagen zukommen lassen, und zwar interaktiv und mit Aha-Effekt!

 

Lernen Sie Ihr Vermögen neu kennen

In welchen Ländern bin ich mit meinem Vermögen eigentlich investiert? Wieviel Rendite habe ich im letzten Jahr mit meinem Depot gemacht, oder welche Verluste? Und wenn, warum eigentlich?  Wie hoch ist meine Aktienquote im Gesamtvermögen? Wie steht es um die Einnahmen aus meinen Immobilien? Beantworten Sie sich diese Fragen ohne großen Aufwand, wann immer und wo immer Sie wollen. Wealthpilot sortiert und analysiert dazu Ihre Daten nach einem ausgezeichneten Algorithmus und stellt sie in Bildern und Grafiken anschaulich und verständlich dar. Gewinnen Sie vertiefte Erkenntnisse über Ihr Vermögen und entdecken Sie intuitiv, was gut läuft und wo es noch Optimierungsbedarf gibt.

 

Wer sieht Ihr Vermögen – außer Ihnen?

Sie wollen wirklich die Kontrolle darüber, wer wie viel über Ihr Vermögen weiß? Sie haben Angst, ein „gläserner Kunde“ zu sein? Kein Problem! Denn bei Wealthpilot haben nur Sie Zugriff auf die von Ihnen eingegebenen Daten. Und wenn wir sagen, nur Sie, dann meinen wir das auch so! Sie allein wählen gezielt aus ob und wenn ja, mit wem Sie Informationen teilen wollen und welche genau das sein sollen. Damit bestimmen Sie welche Informationen für Ihren Berater sichtbar sind. Keinesfalls gibt es einen geheimen „Mitwisser“, der die Informationen für Werbezwecke an Sie nutzt. Wealthpilot selbst ist ein bankenunabhängiger IT-Dienstleister und hat keinen Zugriff auf Ihre Daten.

 

Unsere oberste Priorität ist Ihre Datensicherheit!

All Ihr Vermögensdaten liegen in einem Hochsicherheitsrechenzentrum bei DATEV. Die Server sind nach modernster Technik gesichert und Daten verschlüsselt abgespeichert, sodass wirklich  niemand die Daten verwerten könnte. Die Daten werden natürlich auch zwischen dem Server und Ihrem Browser nur verschlüsselt übertragen. Ein Datensicherheitsexperte sorgt bei wealthpilot jederzeit für die Gewährleistung Ihrer Datensicherheit. Er zählt weltweit zu den gefragtesten Experten auf diesem Gebiet, arbeitet seit Jahren gegen Cyberkriminalität und hält u. a. auch Vorträge für diverse europäische Institutionen zum Thema Datensicherheit.

 

Einfach besser für Ihr Vermögen

Sie wollen eine Software die so intuitiv zu bedienen ist wie Ihr Smartphone? Sie wollen jederzeit, ortsunabhängig und von  jedem Endgerät auf Ihre Vermögensdetails zugreifen können?
Dann nutzen Sie Wealthpilot! Erleben Sie, wie man richtig Spaß haben kann, die eigene Vermögensentwicklung zu verfolgen!

 

Ein kleiner Schritt für Sie

Ein großer Schritt für Ihre Vermögensübersicht
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Bitcoin? Ist das ansteckend?

Bitcoin? Ist das ansteckend?

Was ist Bitcoin? Und wie funktioniert diese kryptische Währung? Kann man damit reich werden?

Bitcoin ist immer mal wieder in den Schlagzeilen. Meist wegen horrender Schwankungen, oft als bevorzugtes Zahlungsmittel von Cybererpressern. Aber welche Technologie steckt hinter der Krytowährung? Ist sie sicher und ist Bitcoin überhaupt eine Währung? Dies ist der Versuch einer wertfreien Darstellung.

 

Im Fadenkreuz

Die IWF-Chefin Lagarde hält weltweite Krypto-Regulierung für „unausweichlich“. Ihr Chefökonom prophezeite einst: „Darum wird der Bitcoin auf null fallen“. Was geschieht nun? Höhenflug oder Sturzflug? In die Schlagzeilen kommt die Kryptowährung immer wieder, einige Beispiele:

Bitcoins: Wenn Freunde und Bekannte die Abzocker sind
Der Bitcoin ist noch schlechter als sein Ruf
Österreich will Kryptowährungen ähnlich wie Gold regulieren
Appell der Finanzaufsicht: Bitcoin & Co. rasch regulieren

 

Die Technologie dahinter

Bitcoin funktioniert mit der sogenannten Blockchaintechnologie. Nicht alle Kryptowährungen basieren auf der Blockchaintechnologie, denn Bitcoin ist nicht die einzige dieser „Alternativwährungen“.  Wikipedia schreibt: Kryptowährungen, auch Kryptogeld, sind digitale Zahlungsmittel. Sie basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Bitcoin war laut Wikipedia die erste öffentlich gehandelte Kryptowährung, von denen es inzwischen angeblich über 4500 verschiedene gibt.

Wie funktioniert die Technik hinter Bitcoin nun? Die Grundidee heißt wohl: Es gibt keinen zentralen Server! Alle Rechner einer Kette agieren als Server und speichern alle Transaktionen.

Foto: © treter by Fotolia.com

Sie können sich vorstellen, welcher Aufwand dabei entsteht, und welcher Energieverbrauch. Bereits heute verbraucht eine einzige Bitcoin-Transaktion mehr Strom als ein Einpersonenhaushalt in Deutschland im Monat. Der ganze Bitcoin-Handel im Januar 2018 verbrauchte so viel Strom wie ganz Portugal.

 

Transaktionsgeschwindigkeit pro Sekunde

Bezahlmittel leben von der Geschwindigkeit, mit der sie rund um die Welt genutzt werden können. Beim klassischen Bitcoin liegt der Wert der Transaktionen bei sieben pro Sekunde! Im Vergleich: PayPal schafft 450 pro Sekunde, VISA sogar theoretisch bis zu 56.000 und das chinesische OnlinebezahlsystemAlipay soll bis zu 256.000 Transaktionen pro Sekunde bewältigen können.

 

Unbegrenzt verfügbar?

Eben nicht. Die Stückzahl ist limitiert: 21.000.000 Coins darf es maximal geben. Aber wie viele gibt es wirklich?
Wie viele sind schon verloren? Bei wie vielen ist der Code verloren gegangen? Die Befürworter der Krytowährung sehen einen großen Vorteil darin, dass Bitcoin nicht durch Notenbanken kontrollierbar ist. Die Notenbanken kontrollieren eben nur Währungen. Aber:

 

Ist das eine Währung?

Eine Währung ist im weiteren Sinne die Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates, die insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb des Währungsraums betrifft. Der Währungsraum ist dabei der Geltungsbereich einer Währung. Sie ermöglicht den Transfer von Waren und Dienstleistungen, ohne eine Gegenleistung in Form von anderen Waren und Dienstleistungen zu liefern.
Als Währung oder Währungseinheit wird auch die vom Staat anerkannte Geldart (das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes) bezeichnet. In diesem Fall ist Währung dann eine Unterform des Geldes.

 

Ersatzwährungen

Hat eine Währung innerhalb der Bevölkerung stark an Vertrauen verloren, so bilden sich oft Ersatzwährungen wie Zigaretten (z. B. Zigarettenwährung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg), die dann als Zahlungs- und Tauschmittel dienen. Auch sogenanntes Notgeld dient in Krisenzeiten als Ersatz für die offizielle Währung. Oftmals werden auch Währungen anderer Staaten zur Ersatzwährung. Ein bekanntes Beispiel ist der Gebrauch der „Westmark“ in der DDR neben der DDR-Mark. Insbesondere die sogenannten „blauen Fliesen“ (100-DM-Scheine) waren ein beliebtes Tauschmittel auf dem Schwarzmarkt.

 

Zahlungsmittel Bitcoin oder Muscheln

Im Grunde ist aber eine Währung auch nichts anderes als ein Zahlungsmittel, auf das sich mindestens zwei Seiten verständigt haben um Zahlungen abzuwickeln. Muscheln z.B., könnten Sie und ich als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn diese uns beiden als geeignet erscheinen. Wenn Ihr Bäcker akzeptiert, dass Sie Ihre Brötchen in einer Währung bezahlen, die er gerade benötigt, zum Beispiel mit Brennholz, dann ist Brennholz Ihr Zahlungsmittel und ggf. Ihre Währung.

 

Bitcoin ist ein geschlossenes System

Der Haken dabei ist, dass sich diese Art von Zahlungssystem oder Tauschhandel, eben auch Bitcoin, jeglicher Kontrollinstanz entzieht. Seit längerem wird in Deutschland über die Einschränkung von Bargeld, ja sogar über die Abschaffung von Bargeld diskutiert. Warum? Der Staat hat bei Barzahlungen wenig bis keine Kontrolle der Zahlungen, er hat keine Kontrolle über die Barvermögen. Bitcoin ist also nichts anderes als  Kontrollverlust für Volkswirte und Politiker. Und auch darum wird er kritisch betrachtet. Ähnlich wie Gold, ist Bitcoin eine Anlageform, auf die der Staat keine laufende Steuer erheben kann, wie z.B. auf Dividenden oder Zinsen. Daher ist Bitcoin den Regierungen natürlich ein „Dorn im Auge“.

 

Fazit:

Bitcoin ist sicher keine Währung in klassischen Verständnis, und nach unserer persönlichen Ansicht sicher keine sichere Anlageform.
Trotzdem hat Bitcoin eine Daseinsberechtigung und möglicherweise eine zukunftsweisende Technologie im Hintergrund.

Quelle: Markus Sack, Finanzinvest Consuting GmbH. Herzlichen Dank dafür!

Wie viele Freiminuten hat Ihre Geldanlage?

Wie viele Freiminuten hat Ihre Geldanlage?

Standardfrage in der Beratung zur Geldanlage: Welches Datenvolumen hat Ihr Handyvertrag? Wo läuft der, und wie lange? Wie hoch sind die Kosten? Erstaunlich: Neun von zehn Befragten haben ohne Nachzudenken die Antwort parat. Mehr noch: Die Antworten kommen meist so aus dem Ärmel geschüttelt, dass man sie wohl noch im Schlaf abfragen könnte.

Geldanlage? Weiß ich nicht!

Ähnliche Fragen zum Thema Geldanlage: Wie heißt Ihr Anbieter, also Ihre Lebens/Rentenversicherung oder Ihr Fonds? Wie hoch sind die Kosten des Fondsmanagements? Welche Ausgabeaufschläge oder Provisionen wurden und werden Ihnen abgezogen? Gibt es ein Konzept, also eine Idee wie Gewinne erwirtschaftet und erhalten werden können?

And the winner is: VodafoneT-comE-PlusO2 usw…

Natürlich müsste ich diesen Artikel nicht schreiben, wären die Antworten ähnlich spontan wie in den Fragen zu den Handytarifen. Sind sie aber nicht. Sie sind eher so eine Art Schulterzucken: Was willste denn, wird schon irgendwie passen.

Das ist seltsam, denn: Würden Sie einen Handytarif abschließen, von dem Sie die Details nicht kennen?

Geldanlage

Foto: ©-treter-by-Fotolia.com

Ohne Nutzen, aber mit Datenvolumen

Um wen geht´s hier eigentlich? Rechnen Sie mal hoch: Im Normalfall werden bei Depotanlagen zwischen drei und fünf Prozent Ausgabeaufschlag erhoben. Bei Versicherungen sind es (noch) bis zu fünf Prozent der Beitragssumme vorab. Hinzu kommen, wenns schlecht läuft: zwei Prozent Fondskosten, die natürlich in der Hochrechnung des Versicherers gar nicht berücksichtigt sind. Weiter: Monatliche Stückkosten, oft auch jährlich erhoben, und ein Abzug in Prozent vom Fondsvermögen. Zwischen 10 und 20 Prozent Gesamtkosten sind keine Seltenheit. Und das immer noch ohne Konzept. Wenns läuft…

Geldanlage, Wissen wie und warum

Warum auch nicht? Hinter all dem steckt eine gewaltige Logistik die bezahlt sein muss, bis hin zu mir, zum Vermittler. Doch so wie es Sinn des Handyvertrages ist zu telefonieren und zu surfen, so ist es Sinn Ihrer Geldanlage, dass Sie auch als Rentner noch Geld zum Telefonieren haben. Wer wissen will, wie sich null Rendite anfühlt, der kann ja mal auf sein Handy verzichten. Kommt ungefähr aufs gleiche raus 🙂

Konzept vor Produkt

Wir wissen, wie´s besser geht. Und zwar in aller Kürze. Beratung darf kein Marathon sein. Wer soll das sonst schon noch begreifen? Hier gehts zu uns.

Geld durch Finanzverblödung für Gläubige?

Geld durch Finanzverblödung für Gläubige?

Seit jeher glaubt der Mensch an wohlgesonnene oder zürnende Götter. In der Neuzeit wird die Götterrolle gerne auf werbende Schauspieler oder Fondsmanager übertragen. Dereiner beweist gerne anhand heiliger Schriften aus der Vergangenheit, was in Zukunft rentabel sein wird. Fondspicking, das heraussuchen der besten aller Anlagen für Ihr Geld, nennt sich diese göttliche Offenbarung. Doch mit Prognosen wird es immer dann schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.

Geld verdienen mit Prognosen

Leider liegen die allermeisten dieser Prophezeihungen auf lange Sicht daneben. Und zumeist sollen sie nur die Taschen derer füllen, die sie abgeben. Das war schon in Delphi so und funktionierte auch noch beim Bau des Petersdoms, denn Ablassbriefe waren nichts anderes als Prognosen für die Zukunft.

Ja oder doch nicht?

So konnten Sie in 2016 in ein und der gleichen Zeitschrift innerhalb weniger Wochen eine Berg- und Talfahrt an Ratschlägen von Anlagegurus durchleben. Die Auflage der Zeitschrift stieg womöglich. Aber was tun Sie mit diesen Empfehlungen nun? Und was tut Ihr Geld?

Geld

Titelblatt Fokus Money 24. August 2016

24. August 2016

Aktien sind der Brüller und der Dax steigt bis 2018 (stimmte). Kurzfristig sollten sogar 12.400 Punkte drin sein. Leute kauft, es bevor die Aktien alle sind! Völlig daneben!

Geld

Titelblatt Focus Money 31. August 2016

 

31. August 2016

Gleiche Zeitung, nur 7 Tage später. Gold ist nun der Renner, nicht Aktien! Der Goldpreis wird sich in 20 Monaten verdoppeln, sagt ein Experte. Nun, die Betonung liegt wohl auf Ex, denn der Goldpreis fiel nachher gewaltig, berappelte sich wieder und liegt heute enorm unter dem damaligen Wert. Wer Verstand hat, kauft Gold, hieß es damals. Gut für die, die nichts verstanden haben.

Geld

Titelblatt Focus Money Oktober 2016

12. Oktober 2016

Die Welt am Abgrund! Der Dax, im August noch eine Reise wert, nun Teufelszeug, Finger weg davon.

Zu Teufel mit den Wahrsagern

Ach, die Vorhersehung ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Und was geschrieben steht, steht lang noch nicht fest für die Zukunft. Wenn man nun alle Ratgeber durchwühlt, alle Auguren befragt und alle Berater zum Teufel gejagt hat, was tut man dann um nicht an der Zinsesdürre zu verrecken?

Geld gestreut

Prognosefreies investieren heißt die Lösung. Keine Götter, keine Wahrsager, keine Experten – sondern der ganze Markt soll für Ihre Rendite sorgen. Das ist kein Versprechen auf Gewinne und den Geldsegen, wohl aber auf geringe Kosten und ein kluges Konzept. Denn wenn wir eines von Göttern gelernt haben: Für geringe Kosten stehen die nicht gerade.

Sie wollen wissen wie´s funktioniert? Lesen Sie im Blog oder rufen Sie uns an.

Mathe und das Kopfkissendepot

Mathe und das Kopfkissendepot

Die 72er Regel ist in der Finanzmathematik sowas wie das Wissen um Kupplung, Bremse und Gas in der Fahrschule. Sie ist einfach, bringt enorme Vorteile und kostet immens wenig Hirnschmalz.

Mathe ist ein A….loch?

Sie hassen Mathe und stöhnen bei dem Wort Geldanlage, wollen aber trotzdem nicht in Armut altern? Die schlechte Nachricht: Mathe, Statistik und Kapitalanlagen gehören zusammen. Die gute Nachricht: Die Vorstellung von den Dingen ist oft schlimmer als die Dinge selbst. Mathematik kann im Leben wirklich helfen. Und die 72er Regel hilft allemal!

Mathe ist einfach

Die 72er Regel beantwortet folgende Frage:  Wie lange dauert es bei einer bestimmten Rendite oder Zinssatz, bis sich Ihre Geldanlage verdoppelt hat? Antwort: Teilen Sie 72 durch die Rendite, und schon wissen Sie es. Beispiel: Sie gehen von einer 9%-Rendite aus: 72/9=8. Es dauert 8 Jahre bei einer jährlichen Rendite von 9% bis sich der Einsatz verdoppelt.

Was sich nicht rechnet

Ein Praxisbeispiel aus der Versicherungswelt. Eine klassische Lebensversicherung wirft vor Steuern 0,9% ab (die Kosten lassen wir jetzt mal außen vor). Angenommen ein Anleger investiert heute 10 000 Euro zu 0,9%, dann hat er durch den Zinseszinseffekt in 80 Jahren rund 20.000 Euro auf seinem Konto liegen. Korrekt gerechnet wären es 77 Jahre und 4 Monate. Die 72er Regel ist eine Daumenregel.

Warum sich rechnen lohnt

Wozu das alles? Sie bekommen mit diesem einfachen Rechenexempel ein Gefühl, wie lange Geld bei unterschiedlichen Renditeannahmen liegen bleiben muss, um es zu verdoppeln. Das wird und soll Sie dafür sensibilisieren, Ihr Geld arbeiten zu lassen, denn Sie brauchen den Zinseszins!

Denn eins ist klar: Inflation und Niedrigzins vernichten Ihr Kopfkissendepot und Ihr Sparbuch scheibchenweise. Ändern Sie Ihre Strategie, wenn Sie es nicht schon getan haben. Achten Sie auf Kosten, Konzept und Konsequenz. Wie das geht, lesen Sie hier. Oder Sie kontaktieren uns.

Geld durch Finanzverblödung für Gläubige?

Verbraucherglück made in Brüssel

Spontane Massenkundgebungen, Kirchenglocken läuten von Nord bis Süd, die Menschen tanzen auf den Straßen. Jubelfeste aller Orten, Fleurop mietet Sondergüterzüge um die Blumengrüße dankbarer EU-Bürger nach Brüssel transportieren zu können. Es ist ein Rausch, eine Zeitenwende, eine dieser Stationen der Menschheitsgeschichte von denen man später seinen Enkeln erzählen wird:  Tränen in den Augen und Fäustlinge über den Händen (weil die Rente für die Heizung zu knapp ist). Ja, wir waren dabei – Halleluja!

 

Für jedes Problem eine Lösung – oder ein neues Problem

Sie haben das alles nicht mitbekommen? Nein, der Syrienkrieg ist noch nicht zu Ende und die Staatsschulden haben sich auch nicht halbiert. Es gibt auch keine wirkliche Lösung in der Flüchtlingsfrage, Europa verkracht sich weiterhin untereinander und Deutschland hat immer noch keine neue Regierung. Aber wer wollte über die Lösung dieser Probleme schon eine Flasche Schampus köpfen? Nein, es geht hier um den ganz großen Wurf aus Brüssel und Berlin, um den Geniestreich geistig armer Eurokraten – zu unser aller Nutzen, es geht um die neue Vermittlerrichtlinie! Ein wahrer Grund zum Feiern! Vor allem für Verbraucher.

IDD und PRIIP-Verordnung

IDD heißt nicht „Ich Denke unter Drogen“, auch wenn das Ergebnis dies in Teilen nahelegt. Nein, IDD ist das Kürzel für die neue Vermittlerrichtlinie, und die soll eigentlich wirklich gute Dinge bewirken. Nämlich den Verbraucherschutz erhöhen, eine einheitliche Beratungsqualität sicherstellen (europaweit) und für Kunden mehr Transparenz in Anlageprodukten schaffen. An sich nichts, was Versicherungsmakler nicht seit Jahren fordern und umsetzen, alles gute Sachen. Trotzdem, mit den Idealen ist das wie mit einem Fluß. Kippst du an der Quelle einen Eimer Farbe ins Wasser, sieht das alles noch toll aus. Mit der Zeit jedoch verwässert alles, es bleibt kaum etwas übrig.

Verbraucherglück 2.0 aus Brüssel

Entscheiden Sie sich für ein Versicherungsanlageprodukt, erhalten Sie zwingend  das neue, standardisierte Basisinformationsblatt (BIB) rechtzeitig vor Antragstellung. So weit, so gut.

Die Basisinformationsblätter, die sogenannten BIBs, wurden auf europäischer Ebene entwickelt und gelten gemäß der europäischen Verordnung (PRIIP-VO) europaweit für „verpackte Anlageprodukte“ bzw. „Versicherungsanlageprodukte“.

Die BIBs beinhalten textliche Ausführungen zum Produkt, der Kapitalanlage des Produkts und der Zielgruppe sowie Kennzahlen zu Kosten, Risiko und Simulationsrechnungen. Alle Kennzahlen sind auf Daten von Musterkunden ermittelt und beziehen sich entsprechend nicht auf Ihren individuellen Vorschlag. Brüssel hat´s echt drauf!

Brüssel er Spitzen

Sie werden also weiterhin unter Informationslawinen verschüttet. Was bitte fangen Sie an mit Produktinformationen die sich gar nicht auf Ihre Anlagewünsche beziehen? Da Ihnen diese Informationen per Mail zugestellt werden, können Sie die noch nicht mal auf dem Klo benutzen, und dafür wären sie geeignet – vorausgesetzt man hat das richtige Papier im Drucker.

Am Ziel vorbei ist auch daneben

Fazit: Anlageprodukte werden nicht billiger durch mehr Bürokratie. Die Informationspflichten gehen komplett am Ziel und am Verbraucher vorbei. Ein guter Versicherungsmakler kann heute mit einem finanzmathematischen Taschenrechner und der Fähigkeit zu lesen, mehr Transparenz erzeugen, als sich die Bürokraten im Elfenbeinturm auch nur vorstellen können. Aber was erwarten wir auch von Bürokraten, deren Altersvorsorge schon von Staats wegen aus jedem Rahmen fällt?

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH