Praxisrechtsschutz

Praxisrechtsschutz

Braucht eine Praxis unbedingt einen Praxisrechtsschutz? Wir meinen: Ja! Denn immer häufiger klagen Patienten Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen ein. Immer häufiger wird strafrechtlich gegen Ärzte ermittelt, auch wegen des Verdachts des Abrechnungsbetrugs. Auch Streitigkeiten aufgrund der Überschreitung des Arzneimittelbudgets und der anschließenden Regressnahme beim Arzt sind nicht mehr selten.

Praxisrechtsschutz fürs Heilwesen

Ärzte brauchen mehr denn je eine solide, leistungsstarke und möglichst umfangreiche Rechtsschutzdeckung! An einem speziellen Tarif für das Heilwesen führt hierbei aus unserer Sicht kein Weg vorbei.  An folgendem, realen Beispiel sehen Sie, was geschehen kann. 

Ein blauer Brief

Nach einem anstrengenden Tag mit regem Betrieb in ihrer Praxis widmet sich die Kieferorthopädin Dr. Sonja A. noch dem Posteingang: Ein Brief des Disziplinarausschusses der kassenzahnärztlichen Vereinigung ist auch dabei. Sonja A. ahnt bereits, dass es vermutlich erneut um den Vorgang mit dem minderjährigen Patienten Konrad H. geht. Die Kieferorthopädin dachte eigentlich, dass die Angelegenheit mit der Mutter und der Krankenkasse bereits abschließend geklärt sei. Das hatte sie auch der kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) bereits mitgeteilt.

Sonja A. liest sich den beiliegenden „Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens“ durch. Darin wird ihr ein Verstoß gegen die Dokumentationspflicht und die Auskunftspflicht gegenüber dem Vorstand der KZV vorgeworfen. Ein Bußgeld von 8.000,- € wird ihr angedroht.

Behandlungsfehler?

Die KZV führt aus: Der Patient Konrad H. befinde sich seit 6 Jahren wegen einer Fehlstellung der Zähne bei Sonja A. in Behandlung. Bereits vor 5 Jahren habe Sonja A. auf die Notwendigkeit der Extraktion der Weisheitszahnwurzeln hingewiesen, da ansonsten die anderen Zähne wieder verschoben werden. Die Mutter des Patienten vertraute aber der falschen Einschätzung durch den Zahnarzt, so dass es dann zu einer weiteren Zahnverschiebung und notwendigen Behandlung gekommen ist.

Dokumentationspflichten versäumt?

Der erste Befund soll von Sonja A. aber nicht ordnungsgemäß in den Unterlagen dokumentiert worden sein. Dieser sei vielmehr nachträglich und ohne Datumsangabe eingefügt worden. Die KZV moniert außerdem, Sonja A. habe zur damaligen Anhörung nicht das Originalmodell des Kiefers mitgebracht, sondern ein Duplikat. Die Ausgangsbissstellung konnte daher nicht mehr zweifelsfrei rekonstruiert werden. Sonja A. habe somit sowohl gegen ihre Dokumentations- als auch ihre Auskunftspflichten verstoßen.

Ein Fall für den Praxisrechtsschutz

Sonja A. ärgert sich darüber. Die Annahmen der KZV entsprechen nicht der Wahrheit. Sie nimmt Kontakt mit ihrer Rechtsschutzversicherung auf und lässt sich Tipps für die weitere mögliche Vorgehensweise geben. Anschließend beauftragt sie einen im Medizinrecht spezialisierten Anwalt. Dieser formuliert den Sachverhalt aus Sonja A.s Sicht:

Der Eintrag zum Befund der Weisheitszähne sei nicht nachträglich eingefügt worden. Hierzu könne gerne die Arzthelferin Selina V. als Zeugin gehört werden. Diese hatte versehentlich das Datum vergessen, den Befund aber ansonsten ordnungsgemäß dokumentiert. Weiterhin seien die Modelle nur verwechselt worden. Die Originalmodelle hatte Frau Dr. Sonja A. an den medizinischen Dienst geschickt, dies aber vergessen und daher wurden versehentlich Duplikate vor der Anhörung vorgelegt.

Hin und Her

Der Disziplinarausschuss lässt sich davon nur teilweise überzeugen. Die Zeugenaussage der Arzthelferin ist glaubwürdig. Von einer schlichten Verwechslung der Original- und Duplikatmodelle ist man jedoch nicht überzeugt. Die vorgelegten Duplikate weisen einen anderen Biss auf, als der der dokumentiert wurde. Daher wird vom Ausschussnur eine verringerte Geldbuße von 2.000,- € festgesetzt.

Gegen diesen Bescheid erhebt der Rechtsanwalt von Sonja A. Klage. Leider bleiben jedoch die Originale unauffindbar. Der Anwalt rät Sonja A. aus diesem Grund zur Rücknahme der Klage. Für den Rechtsstreit sind insgesamt Kosten von ca. 4.500,- € angefallen. Diese wurden von der Rechtsschutzversicherung für Frau Dr. A. übernommen.

Leistungen der Praxisrechtsschutzversicherung

Dieser Fall betrifft die Leistungsart Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz in Ärzte-Tarifen enthalten, die den Praxis-Bereich beinhalten.

Quelle: KS-Auxilia

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Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing, ist besonders unter Jugendlichen weit verbreitet. Mobbingopfer haben oft lange mit den Folgen zu tun. Um diesem Schmerz nicht auch noch ausufernde Anwaltskosten hinzuzufügen, brauchen Sie eine gute Rechtsschutzversicherung.

Mobbing – eine wahre Geschichte

Die Eltern von Marie, Tobi und Ulla sitzen auf ihrer Terrasse und schauen ihrer Tochter beim Spielen zu. Sie sind froh, dass ihre Tochter Marie wieder fröhlich ist. Die vergangenen Monate waren der blanke Horror.

Marie wurde in einem beliebten Schüler-Chat auf das Übelste beschimpft und beleidigt. Auch Fotos von ihr wurden hässlich verändert und verunstaltet. Es war fast schon ein Shitstorm, obwohl Marie niemanden etwas getan hatte. Aus Sicht der Täterin allerdings schon – Marie hatte die Hauptrolle im Schultheater bekommen und das hatte ihrer Mitschülerin Janina überhaupt nicht gepasst. Deshalb kam diese auf die Idee, unter verschiedenen Pseudonymen Marie im Netz zu mobben.

Mobbing – die stille Bedrohung

Die Eltern von Marie hatten das Mobbing anfangs nicht mitbekommen. Erst als Marie nicht mehr so fröhlich war, sich zurückzog und auch die Noten schlechter wurden, schöpften sie langsam Verdacht. Nach einem Hinweis von anderen Eltern kamen die beiden schließlich auf den Chat. Anhand verschiedenen Einträge und Aussagen wurde schnell klar, dass es sich bei dem „Täter“ um Janina handelte. Doch alleine kamen Tobi und Ulla nicht weiter – die Eltern von Janina sagten einfach, dass ihre Tochter ja erst 12 Jahre alt und daher für nichts verantwortlich sei!

Rechtsbeistand

In ihrer Verzweiflung schilderten Tobi und Ulla die Angelegenheit daraufhin ihrer Rechtsschutzversicherung und bekamen einen spezialisierten Anwalt empfohlen. So einfach, wie es sich Janinas Eltern dachten, war es nämlich nicht. Strafrechtlich konnte Janina aufgrund ihres Alters zwar nicht belangt werden, doch zivilrechtlich schon. Dazu musste sie für ihre Taten die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht haben. Davon konnte man bei Janina durchaus ausgehen.

Zumindest ist es vorbei

Der beauftragte Rechtsanwalt hatte vor Gericht Erfolg. Janina wurde zur Unterlassung derartiger Äußerungen und Posts verurteilt. Außerdem mußte sie ein Schmerzensgeldes in Höhe von 3.000,- € zahlen. Die Richter stellten in dem Urteil fest, dass Janine bei ihren Taten die notwendige Einsichtsfähigkeit hatte. Die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von über 1.500,- € mussten am Ende die Eltern von Janina übernehmen.

Quelle: KS-Auxilia

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Bauherr und Rechtsschutz

Bauherr und Rechtsschutz

Wer baut begibt sich meist in finanzielle Untiefen. Egal ob Eigentumswohung oder Haus, die Kosten sind heute immens. Streiten Sie dann mit dem Bauträger wegen Fehlern oder Vertragserfüllungen, dürfen Sie zu den kalkulierten Kosten auch noch die Anwaltskosten nachfinanzieren. Lieber Bauherr, Ihre Hausbank wird es Ihnen danken.

Bauherr nicht versicherbar?

Keine Chance auf Rechtsschutz. Nur sehr wenige Rechtsschutzversicherer sichern Ihre Eigenschaft als Bauherr ab. Beim Streit mit der Bauantragsbehörde, dem Bauträger, dem Architekten oder dem Handwerker müssen Sie sich also fast immer selbst helfen. Oder von Ihrer Bank helfen lassen. Je nach Höhe des Streitwertes kann schon der erste Brief Ihres Anwalts sehr teuer werden. Apropos Streitwert: Bei den heutigen Grundstückspreisen schießt dieser schon bei einer Klage wegen allein des Grundstückskaufs in die Höhe.

Risiko als Bauherr ist versicherbar

In der Tat jedoch läßt sich dieses Risiko absichern. Ausgewählte Rechtsschutzversicherer decken das Risiko, meist jedoch mit einer längeren Wartezeit. In der Regel sind dies sechs Monate, und zwar sechs Monate bis zum Eintritt der Streitursache. Heißt, Sie müssen den Rechtsschutzvertrag bereits mindestens sechs Monate besessen haben, bevor Sie einen Grundstückskaufvertrag oder einen Vertrag mit einem Bauträger unterschreiben. Also bevor Sie Bauherr oder Bauherrin werden.

Zu teuer oder besser? Auf die Beratung kommt es an!

Und ja, dieser Tarif kostet mehr als der Marktdurchschnitt. Bei der Wahl der passenden Rechtsschutzversicherung wägen Sie also bitte ab, ob Sie einen Neubau oder Umbau oder den Kauf eines Grundstücks planen. Werden Sie in absehbarer Zeit Bauherr oder Bauherrin? Wir stellen Ihnen gerne die Alternativen zur Auswahl, die Entscheidung treffen letztendlich Sie allein.

Was meist vergessen wird

Fast jeder Bauherr denkt an die Bauherrenhaftpflicht und die Feuerrohbauversicherung. Meist jedoch wird die Bauleistungsversicherung vergessen. Dabei ist diese die wichtigste Ergänzung zur Feuerrohbauversicherung und darf bei keinem Neubau fehlen. Die Kasko für Bauherren ist die Bauleistungsversicherung. Denn was die Feuerrohbauversicherung nicht deckt sind Schäden, die eben nicht durch Feuer entstehen. Ein Beispiel: Bei Starkregen läuft, weil das Grundstück noch nicht befestigt ist, der Keller eines fast bezugsfertigen Neubaus voll. Schadenshöhe ca. 50.000 Euro. Der komplette Fußboden muss raus, Treppe und die Türen im Kellergeschoß sind ebenso betroffen. Der Einzug verzögert sich. Diesen Schaden zahlt keine Feuerrohbauversicherung, sondern die Bauleistungsversicherung! Oder Sie zahlen den aus der eigenen Tasche.

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Vom Tierheim in den Gerichtssaal

Vom Tierheim in den Gerichtssaal

Gabi C. gab einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause. Sie wollte eine gute Tat tun und auch nicht mehr alleine spazieren gehen. So kam der 2-jährige Rusty zu ihr nach Hause. Rusty ist zwar eine undefinierbare Rasse, aber sehr lieb.

Schreck und Biss

Nach über einem Jahr glücklichen Zusammenlebens kam es zu einem schlimmen Zwischenfall. Gabi C. ging bei stürmischem Wetter noch kurz mit Rusty spazieren. Jens S. joggte zur gleichen Zeit. Als Rusty und Jens S. ungefähr auf gleicher Höhe waren, gab es einen lauten Knall. Jens S. erschrak und sprang Richtung Rusty. Dieser erschrak gleich doppelt und biss vor lauter Schreck Jens S. in die Wade. Jens S. ging geschockt zu Boden und verlangte nach einem Notarzt. Gabi C. rief diesen sofort. Jens S. wurde vor Ort verarztet. Ins Krankenhaus müsse Jens S. wegen dieser leichten Verletzung nicht, versicherte ihm der Notarzt. Die von Jens S. gerufene Polizei nahm den Vorfall auf.

Kampfhund aus dem Tierheim?

Nach diesem Vorfall bekam Gabi C. gleich zweimal unangenehme Post. Gegen sie wurde nicht nur ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, sondern das Ordnungsamt verlangte außerdem die Begutachtung von Rusty durch einen Amtsveterinär. Der Arzt kam zu dem Ergebnis, dass Rusty einen Anteil American Staffordshire Terrier hätte und deshalb als gefährlicher Hund einzustufen sei. Daraufhin bekam Gabi C. erneut Post von der Behörde. Sie ordnete für Rusty eine Maulkorbpflicht an und verlangte von Gabi C. eine Hundehaltererlaubnis für gefährliche Hunde.

Vom Tierheim zur Anwaltskanzlei

Jetzt wurde es Gabi C. zu viel. Sowohl das Tierheim als auch Gabi C. bezweifelten stark, dass Rusty von einem American Staffordshire Terrier abstammte. Außerdem hat der Hund lediglich gebissen, weil er sich wegen des Knalls und des Sprungs von Jens S. erschrocken hatte. Sie kontaktierte ihren Rechtsschutzversicherer und beauftragte den empfohlenen Rechtsanwalt.

Kosten übernimmt der Versicherer

Der Anwalt legte die einmaligen Umstände des Sachverhaltes ausführlich dar. Er erreichte die Einstellung des Strafverfahrens wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die Kosten für die Verteidigung die Gabi C. zahlen muss, übernimmt ihre Rechtsschutzversicherung.

Verwaltungsverfahren

Das Verwaltungsverfahren hingegen gestaltete sich schwieriger. Auch eine Bestätigung durch den Tierarzt konnte die Meinung des Ordnungsamtes nicht ändern. Daher musste der Rechtsanwalt von Gabi C. gegen den Bescheid eine Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen. Das Gericht ordnete einen DNA-Test bei Rusty an. Dieser ergab, dass Rusty keinen American Staffordshire Terrier in seinem Stammbaum hatte. Das Gericht ließ sich dann auch von der Einmaligkeit des Vorfalles überzeugen. Es gab daher der Klage gegen den Bescheid statt. Rusty ist weder ein gefährlicher Hund, noch muss er einen Maulkorb tragen.

3000 Euro Kosten

Gabi C. ist überaus erleichtert.Die Kosten für das Strafverfahren in Höhe von fast 1.000,- € übernahm die Rechtsschutzversicherung für Gabi C. Die Kosten für das Verwaltungsverfahren in Höhe von fast 2.000,- € mussten von der Gegenseite übernommen werden.
Hintergrund
Die beiden Angelegenheiten sind über die Leistungsarten Straf-Rechtsschutz und Verwaltungs-Rechtsschutz in allen Produkten enthalten, die den Privat-Bereich beinhalten.
Quelle: KS-Auxilia

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Nebenkosten sind keine Nebenbeikosten

Nebenkosten sind keine Nebenbeikosten

Wenn die Nebenkosten durch die Decke schießen, dann geht einem der Bludruck meist den gleichen Weg. Was tun, und wie eine Rechtsschutzversicherung hier helfen kann, lesen Sie in diesem Artikel.

 

Nebenkosten werden werden zu Hauptkosten

Die Firma F. zahlt für ihr gepachtetes Ladenlokal seit Jahren pünktlich die Miete und damit die vereinbarte Vorauszahlung der Nebenkosten. Auf einmal treffen mehrere Briefe des Verpächters M. ein. Diese enthalten die Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre – jedoch mit erheblichen Nachforderungen. Insgesamt fordert der Verpächter M eine Nachzahlung von fast 25.000,- €. Viel zu hoch und ungerechtfertigt, findet die Geschäftsführerin der Firma F.

 

Telefonische Rechtsberatung ohne versteckte Nebenkosten

Die Rechtsschutzversicherung der Firma F., die KS/Auxilia, vermittelt nun eine kostenlose telefonischenRechtsberatung. Schnell wird klar, dass ein Rechtsanwalt die Ansprüche genau prüfen sollte. Die Geschäftsführerin der Firma F. bekommt von der KS/AUXILIA daher einen nahegelegenen Fachanwalt empfohlen. Dieser prüft die Nebenkostenabrechnungen im Detail und stellt fest, dass ein Teil der Forderung verjährt ist und der andere Teil einige Fehler aufweist. Der Rechtsanwalt weist daraufhin die Ansprüche gegen seine Mandantin schriftlich zurück.

Foto: by_birgitH_pixelio.de

Klage und Erwiderung

Die Gegenseite lässt dies aber nicht gelten und erhebt Klage auf Zahlung der Nachforderungen. Trotz der ausführlichen und detaillierten Klageerwiderung ihres Rechtsanwaltes wird die Firma F. zur Zahlung von 20.000,- € verurteilt. Da das Gericht in der erster Instanz entscheidende Punkte unzutreffend beurteilt hat, rät der beauftragte Rechtsanwalt seiner Mandantin zur Berufung gegen das Urteil. Das Gericht der zweiten Instanz schlägt nach zähen Verhandlungen der streitenden Parteien einen Vergleich vor. Danach soll die Firma F. ein Drittel der Forderung bezahlen. Die Kosten werden entsprechend gequotelt. Beide Parteien nehmen den Vergleich zur Beilegung des Rechtsstreits an.

 

Gerichts- und Anwaltskosten in ähnlicher Höhe

Von der Nachforderung der Nebenkosten muss die Firma F. also „nur“ noch knapp 8.500,- € zahlen. Von den über 14.000,- € Rechtsanwalts- und Gerichtskosten entfallen fast 3.000,- € auf die Firma F. Diese Kosten übernimmt nun die Rechtsschutzversicherung der Firma F.
Dieser Fall gehört zum Vertrags-Rechtsschutz im Rechtsschutz für Mieter und selbst nutzende Eigentümer. Dieser Baustein ist, beispielsweise in den Gewerbetarifen der JUR-Linie automatisch enthalten. Versichert sind alle gewerblich gemieteten oder selbst genutzen Objekte mit einer Jahresbruttomiete bis insgesamt 300.000,- €. Zudem besteht ein Rechtsschutz für alle selbst bewohnten Wohnungen, Einfamilienhäuser im Inland für den privaten Bereich.
Quelle: KS-Auxilia

 

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Internet und illegales Streaming

Internet und illegales Streaming

Anita C. ist mit ihren beiden pubertierenden Kindern als alleinerziehende, berufstätige Mutter gut beschäftigt. Ihre Kinder kommen täglich auf neue, spontane und unerwartete Ideen. Doch ein Schreiben von einem Anwalt gab es bisher noch nicht! Anita C. oder eines ihrer beiden Kinder soll eine Urheberrechtsverletzung im Internet begangen haben. Es geht um das Album des Rappers XX. 2.600,- € Schadenersatz und 500,- € Anwaltskosten soll Frau C. wegen illegalen Filesharings zahlen. Und zusätzlich soll sie auch noch eine Unterlassungserklärung mit Androhung einer hohen Vertragsstrafe abgeben. Was haben ihre Kids da nur angestellt!

 

Die Tücken des Internet

Sie spricht ein ernstes Wörtchen mit ihrem Ältesten. Dieser gibt nach langen Diskussionen zu, dass er sich von einer Plattform das Album runtergeladen hat. Anita C braucht juristische Hilfe. Um sich von einem unabhängigen Rechtsanwalt beraten zu lassen, ruft sie die Webseite der KS/AUXILIA auf, ihrer Rechtsschutzversicherung. Im bereitgestellten Formular zur Online-Beratung schildert sie kurz ihren Fall, lädt die relevanten Unterlagen hoch und sendet das Formular mit einem Klick ab. Schon am nächsten Tag erhält sie per E-Mail Antwort.

 

Fachanwalt beauftragt

Ein von der KS/AUXILIA beauftragter Fachanwalt hat sich den Vorgang näher angeschaut. Von ihm erhält Anita C. verschiedene Tipps wie sie sich verhalten und darauf antworten soll. Auch kreidet der Anwalt die viel zu hohen Anwaltskosten der Gegenseite an, welche doch gesetzlich begrenzt sind. Anita C. schickt danach ein entsprechendes Schreiben an den gegnerischen Anwalt. Die hohen Abmahnkosten konnte sie soweit glücklicherweise vermeiden. Sie muss aber eine strafbewährte Unterlassungserklärung an den Urheber abgeben.

 

Illegal bleibt illegal – auch im Internet

Im Nachgang spricht Antia C. nochmal mit ihren beiden Kindern und verbietet künftig ausdrücklich die Nutzung von Stream- und Tauschbörsen. Die Drei halten es auch schriftlich in einem „Regelwerk zur Internetnutzung“ fest – denn schließlich hat Anita C. eine strafbewährte Unterlassungserklärung abgeben müssen, nach der ihr im Wiederholungsfall eine Vertragsstrafe droht. Die Kosten für die Online-Beratung durch einen spezialisierten Rechtsanwalt hat die KS/AUXILIA für Anita C. übernommen.
Hintergrund
Der Fall ist über die Leistungsart Internet-Rechtsschutz mit einem Höchstbetrag in allen Produkten des Tarifs 2016 enthalten, die auch den Privat-Bereich beinhalten. Die in diesem Fall genutzte  Online-Beratung ist ein Bestandteil aus unserem PremiumService. Für den Service entstehen für unsere Kunden keine Kosten, sofern es sich um einen versicherten Rechtsschutzfall handelt.
Quelle: KS-Auxilia Rechtsschutzversicherung

 

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