Jahresende und Versicherungstipps

Jahresende und Versicherungstipps

Auch der heißeste Sommer geht mal zu Ende. Und schneller als gedacht kommt das Jahresende. Was Sie bis dahin noch erledigen sollten!

 

Rechnungen sammeln zum Jahresende

Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können Sie 20 Prozent der Lohnkosten (max. 4.000 Euro) steuerlich geltend machen. Das gilt zum Beispiel auch für privat veranlasste Umzüge.

 

Zum Zahnarzt gehen

Gesetzlich Versicherte sammeln Gutschriften für das Bonusheft. Checken Sie, ob Sie ihre nötigen Zahnarztbesuche für 2019 schon voll haben.

 

Freistellungsauftrag erteilen

Sie können den Freibetrag für Erträge aus Kapitalvermögen (801 Euro, Ehepaare 1.602 Euro im Jahr) bei Bedarf auch auf mehrere Geldinstitute verteilen. Je nach Zinsertrag lohnt es sich, diese zum Jahresende auch mal zu überprüfen.

 

Versorgung prüfen

Reicht die spätere Rente? Beiträge zur Basisrente und zur betrieblichen Altersversorgung helfen zudem, die persönliche Steuerlast zu senken. Und in den meisten Fällen ist es tatsächlich so: Die Höhe der späteren Rente wird haltlos überschätzt!

 

Riesterzulagen sichern

Riestern Sie? So mies wie Riester in der Presse gemacht wird, ist er gar nicht. Zumindest dann nicht, wenn man den richtigen (kostenarmen) Vertrag hat. Wenn Sie keinen Dauerzulagenantrag eingerichtet haben, müssen Sie jetzt die Zulagen für 2017 beantragen.

 

Rürup Nachzahlungen für Selbständige

Haben Sie einen Rürup-Vertrag? Ggf. lohnt sich eine Zuzahlung für Sie? Prüfen Sie, ob Sie die Höchstbeiträge ausgeschöpft haben und ob die Zuzahlung Ihnen steuerlich nutzen würde. Denken Sie daran, dass die Rüruprente i.d.R. nur an Ehegatten und kindergeldberechtigte Kinder vererbbar ist, wenn Sie versterben!

Foto: ©-treter-by-Fotolia.com

Last-Minute-Anschaffungen für Arbeitnehmer

Haben Ihre Werbungskosten den Pauschalbetrag von 1.000 Euro bereits erreicht, rechnen sich evtl. weitere Ausgaben, z. B. für Arbeitsmittel oder Fortbildung.

 

Last-Minute-Anschaffungen für Unternehmer und Freiberufler

Wenn es ein gutes Jahr war, können Sie die Steuernachzahlung 2019 mit vorgezogenen Anschaffungen ein wenig abmildern. Das senkt zudem Steuervorauszahlungen.

 

An Andere denken und spenden

Daran beteiligt sich oft auch das Finanzamt.


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12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

Unglaublich aber wahr: 12.842 Euro Honorar verlangte ein „Kollege“ von einem Kunden für die Einrichtung einer privaten Altersvorsorge. Und dies selbst dann, wenn der die Vorsorge gar nicht bespart. Finanzverblödung vom Feinsten!

 

Finanzverblödung – beim Berater

Ein Vertreter, der sich Förderer des Mittelstandes nennt, auf Akquisetour in Nordhessen bei einem Selbständigen, der zufällig auch mein Kunde ist. Der sogenannte Föderer des Mittelstandes muss sich unbedingt seine Versicherungsverträge „mal ansehen“ um Optimierungsmöglichkeiten herauszufinden.

 

Kündigen und neu abschließen – plus Honorar

Zunächst stellten die selbsternannten Förderer des Mittelstandes die laufende Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei. Natürlich mit dem Ziel, etwas Neues zu verkaufen. Blöd nur, dass der Kunde aus gesundheitlichen Gründen keinen solchen Vertrag mehr abschließen kann! Er hat quasi seine Invaliditätsvorsorge verloren und keine Chance auf einen Neuabschluß. Coole Förderung!

 

Und jetzt kommt das Honorar!

Am Ende wird der Kunde mit 12.892 Euro Honorar konfrontiert werden. Wer ein Honorar in der Größenordnung eines Kleinwagens verkaufen will, muß eine hippe Idee vorweisen. Und die heißt „Unternehmerkonto“. Dieses „Konto“ hat der Mittelstandsheld dann schon gleich mal für den Kunden eröffnet. Es handelt sich dabei jedoch um eine fondsgebundene Rentenversicherung bei einem Lebensversicherer. Allerdings, weils ja ne coole Sache ist, OHNE Provisionen. Dafür mit Honorar. Klingt fair, oder?

 

Honorar auch ohne Leistung – Tschakka!

Die Honorarsumme: 12.892 Euro. Sie haben richtig gelesen! Lassen wir uns diese Mittelstandsförderung mal auf der Zunge zergehen: zwölftausendachthundertzweiundneunzig Euro.  Nun wird auch für jede normale Lebensversicherung eine Provision fällig, die durchaus auch bis in solche Höhen steigen kann, bei entsprechender Vertragssumme. Und hier? Der Kunde ist 40 Jahre alt und will mit 65 seinen Laden zuschließen. Das tolle Unternehmerkonto sollte aber bis zu seinem 74. Lebensjahr bespart werden, mit 400 Euro im Monat. Besonderes Schmankerl: Das Honorar hat „…unabhängig von einem etwaig geschlossenen Versicherungsvertrag Bestand. Endet ein etwaig angeschlossener Versichererungsvertrag, so führt das nicht zu einer Beendigung der Vergütungsvereinbarung.“

 

Können Mittelstandszorros auch Dreisatz?

Sicher! Und sie gehen davon aus, dass der Kunde den nicht kann. Wie sonst ist das zu erklären: Fast 8% der Beitragssumme werden als Honorar verlangt. Hut ab! Damals, vor dem Lebensversicherungsrettungsgesetz, waren rund 4% Provision üblich. Die Honorarberater und Mittelstandsförderer hebeln also mit ihrem Modell die gesetzlichen Provisionsdeckel aus und verfielfachen ihr Einkommen! Und ja, auch ohne Versicherungsvertrag! Und wer nun glaubt, da ginge nichts mehr, der steht im Nebel. Denn es kommt noch besser!

 

Honorar + Provision = besser als nur Honorar

In der fondsgebundenen Rentenversicherung, die hier Unternehmenskonto heißt, sind logischerweise Fonds hinterlegt. Und die hier hinterlegten Fonds erheben Ausgabeaufschläge zwischen 4 und 5,5%. Hinzu kommen laufende Kosten von bis zu 3,3% aufs Anlagevermögen! Das ist in unserer Branche nicht üblich! Denn Fondspolicen, auch solche MIT Provision, verwenden IMMER Fonds OHNE Ausgabeaufschläge. Hier aber nicht!

 

Rendite über alles

In der Summe müssen die hinterlegten Fonds also mindestens 8 bis 9% Plus machen, um den Vertrag in eine schwarze Null zu bringen. Und dann hat der Kunde noch immer nicht die horrende Honorarsumme herausgewirtschaftet. Die liegt auch bei 8%. Die Anlage des Kunden muss also mal locker 16 % im Jahr machen, um ihm die Kosten wieder reinzufahren. Viel Erfolg dabei!

 

Guter Rat und nicht teuer

Der Kunde besuchte mich hier im Büro und hat mir die Papiere vorgelegt. Ich hab ihm das alles gezeigt, vorgerechnet, nachgewiesen. Ich hab ihm sogar gezeigt, wo er im Portal des Versicherers die Kosten der Fonds findet. Er war am Ende blass und hat eine Nacht lang nicht geschlafen. Den Mittelstandsförderer hat er zur Rede gestellt. Der war außer sich. So hohe Kosten, das würde nicht stimmen. Daraufhin hat ihm der Kunde im Internetportal des Versicherers die Kosten nachgewiesen, wie von mir gelernt. Reaktion: Das verstehe er nicht, das war bisher nicht so. Er muss da mal nachfragen.

Honorar

Ehrlicher – das Strategieportfolio – hier zum Video

Therapie gegen Finanzverblödung

Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Der Kunde braucht keine Therapie, der Berater braucht eine. Ich biete mich hier gerne an: Liebe Mittelstandsvernichter, gegen ein Honorar von 150 Euro je Stunde bringe ich Euch gerne bei, wie Ihr so beratet, dass Ihr morgen noch in den Spiegel sehen könnt (sofern Ihr ein Spiegelbild habt). Ich weiß, die Therapie ist teuer, aber Ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben, jeder ist heilbar, auch Ihr!

 

Wer unterschreibt denn sowas?

Nun fragt man sich, welch gesunder Mensch auf so einen Unsinn einsteigt? Wenn man recherchiert stellt man aber fest, dass dieser Vertrieb einer der größten Strukturvertriebe in Deutschland ist. Und wir müssen uns nichts vormachen: Kriminelle Energie ist sehr oft mit gewaltiger Kreativität gepaart. Jeder ist schon mal irgendwie hereingefallen. Es begreifen ja schon viele Vermittler nicht, was diese Typen da treiben, wie sollen es dann die Kunden verstehen, die von der Materie noch weniger wissen? Das ist meine Mission: Die Leute vor sowas zu bewahren!

 

Altersvorsorge ist wichtig, nur eben richtig sollte man es machen. Etwa so: Im Strategieportfolio

Klauen wir gleich die ganze Bank!

Klauen wir gleich die ganze Bank!

Den Titel haben wir auch geklaut, aus einem Filmklassiker von 1974. Ein guter Leitsatz fürs eigene Depot oder die eigene Lebensversicherung, finden wir: Kaufen wir doch den ganzen Kapitalmarkt!

 

Risiko abschätzen

Stellen Sie sich vor, Sie investieren in Mietwohnungen. Zunächst besitzen Sie eine Wohnung, Sie vermieten, und alle paar Jahre wechseln die Mieter. Vielleicht kommt das Wohnviertel ein wenig in Verruf und die Wohnung steht ein paar Wochen leer. 100 Prozent Ihres Investments wirft also über eine gewisse Zeit nichts ab. Die Kosten bleiben.

 

Risiko streuen

Simmen Sie uns zu, wenn wir behaupten, dieses Risiko sinkt, je mehr Wohnungen Sie besitzen? Genau! Würden Sie auch der These zustimmen, das Risiko sinke noch mehr, je verschiedener die Standorte der Wohnungen sind? Richtig! Das nennt man Risikostreuung.

 

Blick in die Kristallkugel

Wie wählen Sie nun die Standorte aus? Welche Region verspricht absolute Sicherheit zu einem bezahlbaren Einkaufspreis? Welche Klientel wohnt dort, wie entwickelt sich der Standort in 30 Jahren? Fragen, die wir nicht beantworten können.

 

Genau das aber tun die meisten Anleger

Schade nur, dass die meisten Depots und Fondspolicen genau so gestrickt sind: Persönliche Vorlieben, Einschätzungen von Beratern, Emotionale Bindung an einen bestimmten Markt, Ängste vor anderen Märkten. Schon Susann Levermann weist in Ihrem Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ darauf hin, dass persönliche Vorlieben beim Investieren den Anleger eher Rendite kostet als bringt.

 

Kaufen Sie doch den ganzen Markt

Warum kaufen wir nicht den ganzen Markt? Wie wäre es, wenn Sie einen Anteil  am Durchschnitt aller Wohnungen besitzen könnten? Wie fänden Sie es, wenn Ihr Depot oder Ihre Fondspolice einen Durchschnitt am ganzen Kapitalmarkt besitzen könnte?

 

Wie das funktioniert, lesen Sie hier. Oder Sie rufen uns an.

Wunder gibt es immer wieder

Wunder gibt es immer wieder

Wie aus Verlusten Gewinne werden. Über die Arithmetik mancher Lebensversicherer

Ein vernünftiger Lebensversicherer, einer der was auf sich hält, muss seine Kunden ordentlich über den Löffel balbieren – so ein gängiges Vorurteil. Manchmal fördert sogar  der Gesetzgeber die Schummelei. Wunder (n) Sie sich also nicht über Hochrechnungen. Die sind zum Teil amtlich „verbessert“.

 

Wunder in der Hochrechnung

Konzentrieren wir uns auf die Ablaufleistung einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu einem fixen Auszahlzeitpunkt. Heißt, Sie nehmen die ganze Kohle auf einmal raus. Bis zu diesem Zeitpunkt also rechnet der Versicherer Ihnen etwas hoch. Schritt eins hin zur Finanzverblödung der Kunden: Die Kosten der Fonds fließen nicht in die Berechnung ein, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

 

Denn es kommt noch besser:

Sogenannte Stornogewinne dürfen Lebensversicherer in die Hochrechnungen hineinzaubern. Und das ist nun Finanzverblödung vom allerfeinsten. Denn wie Sie vielleicht wissen, entstehen Ihnen oftmals Verluste bei vorzeitiger Kündigung einer laufenden Lebens/Rentenversicherung. Und Verluste bei Ihnen sind… na klar: Gewinne beim Versicherer. Und um diese hypothetischen Gewinne darf der Versicherer seine Hochrechnungen  erhöhen.

 

Schlechte Vergangenheitswerte sind gut für die Zukunft

Ein Versicherer mit hohen Stornogewinnen ist einer, dem viele Kunden vor Vertragsende „davonlaufen“, zum Beispiel weil sie unzufrieden sind oder schlecht beraten wurden. Cool, dass dieser offensichtliche Mangel an Qualität sich auf die Quantität des offiziellen Angebotes eines Versicherers niederschlagen darf! Sowas nennt man wohl auch Chancenausgleich am Markt, herzlichen Glückwunsch zur offiziellen Finanzverblödung!

Foto©_Javier brosch_by_fotolia.com

Therapie gegen Finanzverblödung

Glauben Sie an Wunder? Wie wahrscheinlich ist es denn, dass eine solche Hochrechnung funktionieren kann? Das ist so, als bewerben Sie sich mit einem miesen Zeugnis in einer Firma, und die gehen davon aus, dass Sie genau deshalb der richtige Kandidat sind. Zum Glück ist das System gut zu durchschauen. Wir therapieren Sie gegen Finanzverblödung, das ist unser Auftrag! Egal ob Kassen- oder Privatpatient

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Das ist Penny, das Sparschein. Penny leidet unter einer schweren Finanzverblödung. Ihr sind die Zinsen ausgegangen, deshalb wurde sie von ihren Sparern an der Autobahn ausgesetzt.

 

Penny und das Fondssparen, eine gescheiterte Liebe?

Dabei war Penny immer ganz klug, sie dachte an die Altersarmut. Sie setzte aufs Fondssparen und hat trotzdem keine Gewinne erwirtschaftet. Sie sah in der Tagesschau die Börsennachrichten, hat Fachzeitschriften abonniert und Anlagen aus besonders bunten Prospekten vorgezogen. Manchmal, ganz heimlich, hat sie sogar über ökologische Anlagen nachgedacht. Außerdem hat sie sich beraten lassen, drei Mal! Und der Berater hat in einer Kristallkugel die Zukunft gelesen und ihr die passenden Anlagen empfohlen.

 

Foto: ©Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

 

Und nun Finanzverblödung, was ist das?

Finanzverblödung ist, wenn man trotz toller Hochrechnungen und klingender Produktnamen zu wenig Rendite einfährt. Finanzverblödung ist, wenn zwar die Kosten hoch sind, deine Anlage aber gar kein Konzept hat. Zunächst musst du wissen, das frühere gute Wertentwicklungen eines Fonds nichts über dessen Zukunft aussagen. Oder setzt du dich in dein Auto, schaust in den Rückspiegel und gibst Gas, weil hinten alles frei ist? Eben! Deshalb kann Fondspicking, das Aussuchen einzelner Fonds, selten funktionieren.

 

Nur wenige Fondsmanager schlagen ihren Index

Die Fondsmanager, die deinen Fonds verwalten, sind nämlich darauf erpicht, besser als der ganze Kapitalmarkt zu sein. Weil das aber alle schaffen wollen, schaffen es auf Dauer nur ganz wenige. Das ist statistisch belegt. Um besser als alle anderen zu sein, müssen Fondsmanager gelegentlich Risiken eingehen. Und diese Risiken kosten dich langfristig oftmals Rendite. Auch darüber gibt es Statistiken. Es sammeln sich also einige Kosten für dich an:

Risikokosten durch Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Penny, du hast also womöglich viele Kosten, und solch Konzept: Dein Berater hat aus der Kristallkugel die Zukunft deines Fonds gelesen.  Das alles zusammen nennen wir Finanzverblödung. Aber keine Angst Penny, Finanzverblödung ist heilbar!

 

Ja aber wie funktioniert das?

Nun, zunächst brauchst du ein Konzept. Und das geht so: Wir verteilen deinen Anlagebetrag auf drei gedachte Konten mit verschiedenen Aktienquoten. Das allein aber reicht noch nicht, denn was geschieht mit den Gewinnen, die anfallen? Damit diese nicht einfach so verpuffen, werden sie regelmäßig unter den drei gedachten Konten verteilt. Das ist aber noch nicht alles: Wir strecken deine Anlage auf insgesamt 9000 Titel und versuchen auf dem Weg, den Kapitalmarkt in seiner ganzen Breite nachzubilden.

 

Und was hat Penny nun davon?

Was meinst du: Bei 9000 Titeln im Depot, bei einer solch breiten Risikostreuung, brauchst du da noch ein Fondsmanagement  das Risiken eingeht und Gelder hin und her schiebt? Richtig, das brauchst du nicht mehr. Wir senken deine Kosten erheblich, denn in Zukunft zahlst du dies alles nicht mehr:

Risikokosten durchs Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Natürlich ist nichts umsonst, ein fällt ein Honorar für den Vermögensverwalter an, der das Konzept erstellt und betreut.

So sieht nun deine Anlagezukunft aus: Sehr geringe Kosten, ein wirklich durchdachtes und gutes Konzept und hohe Sicherheit durch die extrem breite Risikostreuung auf 9000 Titel im Depot.

 

Warum sollst du damit zu uns kommen, Penny?

Wie oben beschrieben, kennen wir keine Vertriebsprovisionen und keine Provisionen an Banken. Deshalb gibt es dieses Konzept bei keiner Bank zu kaufen. Die hinterlegten Fonds mit der sehr breiten Streuung sind normalerweise nur für Anleger ab 200.000 Euro offen, über uns jedoch sogar in Fondspolicen verfügbar. Das beschriebene Konzept über den Vermögensverwalter jedoch gibt es nur bei wenigen ausgewählten Beratern, und einer davon sind wir.

Dieser Text stellt natürlich keine Anlageberatung dar. Alle dazu nötigen Informationen bekommst du im Gespräch mit uns.

Lebensversicherungen im Ausverkauf?

Lebensversicherungen im Ausverkauf?

Einige große Versicherungsgesellschaften haben ihre Lebensversicherungen verkauft. Was bedeutet das für Kunden und wie sollten sie sich jetzt verhalten? Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB hinterlässt tiefe Spuren, sogar in den Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung. Die musste 2017 zweistellige Millionenverluste bei der Kapitalanlage verbuchen. Private Lebensversicherungen erwirtschaften zwar Erträge, aber mit gut zwei Prozent deutlich weniger als in der Vergangenheit. Neue Anforderungen des Gesetzgebers an das Eigenkapital sowie strenge Vorschriften zur Bildung von Rückstellungen verschärfen das Problem.

BaFin prüft Lebensversicherungen

Mancher Versicherer würde sich am liebsten ganz aus dem schwierigen Geschäft mit Lebensversicherungen zurückziehen („Run-off“). Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das Unternehmen verzichtet nur auf Neugeschäft – die kleine Lösung. Oder es verkauft seine Verträge (oder einen Teilbestand) mit allen Rechten und Pflichten an ein anderes Unternehmen. Das geht aber nur mit Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde BaFin. Nach einigen kleineren Versicherern hat sich vor einigen Wochen die Generali zu diesem Schritt entschieden. Mehr als vier Millionen Verträge wären betroffen. Noch aber prüft die BaFin den Verkauf.

Lebensversicherungen

© Foto_Jorma Bork_pixelio.de

Sichere Garantien

Auf den ersten Blick würde sich für Kunden nichts ändern: Ihr Vertrag wird unverändert fortgeführt und sie erhalten auch zukünftig alle garantierten Leistungen. An Überschüssen werden sie ebenfalls beteiligt. Kritiker befürchten allerdings, die Überschüsse könnten in Zukunft sinken. Schließlich steht ein neuer Eigentümer nicht im Wettbewerb und muss nicht mit hohen Ausschüttungen glänzen. Es könnte aber auch sein, dass er die Versicherungen in Zukunft günstiger verwalten kann als die Generali.

Unser Rat an Betroffene: Ruhe bewahren. Bei schon länger bestehenden Verträgen lohnt die Kündigung meist nicht. Das gilt insbesondere für Versicherungen mit einem Garantiezins von 2,25 Prozent oder mehr. Wir beraten Sie zu den Details.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH