Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Was passiert, wenn was passiert, ausgerechnet an Weihnachten? Zum Beispiel wenn Ihnen der Christbaum vom Autodach segelt?

 

Weihnachten – alle habens eilig

Jens K. hat es eilig. Am Morgen hat er seiner Frau noch versprochen, den Weihnachtsbaum zu kaufen. Es sind schließlich nur noch ein paar Tage bis Weihnachten und den letzten Baum, den keiner wollte, möchte er auch nicht. Jens K. quält sich nach der Arbeit durch den Berufsverkehr zum Weihnachtsbaumhändler seines Vertrauens.

 

Das Auto an den Baum gebunden

Endlich angekommen, sucht er ein besonders schönes Exemplar heraus. Da er es nicht mehr geschafft hat, den Kofferraum mit den ganzen Sportgeräten seiner Kinder auszuräumen, schnallt er den Weihnachtsbaum mit zwei Expandern kurzerhand auf das Dach seines Autos. Das hält schon, er muss ja nur noch eine kurze Strecke bis nach Hause fahren.

 

Bäume fliegen tief

Es ist, wie üblich in dieser Jahreszeit, sehr früh dunkel. Jens K. sieht daher den dunkel gekleideten Fußgänger, der die Straße auf dem Zebrastreifen überquert, erst spät und muss eine Vollbremsung durchführen. Als er erleichtert merkt, dass er den Wagen noch rechtzeitig zum Stehen bekommen hat, fliegt der Weihnachtsbaum über ihn hinweg direkt auf den Fußgänger zu. Jens K. sieht alles wie in Zeitlupe ablaufen. Der Baum trifft den Fußgänger am Kopf und der Fußgänger bricht zusammen.

 

Erste Hilfe an Weihnachten

Zuerst ist Jens K. wie gelähmt. Doch dann besinnt er sich, steigt aus und läuft zu dem Fußgänger. Dieser ist ohne Bewusstsein. Jens K. leistet Erste-Hilfe und betätigt den Notruf. Nach kurzer Zeit treffen die Rettungssanitäter ein. Gott sei Dank erlangt der Fußgänger das Bewusstsein wieder. Er hat eine große Platzwunde und eine Gehirnerschütterung. Von den Rettungssanitätern wird er für weitere Untersuchungen ins nächste Krankenhaus gebracht.

Weihnachten

Foto: by_knipseline_pixelio.de_

Fahrlässige Körperverletzung

Die eingetroffenen Polizisten weisen den kreidebleichen Jens K. darauf hin, dass er mit einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen muss. Er könne mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt werden. „Was für eine schöne Bescherung“ denkt sich Jens K.

 

Rechtsschutzversicherung hilft auch an Weihnachten

Zuhause angekommen ruft Jens K. bei seiner Rechtsschutzversicherung an. Der von dieser empfohlene Rechtsanwalt ist ein spezialisierter Strafverteidiger. Er vertritt Jens K. während des Verfahrens und erreicht, dass die Sache noch einigermaßen glimpflich ausgeht. Jens K. wird zugute gehalten, dass er sich am Unfallort vorbildlich verhalten hat und sich auch bisher noch nie etwas zu schulden hat kommen lassen. Jens K. muss „nur“ eine Geldstrafe von 500,- € bezahlen. Die Kosten des Rechtsanwalts und den ermittelnden Behörden in Höhe von fast 2.000,- € übernimmt die Rechtsschutzversicherung für ihn.

Hintergrund
Der Fall ist über die Leistungsart Straf-Rechtsschutz in allen Produkten, die den Verkehrs-Rechtsschutz enthalten, versichert.

Quelle: KS-Auxilia

Recht auf Schule

Recht auf Schule

Wenn das Recht auf einen normalen Schulbesuch angezweifelt wird, kann eine Rechtsschutzversicherung helfen. Ein Beispiel das Schule machen sollte:

 

Probleme in der Schule

Ruben K. hat immer wieder mal Probleme in der Schule. Was haben sich Peter und Marlies K. da nicht schon alles über ihren Sohn anhören müssen: Ruben störe den Unterricht und könne sich nicht konzentrieren. Außerdem arbeite er nicht mit, greife seine Mitschüler an und, und, und.
Doch zuhause ist Ruben völlig umgänglich, spielt mit seinen Geschwistern und sitzt konzentriert über seinen Hausaufgaben. Sie waren auch schon bei allen möglichen Ärzten, keiner konnte ihnen wirklich helfen.

 

Schulverweis?

Jetzt auch noch das: Ruben soll auf eine Sonderschule für schwererziehbare Kinder! Der Unterricht könne mit ihm nicht mehr ordnungsgemäß durchgeführt werden und er stelle eine Gefahr für die anderen Schüler dar. Peter und Marlies K. schalten daraufhin einen Anwalt ein. Dieser legt Widerspruch gegen den behördlichen Bescheid ein.

 

Suche nach Gründen, nicht nach Schuldigen

Der Anwalt bittet Peter und Marlies K. nach Durchsicht der Unterlagen nochmals zu einem Gespräch. Vor ein paar Jahren hatte er einen ähnlichen Fall, bei dem letztendlich Autismus festgestellt wurde. Diesen gibt es in verschiedenen Ausprägungen, die auch unauffällig sein können. Dabei gibt es bestimmte Auslöser oder Situationen, mit denen der Betroffene und seine Umgebung besser umgehen können, wenn man um sie weiß. Peter und Marlies K. lassen Ruben daraufhin nochmal von einem Facharzt untersuchen. Dieser bestätigt den Verdacht des Anwalts. Demnach lösen bei Ruben K. u.a. plötzliche Nähe und unbekannte Situationen Stress aus, was auch die Angriffe auf die Mitschüler erklärt.

 

Recht auf Schule nur mit Anwalt durchsetzbar

Der Anwalt teilt dies der Behörde mit und schlägt bestimmte Maßnahmen vor, so dass Ruben K. auf der normalen Schule bleiben könnte. Die Behörde lehnt dies mit der Begründung ab, dass diese Diagnose nur vorgeschoben und die Maßnahmen auch viel zu kompliziert seien. Es muss Klage erhoben werden. Der Richter ordnet ein Sachverständigengutachten an und ein Sachverständiger bestätigt die Diagnose. In der mündlichen Verhandlung wird der Sachverständige auch noch zu möglichen Maßnahmen befragt.

Schule

Foto: by_Marvin Siefke_pixelio.de

Lösung des Problems

Schließlich einigt man sich auf Vorschlag des Gerichts, es vorerst befristet bis Ende des Schuljahres mit verschiedenen Maßnahmen weiter zu versuchen. So sollen Rubens Mitschüler über die Situation aufgeklärt werden und auf einen gewissen physischen Abstand zu Ruben achten. Ruben K. macht eine Therapie, die ihm u.a. bei der Reizverarbeitung helfen soll. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten läuft es immer besser für Ruben K. und die Schule will es weiterhin mit ihm versuchen.
Die Anwalts-, Gerichts- und Sachverständigenkosten in Höhe von fast 5.500,- € hat die AUXILIA Rechtsschutzversicherung für Familie K. übernommen.

Hintergrund
Dies ist ein Fall, der über die Leistungsart Verwaltungs-Rechtsschutz in nicht verkehrsrechtlichen  Angelegenheiten in unseren Produkten mit Privat-Rechtsschutz enthalten ist.
Quelle: KS-Auxilia

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Nachbarn im Rechtsstreit

Nachbarn im Rechtsstreit

Mathias und Katrin H. wohnen und leben sehr idyllisch an einem Hang mit einem tollen Ausblick. Alles wäre sehr schön, wenn nicht in letzter Zeit Probleme mit den Nachbarn aufgetreten wären. Die Nachbarin Gabriele B. besitzt unterhalb des Ehepaars H. ihr Grundstück und dieses ist über einen nur 1m breiten Fußweg zugänglich. Dieser Fußweg verläuft über das Grundstück des Ehepaars H. Hierzu ist auch schon lange ein Wegerecht auf dem Grundstück der H.s eingeräumt. Wenn Gabriele B. ab und an sperrige Gegenstände zu ihrem Haus transportieren muss, haben ihr das Ehepaar H. immer erlaubt, über den Weg und die angrenzende Gartenwiese mit dem Auto zu fahren.

 

Nachbarn kann man sich oft nicht aussuchen

Nun ist Gabriele B. aber im Zuge von Sanierungsarbeiten an ihrem Haus auf die Idee gekommen, dass man den Fußweg ausbauen könnte, so dass sie eine ordentliche Zufahrt zu ihrem Grundstück hätte. Das wäre für sie viel bequemer! Nachdem die H.s aber ihr Eigentum nicht dauerhaft in dieser Weise einschränken wollen, bekamen sie einen Brief von Gabriele B.s Anwalt. Darin schreibt der Anwalt, dass Gabriele B. ein sogenanntes Inselgrundstück besitzt und ihr deswegen ein Notwegerecht zusteht. Außerdem seien umfangreiche Sanierungsmaßnahmen am Haus von Gabriele B. notwendig und die erheblichen Mengen Material und Maschinen können nicht zu Fuß zum Haus transportiert werden. Aus diesen Gründen müsste das Ehepaar H. dem Ausbau des Fußweges zu einer Fahrbahn akzeptieren.

 

Dem Nachbarn entgegenkommen?

Mathias H. ist empört über Gabriele B.s Forderung. Zuerst kommt er der Nachbarin entgegen und toleriert die teilweise Nutzung seiner Gartenwiese mit einem Fahrzeug und nun beansprucht sie noch mehr Rechte. Er schaltet nach einem Telefonat mit seiner Rechtsschutzversicherung der KS/AUXILIA ebenfalls einen Anwalt ein. Dieser wendet bei seinem Schriftwechsel an die gegnerische Partei ein, dass die Sanierung eine einmalige und keine dauerhafte Angelegenheit sei. Zudem weist H.s Anwalt darauf hin, dass die Bequemlichkeit von Gabriele B. nicht ein Notwegerecht rechtfertigen könne. Gabriele B. lässt daraufhin durch ihren Anwalt Klage erheben.

Nachbarn

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Klage oder nicht?

Bei einem Ortstermin verschafft sich der Richter einen eigenen Eindruck von der Situation. Daraufhin weist er die Klage ab. In seinem Urteil wägt er das berechtigte Interesse Gabriele B.s an einer breiteren Zufahrt zu ihrem Grundstück mit dem Eingriff in das Eigentum des Ehepaars H. ab. Die einmaligen und zeitlich begrenzten Sanierungsmaßnahmen und schon gar nicht die Bequemlichkeit könne einen dauerhaften Eingriff in das Eigentum der Gegenpartei rechtfertigen. Ein Notwegerecht, auf das sich der Anspruch von Gabriele B stützt, besteht demnach nicht.

 

Kosten durch Streit mit Nachbarn

Bevor das Ehepaar H. richtig jubeln kann, legt Gabriele B. Berufung gegen das Urteil ein. Doch auch in der zweiten Instanz wird die Klage abgewiesen. Das Ehepaar H. kann endlich aufatmen – dank ihrer Rechtsschutzversicherung mussten diese noch nicht einmal die Kosten vorstrecken! Die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von über 25.000,- € muss nun Gabriele B. tragen.
Der Fall ist über die Leistungsart Gebäude-, Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz im Rechtsschutz für Eigentümer von Gebäuden, Wohnungen und Grundstücken versicherbar.
Quelle: KS-Auxilia

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Jahresende und Versicherungstipps

Jahresende und Versicherungstipps

Auch der heißeste Sommer geht mal zu Ende. Und schneller als gedacht kommt das Jahresende. Was Sie bis dahin noch erledigen sollten!

 

Rechnungen sammeln zum Jahresende

Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können Sie 20 Prozent der Lohnkosten (max. 4.000 Euro) steuerlich geltend machen. Das gilt zum Beispiel auch für privat veranlasste Umzüge.

 

Zum Zahnarzt gehen

Gesetzlich Versicherte sammeln Gutschriften für das Bonusheft. Checken Sie, ob Sie ihre nötigen Zahnarztbesuche für 2019 schon voll haben.

 

Freistellungsauftrag erteilen

Sie können den Freibetrag für Erträge aus Kapitalvermögen (801 Euro, Ehepaare 1.602 Euro im Jahr) bei Bedarf auch auf mehrere Geldinstitute verteilen. Je nach Zinsertrag lohnt es sich, diese zum Jahresende auch mal zu überprüfen.

 

Versorgung prüfen

Reicht die spätere Rente? Beiträge zur Basisrente und zur betrieblichen Altersversorgung helfen zudem, die persönliche Steuerlast zu senken. Und in den meisten Fällen ist es tatsächlich so: Die Höhe der späteren Rente wird haltlos überschätzt!

 

Riesterzulagen sichern

Riestern Sie? So mies wie Riester in der Presse gemacht wird, ist er gar nicht. Zumindest dann nicht, wenn man den richtigen (kostenarmen) Vertrag hat. Wenn Sie keinen Dauerzulagenantrag eingerichtet haben, müssen Sie jetzt die Zulagen für 2017 beantragen.

 

Rürup Nachzahlungen für Selbständige

Haben Sie einen Rürup-Vertrag? Ggf. lohnt sich eine Zuzahlung für Sie? Prüfen Sie, ob Sie die Höchstbeiträge ausgeschöpft haben und ob die Zuzahlung Ihnen steuerlich nutzen würde. Denken Sie daran, dass die Rüruprente i.d.R. nur an Ehegatten und kindergeldberechtigte Kinder vererbbar ist, wenn Sie versterben!

Foto: ©-treter-by-Fotolia.com

Last-Minute-Anschaffungen für Arbeitnehmer

Haben Ihre Werbungskosten den Pauschalbetrag von 1.000 Euro bereits erreicht, rechnen sich evtl. weitere Ausgaben, z. B. für Arbeitsmittel oder Fortbildung.

 

Last-Minute-Anschaffungen für Unternehmer und Freiberufler

Wenn es ein gutes Jahr war, können Sie die Steuernachzahlung 2019 mit vorgezogenen Anschaffungen ein wenig abmildern. Das senkt zudem Steuervorauszahlungen.

 

An Andere denken und spenden

Daran beteiligt sich oft auch das Finanzamt.


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Kosten durch Hagelschaden

Kosten durch Hagelschaden

Markus J. hat mit seiner Frau vor ein paar Jahren ein Einfamilienhaus gekauft. Die Familie mit den zwei Kindern ist dort sehr glücklich und heimisch geworden. Doch dann ziehen im wahrsten Sinne des Wortes dunkle Wolken am Horizont auf – ein Sturm kommt und mit ihm fast tennisballgroße Hagelkörner. Die Familie rettet sich gerade noch in das untere Stockwerk. Das Dach und das Dachgeschoss werden jedoch schwer getroffen und erheblich beschädigt. Überall Löcher und Wasser. Selbst die unteren Etagen hat das Regenwasser erreicht. Kosten über Kosten.

Kosten kommen von oben

Die Familie versucht, das im Haus stehende Wasser notdürftig aufzuwischen und wegzuschütten. Am nächsten Tag meldet Markus J. bei seiner Wohngebäudeversicherung den Schaden. Diese schickt einen Gutachter, der die Kosten auf ca. 40.000,- € schätzt. Markus J. beauftragt, nach Rücksprache mit der Wohngebäudeversicherung, die Handwerker. Am Ende der Arbeiten summieren sich die Rechnungen auf insgesamt fast 120.000,- €.

Kürzen macht keinen Spaß

Die Wohngebäudeversicherung kürzt die Rechnungen jedoch auf 50.000,- €. Der Rest wäre, laut Versicherer, eine Art „Luxussanierung“ und von Markus J. selber zu bezahlen. Der Gutachter sei schließlich auch von weit geringeren Kosten ausgegangen. Markus J. glaubt, er liest nicht richtig. Allein die Wiederherstellung des Daches hat ja schon mehr als 40.000,- € gekostet! Er ruft bei seiner Rechtsschutzversicherung AUXILIA an und fragt, was er angesichts dieses ablehnenden Schreibens seiner Wohngebäudeversicherung tun solle. Markus J. wird vom Rechts-Service ein Fachanwalt empfohlen. Dieser mahnt die weitere Kostenübernahme bei der Wohngebäudeversicherung an. Da die Wohngebäudeversicherung jedoch bei ihrem Standpunkt bleibt, muss Klage erhoben werden.

Kosten

Foto: Josef Türk jun._pixelio.de

Sachverstand kommt von Verstehen

Der vom Gericht hinzugezogene Sachverständige kommt zu dem Ergebniss, dass ca. 80.000,- € angemessen sind. Der Rechtsanwalt von Markus J. beantragt die Anhörung des Sachverständigen zu bestimmten Fragen. Obwohl sich der Sachverständige in einige Widersprüche verheddert, gibt das Gericht der Klage nur in Höhe von 80.000,- € statt. Der Rechtsanwalt legt für Markus J. Berufung gegen das Urteil ein. Im Berufungsverfahren kommt ein neuer Sachverständiger zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten richtigerweise ca. 110.000,- € betragen müssten. Das Berufungsgericht verurteilt die Wohngebäudeversicherung schließlich zur Zahlung von 110.000,- €. Damit muss die Wohngebäudeversicherung auch die überwiegenden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten übernehmen. Von den insgesamt angefallenen 24.000,- € verbleiben fast 2.500,- € für Markus J., diese übernimmt die AUXILIA.

Hintergrund zu Kosten und Versicherung

Dieser Fall ist über die Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht in allen Produkten enthalten, die den Privat-Bereich beinhalten. Wichtig! Buchen Sie Ihren Beratungstermin online bei uns!

Quelle: KS-Auxilia

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH