Rente und Urlaub – völlig überbewertet – Orignalaussagen

Rente und Urlaub – völlig überbewertet – Orignalaussagen

Wer braucht als Rentner schon noch Geld? Das wird doch völlig überbewertet! Klar, man hat jetzt viel Zeit, wie im Urlaub, nur besser. Früh sterben und bis dahin flach atmen, lautet die Devise. Originalaussagen zum Thema Altersarmut:

Urlaub? Keine Lust mehr drauf!

Unsere Traumurlaube haben wir ja in den letzten 30 Jahren durchgehechelt und alle Traumautos schon gefahren. Die eigene Karre steht abgemeldet hinterm Haus (die Garage ist vermietet an den Nachbarn). Wer will mit 70 schon noch reisen? Ist doch öde. Den ganzen Schrott kann man sich im Fernsehen anschauen, und wo kann man denn überhaupt noch hin? Überall nur Terror!

Der Segen des frühen Abgangs

Außerdem: Wer von uns wird schon noch über 70 Jahre alt? Meine Opas und mein Onkel sind alle vorm 75. Geburtstag gestorben. Und bis dahin reicht die Kohle allemal. Okay, die Omas wurden älter und kosteten richtig Geld, weil Pflegefall. Aber das betrifft mich nicht, bin ja keine Frau. Und selbst wenn, irgendeiner in der Familie ist immer mal zu früh gegangen, dem kann man doch nacheifern, oder?

Mietfrei wohnen kostet auch nichts

Instandhaltungen am Haus sind auch keine mehr nötig. Spätestens nach 30 Jahren laufen Heizkessel verschleißfrei und Stürme gibts keine mehr, das Dach bleibt dicht. In den Wasserleitungen hat sich so viel Kalk abgelagert, da kommt nichts durch; weder am Rohrbruch noch am Wasserhahn. Und weil die Augen nichts mehr sind, und die Optiker ausverschämt, stört der Abrieb am Sofa so wenig wie die Patina auf dem Teppich.

Enkelkinder? Plagen!

Das mit den Enkelkindern ist schon doof, aber mein Gott: Wer hat uns denn früher was geschenkt? Die müssen halt sehen, wie sie klarkommen. Gut, die Kinder haben auch nicht so das Megaeinkommen, weil die Rentenbeiträge so hoch sind, von der Krankenkasse mal ganz zu schweigen. Aber meine Güte, uns hat auch keiner gefragt ob wir den 5-er BMW zu 8 Prozent finanzieren wollen – das Leben war immer schon teuer. Und zwei Kreuzfahrten im Jahr, da mussten wir auch schauen, ob die drei Wochen Urlaub in St. Moritz oder in doch am Steinhuder Meer stattfinden. Das Leben ist kein Ponyhof!

Uns geht´s doch gut, oder?

Klar, man hätte damals was für die Rente tun können, aber warum? Um das ganze Arbeitsleben lang einen Japaner zu fahren? So wie der Nachbar, der unsere Garage gemietet hat? So blöd muss man sein! Ja, der Chef hat damals eine Betriebsrente angeboten, hätte sogar das Meiste selbst gezahlt. Und dann? Lebensmittel im Aldi einkaufen? Danke!

Also der Staat läßt doch keinen verhungern, denke ich. Oder….? Außerdem springe ich dann vom Deck der AIDA, macht doch jeder.

Sarkasmus

Natürlich ist dieser Text sarkastisch, das soll er auch sein. Alle kursiven Passagen sind übrigens Originalaussagen aus Beratungsgesprächen zum Thema Altersvorsorge.

 

 

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Das ist Penny, das Sparschein. Penny leidet unter einer schweren Finanzverblödung. Ihr sind die Zinsen ausgegangen, deshalb wurde sie von ihren Sparern an der Autobahn ausgesetzt.

 

Penny und das Fondssparen, eine gescheiterte Liebe?

Dabei war Penny immer ganz klug, sie dachte an die Altersarmut. Sie setzte aufs Fondssparen und hat trotzdem keine Gewinne erwirtschaftet. Sie sah in der Tagesschau die Börsennachrichten, hat Fachzeitschriften abonniert und Anlagen aus besonders bunten Prospekten vorgezogen. Manchmal, ganz heimlich, hat sie sogar über ökologische Anlagen nachgedacht. Außerdem hat sie sich beraten lassen, drei Mal! Und der Berater hat in einer Kristallkugel die Zukunft gelesen und ihr die passenden Anlagen empfohlen.

 

Foto: ©Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

 

Und nun Finanzverblödung, was ist das?

Finanzverblödung ist, wenn man trotz toller Hochrechnungen und klingender Produktnamen zu wenig Rendite einfährt. Finanzverblödung ist, wenn zwar die Kosten hoch sind, deine Anlage aber gar kein Konzept hat. Zunächst musst du wissen, das frühere gute Wertentwicklungen eines Fonds nichts über dessen Zukunft aussagen. Oder setzt du dich in dein Auto, schaust in den Rückspiegel und gibst Gas, weil hinten alles frei ist? Eben! Deshalb kann Fondspicking, das Aussuchen einzelner Fonds, selten funktionieren.

 

Nur wenige Fondsmanager schlagen ihren Index

Die Fondsmanager, die deinen Fonds verwalten, sind nämlich darauf erpicht, besser als der ganze Kapitalmarkt zu sein. Weil das aber alle schaffen wollen, schaffen es auf Dauer nur ganz wenige. Das ist statistisch belegt. Um besser als alle anderen zu sein, müssen Fondsmanager gelegentlich Risiken eingehen. Und diese Risiken kosten dich langfristig oftmals Rendite. Auch darüber gibt es Statistiken. Es sammeln sich also einige Kosten für dich an:

Risikokosten durch Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Penny, du hast also womöglich viele Kosten, und solch Konzept: Dein Berater hat aus der Kristallkugel die Zukunft deines Fonds gelesen.  Das alles zusammen nennen wir Finanzverblödung. Aber keine Angst Penny, Finanzverblödung ist heilbar!

 

Ja aber wie funktioniert das?

Nun, zunächst brauchst du ein Konzept. Und das geht so: Wir verteilen deinen Anlagebetrag auf drei gedachte Konten mit verschiedenen Aktienquoten. Das allein aber reicht noch nicht, denn was geschieht mit den Gewinnen, die anfallen? Damit diese nicht einfach so verpuffen, werden sie regelmäßig unter den drei gedachten Konten verteilt. Das ist aber noch nicht alles: Wir strecken deine Anlage auf insgesamt 9000 Titel und versuchen auf dem Weg, den Kapitalmarkt in seiner ganzen Breite nachzubilden.

 

Und was hat Penny nun davon?

Was meinst du: Bei 9000 Titeln im Depot, bei einer solch breiten Risikostreuung, brauchst du da noch ein Fondsmanagement  das Risiken eingeht und Gelder hin und her schiebt? Richtig, das brauchst du nicht mehr. Wir senken deine Kosten erheblich, denn in Zukunft zahlst du dies alles nicht mehr:

Risikokosten durchs Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Natürlich ist nichts umsonst, ein fällt ein Honorar für den Vermögensverwalter an, der das Konzept erstellt und betreut.

So sieht nun deine Anlagezukunft aus: Sehr geringe Kosten, ein wirklich durchdachtes und gutes Konzept und hohe Sicherheit durch die extrem breite Risikostreuung auf 9000 Titel im Depot.

 

Warum sollst du damit zu uns kommen, Penny?

Wie oben beschrieben, kennen wir keine Vertriebsprovisionen und keine Provisionen an Banken. Deshalb gibt es dieses Konzept bei keiner Bank zu kaufen. Die hinterlegten Fonds mit der sehr breiten Streuung sind normalerweise nur für Anleger ab 200.000 Euro offen, über uns jedoch sogar in Fondspolicen verfügbar. Das beschriebene Konzept über den Vermögensverwalter jedoch gibt es nur bei wenigen ausgewählten Beratern, und einer davon sind wir.

Dieser Text stellt natürlich keine Anlageberatung dar. Alle dazu nötigen Informationen bekommst du im Gespräch mit uns.

Lebensversicherungen im Ausverkauf?

Lebensversicherungen im Ausverkauf?

Einige große Versicherungsgesellschaften haben ihre Lebensversicherungen verkauft. Was bedeutet das für Kunden und wie sollten sie sich jetzt verhalten? Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB hinterlässt tiefe Spuren, sogar in den Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung. Die musste 2017 zweistellige Millionenverluste bei der Kapitalanlage verbuchen. Private Lebensversicherungen erwirtschaften zwar Erträge, aber mit gut zwei Prozent deutlich weniger als in der Vergangenheit. Neue Anforderungen des Gesetzgebers an das Eigenkapital sowie strenge Vorschriften zur Bildung von Rückstellungen verschärfen das Problem.

BaFin prüft Lebensversicherungen

Mancher Versicherer würde sich am liebsten ganz aus dem schwierigen Geschäft mit Lebensversicherungen zurückziehen („Run-off“). Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder das Unternehmen verzichtet nur auf Neugeschäft – die kleine Lösung. Oder es verkauft seine Verträge (oder einen Teilbestand) mit allen Rechten und Pflichten an ein anderes Unternehmen. Das geht aber nur mit Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörde BaFin. Nach einigen kleineren Versicherern hat sich vor einigen Wochen die Generali zu diesem Schritt entschieden. Mehr als vier Millionen Verträge wären betroffen. Noch aber prüft die BaFin den Verkauf.

Lebensversicherungen

© Foto_Jorma Bork_pixelio.de

Sichere Garantien

Auf den ersten Blick würde sich für Kunden nichts ändern: Ihr Vertrag wird unverändert fortgeführt und sie erhalten auch zukünftig alle garantierten Leistungen. An Überschüssen werden sie ebenfalls beteiligt. Kritiker befürchten allerdings, die Überschüsse könnten in Zukunft sinken. Schließlich steht ein neuer Eigentümer nicht im Wettbewerb und muss nicht mit hohen Ausschüttungen glänzen. Es könnte aber auch sein, dass er die Versicherungen in Zukunft günstiger verwalten kann als die Generali.

Unser Rat an Betroffene: Ruhe bewahren. Bei schon länger bestehenden Verträgen lohnt die Kündigung meist nicht. Das gilt insbesondere für Versicherungen mit einem Garantiezins von 2,25 Prozent oder mehr. Wir beraten Sie zu den Details.

Jahresendspurt für alle

Jahresendspurt für alle

Jetzt aber schnell: Was Sie bis zum Jahresende noch erledigen sollten

Langsam aber sicher geht das Jahr 2018 in den Endspurt. Damit es nicht hektisch wird, sollten Sie jetzt einige Dinge in Angriff nehmen. Der Jahresendspurt steht an!

Jahresendspurt für Versicherungen und Steuern

  • Haben Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen? Erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Erträge oder teilen Sie den Betrag von 801 Euro jährlich (Ehepaare 1.602 Euro) bei Bedarf auf mehrere Geldinstitute auf.
  • Sie riestern noch ohne Dauerzulagenantrag? Zulagen für das Jahr 2016 müssen Sie bis zum 31.12.2018 beantragt haben.
  • Hohe Zusatzbeiträge bei der Krankenkasse? Wir beraten Sie, ob sich ein Wechsel oder der Umstieg zur Privaten Krankenversicherung lohnt.
  • Helfer im Haus? Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können 20 Prozent der Lohnkosten steuerlich geltend gemacht werden, höchstens 4.000 Euro, wenn die Rechnung über ein Konto bezahlt wurde.
  • Noch immer zu viel Steuern? Beiträge für eine private Basisrente senken die persönliche Steuerlast, ebenso wie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.
  • Steuern zum Dritten: Spenden Sie für einen guten Zweck. Auch eine gute Tat spart Steuern.

Das Alter rückt näher

Wieder ein Jahr rum und nichts getan? Schieben Sie die Regelung Ihrer Rente nicht auf die lange Bank. Mit wenig Aufwand schaffen Sie über lange Zeiträume ein Vermögen!

Timur und sein Trupp

Timur und sein Trupp

Olle Kamellen? Von wegen! Ausgebildete Ossis wissen, wer mit dem Titel oben gemeint ist. Alle Anderen könnten sich das Buch beschaffen, es kann nicht schaden. Mit Vollgas ins Rentenloch, ohne Airbag 🙂

Ist die Rente noch zu retten?

Jeder weiß es, alle meckern, niemand schert sich drum. Altersarmut wird die neue Seuche sein, mathematisch beweisbar. Von der Politik können wir keine Hilfe erwarten. Die sind so mit sich selbst beschäftigt, dass sie höchstens Dinge wie die Datenschutzgrundverordnung ausscheiden, mehr kommt da nicht.

Jeder zahlt für sich allein?

Und um es nochmal deutlich zu sagen: NIEMAND zahlt Beiträge in die Rentenkasse für sich selbst sein. Was heute in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt wird, landet sofort auf dem Konto der Rentner von heute! Und das mit nahezu  100 Millarden Zuschuß vom Bund! Wer hofft auf Besserung? Immer weniger Kinder, das heißt weniger Beitragszahler, und der massive Ausbau der „schlecht“ bezahlten Stellen in Teilzeit und Minijob, werden der Rente den Garaus machen. Wenn die Digitalisierung durchgreift, wird das zu weiteren Stellenverlusten führen. Fragt sich, wer die Rente der Rentner von morgen noch aufbringen soll?

Alles wird billiger, gut für die Rente?

Mehr noch: Offiziell steigen die Preise in Deutschland so langsam wie nie. Doch gilt das auch für Lebensmittel und Dienstleistungen? Eben nicht! Rentner sind besonders betroffen von Leistungskürzungen der Krankenkassen und Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln!  Spiel mir das Lied vom Brot!

Timur

Foto: by_Marvin Siefke_pixelio.de

Timur und sein Trupp wieder aktuell?

„Timur und sein Trupp“ ist der Titel eines Kinderbuches des russisch/sowjetischen Autors Arkadi Gaidar. Es erschien 1940, wurde sofort verfilmt und gehörte in der DDR zur Pflichtlektüre in der Schule. Nicht, dass das Buch unbedingt schlecht war! Es handelt von einer Gruppe Kinder, die sich armer Leute annehmen, zumeist Angehöriger von an der Front kämpfenden Rotarmisten. Timur und sein Trupp helfen alten und armen Rentnern. Da werden Zäune repariert, Kohlen geschleppt, Lebensmittel beschafft…

In der DDR wurde versucht, daraus eine Massenbewegung zu konstruieren. Leider jedoch bekamen wir alle unsere tägliche Ration Sowjetsoldaten vorgesetzt und hatten ohnehin genug von denen. Das Buch und die Idee empfanden wir als Lügenproganda. Die „Timurhilfe“ verkam zu lästiger und belächelter Pflicht.

Schicksal ist, was man draus macht

Dabei weiß jeder, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen könnte. Mit einem guten Konzept, in jungen Jahren mit wenig Aufwand gespart, läßt sich das Rentenproblem später belächeln. Nur glauben wir da alle, dass wir so alt ohnehin nicht werden. Doch wer denkt, er könne mit 50 noch beginnen sich um sein Auskommen ab 67 zu bemühen, der wird am Ende in der Warteschlange der Grundsicherungsstelle stehen oder eine Putzstelle suchen. Oder er hat Glück und Timur und sein Trupp tauchen aus der Versenkung auf.

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH