Elektronikversicherung

Elektronikversicherung

Macht eine Elektronikversicherung wirklich Sinn? Hochentwickelte, sensible und teure elektronische Geräte sind heute in Ihrem Unternehmen unentbehrliche Helfer bei der täglichen Arbeit. Welche Auswirkungen hätte es für Ihren Betrieb, wenn Sie Ihre technischen Geräte nicht nutzen könnten und gleichzeitig für Ersatz sorgen müssten?

Was deckt Ihre Elektronikversicherung?

Wir versichern elektronische Geräte, Anlagen und Systeme. Das sind zum Beispiel Daten- und Kommunikationstechnik, Bürotechnik, Mess- und Prüftechnik ist teuer und deshalb ebenfalls Bestandteil guter Elektronikpolicen. Sie nutzen elektronische Kassen und Waagen, Bild- und Tontechnik und Medizintechnik? Auch die gehören in das Feld der Elektronikversicherung. Sogar Ihre fest installierten Datenträger, versichern wir mit. Aber Achtung: Medizintechnik hat ihre eigenen Regeln und ist in einer normalen Elektronikversicherung nie inbegriffen. Sind Sie also Praxisinhaber? Dann kümmern wir uns gerne um eine entsprechende Deckung für Sie.

Für welche Gefahren und Schäden greift die Elektronikversicherung?

Welche Schäden sind nun denkbar? Der gängige Begriff lautet: Durch nicht rechtzeitig vorhergesehene Ereignisse. Da wären zum Beispiel die klassischen Bedienungsfehler, die liebe Ungeschicklichkeit und Fahrlässigkeit. Immer wieder gerne genommen: Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung. Selbst Vorsatz Dritter decken Elektronikversicherungen ab. Die Spanne der versicherten Schäden ist also sehr breit. Außerdem deckt die Elektronikversicherung Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, Schäden durch Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung, Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Ruß und Rauch, Schmoren, Sengen, Glimmen.

Elektronik verträgt kein Wasser

Wasser aller Art, auch geringe Feuchtigkeit, kann Elektronik nachhaltig schädigen. Aus diesem Grund sollten Schäden durch Wasser auch gedeckt sein. Sogar durch Sturm, Frost und Überschwemmung muß eine gute Elektronikversicherung greifen.

Worauf bleiben Sie sitzen?

Abnutzung und Alterung sind natürlich keine Schäden, die durch eine Elektronikversicherung erstattet werden. Werkzeuge und Verschleißteile sind ebenso außen vor wie Wartungen und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen, zu denen Sie ohnehin verpflichtet sind. Betriebsbedingtes Einwirken von Feuchtigkeit und Säuredämpfen ist im Normalfall auch nicht versichert. Schäden, die Sie vorsätzlich herbeiführen ersetzt Ihnen natürlich auch niemand. Weiter ausgeschlossen sind Schäden durch Krieg, Kernenergie, innere Unruhen, Erdbeben.

Wo gilt die Elektronikversicherung?

Versicherungsschutz haben Sie innerhalb der im Versicherungsvertrag eingetragenen Betriebsgrundstücke. Achten Sie auf das sogenannte Bewegungsrisiko, also die Deckung unterwegs!

Welche Zahlung können Sie erwarten?

Ersetzt werden in den meisten Fällen die Neuanschaffung der Geräte, bzw. deren Reparatur.

Elektronikversicherung und die Cyberdeckung

Beides schließt einander nicht aus. Hacker können auch Ihre Hard- und Software nachhaltig schädigen! Das tun sie gerne mal aus Langeweile oder weil bei Ihnen was zu holen ist. Intelligente Cyberpolicen schützen auch Ihre Hardware. Und besonders gute Anbieter wie Cogitanda bündeln die beiden Geschäftsfelder zu wirklich vorteilhaften Policen für Sie!

 

Ihr Unternehmen – Ihr Risiko – Ihre Elektronikversicherung

Lassen Sie uns Ihre Elektronikversicherung prüfen oder, sofern Sie noch keine haben, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts. Ihr Problem und unser Konzept, Sicherheit für Ihr Unternehmen.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Beratung nach DIN 77230

Beratung nach DIN 77230

Wir arbeiten in unserer Beratung mit der Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte. Dies ist ein in der DIN-Norm 77230 beschriebenes Verfahren für die elementare Analyse Ihrer finanziellen Situation als Privatkunde bzw. für Ihren Haushalt insgesamt. Als ganzheitliche Betrachtung bezieht diese Beratung alle zentralen Aspekte ein. Von der Einkommens- und Vermögensseite einschließlich der regelmäßigen Ausgaben bis zur Risikosituation und der Altersversorgung.

Beratung nach DIN 7723 – lückenlose Sicherheit

Weil das Verfahren genormt ist, bleiben die Fragestellungen und Aspekte nicht dem Belieben des Beraters überlassen, sondern werden nach einer von zahlreichen Wissenschaftlern, Verbraucherschützern und anderen Fachleuten festgelegten Vorgehensweise erhoben. So fällt nichts Wichtiges unter den Tisch, und für die unerlässliche anschließende Beratung sind alle Gesichtspunkte fachlich korrekt berücksichtigt.

Die Basis Ihrer zukünftigen Finanzplanung

Das heißt, dass Sie einen Leitfaden zum Verlauf Ihres finanziellen Lebens an die Hand bekommen. Sie können mittels dieses Instrumentes Ihre Versicherungs- und Vorsorgesituation regelmäßig abgleichen, und zwar ungebunden an einen individuellen Berater, sofern dieser nach DIN 77230 arbeitet. 

Keine Produkte sondern Beratung über die Situation an sich

Unsere Beratung basiert also ausschließlich auf den im Rahmen der Norm-Analyse erhobenen Daten und gibt keinerlei Aussage über die Qualität und Eignung von vorhanden Produkten. Sehen Sie die Beratung nach DIN 77230 also nicht als Bewertungstool Ihrer bereits bestehenden Tarife, sondern als Mittel zur Erkennung Ihrer tatsächlichen Absicherungssituation, gemessen an fixen Vorgaben und Werten. 

Datenerhebung voll elektronisch

Sie können sich sicher denken, dass dem Vorgang eine gewisse Datenerhebung vorausgehen muss. Diese erfolgt bei uns ganz easy elektronisch über befüllbare PDF, die Sie uns einfach zurückmailen. Alternativ arbeiten wir derzeit an einer vollelektronischen Lösung der Datenerfassung, der den Zwischenschritt des Mailings überflüssig macht. 

Zweiter Schritt – Problemlösung

Natürlich tun sich im Anschluß an diese Beratung Fragen auf, Ihre Absicherung betreffend. Dann sind wir in gewohnter Weise als unabhängiger Versicherungsmakler zur Beschaffung der nötigen Problemlösungswerkzeuge tätig. Sprich, wir suchen und finden die bestgeeignetste Versicherungslösung für Sie.

Beratung online

Idealerweise beraten wir Sie online. Das ist für Sie einfach und zeitsparend, und für uns unweltfreundlich, weil wir kein Benzin verbrennen müssen. Buchen Sie Ihren Wunschtermin direkt hier online.

 

Ottokar investiert nachhaltig

Ottokar investiert nachhaltig

Nachhaltig investieren ist der Renner. Geht etwa so gut wie Klopapier im März 2020. Gibt einem ja auch ein warmes Gefühl im Bauch, was Gutes zu tun. Fast so wie der Euro, den ich in diverse Geigenkästen werfe. So musste dieser Trend natürlich auch meinen Freund Ottokar mit sich reißen. Weshalb der wieder mal bei mir landete, im wahrsten Sinne des Wortes, aufm Flugfeld, mit seiner zweimotorigen, wo ich ihn abholen durfte.

Mein Geld soll Gutes tun, sagt Ottokar.

Da hätte ich eine Idee, antworte ich: Du könntest mir ein größeres Auto schenken, dann würdest Du dir in meinem nicht die Knie am Armaturenbrett blutig scheuern.

Darauf geht Ottokar aber gar nicht erst ein. Also ich will natürlich meine Finger nicht in der Waffenproduktion stecken haben, oder das Klima killen, weißt du? Oder Microplastik ins Meer kippen. Kannst du mir sowas beschaffen? 

Diversi… was? Hauptsache nachhaltig!

Ja, natürlich. Solls denn auch breit diversifiziert sein?

Nein, bloß nichts mit Chemie! Auch keine Düngemittel. Alles Bio!

Ich meine diversifiziert, als breit gestreut. Das ist so wie bei deinen Immobilien, die sind ja auch übers ganze Land verstreut.

Achso, ja, nein…. das ist völlig egal. Hauptsache nachhaltig. Sagt er und setzt die Anderhalbliterflasche Cola an den Hals.

Main stream macht das Leben leichter

Vorbei die gute alte Zeit, in der ein Anleger auf die Gewinne schielte. Nie war Anlageberatung leichter: Kein Gezeter mehr um schlechte Performance. Eigentlich könnte ich jeden Schrott verkaufen, solang keine Biene dabei stirbt. Schwierig wird’s nur wenn ausgediente Generatoren aus Windrädern womöglich mal in russischen Flugzeugträgern Verwendung finden. Obwohl die Deutschen inzwischen ja wieder in Scharen den roten Stern anbeten. Ist vielleicht also doch nicht so schlimm, der russische Flugzeugträger.

Nachhaltig leben … igitt!

Hör mal, sage ich, wegen nachhaltig anlegen… Wie siehts denn sonst so aus mit der Nachhaltigkeit?

Ottokar strahlt: Ich bin voll umweltbewußt, hier Pfandflasche, schau? Und er tippt auf die leere Colaflasche.

Naja, und die 450 PS unter der Motorhaube? wende ich ein.

Brauch ich, wegen Anhängerbetrieb, mit dem Boot ans Mittelmeer, weißt du doch.

Richtig. Nur sonntags am Backstop, da hängt das Boot nicht am Auto.

Ja für die paar Meter häng ich das da nicht dran.

Könntest auch das Rad nehmen.

Ich steig ungern mit dem Schlafanzug aufs Fahrrad.

Oder das E-Bike.

Würde ich schon gerne, nur das farblich passende Trikot ist im Moment nicht lieferbar. Erst nächstes Jahr wieder.

Das erklärt natürlich alles!

Was ist nachhaltiges Investment? 

Nachhaltig investieren schlägt zwei Fliegen mit einer Klatsche. Versucht es zumindest. Es soll die Geldströme in Unternehmen lenken, die nachhaltig arbeiten oder eben bestimmte Kriterien dazu erfüllen. Ein wichtiges Indiz ist der sogenannte ESG-Faktor.

E kommt von Environmental, was Umwelt heißt. Dabei geht es um die Reduktion von Treibhausgasemissionen oder die Steigerung der Energieeffizienz. Auch um die Senkung der Umweltverschmutzung und des Wasserverbrauchs.

S steht für Soziale Verantwortung. Also z. B. Ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement und Einhaltung von Menschenrechten und fairen Arbeitsbedingungen. Auch globale Partnerschaft
mit SOS Kinderdörfern werden berücksichtigt.

G heißt Gute Unternehmensführung (Governance). Dabei geht’s um Korruptionsbekämpfung, Datenschutz und -sicherheit, Vertrauen und Transparenz.

Nachhaltige Entwicklung bedeutet langfristige ökonomische Wertschöpfung, verbunden mit einem vorausschauenden Konzept für ökologische Selbstverpflichtung, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung.

Ottokar entdeckt die Nachhaltigkeit

Ottokar hat dann in der Tat nachhaltig angelegt. In ein eigenes Projekt. Sonntags am Backstop steht er vor mir. Ich steige vom Fahrrad und gehe nach vorn um den Schwaden aus seinen zwei Doppelauspuffrohren zu entgehen.

Schau mal, grinst er und zeigt auf seine Brust, neuer Pyjama. Und nebenbei bestellt er seine Brötchen am Autoschalter.

Schick, sag ich.

Hab einen Container voll davon aufm Hof stehn, direkt aus Fernost, verkloppe ich online, läuft wie geschmiert. Willste einen?

Nein danke. Bin Naturist. Seide?

Voll die Seide. Aber Bio natürlich. Und Fairtraid.

Also nachhaltig?

Klar, was sonst? Nachhaltig. Lacht, schnappt seine Brötchen und gibt Gas.

 

Beiträge steigen in PKV und GKV

Beiträge steigen in PKV und GKV

Beiträge für Privat Krankenversicherte steigen 2021 durchschnittlich um 8,1 Prozent. Im Schnitt der letzten 10 Jahre allerdings sind die Beiträge in der PKV langsamer gestiegen als in der Gesetzlichen Krankenversicherung. So eine Hochrechnung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV).

PKV- Beiträge steigen deutlich; aber langsamer als Krankenkassen-Beiträge

Beitragsanpassungen (BAP) in der Privaten Krankenversicherung sind selten lustig. Für beide Beteiligte, Versicherte wie Versicherer ist der Vorgang eher mit Zahnschmerzen verbunden. Klar: Höhere Prämien beim Kunden tragen selten zum guten Ruf eines Krankenversicherers bei. Für 2021 stehen teils saftife Anpassungen an. Im Durchschnitt sollen die Beiträge um 8,1 Prozent angehoben werden. So schreibt zumindest die FAZ und beruft sich dabei auf eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherungen WIP.

Beiträge steigen für fast alle

Bei der Debeka fallen die Anpassungen dieses Jahr besonders drastisch aus. Deshalb hat der Versicherer Studienergebnisse des privatwirtschaftlichen IGES Instituts aus Berlin zum Thema „Beitragsentwicklung in der PKV“ veröffentlicht. Die Wirtschaftsforscher hatten die Beitragsentwicklung der Debeka-Kunden über den Zeitraum der letzten 20 Jahre unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) sind langfristig nicht stärker gestiegen als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Über einen Zeitraum von zehn Jahre betrachtet, seien die PKV-Beiträge im Durchschnitt weniger gestiegen, als die GKV-Beiträge: Durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr in der GKV und nur 2,3 Prozent in der PKV.

Diverse Stellschrauben

Es gibt nun mehrere Schnittstellen, die für GKV-Versicherte wichtig sind. Die durchschnittliche Steigerung des Höchsbeitrages der GKV lag von 1970 bis 2020 bei 5,89 Prozent pro Jahr.  Und die Beitragsbemessungsgrenze stieg in den letzten 20 Jahren um durchschnittlich 1,77 Prozent jährlich.

Während nun der Beitragssatz selbst, also die aktuellen durchschnittlichen 14,6 Prozent plus Zusatzbeiträge, in der GKV in den letzten Jahren annähernd stabil gehalten werden konnte, ist eben die absolute Belastung der Versicherten gestiegen. Denn immerhin rechnen sich 14,6 Prozent auf das beitragspflichtige Einkommen und das ist auch deutlich gestiegen. Unter anderem eben, wie oben beschrieben, wegen der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Während diese in 2011 noch bei monatlich 3.712,50 Euro gelegen hatte, steigt sie 2021 auf 4.837,50 Euro im Monat. Das ist eine Steigerung von 1125 Euro oder ein Anstieg um 30,3 Prozent. Daraus resultiert ein deutlich größerer GKV-Höchstbeitrag.

PKV-Verband kritisiert gesetzliche Beitragsanpassungsregeln

Der PKV-Verband kritisiert aktuell gesetzlichen Vorgaben zur Beitragsanpassung. Dürfte die PKV ihre Beiträge kontinuierlich anpassen und nicht erst nach Überschreitung von Kostenschwellen, könnten Mehrkosten der Versicherten jährlich gleichmäßiger verteilt werden. Dann könnten sprunghafte Beitragserhöhungen vermieden werden.

Direkter Vergleich kaum möglich.

Ein direkter Vergleich beider Gesundheitssysteme ist ohnehin fragwürdig. Immerhin schüttet die GKV im Umlageverfahren ihre Einnahmen sofort wieder aus. Dagegen müssen in der privaten Krankenversicherung Teile des Beitrags  für gedämpfte Beiträge im Alter zurückgelegt werden.

PKV oder GKV – was darfs sein

Sie denken über einen Wechsel in die PKV nach oder suchen eine geeignete Krankenzusatzversicherung? Dann sprechen Sie uns an. Buchen Sie direkt Ihren Wunschterin online. Wir beraten Sie online wie offline.

 

Hygiene fürs Hirn

Hygiene fürs Hirn

Wenn Du diesen Text liest, hast Du etwas Grundlegendes falsch gemacht. Du warst im Internet unterwegs. Genau genommen in den Sozialen Medien. Leider verhalten sich unsere Medien gerade asozial, und zwar alle! Sie machen uns krank. Deshalb ist Hygiene fürs Hirn im Moment so wichtig wie Händewaschen und Atemschutz.

12 Jahre Hygiene fürs Hirn

Unser Firmenmotto lautet: Gesundheit ist die beste Versicherung. Auch deshalb lebe ich seit 12 Jahren ohne Fernseher und  ohne Radio. Es ist nicht nur so, dass ich die Dinger nicht einschalte, ich hab schlichtweg keine Geräte dieser Art. Okay, im Auto ist zwangsmäßig eins eingebaut, aber das läuft nie. Ich war einfach das dummdämliche Gelaber leid, das einem da zugemutet wird. Und ja, ich gebe es zu: Ich verabscheue Talkshows. Das wenige, was durch meinen Filter zu mir dringt, verursacht mir Brechreiz. Ironischerweise darf ich mit doppelter GEZ-Gebühr diese Art von Körperverletzung auch noch mitfinanzieren.

Abschalten!

Ich kann Dich nur aufrufen: Schalte den Mist ab! Wirf Deinen Fernseher auf den Schrott und mute das Radio auf Null. Meide Onlinezeitungen wie die Pest, vor allem die Kommentare. Kauf keine Magazine mehr, keine Tageszeitung und keine Illustrierten. Und vor allem: Raus aus Facebook und dem ganzen Quark. Und wer glaubt, er verpasse was, dem darf ich versichern: Dieser Verzicht ist nichts weiter als ein Filter durch den das Panikorchester unserer Medien trotzdem dringt.

Hygiene gegen Angst

Ich bin kein Arzt und weiß nicht, wie gefährlich dieses Coronavirus nun wirklich ist. Aber weiß sehr genau, wie gefährlich Angst ist und was sie bewirken kann. Und im Moment pressen uns die Medien in ein Korsett aus Angst. Die Medienlandschaft mit ihrem Alarmismus, ihrem törichten Gesabber nach Einschaltquoten und Auflagen, nimmt uns den Atem so wie es das Coronavirus auch tut. Und ich bin mir sicher, dass die irrationalen und kaum nachvollziehbaren Entscheidungen unserer Poilitiker genauso mediengetrieben sind wie die Kaufwut nach Klopapier. Auch Politiker sind nur Menschen.

Der Virus ist irgendwo – die Medien sind überall

Schau Dir an, was in den Zeitungen steht. Jemand hat es kürzlich auf den Punkt gebracht: „Viren, Viren, Viren, überall Nazis und Trump ist doof. Und nun das Wetter.“ Ich sage: Nachrichten, Nachrichten, Nachrichten. Die schlechte Nachricht des Tages erwischt uns eher als der Virus. Und wenn es denn  wirklich überall Nazis gibt, dann sind die sicher kaum durch ein Virus zu dem geworden was sie sind, sondern wodurch wohl? Meist durch durch den Gebrauch der (falschen) Medien. Und nicht wenige Radikale, egal welcher Farbe, sind aus Angst zu Radikalen geworden. Angst vor dem Klimatod, Angst vor Ausländern… Unsere Medien leben von der Angst, und sie halten den Level hoch und erzeugen die Radikalen von morgen. Und eine der miesesten Erfindungen überhaupt, die Mutter der Hirnwäsche, ist das Morgenfernsehen. Im Frühstücksfernsehen wird der Maßstab an Angst und Neugier für den kommenden Tag gesetzt, auf das der Zuschauer es gar nicht erwarten kann die nächsten News zu sehen. Es könnte ja etwas passiert sein.

Raus aus dieser Falle

Mach diesen Mist nicht mehr mit! Meide Medien wo immer Du kannst. Das heißt nicht, dass Du nicht politisch sein sollst. Im Gegenteil! Nutze die gewonnene Freizeit um Bücher zu lesen (ja, sowas gibts noch). Zum Beispiel Bücher über die Weimarer Republik oder die DDR. Vieles wird Dir bekannt vorkommen. Und Du wirst nicht glauben, wie viel Zeit Du plötzlich haben wirst. Vor allem aber eines: Genieße die Stille! Sie ist wirklich Hygiene für Deine psychische Gesundheit. Und Du wirst Deine psychische Stärke noch brauchen! Das weiß ich, auch wenn ich keine Zeitung lese!

 

Ottokar sorgt vor

Ottokar sorgt vor

Man muß mit dem Trend gehen, sagt mein Freund Ottokar. Denn wer nicht vorsorgt, der hat verloren. Da hat er recht, finde ich. Ottokar sorgt vor, nur eben nicht da, wo´s eigentlich sein müßte.

Corona sorgt für Trends

Unsereiner kann sich noch an die Neue Deutsche Welle erinnern, oder an die Dauerwelle. Heutzutage schlägt Corona Wellen, und die sogenannte zweite Welle. Und deshalb sagt mein Freund Ottokar, er müsse vorsorgen. Ganz neue Töne von ihm, denn Vorsorge war ja nie sein Thema. Zumindest wenn es um Altersvorsorge oder ähnliches geht. Heuer aber findet Ottokar, man kann nie früh genug an später denken, und kauft Klopapier.

Klopapier bis zur Jahrhundertwende

Ottokar winkt ab, wenn ich wieder mal mit dem Thema Rente auftauche. Ach hör auf, sagt er, so alt werde ich doch nimmer.

Und wenn doch? Frage ich.

Ja, dann wird das schon irgendwie gehen.

Von welchem Betrag wirst du denn später leben müssen?

Er überlegt… Weiß nicht genau. Na fast so viel wie jetzt, oder? Aber leg den Taschenrechner gleich wieder weg, ich hab jetzt keinen Nerv für sowas. Muss einkaufen!

Shoppingtour durch Ostdeutschland

Da die Infektionszahlen im Herbst 2020 im Osten geringer sind, fährt Ottokar also rüber nach Thüringen und klappert Supermärkte ab. Nach Klopapier. Und Tomaten in Dosen. Nach zwei Nächten im Auto, am Rande irgendwelcher Waldstücke, trudelt er wieder Zuhause ein und entlädt den Anhänger. Einen Zweiachser. Mit Hochplane. Ich staune. Die Garage füllt sich.

Wie viel ist das, will ich wissen.

12.000 Rollen, grinst Ottokar. Dreilagig natürlich. 250 Blatt je Rolle. Dan holt er den Rechner aus der Hosentasche. Macht 3 Mio Blatt. Bei etwa neun Blatt je Sitzung, oder sagen wir großzügig 12 Blatt, reicht das für 250.000 Sitzungen. Also rechnerisch, und dann überlegt er…. wie lange rechnet ihr Versicherungsleute immer an Restlebensdauer?

Bei dir bis 96, sag ich. Wenn du ohne Darmverschluß durchkommst.

Haha. Naja, das Papier reicht mir jedenfalls 228 Jahre, bei drei Sitzungen täglich. Da ist ein gewisser Überschiss… äh schuss vorhanden. Du sagst doch selbst immer, dass ich für die Zukunft sorgen muss. Und rechnen soll ich ja auch ständig.

Das stimmt, und du kannst immerhin das Klopapier später verkaufen, denn von irgendwas mußt Du als Rentner ja leben.

Rückdeckung sorgt für Sicherheit

Ottokar schaut mich groß an! Das ist DIE Idee, und er haut mir auf die Schulter.

Ottokar sorgt sich

Ich schlage vor, 180 Jahre von seinem Klopapier abzuziehen. Das gäbe 9460 Rollen als Anlage heute. Im Moment kostet die 8 – Rollen Packung ca. 2 Euro.

Wie rechnen wir das hoch, für die Zukunft?, fragt er.

Ich zucke die Schultern. So wies aussieht, haben wir ja schnell die Hosen voll, da dürfte die Nachfrage auf hohem Niveau bleiben. Nehmen wir an, der Preis steigt um 3 Prozent jährlich für 20 Jahre. Und danach beginnst du mit dem Abverkauf. Ich zücke den Taschenrechner. Deine 9460 Rollen sind in 20 Jahren 34.171 Euro wert.

Steuerfrei?

Schei… auf die Steuer:)

Und welche Rente ziehe ich dann da raus, sagen wir über 25 Jahre?

Bei der gleichen Steigerung von drei Prozent?

Klar, oder wird sich die Lage verbessern?

Sind dann 161 Euro im Monat.

Und davon soll ich leben? Ottokar wird blass.

Die Rente reicht nicht

Jeder weiß das, auch Ottokar. Im Nachgang durfte ich ihm dann endlich mal ausrechnen, wie es bei ihm mit 67 aussehen wird. Auf dem Konto. Seine Gesichtsfarbe ist ins grünliche gewechselt. Ob er je etwas daran ändern will?

Letzte Woche trafen wir uns wieder. Und, Rente, frag ich. Was machen wir nun?

Er grinst mich an. Tolle Idee, strahlt er. In Holland gibts ne Firma, die verkaufen Grundstücke aufm Mond. Wenn die Kolonisierung beginnt, kann ich das für viel Geld abstoßen.

Irre, sag ich. Was hast du bezahlt dafür?

10.000 Rollen Klopapier. Die sagen, wer weiß, was aus dem Euro wird. Aber ich muß los, nach Thüringen.

Und dann springt er ins Auto und rast mit hinterherschlingerndem Anhänger los.

Wir suchen Sponsoren:)

Solch innovative Anlageinstrumente kennen wir leider nicht. Aber wir können Ihnen solide ausrechnen wo Sie im Alter finanziell stehen werden. Oder sitzen. Je nach dem. Und wir können Ihnen Lösungen und Konzepte anbieten. Dafür müssen Sie auch nicht auf den Mond fliegen.

Egal wo Sie sind, selbst auf dem Mond, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

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