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Marmor, Stein und Oberschenkelhalsbruch

Oberschenkelhalsbruch

Foto: © Rainer Sturm_pixelio.de

Oberschenkelhälse brechen auch mal ab. Gerne, wenn man schon etwas älter ist. Gerade dann aber kann ein Oberschenkelhalsbruch langwierige Behandlungen oder Krankenhausaufenthalte nach sich ziehen. Gut, wenn die eigene Unfallversicherung nicht so zickig ist.

Oberschenkelhalsbruch ohne Unfall

Könnte man Unfälle vorhersehen, dann gäbe es keine. Und es gibt auch Unfälle die keine sind. Ein Oberschenkelhalsbruch zum Beispiel muss nicht zwingend durch einen Unfall eintreten. Bei älteren Menschen geschieht dies auch „einfach so“, bedingt durch eine fortgeschrittene Osteoporose zum Beispiel. Längere Aufenthalte im Krankenhaus und anschließende Einschränkung der eigenen Mobilität können die Folge sein. Gut, wenn die Definition Unfall in solchen Fällen vom Versicherer nicht angewandt wird.

Hilfe kostet

Unfälle sind plötzlich und unerwartete Ereignisse die von Außen auf Körper und/oder Geist einwirken und diesen schädigen. Kann das Ereignis nicht nachgewiesen werden, liegt kein Unfall vor. Das ist besonders doof, wenn eine ältere Person nach einem Oberschenkelhalsbruch längere Zeit auf Hilfe angewiesen ist. Wenn einige Stufen zur Hürde werden, muss eine Hilfe her, und die kostet im Normalfall Geld.

Bedingungen guter Versicherer

Eine gute Unfallversicherer weist in ihren Bedingungen den Oberschenkelhalsbruch als Unfallfolge auf, auch wenn der Versicherte das Unfallereignis nicht nachweisen kann. Enthält Ihr Vertrag eine versicherte Leistung wie Krankenhaustagegeld oder Genesungsgeld, dürfen Sie diese also beanspruchen.