WhatsApp – wieder da

WhatsApp – wieder da

Vielleicht erinnern Sie sich noch an meine Ausführungen über WhatsApp und die Folgen. Um aber Ihre Kommunikation mit uns zu erleichtern, sind wir nun wieder über diesen Messengerdienst erreichbar, über unsere Festnetznummer.

 

WhatsApp nach wie vor kritisch gesehen

Nach wie vor lautet meine persönliche Meinung: Diese Anwendung ist der Putin unter den Messengern. Der Dienst spioniert alle Kontakte des Handys aus, auf dem er installiert ist. Die Daten werden vermarktet und genutzt um über Social-Media-Kanäle Stimmungen und Meinungen zu beeinflussen. Letzten Endes ist dieser Kanal ein Risko für die Demokratie. Aber bitte, dies ist meine ganz persönliche Meinung. Deshalb nutze ich privat andere Messenger!

 

Datensicherheit an erster Stelle

Für Ihre Kommunikation mit uns haben wir ein altes Handy ohne Kontakte übers LAN der Firma verbunden. WhatsApp führen wir nur auf unseren Rechnern aus. Auf dem Handy werden keine Kontakte gespeichert, alle Nachrichten werden gelöscht. So ist sichergestellt, dass Ihre Nachrichten an uns nicht auch noch in anderen Kanälen landen.

 

Schnell und komfortabel aber WhatsApp

Natürlich können wir verstehen, dass die Kommunikation über diesen Kanal komfortabel und schnell ist. Insbesondere um Schadensbilder zu senden oder andere Dokumente, für die gerade kein Scanner zur Hand ist.

 

Über unsere Festnetznummer

Wenn Sie uns also per WhatsApp erreichen wollen, speichern Sie unsere Festnetznummer 0561/507890 unter den WhatsApp-Kontakten und Sie haben und jederzeit griffbereit.

 

Ihr Olaf Misch

Und achten Sie auf den Spalt!

Und achten Sie auf den Spalt!

Wer ab zu in muffigen Vorortzügen unterwegs ist, kennt diese Durchsage im Zug: Bitte achten Sie auf den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante! Welchem Wunder hab ich es nur zu verdanken, beim Einsteigen nicht in die Spalte zwischen Zug und Bahnsteig gefallen zu sein?

 

Hinschauen oder Anklagen?

Wer, wie ich, schon vor über 30 Jahren mit der Bahn gefahren ist, der kann sich noch an Schluchten erinnern, die man bein Erklimmen des Waggons zu überspringen hatte. Wäre damals jemand auf die Idee gekommen vor dem Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Abteil zu warnen, man hätte ihn in eine Klinik eingewiesen. Der Spalt zwischen Zug und Bahnsteigkante!  Wer früher Bahn fahren wollte, sollte gefälligst auf sich aufpassen, basta! Wer stürzte, hat eben nicht richtig hingesehen. Heutzutage aber muss für jeden Fehltritt ein Schuldiger her. Darum warnt man lieber vor dem Spalt, der keiner ist.

 

Den Spalt überwinden

Wer noch über eigene Sehrstärke verfügt, dem dürfte klar sein, dass öffentliche Verkehrsmittel schwieriger zu erklimmen sind als der eigene Sessel. Trotzdem warnen wir, vor allem und jedem. Lesen Sie man Bedienungsanleitungen! Sie glauben nicht, welche Gefahren Sie beim Einlegen einer Batterie in einen Funkwecker erwarten. Wir fürchten uns vor Furz und Feuerstein, aber nicht vor den wirklichen Gefahren.

 

Der Spalt im Rentenkonto

Wie siehts aber zum Beispiel mit der Rente aus? Achten Sie auf die Schlucht zwischen Ihrem Einkommen und der zu erwartenden Rente! Warum kommt dazu kein Hinweis? Ach ja, diese Schlucht wird ja zum Haarriss heruntergeredet. Dabei wäre Hinschauen hier besonders aufschlußreich. Übermäßiger Zuckergenuß durch Süßgetränke? Wo bleibt die öffentliche Warnung davor? Schlechte Blutwerte durch zu wenig Bewegung? Wo bleibt die Stimme, die uns warnt? Handysucht, Burnout durch WhatsApp-Mißbrauch, Verblödung durch Talkshows, Verblendung durch Religion… Wer warnt uns davor?  Wir haben inzwischen ganze Spalten quer durch die Gesellschaft: Links gegen rechts, Ost gegen West, Stadt gegen Land. Wer warnt vor den Folgen dieser Entwicklung?

 

Nutzloses Wissen über Null Probleme

Im Zeitalter der Digitalisierung ist es leicht den Menschen die Ohren vollzujaulen, mit Aussagen, so wichtig wie Fußpilz. Demnächst kommt beim Benutzen einer öffentlichen Toilette noch der Hinweis, dass Wartezeiten vorm Toilettenhäuschen zur Verschmutzung der eigenen Unterhose führen können. Wir haben ja keine anderen Probleme.
Achten Sie also bitte immer auf den Spalt, wo immer er auch ist.
Ihr

Olaf Misch

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Allianz gegen Bluetooth

Allianz gegen Bluetooth

Wann gibts endlich eine Versicherung gegen miese Musik aus Bluetooth-Boxen? Gegen dieses Gegröle, das einem in der Öffentlichkeit aufgezwungen wird? Könnte nicht die Allianz, die ja alles und jeden Quark versichert, sowas aufleben lassen? Ich finde, es ist an der Zeit!

 

Finanzstärke der Allianz ist nötig

Die Allianz, meines Wissens nach finanzsstärkste Versicherung Deutschlands, wenn nicht gar des Universums, wäre auch der einzige Laden, der eine solche Police stemmen könnte. Denn heute rennt noch jeder Depp mit dieser Seuche auf Notstrom durch die Gegend und beschallt seine Mitmenschen mit Gejammer auf Latrinenniveau. Gäbe es eine Versicherung geben Verblödung durch moderne Musik in der Öffentlichkeit, wären die Schäden schnell astronomisch hoch.

 

Laut und doof

Wenn man so durch die Stadt läuft, nichts ahnend um die Ecke biegt, rennt man quasi dem nächsten Schwerhörigen in die Arme, springt vor Schreck zwei Meter zurück. Auf Outdoor gestellte Handys kennen etwa nur zwei Dutzend Vokabeln. Die Sätze beginnen sinnigerweise mit der Aufforderung seine eigene Mutter zu …. Interessant, denn wenn man die Vögel hinter den Handydisplays mal ansieht, ist oft kaum vorstellbar, dass sowas eine Mutter haben könnte. Bestimmte Handlungen an sich selbst sollen ja bekanntlich blind und/oder schwerhörig machen. Vielleicht erklärt das, warum manche Typen wie Feuerwehrsirenen herumlaufen.

 

Auszahlung in Ohropax?

Schlechten Musikgeschmack kann man nicht versichern, denn Geschmack ist Sache eines jeden Menschen selbst. Aber das Gegröle aus Boxen und Handys, das unselige Telefonieren mit Lautsprecheinrichtung, zumeist im öffentlichen Nahverkehr, gegen sowas sollte es eine Police geben. Vielleicht eine, die in Ohropax ausgezahlt wird? Liebe Allianz, wäre das nicht eine Geschäftsidee?

 

Datenschutz verletzt?

Letzte Woche, in der Regiotram zwischen Kassel und Melsungen, telefonierte einer lautstark mit der Klapsmühle, aus der er offensichtlich gerade herausgeflogen war. Auch wenn mich das alles gar nicht interessiert hat, bin ich nun doch im Bilde darüber, das sein Schlafanzug kariert ist und wohl immer noch dort im Bett liegt. Auch dass sein Anwalt demnächst bei der Irrenanstalt klingeln wird, weiß ich jetzt. Der Name des Anwalts ist mir übrigens auch bekannt. Muß ich jetzt die Datenschutzbehörde informieren? Immerhin sind mir Daten bekannt, die mich nichts angehen!

 

Angriff aus dem All

Gerüchteweise gibts in Amsterdam eine Versicherung gegen Entführung durch Außerirdische. Ich allerdings vermute, dass nie jemand entführt wird. Wer Jahre in der Stille des Universums unterwegs war, wird schleunigst wieder in sein Ufo klettern, wenn er oder sie durch eine deutsche Stadt gelaufen ist. Die Menschheit hat die Pest besiegt und die Pocken. Gegen Bluetooth wird sie nicht ankommen. Da hilft nur noch eines: Ab in den Orbit und Photonentorpedos volle Breitseite. Dann ist endlich wieder Ruhe.

Allianz

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Kann man doch versichern, nur nicht über die Allianz?

Unsere Gebäudeversicherungsbedingungen leisten übrigens auch bei Meteoriteneinschlag. So ein Angriff aus dem All könnte dem ja gleichzusetzen sein. So gesehen gibt es also doch eine Versicherung gegen Lärm aus Bluetoothboxen. Wenn auch nur über einen Umweg. Versicherer ist übrigens nicht die Allianz:)
Schönes, stilles Wochenende wünscht
Olaf


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Organspende in der Berufsschule

Organspende in der Berufsschule

Berufsschulen sollen ja der Praxis immer etwas hinterher hängen. Ganz anders im Versicherungswesen, hier gehts aktuell um Organspende! Im Unterrichtsfach Religion! Ein Schelm, wer da an Böses denkt! An die Lebensversicherung der Ehefrau zum Beispiel. Ob das Thema die Hausratversicherung berührt, lest Ihr hier. Achtung Ironie und schwarzer Humor!

 

Seltsame Unterrichtsfächer und Organspende als Thema

Spannend, was mein Azubi so aus der Berufsschule berichtet. Da fehlt in der Tat der Mathematikunterricht, dafür ist Religion angesetzt. Er lernt übrigens Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.  Das war Mehmet Göker auch, und hätte man den mathematisch geschult, wäre er vielleicht nicht mit 21 Mio Euro baden gegangen. Gut, vielleicht wären ein paar Stunden Ethik auch hilfreich gewesen. Immerhin sollte man in dem Beruf ungefähr wissen, wie laut man seine Mitarbeiter anschreien darf.

 

Religion und Organspende

Aktuell gehts im Berufsschulfach Religion also um Organspende. Nun bin ich als Ausbilder dazu angehalten, die Theorie der Berufsschule im täglichen Betrieb glänzen zu lassen. Was tun? Und wo liegt der Praxisansatz der Berufsschule? Sollen wir als Vermittler mit der Lebensversicherung gleich auch den Organspendeausweis unterschreiben lassen?

 

Verdorbenes Gefriergut

Was passiert, wenn das Spenderhirn im Kühlschrank verschimmelt, weil der Kühlschrank aufgrund Blitzschlag ausfällt? Dies wäre ein klassischer Hausratschaden, in guten Bedingungen sind nämlich solche Fälle gedeckt, bis zu bestimmten Summen. Im Praxisfall wird sich die Frage stellen, wessen Hirn da den Bach runter gegangen ist (Wertigkeit!). Und welche Daten darauf gespeichert sind. Womit wir beim Thema Datenschutzgrundverordnung sind. Muss ich den Datenverlust den Behörden anzeigen? Fragen über Fragen. Und diese lassen sich kaum mit Vernunft beantworten. Eher mit Ironie oder eben Religion.

 

Religion als Berufsschulfach

Vielleicht gehts hierbei ja auch um die Vorsehung, in der Versicherungswelt durchaus eine wichtige Variable. Wenn Auszubildende lernen Risiken abzuschätzen und mit Vorsehung, Schicksal oder Fügung zu erklären, eröffnet das ganz neue Perspektiven in der Risikoermittlung. Brennen katholische Dachstühle eher als evangelische? Sind Lutheraner unfallgefährdeter als orthodoxe Christen? Und welche Rolle spielt die Aussage Auge um Auge, Zahn um Zahn für die private Krankenversicherung? Die Sache mit der Wiederauferstehung könnte Querelen mit der Risikolebensversicherung bringen. Und die gute alttestamentarische Sitte, Frauen wie Inventar zu behanden und nicht wie Menschen, eröffnet ganz neue Wege in der Absicherung. Ist also eine Lebensversicherung für eine Frau eine Sachversicherung?

Religion

Foto: by_M.-Großmann_pixelio.de_

Herr, lass Hirn regnen

Zumindest in die Gremien, die die Lehrpläne erstellen und die Unterrichtsfächer bestimmen. Das Fach Religion, ich selbst nenne es eher „Aberglaube“, im Lehrplan einer Berufsschule, das macht so viel Sinn wie früher mein Staatsbürgerkundeunterricht in der DDR-Berufsausbildung. Alle mussten hin, keinen hats interessiert. Auch weil jeder wußte, dass der Input an den Haaren herbeigezogen ist.

 

Lernen statt glauben

Mathematik, das wäre mal ein Fach für Versicherungskaufleute, Finanzmathematik zum Beispiel. Oder Deutsch, warum lehrt man nicht das Formulieren von ganzen Sätzen (kann mein Azubi allerdings schon) und das Schreiben von lesbaren Mails (kann er auch)? Aber das steht nicht auf dem Lehrplan. Warum auch? Man muß nur an seinen Erfolg glauben, dann kommt er schon. Auch ohne Mathe und Deutsch. Und wo lernt man den Glauben besser als im Reliogionsunterricht. So gesehen ergibt das alles dann wohl doch einen Sinn. Oder ist es eher eine Fügung des Schicksals?

Olaf Misch

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Gesundheit ist die beste Versicherung

Gesundheit ist die beste Versicherung

Manchmal muss es einfach sein. Ich konnte bei diesen Wetteraussichten nicht nein sagen und meldete mich spontan beim Kassel-Marathon an, am Vorabend. Passendes Training? Fehlanzeige. Es könnte ja als langer Trainingslauf durchgehen, dachte ich. Nun ja. Gesundheit ist die beste Versicherung, ist mein Motto, und Laufen ist doch gesund, oder nicht? Vorab-Fazit: Bitte nicht nachmachen 🙂

 

Gesundheit ist die beste Versicherung

… sag ich immer. Wenn ich mich doch wenigstens an meine eigenen Spüche halten würde! Blöd nur, dass mein Azubi die Benchmark zielmlich hoch gelegt hat, und ich will ihm ja natürlich nacheifern. Fast 30 Jahre Altersunterschied? Für mich doch kein Problem! Ohne Training war trotzdem keine gute Idee, oder doch?

 

Kein Training ist auch keine Lösung

In der Marathonwoche bin ich nur 14 km gelaufen. In der Woche davor waren es 35. Davor 43 und Von Anfang bis Mitte August plagte mich mein Kreuz dermaßen, dass an Laufen nicht zu denken war. Kein Lauf über 18 Kilometer. Nordic Walking und Schwimmen, damit hielt ich mich aufrecht.

Von Mitte Juli, gerade aus dem Urlaub zurück, bis Anfang August, lief auch nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts. Vielleicht war ich etwas knapp an Trainingskilometern?

 

Startschuß

Von ziemlich weit hinten jogge ich zunächst an die Zugläufer zur Zielzeit 4:14 heran. Die beiden unterhalten sich wirklich nett, aber ich hab beim Laufen lieber meine Ruhe. Also vorbei und ran an die 3:59. Auch hier wird getratscht. Mit etwas Abstand folge ich der Truppe und bremse mich aus. Ist mir eigentlich zu langsam. Aber ich weiß ja, dass ich nichts drauf hab heute. Wie wenig ich tatsächlich drauf hab, weiß ich in dem Moment noch nicht.

 

Erster Staffelpunkt

Ich überhole Peter. Der wird gleich ausgewechselt, was aber auch nötig ist. Seine Wade macht komplett zu. Rund um die Wechselzone tolle Stimmung. Macht Spaß, hier zu laufen. Abseits der Hotspots ist es an der Strecke oft sehr ruhig, und das liebe ich. Letztes Jahr in Frankfurt hab ich mich dreieinhalb Stunden anschreien lassen müssen. Danach hatte ich Ohrenschmerzen. In Kassel kann ich laufen und meinen Gedanken nachhängen. Kein Drängeln, kein Stress. Wunderbar!  Entspannt laufen, tut der Gesundheit gut 🙂

 

Irgendwo in Bettenhausen

Sylke überholt mich. Sie ist gestern in Norddeutschland einen Marathon mit 700 Höhenmetern gelaufen. Aha! Das blanke Gegenteil zu mir also, der ich gar nicht vorbereitet bin. Sylke ist im Marathon 100 Club, die sammelt Marathonläufe wie andere Briefmarken. Respekt.

 

Sandershausen

Ich streife von der Strecke ab und besuche einen Bekannten der in seiner Firma, direkt neben der Strecke, heute arbeiten muss. Kurzer Plausch, dann gehts weiter. Immer noch gute Beine und ich hab Hoffnung, in 4 Stunden durch zu sein. Abwarten.

 

Kilometer 25

Aua. Jetzt werden die Muskeln doch etwas müde. Alles noch erträglich, und ich weiß, ich werde bis ins Ziel laufen. Aber langsam dämmert mir, worauf ich mich eingelassen habe. An einer Wendestrecke kommt mir Marcus entgegen. Er ist auf 3:30 Kurs. Letztes Jahr in Frankfurt sind wir zeitweise zusammen unterwegs gewesen. Er ist größer als ich, einer schöner Windschattenspender.

 

Kilometer 30

Schei…. An den Verpflegungsstellen lege ich Gehpausen ein. Das Tempo sinkt allgemein. Die 3:59 Gruppe ist außer Sichtweite. Laut Uhr müsste ich in 4:05 reinkommen. Aber die Beine brennen wie Zunder. Ich schleppe mich die Steigungen rauf. Langer Trainingslauf, haha… Marcus hat Probleme mit der Hitze, langsam schleiche ich an ihm vorbei.

 

Kilometer 35 oder so

Gegenüber von Jo´s Garage ist die beste Eisdiele Kassels. Ach was, Deutschlands beste Eisdiele. Dort gibts Basilikum-Schmand-Eis. Direkt vor der Eisdiele Menschenmassen, Stimmung, Party. Mir egal. Ich schere aus und gehe erstmal ein an die Theke, ein Eis abholen. Das hab ich gestern schon so vereinbart. 13:30 Uhr hole ich mein Eis ab, war vereinbart. Bin 5 Minuten zu spät, aber verlasse trotzdem freudestrahlend die Eisdiele.

 

Drama Baby, Drama

Eis essen beim Marathon muss ich unbedingt in den Trainingsplan einbauen. Damit ich mich dran gewöhne. Denn mein Magen rebelliert und macht total zu. Ich bekomme Bauchkrämpfe und kein Bein mehr vor das andere. Irgendwo zwischen Kilometer 38 bis 40 muss ich gehen. Nichts geht mehr, sozusagen. Marcus hat mich längst wieder überholt. Ich hab Kreislaufprobleme und Beine aus Holz. Aber geschmeckt hats trotzdem, Basilikum-Schmand 🙂

 

Menzelstraße

Also gut, ab hier wird wieder gelaufen. Ich höre das Getöse aus dem Stadion. Wann wirds endlich ein Ende haben mit dieser verdammt endlosen Straße? Die 4:14 Zugläufer sind an mir vorbei, als ich ins Stadion einbiege. Wenn jetzt an der Ziellinie einer steht und mich unterschreiben ließe, dass ich nie wieder Marathon laufen will, ich würd sofort den Stift zücken. Obwohl ich mich einfach nur noch fallen lassen will.

 

Ende gut, Gesundheit gut, oder?

Was lerne ich daraus? Ein bisserl Training kann nicht schaden. Einen Tag Muskelkater  hat mir die Aktion beschert, sonst scheint nix kaputt zu sein. Und den Wunsch, noch einen zu laufen, verspüre ich schon am Tag danach. Die Anmeldung für Magdeburg hab ich eben ausgefüllt. Sind noch fünf Wochen bis dahin. Diesmal werde ich sie nutzen. Und meine Lieblingseisdiele in Magdeburg liegt zum Glück nicht direkt an der Laufstrecke. Dann kann ja eigentlich nichts schief gehen.

Euer Olaf

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH