Ottokar sorgt vor

Ottokar sorgt vor

Man muß mit dem Trend gehen, sagt mein Freund Ottokar. Denn wer nicht vorsorgt, der hat verloren. Da hat er recht, finde ich. Ottokar sorgt vor, nur eben nicht da, wo´s eigentlich sein müßte.

Corona sorgt für Trends

Unsereiner kann sich noch an die Neue Deutsche Welle erinnern, oder an die Dauerwelle. Heutzutage schlägt Corona Wellen, und die sogenannte zweite Welle. Und deshalb sagt mein Freund Ottokar, er müsse vorsorgen. Ganz neue Töne von ihm, denn Vorsorge war ja nie sein Thema. Zumindest wenn es um Altersvorsorge oder ähnliches geht. Heuer aber findet Ottokar, man kann nie früh genug an später denken, und kauft Klopapier.

Klopapier bis zur Jahrhundertwende

Ottokar winkt ab, wenn ich wieder mal mit dem Thema Rente auftauche. Ach hör auf, sagt er, so alt werde ich doch nimmer.

Und wenn doch? Frage ich.

Ja, dann wird das schon irgendwie gehen.

Von welchem Betrag wirst du denn später leben müssen?

Er überlegt… Weiß nicht genau. Na fast so viel wie jetzt, oder? Aber leg den Taschenrechner gleich wieder weg, ich hab jetzt keinen Nerv für sowas. Muss einkaufen!

Shoppingtour durch Ostdeutschland

Da die Infektionszahlen im Herbst 2020 im Osten geringer sind, fährt Ottokar also rüber nach Thüringen und klappert Supermärkte ab. Nach Klopapier. Und Tomaten in Dosen. Nach zwei Nächten im Auto, am Rande irgendwelcher Waldstücke, trudelt er wieder Zuhause ein und entlädt den Anhänger. Einen Zweiachser. Mit Hochplane. Ich staune. Die Garage füllt sich.

Wie viel ist das, will ich wissen.

12.000 Rollen, grinst Ottokar. Dreilagig natürlich. 250 Blatt je Rolle. Dan holt er den Rechner aus der Hosentasche. Macht 3 Mio Blatt. Bei etwa neun Blatt je Sitzung, oder sagen wir großzügig 12 Blatt, reicht das für 250.000 Sitzungen. Also rechnerisch, und dann überlegt er…. wie lange rechnet ihr Versicherungsleute immer an Restlebensdauer?

Bei dir bis 96, sag ich. Wenn du ohne Darmverschluß durchkommst.

Haha. Naja, das Papier reicht mir jedenfalls 228 Jahre, bei drei Sitzungen täglich. Da ist ein gewisser Überschiss… äh schuss vorhanden. Du sagst doch selbst immer, dass ich für die Zukunft sorgen muss. Und rechnen soll ich ja auch ständig.

Das stimmt, und du kannst immerhin das Klopapier später verkaufen, denn von irgendwas mußt Du als Rentner ja leben.

Rückdeckung sorgt für Sicherheit

Ottokar schaut mich groß an! Das ist DIE Idee, und er haut mir auf die Schulter.

Ottokar sorgt sich

Ich schlage vor, 180 Jahre von seinem Klopapier abzuziehen. Das gäbe 9460 Rollen als Anlage heute. Im Moment kostet die 8 – Rollen Packung ca. 2 Euro.

Wie rechnen wir das hoch, für die Zukunft?, fragt er.

Ich zucke die Schultern. So wies aussieht, haben wir ja schnell die Hosen voll, da dürfte die Nachfrage auf hohem Niveau bleiben. Nehmen wir an, der Preis steigt um 3 Prozent jährlich für 20 Jahre. Und danach beginnst du mit dem Abverkauf. Ich zücke den Taschenrechner. Deine 9460 Rollen sind in 20 Jahren 34.171 Euro wert.

Steuerfrei?

Schei… auf die Steuer:)

Und welche Rente ziehe ich dann da raus, sagen wir über 25 Jahre?

Bei der gleichen Steigerung von drei Prozent?

Klar, oder wird sich die Lage verbessern?

Sind dann 161 Euro im Monat.

Und davon soll ich leben? Ottokar wird blass.

Die Rente reicht nicht

Jeder weiß das, auch Ottokar. Im Nachgang durfte ich ihm dann endlich mal ausrechnen, wie es bei ihm mit 67 aussehen wird. Auf dem Konto. Seine Gesichtsfarbe ist ins grünliche gewechselt. Ob er je etwas daran ändern will?

Letzte Woche trafen wir uns wieder. Und, Rente, frag ich. Was machen wir nun?

Er grinst mich an. Tolle Idee, strahlt er. In Holland gibts ne Firma, die verkaufen Grundstücke aufm Mond. Wenn die Kolonisierung beginnt, kann ich das für viel Geld abstoßen.

Irre, sag ich. Was hast du bezahlt dafür?

10.000 Rollen Klopapier. Die sagen, wer weiß, was aus dem Euro wird. Aber ich muß los, nach Thüringen.

Und dann springt er ins Auto und rast mit hinterherschlingerndem Anhänger los.

Wir suchen Sponsoren:)

Solch innovative Anlageinstrumente kennen wir leider nicht. Aber wir können Ihnen solide ausrechnen wo Sie im Alter finanziell stehen werden. Oder sitzen. Je nach dem. Und wir können Ihnen Lösungen und Konzepte anbieten. Dafür müssen Sie auch nicht auf den Mond fliegen.

Egal wo Sie sind, selbst auf dem Mond, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

DIE Sauerei in der BAV

DIE Sauerei in der BAV

Wer haftet für alles und jedes in der betrieblichen Altersversorgung? Der Arbeitgeber! Und weil das immer passt, auch für die Sauerei, dass bei Ledigen fast immer die Hinterbliebenenregelung fehlt. Kaum zu glauben, aber das ist beinahe die Regel!

Ledige vererben nichts

Bei Ledigen wird das eingezahlte Kapital ihrer betrieblichen Altersversorgung nicht vererbt. Es gibt eine „Sterbegeldleistung“, die aber besonders bei langlaufenden Verträgen oft viel niedriger als das Vertragsguthaben.

Das Geld ist nicht weg

Nein, das Geld ist niemals weg, es hat nur jemand anderer. Und in diesem Fall bleibts beim Versicherer. Zumindest das Vertragskapital. Das heißt aber noch nicht, dass die Hinterbliebenen leer ausgehen müssen. Und das ist die nächste Sauerei: Der Arbeitgeber, beraten und verraten vom Versicherungsvermittler, darf nachschießen.

Zahlungsaufforderung

Prozesse um Betriebsrenten werden genug geführt und Urteile gibts auch genug. Unsere Sammlung an diesem Material ist sehr umfangreich. Eines jedoch kann man an den Urteilen immer ablesen: Der Arbeitnehmer genießt in der Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung einen besonderen Schutz. Und Arbeitgeber haben eine umfangreiche Aufklärungspflicht. Diese ist so umfangreich, dass sie ohne Fachkenntnisse kaum zu bewältigen sein wird! Wissen Sie als Arbeitgeber, wie und wo die Hinterbliebenenregelungen abgelegt sind?

Fallstricke

Es gibt unzählige Fallen in der betrieblichen Altersversorgung. Aber sie ist nun mal das intelligente Personalbindungsinstrument schlechthin, auf das Arbeitgeber nicht verzichten sollten. Es kommt nur darauf an, dass sie richtig beraten werden. Denn, und das muß deutlich gesagt werden: Die größte Sauerei ist die mangelhafte Beratung durch unsere eigene Branche, die der Versicherungsvermittler

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Bringen wir gemeinsam die betriebliche Altersversorgung Ihres Unternehmens in Ordnung! Lesen Sie auch unsere Ratgeberseite für Arbeitgeber zur Betriebsrente. 

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Reich durch Honorarberatung

Reich durch Honorarberatung

Honorarberatung als Versicherungsmakler kann, bei besonderer Kreativität, sehr lohnenswert sein. Für den Makler. Denn Honorare sind, anders als die gräßlichen Provisionen, nicht gedeckelt. Und die Verbraucherschützer glauben, Honorar bringe zugleich Fachwissen mit sich. Denn wer für Honorar berät, hat noch nie falsche Schlüsse gezogen. Aha! Dafür haben wir hier ein tolles Beispiel.

Politik fördert Honorarberatung

Die große Koalition hatte von Beginn an große Ziele. Die Abschaffung des Provisionsmodells im Versicherungsvertrieb zum Beispiel. Durfte man natürlich nicht so offen sagen. Darum nimmt man den Umweg über die Honorarberatung, diese sollte besonders gefördert werden. Denn Honorarberater, so der Gedanke, sind dem Kunden verpflichtet und von Natur aus durch einen Heiligenschein erleuchtet. Doch während noch jeder ungelernte Verbraucherschützer uns Makler offiziell als Betrüger ankläffen darf, bildet sich unter den Honorarberatern eine Elite heraus, eine besondere Beraterelite mit besonderen Methoden. Und wer glaubt, dies sei ein Einzelfall, der gehe bitte regelmäßig durch Versicherungsordner, so wie wir.

Hilfe beim legalen Betrug

In seltenen Fällen gibts Versicherer, die uns Maklern wirklich zu Hilfe eilen. Da gibt es einen Versicherer X., sitzt im Ausland, der wirklich gute Fondspolicen bauen kann. Innerhalb dieser Welt wird nun eine Police für Honorarberatung aufgelegt. Wichtig: Anders als im Provisionsmodell gibts keine Deckelung, das Honorar kann nach oben offen vereinbart werden, und der Versicherer treibt sogar für den Makler das Geld beim Kunden ein. In einem uns vorliegenden Fall wurde das Honorar mehr als drei mal so hoch angesetzt wie eine vergleichbare Provision. Besser noch: Die hinterlegten Fonds wiesen bis zu 8 Prozent Kosten auf. In Summe mußte das Portfolio jährlich plus 15 Prozent machen, um nicht an Wert zu verlieren. Aber es kommt noch besser.

Bekloppte Garantie

Dem Kunden wurde vom Honorarberater eine Art Garantie versprochen. Aufgrund besonders sportlicher Hochrechnungen lag die in nie erreichbarer Höhe, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Es gibt vier schriftlich dargelegte Bedingungen, damit der Kunde im biblischen Alter die Summe garantiert ausgezahlt bekommt: 

  1. die hinterlegten Fonds müssen durchschnittlich mindestens drei Prozent oder mehr an Performance erreichen – aha!
  2. die Beiträge müssen immer bezahlt werden (Beitragspause ade!)
  3. keine Teilauszahlungen während der Laufzeit (sehr flexibel!)

Aber meine persönliche Nummer 1 und noch immer in meiner Hitliste der Frechheiten der Versicherungswirtschaft gaaanz oben:

  1. der Versicherer darf während der Laufzeit seine Kostenstruktur in der Fondsverwaltung nicht ändern

Applaus für so viel Innovation

Garantie durch Honorarberatung

Die einzige Garantie die hier steht, ist die des Honorarberaters auf seine Kohle. Allein das Honorar für die „Abschlußberatung“ schlug mit über 12.000 Euro zu Buche. Für eine popelige Fondspolice mit 400 Euro Beitrag und 25 Jahren Laufzeit.  Hinzu kommen die Kosten aus den Fonds. Garantiert.

Ich bin kein Berliner

Wir sind nicht so nah dran an der Politik, dass wir deren Denke begreifen könnten. Doch habe ich eine Bitte: Wenn ihr schon Honorarberatung fördert, dann bitte nicht zu Lasten des Kunden und auch nicht zu Lasten des Steuerzahlers. Und gefälligst zu gleichen Methoden! Warum darf die gleiche Berufsgruppe am gleichen Produkt den Kunden auf diese Weise schröpfen? 

Hinschauen lohnt sich

Beratung ist nicht gleich Beratung. Nur weil jemand Ihnen eine Rechnung schreibt, ist er nicht zwingend frei von Fehl und Tadel.  

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Auch ohne Honorarrechnung.

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Welche Rentenversicherung ist meine?

Welche Rentenversicherung ist meine?

Eine Rentenversicherung sollte wohl jeder heutzutage haben. Nur welche? Angesichts Coronakrise, Nullzinspolitik und Strafzinsen aufs Ersparte… Welche Form der privaten Rentenversicherung  ist überhaupt noch rentabel? Es geht das Gerücht, man solle am Kapitalmarkt investieren, also über seine Rentenversicherung in Aktien „machen“. Wenn das nur nicht so kompliziert wäre. Und außerdem geht das doch sowie immer schief, oder?

Investment kann auch einfach sein

„Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder.“ Sergei Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur

Sergei Koroljows Sojus-Raketen werden in weiterentwickelter Form noch heute genutzt. Man kann also schwierige Dinge durchaus „einfach“ machen, wenn man will. Warum ist das am Kapitalmarkt so schwer? Weil mit bunten Prospekten und phantasievollen Produktnamen allein mehr Kosten zu verkaufen sind, als ohne. Investment sollte so einfach sein, dass Sie nie vergessen warum Sie Ihr Geld genau so angelegt haben. Machen Sie den Test: Wie lautet Ihre aktuelle Investmentphilosophie?

Rentenversicherung als Basis

Investment kann auch unter dem Mantel einer Rentenversicherung gut laufen. Das hat den Vorteil, dass Ihre Gewinne während der Ansparphase keiner Kapitalertragssteuer unterliegen.  In der Rentenphase können Sie dann mit der sehr günstigen Ertragsanteilbesteuerung punkten. Nachteil: Sie sind an die Anlagemodelle der Versicherungsgesellschaft gebunden, aber da gibt es heute schon sehr gute Wege. Achten Sie jedoch darauf, dass die Kosten im Rahmen bleiben. Und vor allem aber: Sie sollten ein Konzept haben. Denn Konzept geht vor Produkt.

Wie funktioniert ein „normales“ Depot in einer Rentenversicherung?

 Sie haben zumeist eine schwankende Aktienquote, je nach Verlauf Ihrer Anlageform. Relativ kostenintensive Fonds, verursacht durchs Fondsmanagement, sind die Regel. Grund dafür sind oft auch Provisionen, die aus dem Fonds an das Versicherungsunternehmen zurückfließen. Die Kosten allein sind jedoch nicht das Problem, fast jedem Depot fehlt nämlich ein Konzept. Je nach Fondsgattung, gehen die Werte mal rauf oder runter, es werden aber i.d.R. keine Gewinne umgeschichtet. So werden die Fondskosten immer dann zum Problem, wenn der Markt nach unten geht, dann drücken die Fondskosten zusätzlich nach unten.

 Gehts besser? Ja!

 Die Investition in Ihrer Rentenversicherung

Sollte weltweit erfolgen, in unseren Vorschlägen immer in mindestens 8000 Titel – dadurch vermeiden Sie das sogenannte Klumpenrisiko. Also die Häufung von Anlagen in schlechten Märkten.

Das Konzept

Idealerweise sollten Ihr Guthaben jederzeit verfügbar sein, wenig Schwankuhttps://misch-wipprecht.de/strategieportfolio-buche-deine-zukunft/ngen unterliegen und in Geldmarkt, Renten und Aktienfonds mit individueller Aktienquote verteilt sein. Bleiben Sie immer investiert, nehmen Sie regelmäßig Gewinne mit, gewichten Sie alle 3 Monate das Depot aus. Natürlich werden Sie das nicht selbst tun, dafür gibt es automatisierte Werkzeuge.

Fondsauswahl

Am sinnvollsten investieren Sie in prognosefreie Fonds. Das sind Fonds mit sehr geringen Kosten, die auf aktives Fondsmanagent verzichten. Normalweise stehen diese Fonds nur institutionellen Anlegern offen, denn sie haben nur ca. 20 bis 30% der üblichen Kosten. 

Kosten

Ausgabeaufschläge, Performancefee, Transaktionskosten, Kick-Backs an Banken oder Versicherungen sollten nicht anfallen. Ganz ohne Kosten wirds nicht abgehen, denn Ihr Versicherungsmakler und der Vermögensverwalter sind nun mal Kostenpunkte.

 

Ihre Rente – Ihre Rentenversicherung

Lassen Sie uns Ihre Rentensituation prüfen, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts.

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Rente ist völlig überbewertet

Rente ist völlig überbewertet

Gerade junge Menschen hätten noch die Chance der Katastrophe um ihre Rente zu entkommen. Dazu gehört eine Portion Mut und vor allem die Kraft, den Hammer des eigenen Schicksals selbst auf den Amboß zu schlagen. Dummerweise aber wird uns seit fast zwei Jahrzehnten eingetrichtert, wir hätten uns um unsere eigene Zukunft nicht zu kümmern. Fatal, wie man bereits heute sehen kann.

Ende mit Schrecken

Am 16. April schrieb die Neue Zuricher Zeitung: Deutschland erwacht aus der Wohlstandsillusion. Wirklich? Dann dürften in Zukunft die eigenen Bestrebungen nach Altersvorsorge zunehmen. Der Bürger sucht also in seinen Hosentaschen nach dem Zettel auf dem seine Rentenformel notiert ist. Aber die Politik hat ihm längst die Taschen zugenäht. Um die Rente kümmert sich Berlin, wie um alles andere auch.

Bevormundet auch beim Thema Rente

Wir sind es gewohnt, für uns entscheiden zu lassen. Und gerade beim Thema Rente lassen wir uns pampern und hoffen, die Windel hält. Dabei ist die gesetzliche Rente längst nicht mehr „dicht“. Das weiß ja jeder. Und das wäre auch nicht schlimm, wenn man anderweitig investiert wäre. Ist man aber eher selten. In Aktien oder die eigene Immobilie vielleicht.

Das eigene Haus

Deutschland ist Mieterland. Und die Mieten klettern. Wer dem entgehen will muss kaufen oder bauen. Gleiches Spiel, die Preise explodieren. Und nun vergleichen Sie mal die Mietsteigerungen oder die Preisspirale der Immobilien mit den Zahlen auf Ihrem Rentenbescheid. Fällt Ihnen was auf? In vielen Regionen Deutschlands sind Immobilien heute kaum mehr erschwinglich, und kuriose Vorschriften verteuern das Bauen zusätzlich. Wußten Sie, dass die Grunderwerbssteuer in den letzten 20 Jahren verdoppelt wurde? Hat sich der Wert Ihres Sparbuchs in den letzten 20 Jahren verdoppelt?

Es nützt nichts, die Preise zu deckeln. Es nützt ja auch nichts den Klodeckel zu schließen, man muß einfach mal die Spülung betätigen.

Aktien

Wenn Sie Super-Plus tanken müssen um die Maschine schnell über die Autobahn jagen zu können, dann füllen Sie doch auch kein Frittenfett in den Tank! Es gibt genügend (weltweite) Statistiken darüber: Wer mehr Aktien hält, erwirtschaftet ein höheres Vermögen. Doch die Deutschen Sparen in Festgeld, Sparbuch und herkömmlichen Lebensversicherungen. Außerdem wird Aktiensparen durch wirklich lustige Regulierungen und Vorschriften etwa so einfach wie das Lesen einer lateinischen Bibel. Die Deutschen werden mit allen Mitteln davon abgehalten, das Kapitalmarktschiff zu besteigen. Der Staat siehts gerne, denn auf die Art kann er sich entschulden und die Enteignung der Sparer Dritten in die Schuhe schieben: Banken und Versicherungen.

Wer mit einem Finger auf andere zeigt, weist mit dreien auf sich selbst

Gerne zeigt man im Regierungsviertel auf die bösen Lebensversicherer. Natürlich nicht selbst, dafür hat man seine Geheimwaffe, den Verbraucherschutz, der dann über die Lebensversicherer lästern darf. Die Politik selbst würde das nie tun, ist sie ja für die Schieflage der Szene verantwortlich. Denn dass die Garantiezinsen der Lebensversicherer nicht im Keller sind, sondern begraben unter dem Fundament schimmeln, ist keine Entscheidung der Lebensversicherungswirtschaft, sondern eine Vorgabe der Politiker.

Die Sache mit den Überschüssen

Da war noch was. Die Überschüsse sinken und damit die Erträge. Aber auch das ist politisch gewollt. Denn wer in den vergangen Jahrzehnten in Lebensversicherungen angelegt hat, der lieh dem Staat sein Geld. Lebensversicherer sind gezwungen überwiegend in deutschen Staatsanleihen anzulegen. Gezwungen! Hätte man vor vielen Jahren diesen Zwang gelockert, die Lage sähe heute besser aus, für die Versicherungskunden. Für den Staat allerdings weniger, denn er bekommt ja so Ihr Geld für lau.

Schulden über Schulden

Hängen wir also weiter dem Wahn an, alles würde besser und die Zinsen steigen wieder und unsere Rente auch? Können wir einst zurückkehren in unser Auenland und uns in den Liegestuhl fallen lassen? Nö! Denn wenn die Zinsen steigen, muss der Finanzminister für seine Schulden plötzlich tiefer in die Tasche greifen. Und nach Corona sind die Schulden nicht geringer geworden, oder? Es wird bei der schleichenden Enteignung der Sparer bleiben. Und damit wird es auch für die gesetzliche Rente nicht besser.

Rente selbst planen

Darum: Kümmern wir uns um unsere Rente selbst. Je früher um so besser. Investieren wir am Kapitalmarkt, wie die Schweizer zum Beispiel. Vor allem aber PLANEN wir unsere Rente frühzeitig und professionell. Wie das geht, lesen Sie hier.

Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden will jeder, arm werden will keiner. Blöd nur, dass genau das auf viele Menschen zukommt. Wie leicht wäre das zu vermeiden, wenn man früh mit der Planung beginnt. Gründe, warum das gerade HEUTE sinnvoll ist.

Alt werden ist nichts für Arme

Nach dem Rentenatlas 2018 der Deutschen Rentenversicherung lag die Durchschnittsrente, nach mindestens 35 Versicherungsjahren, bei 1362 Euro für Männer und 991 Euro für Frauen. Die höchsten Renten werden im Saarland gezahlt, die niedrigsten in Thüringen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?  Achtung Falle!

Der Rentenbescheid

Auf jedem Rentenbescheid steht zu lesen: Die Rente wird durch den Kaufkraftverlust, sprich durch Inflation, real niedriger ausfallen. Glauben Sie wirklich, dass das besser wird? Schauen Sie aus dem Fenster! Draußen laufen die Leute mit Atemschutz durch die Gegend. Corona hat eine weltweite Wirtschaftskrise im Gepäck. Schon heute haben Restaurants ihre Preise anheben müssen um die Verluste aus dem Frühjahr zu verkraften. Lohnnebenkosten müssen steigen bei höherer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Bei 2 Prozent Inflation, und die sind nicht weit hergeholt, werden nach 20 Jahren von 1362 Euro Rente gerade noch 916 Euro übrig sein.

Einnahmen und Ausgaben

1993 gab die Rentenversicherung 159 Milliarden Euro aus, davon 90 Prozent als Rente. 2018 waren das bereits 307 Milliarden Euro. Angesichts der Coronakrise und der immensen Staatsverschuldung die schon vor Corona bestand, wie soll diese Ausgabenpolitik weiter betrieben werden? Immerhin sind schon 2018 Bundeszuschüsse in Höhe von 74 Millarden Euro in die Rentenversicherung geflossen. Einfach weil die Einnahmen durch Beiträge bei weitem nicht ausreichen. Angesichts wahrscheinlich sinkender Einnahmen und immenser Staatsausgaben um die Coronakrise abzufedern, wir wahrscheinlich sind weitere Rentensteigerungen? Wie wahrscheinlich sind Nullrunden oder gar Rentensenkungen?

Mehr alt – weniger jung

Man muß nicht immer dem Heer der Arbeitslosen die Schuld an den leeren Rentenkassen geben. Das die Kasse leerer wird, ist ein ganz natürlicher Vorgang. In ca. 15 Jahren werden die ersten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Auch der Autor. Nach uns wirds dünner. Es wird immer weniger Einzahler geben, weil einfach immer weniger da sein werden.

Die Zinsen sinken

Wers noch nicht wußte: Der Rechnungszins der privaten Versicherungswirtschaft, im Volksmund auch Garantiezins von Lebensversicherungen genannt, wird von der Politik vorgegeben. Und zum Jahreswechsel 2021 soll er mal wieder sinken. Auch bei Fondspolicen spielt dies eine Rolle, denn bei den meisten liegt das Geld während der Rentenphase auf dem Konto des Lebens/Rentenversicherers und wird wie verzinst? Mit dem Garantiezins der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses galt. Tun Sie sich deshalb einen Gefallen und starten Sie noch 2020 mit Ihrer Rentenplanung.

Strafzinsen

Ich tus aufs Sparbuch. Hören wir immer wieder. Aber durch Inflation wird Ihr Geld dort immer weniger. Und nicht nur, dass Sie keine Zinsen bekommen. Die erste Bank hat inzwischen Strafzinsen für Einlagen schon ab 25.000 Euro angekündigt. Sie zahlen also auch noch dafür, dass Ihr Geld amtlich weniger wird. Sie können quasi dem Sinken Ihrer Rente zusehen.

Ihr Plan: Alt werden mit Geld

Konzept vor Produkt heißt die Devise. Wenn Sie langfristig wirklich erfolgreich investieren wollen, tun Sie das mit wissenschaftlichen Ansätzen und geringstmöglichen Kosten. Ganz ohne gehts nicht, immerhin muss auch der Autor etwas für seine Rente tun:) Aber es geht, bei all dem, mehr als Sie für möglich halten. Um eine ordentliche Rentenplanung kommen Sie nicht umhin. Um eine ordentliche Beratung in diesem Sinne kommen wir nicht umhin. Und dann müssen Sie nur noch alt werden, den Plan haben Sie dann ja schon.