Betriebsversammlungen sind Gift für bAV

Betriebsversammlungen sind Gift für bAV

 

Sie kennen das: Man meint es gut, organisiert Betriebsversammlungen samt Schnittchen und Getränken. Ein Vertreter redet sich in Schweiß, um Ihr Betriebsrentenkonzept der versammelten Belegschaft so richtig schmackhaft zu machen. Aber die versammelte Mannschaft schweigt. Vergessen Sie Betriebsversammlungen zur bAV! Wir machen das anders, wir beraten online!

Der Herdentrieb in Betriebsversammlungen

Das die meisten Mitarbeiter die betriebliche Altersversorgung aktiv links liegen lassen, hat einen entscheidenen Grund: Niemand gibt gerne zu, dass er arm ist oder womöglich mal sein wird. Wer in einer Betriebsversammlung als erster den Arm hebt um eine Betriebsrente abzuschließen, der ist der Looser vor der Masse. Denn er gibt ja zu, dass er später mit seinem Geld nicht zurecht kommen wird. Und dies womöglich schon heute nicht kann.

Dabei betrifft es jeden

Machen wir uns nichts vor: Das Schicksal der Altersarmut droht vielen Arbeitnehmern. Eben das aber will niemand vor anderen zugeben, vor Kollegen allemal nicht! Man gibt sich in finanziellen Belangen keine Blöße in Deutschland. Sonst würden die meisten Menschen kleinere Autos fahren.

Produkte sind out

Ein weiterer Grund für das Scheitern von Betriebsversammlungen: Es sind im wesentlichen Produktpräsentationen. Die Menschen aber brauchen keine Produkte sondern Lösungen. Und sie brauchen ganz gewiss keinen  Onkel von der Versicherung, dem vor versammelter Mannschaft die Dollarzeichen aus den Augen rollen. Hand aufs Herz, ist es nicht oft so?

Wir beraten prozessorientiert und individuell

Betriebliche Altersversorgung beraten wir, wenn Ihre Mitarbeiter Zeit haben, nämlich nach Feierabend. Ein weiterer Vorteil: Der (Ehe)Partner sitzt gleich mit am Tisch. Wir beraten grundsätzlich online, und dies innovativ und centgenau auf unser Gegenüber bezogen. Nach 30 Minuten sind Ihre Mitarbeiter informiert und wir dokumentieren alles wasserdicht. Vor allem aber muss sich niemand bloßstellen oder den Kollegen gegenüber peinlich berührt sein.

Sie wollen uns testen? Buchen Sie einen Beratungstermin direkt online!

Aussitzen ist keine Alternative, handeln Sie jetzt!

Auf die Rentner von Morgen wartet unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40 Prozent. Im günstigsten Fall. Das ist Fakt. Und wers aussitzen mag, der ist schlecht beraten. Wichtig ist: Jung starten und mit geringen Beträgen über lange Zeiträume viel erreichen. Die betriebliche Altersversorgung ist nach wie vor DAS Instrument gegen Altersarmut! Und über eines dürften wir uns alle klar sein: Die Coronapolitik macht die Sache nicht besser.

Garantie ade für die bAV

Garantie ade für die bAV

 

Der Favorit steigt sich aus dem Rennen aus: Deutschlands Player Nr. 1 im Versicherungsgewerbe, die Allianz, schafft die Garantien für ihre Altersvorsorgeprodukte ab. Nun sind Garantien ohnehin teuer und oft nur Renditefresser ohne sinnvollen Nutzen, auf lange Sicht gesehen. Für die betriebliche Altersversorgung jedoch hat die Abschaffung der Garantien weitreichende Folgen für dich als Chef deines Unternehmens.

Was jetzt wichtig ist in der betrieblichen Altersversorgung

Hast du in deiner Firma einen Gruppentarif, dann prüfe die Ausgestaltung und reagiere auf die neue Situation, sofern dein Anbieter ebenfalls die Garantien streicht. Gleiches gilt für Versorgungsordnung und Betriebsvereinbarung. Diese musst du anpassen oder du wirst dich vorm Arbeitsgericht eines Tages verantworten müssen. Denn eines ist klar: Sinkende Leistungen wird jeder Arbeitnehmer spüren!

Sauber definierte Versorgungsordnung – Garantie für Enthaftung

Klare Fehlanzeige. Die meisten Arbeitgeber haben keine saubere Versorgungsordnung oder Betriebsvereinbarung für die betriebliche Altersversorgung in ihrem Unternehmen definiert. Meist bekommen wir zu hören: Ging doch bis jetzt auch so gut. Sag das dann bitte auch dem Richter am Arbeitsgericht, wenn du wegen der betrieblichen Altersversorgung dort Rechenschaft ablegen musst. Denn keine Versorgungsordnung ist auch eine, und zwar immer zu Gunsten des Arbeitnehmers. Es ist wie im Sport: Ohne klare Spielregeln nur Chaos.

Arbeitgeber mit Garantie in der Pflicht

Als Arbeitgeber hast du weitreichende Pflichten und Verantwortungen in der betrieblichen Altersversorgung. Unter anderem stehst du für die Beiträge ein, die deine Mitarbeiter vom Bruttogehalt für die betriebliche Altersversorgung umwandeln. Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen nur so viel: Es gibt dabei einige Abstufungen, die haftungsrechtlich unbedingt beachtet werden müssen. Jedoch kann man grundsätzlich sagen: Du bist als Arbeitgeber der erste Garantiegeber, erst danach kommt der Versicherer. Und wenn der nun nur noch 80 oder 90 Prozent der Beiträge garantiert, dann musst du dich als Arbeitgeber aus der Haftung nehmen! Und zwar pronto!

bAV ist unter Garantie kompliziert und sinnlos

Kompliziert ja, aber das ist dein eigentliches Geschäft auch, für Deine Kunden. Sonst würden die es ja selbst machen. Für Menschen wie uns ist die betriebliche Altersversorgung nicht kompliziert sondern spannend. Wir setzen dieses Thema professionell um, und zwar haftungssicher für dich als Arbeitgeber. Dabei gehen wir über die volle Distanz, erbringen also alle Leistungen über alle Disziplinen. Teste uns.

Aussitzen ist keine Alternative, handeln Sie jetzt!

Auf die Rentner von Morgen wartet unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40 Prozent. Das ist Fakt. Und wers aussitzen mag, der ist schlecht beraten. Wichtig ist: Jung starten und mit geringen Beträgen über lange Zeiträume viel erreichen. Die betriebliche Altersversorgung ist nach wie vor DAS Instrument gegen Altersarmut!

Rentner ohne Rente

Rentner ohne Rente

 

Die gesetzliche Rente hat bekanntlich Otto von Bismarck erfunden. Nur warum so wenig davon? Und wer hat die vielen Rentner erfunden? Das passt irgendwann nicht mehr. Und Corona wirkt wie ein Brandbeschleuniger auf ein Problem, das die Politik schon sehr, sehr lange aussitzt. Altersarmut im Anflug, staatlich garantiert.

Rentner werden ist nichts für Feiglinge

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, zufolge, verschärft die Coronakrise drastisch die Probleme der ohnehin überforderten gesetzlichen Rentenversicherung. Steuert die Politik nicht schnell dagegen, dann müssen die Rentner der Zukunft mit hohen Einbußen rechnen. Denn die Rente wird massiv sinken, muss massiv sinken.

Schock-Studie für kommende Rentner

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, hat sich im Auftrag von Union Investment in einer aktuellen Analyse mit den Auswirkungen von Corona auf die gesetzliche Rente beschäftigt. Der Experte kommt dabei zu einem ganz klaren Ergebnis und einer eindeutigen Aussage: Corona wird die ohnehin gravierenden Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) noch massiv verstärken. Die GRV läuft ohnehin schon lange, aufgrund politischer Entscheidungen der vergangenen Jahre, im Krisenmodus. So hatte in der gesetzlichen Rente bereits vor der Corona-Krise eine Nachhaltigkeitslücke von 2,6 Bio. Euro geklafft. Diese Lücke dürfte nun sogar auf etwa 3 Bio. Euro steigen.

Eine Zahl mit 12 Nullen!

Lassen wir uns doch diese Zahl mal auf der Zunge zergehen. Für 3 Billionen Euro wird es kein Rettungspaket geben können! Dieses „schwarze Loch“ in der GRV resultiert aus sinkenden Durchschnittseinkommen. Denn die Wirtschaft ist nach Corona im Sinkflug und so müssen zwangsmäßig auch die staatlichen Renteneinnahmen zurückgehen. Zumindest prognostiziert dies Pro. Raffelhüschen. Wie soll das auch anders gehen?

Schulden auf Rentner abgewälzt

Wie soll der Bund in Zukunft noch Steuerzuschüsse zur GRV aus dem Bundeshaushalt aufbringen? Die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung müssen ja zwingend die Staatsverschuldung hochtreiben. Diese Schulden, bislang bei etwa 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegend, dürften, so Raffelhüschen, auf mehr als 100 Prozent steigen. Hinzu kommen Finanzierungslücken in der Kranken-, Pflege, Arbeitslosenversicherung, der Gebietskörperschaften sowie der Beamtenversorgung. Den kompletten Artikel können Sie hier nachlesen.

Aussitzen ist keine Alternative, handeln Sie jetzt!

Auf die Rentner von Morgen wartet unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40 Prozent. Das ist Fakt. Und wers aussitzen mag, der ist schlecht beraten. Wichtig ist: Jung starten und mit geringen Beträgen über lange Zeiträume viel erreichen. Dazu braucht es ein Konzept und niedrige Kosten. Das alles finden Sie bei uns!

Ottokar sorgt vor

Ottokar sorgt vor

Man muß mit dem Trend gehen, sagt mein Freund Ottokar. Denn wer nicht vorsorgt, der hat verloren. Da hat er recht, finde ich. Ottokar sorgt vor, nur eben nicht da, wo´s eigentlich sein müßte.

Corona sorgt für Trends

Unsereiner kann sich noch an die Neue Deutsche Welle erinnern, oder an die Dauerwelle. Heutzutage schlägt Corona Wellen, und die sogenannte zweite Welle. Und deshalb sagt mein Freund Ottokar, er müsse vorsorgen. Ganz neue Töne von ihm, denn Vorsorge war ja nie sein Thema. Zumindest wenn es um Altersvorsorge oder ähnliches geht. Heuer aber findet Ottokar, man kann nie früh genug an später denken, und kauft Klopapier.

Klopapier bis zur Jahrhundertwende

Ottokar winkt ab, wenn ich wieder mal mit dem Thema Rente auftauche. Ach hör auf, sagt er, so alt werde ich doch nimmer.

Und wenn doch? Frage ich.

Ja, dann wird das schon irgendwie gehen.

Von welchem Betrag wirst du denn später leben müssen?

Er überlegt… Weiß nicht genau. Na fast so viel wie jetzt, oder? Aber leg den Taschenrechner gleich wieder weg, ich hab jetzt keinen Nerv für sowas. Muss einkaufen!

Shoppingtour durch Ostdeutschland

Da die Infektionszahlen im Herbst 2020 im Osten geringer sind, fährt Ottokar also rüber nach Thüringen und klappert Supermärkte ab. Nach Klopapier. Und Tomaten in Dosen. Nach zwei Nächten im Auto, am Rande irgendwelcher Waldstücke, trudelt er wieder Zuhause ein und entlädt den Anhänger. Einen Zweiachser. Mit Hochplane. Ich staune. Die Garage füllt sich.

Wie viel ist das, will ich wissen.

12.000 Rollen, grinst Ottokar. Dreilagig natürlich. 250 Blatt je Rolle. Dan holt er den Rechner aus der Hosentasche. Macht 3 Mio Blatt. Bei etwa neun Blatt je Sitzung, oder sagen wir großzügig 12 Blatt, reicht das für 250.000 Sitzungen. Also rechnerisch, und dann überlegt er…. wie lange rechnet ihr Versicherungsleute immer an Restlebensdauer?

Bei dir bis 96, sag ich. Wenn du ohne Darmverschluß durchkommst.

Haha. Naja, das Papier reicht mir jedenfalls 228 Jahre, bei drei Sitzungen täglich. Da ist ein gewisser Überschiss… äh schuss vorhanden. Du sagst doch selbst immer, dass ich für die Zukunft sorgen muss. Und rechnen soll ich ja auch ständig.

Das stimmt, und du kannst immerhin das Klopapier später verkaufen, denn von irgendwas mußt Du als Rentner ja leben.

Rückdeckung sorgt für Sicherheit

Ottokar schaut mich groß an! Das ist DIE Idee, und er haut mir auf die Schulter.

Ottokar sorgt sich

Ich schlage vor, 180 Jahre von seinem Klopapier abzuziehen. Das gäbe 9460 Rollen als Anlage heute. Im Moment kostet die 8 – Rollen Packung ca. 2 Euro.

Wie rechnen wir das hoch, für die Zukunft?, fragt er.

Ich zucke die Schultern. So wies aussieht, haben wir ja schnell die Hosen voll, da dürfte die Nachfrage auf hohem Niveau bleiben. Nehmen wir an, der Preis steigt um 3 Prozent jährlich für 20 Jahre. Und danach beginnst du mit dem Abverkauf. Ich zücke den Taschenrechner. Deine 9460 Rollen sind in 20 Jahren 34.171 Euro wert.

Steuerfrei?

Schei… auf die Steuer:)

Und welche Rente ziehe ich dann da raus, sagen wir über 25 Jahre?

Bei der gleichen Steigerung von drei Prozent?

Klar, oder wird sich die Lage verbessern?

Sind dann 161 Euro im Monat.

Und davon soll ich leben? Ottokar wird blass.

Die Rente reicht nicht

Jeder weiß das, auch Ottokar. Im Nachgang durfte ich ihm dann endlich mal ausrechnen, wie es bei ihm mit 67 aussehen wird. Auf dem Konto. Seine Gesichtsfarbe ist ins grünliche gewechselt. Ob er je etwas daran ändern will?

Letzte Woche trafen wir uns wieder. Und, Rente, frag ich. Was machen wir nun?

Er grinst mich an. Tolle Idee, strahlt er. In Holland gibts ne Firma, die verkaufen Grundstücke aufm Mond. Wenn die Kolonisierung beginnt, kann ich das für viel Geld abstoßen.

Irre, sag ich. Was hast du bezahlt dafür?

10.000 Rollen Klopapier. Die sagen, wer weiß, was aus dem Euro wird. Aber ich muß los, nach Thüringen.

Und dann springt er ins Auto und rast mit hinterherschlingerndem Anhänger los.

Wir suchen Sponsoren:)

Solch innovative Anlageinstrumente kennen wir leider nicht. Aber wir können Ihnen solide ausrechnen wo Sie im Alter finanziell stehen werden. Oder sitzen. Je nach dem. Und wir können Ihnen Lösungen und Konzepte anbieten. Dafür müssen Sie auch nicht auf den Mond fliegen.

Egal wo Sie sind, selbst auf dem Mond, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

DIE Sauerei in der BAV

DIE Sauerei in der BAV

Wer haftet für alles und jedes in der betrieblichen Altersversorgung? Der Arbeitgeber! Und weil das immer passt, auch für die Sauerei, dass bei Ledigen fast immer die Hinterbliebenenregelung fehlt. Kaum zu glauben, aber das ist beinahe die Regel!

Ledige vererben nichts

Bei Ledigen wird das eingezahlte Kapital ihrer betrieblichen Altersversorgung nicht vererbt. Es gibt eine „Sterbegeldleistung“, die aber besonders bei langlaufenden Verträgen oft viel niedriger als das Vertragsguthaben.

Das Geld ist nicht weg

Nein, das Geld ist niemals weg, es hat nur jemand anderer. Und in diesem Fall bleibts beim Versicherer. Zumindest das Vertragskapital. Das heißt aber noch nicht, dass die Hinterbliebenen leer ausgehen müssen. Und das ist die nächste Sauerei: Der Arbeitgeber, beraten und verraten vom Versicherungsvermittler, darf nachschießen.

Zahlungsaufforderung

Prozesse um Betriebsrenten werden genug geführt und Urteile gibts auch genug. Unsere Sammlung an diesem Material ist sehr umfangreich. Eines jedoch kann man an den Urteilen immer ablesen: Der Arbeitnehmer genießt in der Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung einen besonderen Schutz. Und Arbeitgeber haben eine umfangreiche Aufklärungspflicht. Diese ist so umfangreich, dass sie ohne Fachkenntnisse kaum zu bewältigen sein wird! Wissen Sie als Arbeitgeber, wie und wo die Hinterbliebenenregelungen abgelegt sind?

Fallstricke

Es gibt unzählige Fallen in der betrieblichen Altersversorgung. Aber sie ist nun mal das intelligente Personalbindungsinstrument schlechthin, auf das Arbeitgeber nicht verzichten sollten. Es kommt nur darauf an, dass sie richtig beraten werden. Denn, und das muß deutlich gesagt werden: Die größte Sauerei ist die mangelhafte Beratung durch unsere eigene Branche, die der Versicherungsvermittler

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Bringen wir gemeinsam die betriebliche Altersversorgung Ihres Unternehmens in Ordnung! Lesen Sie auch unsere Ratgeberseite für Arbeitgeber zur Betriebsrente. 

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Reich durch Honorarberatung

Reich durch Honorarberatung

Honorarberatung als Versicherungsmakler kann, bei besonderer Kreativität, sehr lohnenswert sein. Für den Makler. Denn Honorare sind, anders als die gräßlichen Provisionen, nicht gedeckelt. Und die Verbraucherschützer glauben, Honorar bringe zugleich Fachwissen mit sich. Denn wer für Honorar berät, hat noch nie falsche Schlüsse gezogen. Aha! Dafür haben wir hier ein tolles Beispiel.

Politik fördert Honorarberatung

Die große Koalition hatte von Beginn an große Ziele. Die Abschaffung des Provisionsmodells im Versicherungsvertrieb zum Beispiel. Durfte man natürlich nicht so offen sagen. Darum nimmt man den Umweg über die Honorarberatung, diese sollte besonders gefördert werden. Denn Honorarberater, so der Gedanke, sind dem Kunden verpflichtet und von Natur aus durch einen Heiligenschein erleuchtet. Doch während noch jeder ungelernte Verbraucherschützer uns Makler offiziell als Betrüger ankläffen darf, bildet sich unter den Honorarberatern eine Elite heraus, eine besondere Beraterelite mit besonderen Methoden. Und wer glaubt, dies sei ein Einzelfall, der gehe bitte regelmäßig durch Versicherungsordner, so wie wir.

Hilfe beim legalen Betrug

In seltenen Fällen gibts Versicherer, die uns Maklern wirklich zu Hilfe eilen. Da gibt es einen Versicherer X., sitzt im Ausland, der wirklich gute Fondspolicen bauen kann. Innerhalb dieser Welt wird nun eine Police für Honorarberatung aufgelegt. Wichtig: Anders als im Provisionsmodell gibts keine Deckelung, das Honorar kann nach oben offen vereinbart werden, und der Versicherer treibt sogar für den Makler das Geld beim Kunden ein. In einem uns vorliegenden Fall wurde das Honorar mehr als drei mal so hoch angesetzt wie eine vergleichbare Provision. Besser noch: Die hinterlegten Fonds wiesen bis zu 8 Prozent Kosten auf. In Summe mußte das Portfolio jährlich plus 15 Prozent machen, um nicht an Wert zu verlieren. Aber es kommt noch besser.

Bekloppte Garantie

Dem Kunden wurde vom Honorarberater eine Art Garantie versprochen. Aufgrund besonders sportlicher Hochrechnungen lag die in nie erreichbarer Höhe, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Es gibt vier schriftlich dargelegte Bedingungen, damit der Kunde im biblischen Alter die Summe garantiert ausgezahlt bekommt: 

  1. die hinterlegten Fonds müssen durchschnittlich mindestens drei Prozent oder mehr an Performance erreichen – aha!
  2. die Beiträge müssen immer bezahlt werden (Beitragspause ade!)
  3. keine Teilauszahlungen während der Laufzeit (sehr flexibel!)

Aber meine persönliche Nummer 1 und noch immer in meiner Hitliste der Frechheiten der Versicherungswirtschaft gaaanz oben:

  1. der Versicherer darf während der Laufzeit seine Kostenstruktur in der Fondsverwaltung nicht ändern

Applaus für so viel Innovation

Garantie durch Honorarberatung

Die einzige Garantie die hier steht, ist die des Honorarberaters auf seine Kohle. Allein das Honorar für die „Abschlußberatung“ schlug mit über 12.000 Euro zu Buche. Für eine popelige Fondspolice mit 400 Euro Beitrag und 25 Jahren Laufzeit.  Hinzu kommen die Kosten aus den Fonds. Garantiert.

Ich bin kein Berliner

Wir sind nicht so nah dran an der Politik, dass wir deren Denke begreifen könnten. Doch habe ich eine Bitte: Wenn ihr schon Honorarberatung fördert, dann bitte nicht zu Lasten des Kunden und auch nicht zu Lasten des Steuerzahlers. Und gefälligst zu gleichen Methoden! Warum darf die gleiche Berufsgruppe am gleichen Produkt den Kunden auf diese Weise schröpfen? 

Hinschauen lohnt sich

Beratung ist nicht gleich Beratung. Nur weil jemand Ihnen eine Rechnung schreibt, ist er nicht zwingend frei von Fehl und Tadel.  

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Auch ohne Honorarrechnung.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!