Selbständige in die Rentenversicherung

Selbständige in die Rentenversicherung

Seit längerem ist klar: Selbständige werden zwangsweise in die deutsche Rentenversicherung einzahlen müssen, oder ggf. privat vorsorgen. Das ist auch richtig so!

Warum, lesen Sie zum Beispiel hier.

 

Regelung für Selbständige im Koalitionsvertrag

Auszug aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung vom März 2018: »Um den sozialen Schutz von Selbständigen zu verbessern, wollen wir eine gründerfreundlich ausgestaltete Altersvorsorgepflicht für alle Selbständigen einführen, die nicht bereits anderweitig obligatorisch (z.B. in berufsständischen Versorgungswerken) abgesichert sind. Grundsätzlich sollen Selbständige zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und – als Opt-Out-Lösung – anderen geeigneten insolvenzsicheren Vorsorgearten wählen können. Wobei diese insolvenz- und pfändungssicher sein und in der Regel zu einer Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus führen müssen.«

 

Ausschüsse tagen

Hierzu tagt der Ausschuss des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit Experten, Verbänden und unterschiedlichen Interessenvertretungen auf Arbeitsebene über eine mögliche Ausprägung der Versicherungspflicht. Thematisiert wird dabei auch die Ausgestaltung einer Befreiungsversicherung im Rahmen der privaten Vorsorge. Derzeit liegt allerdings noch kein Gesetzentwurf vor und damit auch noch keine gesicherte Kenntnislage. Offensichtlich ist, dass eine Basisrente als private Alternative zur gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) die im Koalitionsvertrag geforderten Produktkriterien am ehesten erfüllt. Folgende Punkte sind hinsichtlich einer »Befreiungsversicherung« derzeit unter anderem in der Diskussion:

 

Personenkreis Selbständige

Sind nur »Neu-Selbständige« von der Versicherungspflicht betroffen oder auch der Bestand, also diejenigen, die am Stichtag bereits einer selbständigen Tätigkeit nachgegangen sind?

 

Vertragsgestaltung

Beitragshöhe entsprechend der Regelbeitragszahlung Selbständiger zur GRV – Hälftiger Regelbeitrag: 2019 monatlich 289,70 €

 

Regelbeitrag

2019 monatlich 579,39 € – Wahlmöglichkeit zur einkommensbezogenen Beitragsleistung zwischen Mindest- und Höchstbeitrag – Geringfügigkeitsgrenze: 450 € im Monat / Beitragsleistung 83,70 € im Monat – Beitragsbemessungsgrenze: 6.700 € im Monat / Beitragsleistung 1.246,20 € im Monat

Selbständige

Foto: Josef Türk jun._pixelio.de

Erwerbsminderungsrente

Obligatorischer Einschluss einer Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) ohne Gesundheitsprüfung. Ob eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) als Alternative anerkannt wird, ist unklar. Die Höhe der obligatorischen Erwerbsminderungsrente soll sich an der Höhe der Grundsicherung orientieren.

 

Stichtag für Selbständige

Politisch hat die Thematik der Grundrente wohl Vorrang vor der Einführung der Versicherungspflicht für Selbständige. Ist die Grundrente beschlossen, könnte es mit der Einführung schnell gehen.

 

Basisrente könnte zur Befreiung für Selbständige führen!

 

Handlungsempfehlung für Selbständige

Derzeit sind die konkreten Anforderungen an eine Vertragsgestaltung, die als Alternative zur gesetzlichen Rentenversicherung angesehen wird und zur Befreiung führt, völlig unklar. Einzig die Basisrente scheint als Vertragsart klar. Bei früheren »Befreiungsaktionen« hat es sich als Vorteil erwiesen, wenn eine entsprechende alternative Private Vorsorge am Stichtag bereits vorhanden war. Ob und inwieweit eine nachträgliche Anpassung eines Basisrentenvertrages an die Befreiungsvoraussetzungen möglich ist, wird von den ggf. notwendigen risikoerhöhenden Komponenten, wie z. B. dem Einschluss einer obligatorischen Erwerbsminderungsrente, abhängig sein.
Quelle: Alte-Leipziger Lebensversicherung


Hier Beratungstermin buchen

Pflege – wenn nicht jetzt…

Pflege – wenn nicht jetzt…

Was haben Honig und die private Pflegeversicherung gemeinsam? Dieter Hallervorden kennt die Antwort. Pflege ist kein komisches Thema, aber es ist ein Thema für jede Familie!

 

Der Kinohit zum Problemthema Pflege

Im Kinohit „Honig im Kopf“ leidet Dieter Hallervorden als Amandus Rosenbach zunehmend unter Alzheimer. Seine Enkelin will ihn vor dem Pflegeheim bewahren und beide machen sich auf nach Venedig. Nach turbulenten und manchmal sehr anrührenden Szenen holt seine Familie die beiden Ausreißer zurück. Amandus muss nicht ins Heim und verbringt noch eine gute Zeit. Fast acht Millionen Zuschauer haben den Film im Kino gesehen, weitere fünf Millionen im TV.

 

Wer zuletzt lacht, hat Pflege versichert

Mit dieser Rolle hat Hallervorden das Thema Pflege dort platziert, wo es hingehört: In der Mitte der Gesellschaft. Denn bislang wird es allzu oft und gern verdrängt. Zwar wissen 78 Prozent der befragten Bundesbürger, dass die gesetzliche Pflegeversicherung im Pflegefall allein nicht reicht. Mehr als die Hälfte der Befragten finden es wichtig, sich so abzusichern, dass sie nicht auf Familie, Freunde oder den Staat angewiesen sind. Und trotzdem hat noch nicht einmal jeder Zwanzigste zusätzlich private Vorsorge getroffen. Kein Wunder, dass Dieter Hallervorden das Thema Pflege weiter umtreibt. Seine Botschaft: Wer clever vorsorgt, hat gut lachen.

Pflege

|Foto: R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de

Pflegetagegeld oder Pflegerente?

Für privaten Pflegeschutz gibt es gleich mehrere Lösungen. Klassiker unter den privaten Pflegezusatzversicherungen ist die Pflegetagegeldversicherung. Sie zahlt für jeden Tag der Pflege ein vereinbartes Tagegeld. Und kostet weniger, als man denkt. Zusatzleistungen, beispielsweise eine Einmalzahlung bei Eintritt von Pflegebedürftigkeit, können hinzugebucht werden. Ein Kostennachweis ist nicht erforderlich. Für den „Pflege-Bahr“, eine spezielle Variante, fließen 60 Euro Zuschuss jährlich vom Staat. Auf den ersten Blick funktioniert die Pflegerentenversicherung ähnlich. Auch sie zahlt im Pflegefall eine vertraglich vereinbarte Leistung. Doch anders als das Pflegetagegeld wird der Beitrag für die Pflegerente über die gesamte Laufzeit berechnet. Das macht sie teurer, schützt aber vor steigenden Beiträgen.

 

…. oder lieber Pflegekosten?

Die Pflegekostenversicherung übernimmt einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Abgerechnet wird direkt mit der Einrichtung, welche die Pflege erbringt. Versicherte können also nicht selbst über das Geld verfügen. Bei Laienpflege, ob durch Angehörige oder Hausangestellte, werden keine oder nur niedrige Leistungen erbracht.
Egal, für welche Lösung Sie sich entscheiden, halten Sie es mit Dieter Hallervorden: „Der beste Zeitpunkt ist jetzt.“
Quelle: germanBroker.net AG


Hier Beratungstermin buchen

Selbständige in der Rentenpflicht

Selbständige in der Rentenpflicht

2020 wirds wohl nun doch ernst für alle Selbständigen: Die Pflicht zur Altersvorsorge wird kommen. Warum auch nicht?

 

Am Anfang war die KV-Pflicht

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, da Selbständige weder für die Rente noch für Krankheitsfälle vorsorgen mussten? Seit 2007 ist das zumindest teilweise vorbei. Den seit jenem Jahr gilt zumindest die Pflicht eine Krankenversicherung abzuschließen, für jeden Selbständigen. Dabei bleibt es dem Selbständigen überlassen, ob er sich privat oder gesetzlich versichern will. Und so ähnlich dürfte es auch mit der Rentenversicherungspflicht kommen.

 

Das Ende der Sorglosigkeit für Selbständige

Klar ist: Wer nichts für die Rente tut, wird das Nachsehen haben. Und viele Selbständige, die Ihre Rentenpläne aufschieben bis zum 50. Geburstag, werden später auf alle Fälle dem Sozialamt auf der Tasche liegen. Die Ausrede kommt oft: Später, wenn der Laden läuft, dann hab ich Geld genug um was zu machen. Diese Ausrede ist billiger als die Stromrechnung ab dem 67. Geburtstag. Die Alternative zum Sparen heißt Erben. Schätzen Sie die Möglichkeiten selbst ab!

 

Was kommt auf Selbständige zu?

Noch steht nicht fest, wie das Gesetz genau aussehen wird. Pflicht zur Einzahlung in die Deutsche Rentenversicherung? Eher unwahrscheinlich. Wahlmöglichkeit zwischen Deutscher Rentenversicherung und Basisrente, auch Rüruprente genannt? Sehr wahrscheinlich. Ein Verwertungsverbot für bestehende Lebensversicherungen, quasi das Verbot der Kapitalauszahlung (alles auf einmal) bei älteren Versicherungsverträgen? Könnte auch kommen. Anerkennung von betrieblichen Altersversorgungen für Gesellschafter-Geschäftsfüher einer GmbH? Ziemlich sicher.

 

Was spricht für die gesetzliche Rentenversicherung?

Wenig. Die Bevölkerungsentwicklung spricht klar dagegen. Immer mehr Rentner gegen immer weniger Beitragszahler. Entweder steigen die Beiträge demnächst massiv, oder die Renten müssen sinken. Schon jetzt „lebt“ die Deutsche Rentenversicherung von Millardenzuschüssen des Bundes. 100 Millarden Euro sind es aktuell. In Zahlen: 100.000.000.000 Euro. Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber ich persönlich bin froh, dass ich diesem System kein Geld nachwerfen muss.

Foto: by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de

Was spricht gegen die private Vorsorge mit Rürup- oder Basisrente?

Kaum etwas, wenn man es richtig macht. Ein Vertrag mit der privaten Versicherungwirtschaft ist besser vererbbar als die gesetzliche Rentenversicherung. Und ja: Die Überschüsse sinken seit Jahren, aber ihre Garantieversprechen kann die Versicherungswirtschaft noch immer erfüllen, auch ohne milliardenschwere Zuschüsse des Bundes. Wenn man nun noch bedenkt, wie restriktiv die Anlagepolitik der Versicherer aufgrund Gesetzesvorgaben sein muss, der kann nur staunen, über die Leistungsfähigkeit der deutschen Lebensversicherer. Faktisch zwingt der Gesetzgeber die Versicherungswirtschaft zum Kauf ruinöser, schlecht verzinster Anlagen. Meine Meinung: Wer unter diesen Umständen noch Geld verdient, dürfte zukunftsfähig sein!

 

Worauf kommt es an?

Wie bei allen Anlagen gelten drei Punkte: Kosten runter, Konzept rein, Gewinne sichern. Wer diese drei Punkte umsetzt ohne auf dubiose ETF oder Finanzverblödung zurückzugreifen, der wird gut fahren und langfristig gut fürs Alter vorsorgen. Wie das geht, erfahren Sie gerne bei uns.

Bitcoin? Ist das ansteckend?

Bitcoin? Ist das ansteckend?

Was ist Bitcoin? Und wie funktioniert diese kryptische Währung? Kann man damit reich werden?

Bitcoin ist immer mal wieder in den Schlagzeilen. Meist wegen horrender Schwankungen, oft als bevorzugtes Zahlungsmittel von Cybererpressern. Aber welche Technologie steckt hinter der Krytowährung? Ist sie sicher und ist Bitcoin überhaupt eine Währung? Dies ist der Versuch einer wertfreien Darstellung.

 

Im Fadenkreuz

Die IWF-Chefin Lagarde hält weltweite Krypto-Regulierung für „unausweichlich“. Ihr Chefökonom prophezeite einst: „Darum wird der Bitcoin auf null fallen“. Was geschieht nun? Höhenflug oder Sturzflug? In die Schlagzeilen kommt die Kryptowährung immer wieder, einige Beispiele:

Bitcoins: Wenn Freunde und Bekannte die Abzocker sind
Der Bitcoin ist noch schlechter als sein Ruf
Österreich will Kryptowährungen ähnlich wie Gold regulieren
Appell der Finanzaufsicht: Bitcoin & Co. rasch regulieren

 

Die Technologie dahinter

Bitcoin funktioniert mit der sogenannten Blockchaintechnologie. Nicht alle Kryptowährungen basieren auf der Blockchaintechnologie, denn Bitcoin ist nicht die einzige dieser „Alternativwährungen“.  Wikipedia schreibt: Kryptowährungen, auch Kryptogeld, sind digitale Zahlungsmittel. Sie basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Bitcoin war laut Wikipedia die erste öffentlich gehandelte Kryptowährung, von denen es inzwischen angeblich über 4500 verschiedene gibt.

Wie funktioniert die Technik hinter Bitcoin nun? Die Grundidee heißt wohl: Es gibt keinen zentralen Server! Alle Rechner einer Kette agieren als Server und speichern alle Transaktionen.

Foto: © treter by Fotolia.com

Sie können sich vorstellen, welcher Aufwand dabei entsteht, und welcher Energieverbrauch. Bereits heute verbraucht eine einzige Bitcoin-Transaktion mehr Strom als ein Einpersonenhaushalt in Deutschland im Monat. Der ganze Bitcoin-Handel im Januar 2018 verbrauchte so viel Strom wie ganz Portugal.

 

Transaktionsgeschwindigkeit pro Sekunde

Bezahlmittel leben von der Geschwindigkeit, mit der sie rund um die Welt genutzt werden können. Beim klassischen Bitcoin liegt der Wert der Transaktionen bei sieben pro Sekunde! Im Vergleich: PayPal schafft 450 pro Sekunde, VISA sogar theoretisch bis zu 56.000 und das chinesische OnlinebezahlsystemAlipay soll bis zu 256.000 Transaktionen pro Sekunde bewältigen können.

 

Unbegrenzt verfügbar?

Eben nicht. Die Stückzahl ist limitiert: 21.000.000 Coins darf es maximal geben. Aber wie viele gibt es wirklich?
Wie viele sind schon verloren? Bei wie vielen ist der Code verloren gegangen? Die Befürworter der Krytowährung sehen einen großen Vorteil darin, dass Bitcoin nicht durch Notenbanken kontrollierbar ist. Die Notenbanken kontrollieren eben nur Währungen. Aber:

 

Ist das eine Währung?

Eine Währung ist im weiteren Sinne die Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates, die insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb des Währungsraums betrifft. Der Währungsraum ist dabei der Geltungsbereich einer Währung. Sie ermöglicht den Transfer von Waren und Dienstleistungen, ohne eine Gegenleistung in Form von anderen Waren und Dienstleistungen zu liefern.
Als Währung oder Währungseinheit wird auch die vom Staat anerkannte Geldart (das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes) bezeichnet. In diesem Fall ist Währung dann eine Unterform des Geldes.

 

Ersatzwährungen

Hat eine Währung innerhalb der Bevölkerung stark an Vertrauen verloren, so bilden sich oft Ersatzwährungen wie Zigaretten (z. B. Zigarettenwährung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg), die dann als Zahlungs- und Tauschmittel dienen. Auch sogenanntes Notgeld dient in Krisenzeiten als Ersatz für die offizielle Währung. Oftmals werden auch Währungen anderer Staaten zur Ersatzwährung. Ein bekanntes Beispiel ist der Gebrauch der „Westmark“ in der DDR neben der DDR-Mark. Insbesondere die sogenannten „blauen Fliesen“ (100-DM-Scheine) waren ein beliebtes Tauschmittel auf dem Schwarzmarkt.

 

Zahlungsmittel Bitcoin oder Muscheln

Im Grunde ist aber eine Währung auch nichts anderes als ein Zahlungsmittel, auf das sich mindestens zwei Seiten verständigt haben um Zahlungen abzuwickeln. Muscheln z.B., könnten Sie und ich als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn diese uns beiden als geeignet erscheinen. Wenn Ihr Bäcker akzeptiert, dass Sie Ihre Brötchen in einer Währung bezahlen, die er gerade benötigt, zum Beispiel mit Brennholz, dann ist Brennholz Ihr Zahlungsmittel und ggf. Ihre Währung.

 

Bitcoin ist ein geschlossenes System

Der Haken dabei ist, dass sich diese Art von Zahlungssystem oder Tauschhandel, eben auch Bitcoin, jeglicher Kontrollinstanz entzieht. Seit längerem wird in Deutschland über die Einschränkung von Bargeld, ja sogar über die Abschaffung von Bargeld diskutiert. Warum? Der Staat hat bei Barzahlungen wenig bis keine Kontrolle der Zahlungen, er hat keine Kontrolle über die Barvermögen. Bitcoin ist also nichts anderes als  Kontrollverlust für Volkswirte und Politiker. Und auch darum wird er kritisch betrachtet. Ähnlich wie Gold, ist Bitcoin eine Anlageform, auf die der Staat keine laufende Steuer erheben kann, wie z.B. auf Dividenden oder Zinsen. Daher ist Bitcoin den Regierungen natürlich ein „Dorn im Auge“.

 

Fazit:

Bitcoin ist sicher keine Währung in klassischen Verständnis, und nach unserer persönlichen Ansicht sicher keine sichere Anlageform.
Trotzdem hat Bitcoin eine Daseinsberechtigung und möglicherweise eine zukunftsweisende Technologie im Hintergrund.

Quelle: Markus Sack, Finanzinvest Consuting GmbH. Herzlichen Dank dafür!

Klauen wir gleich die ganze Bank!

Klauen wir gleich die ganze Bank!

Den Titel haben wir auch geklaut, aus einem Filmklassiker von 1974. Ein guter Leitsatz fürs eigene Depot oder die eigene Lebensversicherung, finden wir: Kaufen wir doch den ganzen Kapitalmarkt!

 

Risiko abschätzen

Stellen Sie sich vor, Sie investieren in Mietwohnungen. Zunächst besitzen Sie eine Wohnung, Sie vermieten, und alle paar Jahre wechseln die Mieter. Vielleicht kommt das Wohnviertel ein wenig in Verruf und die Wohnung steht ein paar Wochen leer. 100 Prozent Ihres Investments wirft also über eine gewisse Zeit nichts ab. Die Kosten bleiben.

 

Risiko streuen

Simmen Sie uns zu, wenn wir behaupten, dieses Risiko sinkt, je mehr Wohnungen Sie besitzen? Genau! Würden Sie auch der These zustimmen, das Risiko sinke noch mehr, je verschiedener die Standorte der Wohnungen sind? Richtig! Das nennt man Risikostreuung.

 

Blick in die Kristallkugel

Wie wählen Sie nun die Standorte aus? Welche Region verspricht absolute Sicherheit zu einem bezahlbaren Einkaufspreis? Welche Klientel wohnt dort, wie entwickelt sich der Standort in 30 Jahren? Fragen, die wir nicht beantworten können.

 

Genau das aber tun die meisten Anleger

Schade nur, dass die meisten Depots und Fondspolicen genau so gestrickt sind: Persönliche Vorlieben, Einschätzungen von Beratern, Emotionale Bindung an einen bestimmten Markt, Ängste vor anderen Märkten. Schon Susann Levermann weist in Ihrem Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ darauf hin, dass persönliche Vorlieben beim Investieren den Anleger eher Rendite kostet als bringt.

 

Kaufen Sie doch den ganzen Markt

Warum kaufen wir nicht den ganzen Markt? Wie wäre es, wenn Sie einen Anteil  am Durchschnitt aller Wohnungen besitzen könnten? Wie fänden Sie es, wenn Ihr Depot oder Ihre Fondspolice einen Durchschnitt am ganzen Kapitalmarkt besitzen könnte?

 

Wie das funktioniert, lesen Sie hier. Oder Sie rufen uns an.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH