Betreiberhaftpflichtversicherung

Betreiberhaftpflichtversicherung

Eine Betreiberhaftpflichtversicherung für den Betrieb einer Photovoltaikanlage wichtig. Viel wichtiger noch als die Sachversicherung für die Anlage selbst. Denn ist die Solaranlage zerstört, kennen Sie den Wert um den Ihr Konto sinken wird. Den Anschaffungswert. Wird jedoch ein Mensch durch Ihre PV-Anlage verletzt, entwickelt sich Ihre Photovoltaikanlage zum Fass ohne Boden.

Betreiberhaftpflichtversicherung in Varianten?

Für Inhaber großer Photovoltaikanlagen ist eine Betreiberhaftpflichtversicherung selten eine Frage. Aber viele Hausbesitzer, die eine kleinere Solaranlage über ihrem Schlafzimmer betreiben, denken zuletzt an das Thema Haftung. Warum auch? Was soll denn schon passieren? Das Ding ist in der Regel fest verschraubt und wird sicher niemandem auf den Kopf fallen.

Der Dachdecker kommt

Grundsätzlich ist unter Strom stehende Anlage gefährlich, ich denke das wissen wir alle. Das gilt eben auch für Solaranlagen, obwohl die so schön harmlos aussehen, nicht brummen oder vibrieren. Aber vielleicht müssen Sie ja an Ihrem Hausdach mal etwas richten lassen? Da wackeln ein paar Ziegel oder der Schornstein steht schief. Wenn Ihr Dachdecker dann von Ihrer Solaranlage einen „gewischt“, einen Stromschlag bekommt? Wenn er dann den kürzesten Weg vom Dach nimmt und danach den langen Weg der Genesung? Dann stehen Sie dafür gerade. Nehmen wir an, ein Marder hat an den Kabeln der Anlage genagt und den Fehlkontakt erzeugt. Nicht Ihre Schuld, aber zahlen müssen Sie dann doch. In einem solchen Fall dürften Sie Solaranlage samt Dach und darunter befindlichem Haus verkaufen müssen.

Wasser marsch

Wasser leitet bekanntermaßen elektrischen Strom. Deshalb vermeidet man im Normalfall auch das Fönen nasser Haare solange man noch in der Badewanne sitzt. Dummerweise aber werden Brände mit Wasser gelöscht, und brennende Dachstühle auch. Gerüchteweise verlangen Feuerwehrleute vorm Löscheinsatz das Abschalten von Solaranlagen, weil es schon Verletzte durch Stromschlag beim Löschen gegeben haben soll.

Bedingungen

Es gibt die eigenständige Betreiberhaftpflichtversicherung oder die Haftung innerhalb Ihrer Privathaftpflichtpolice. Richtig ist: Moderne Privathaftpflichtversicherungen übernehmen das Haftungsrisiko für den Betrieb einer Photovoltaikanlage! Aber aufgepasst: Es gibt kleine aber feine Unterschiede, so wie immer.

Ausschlüsse bei der Betreiberhaftpflichtversicherung

Der Einschluß der Betreiberhaftung in die Privathaftpflichtversicherung ist manchmal eine Billiglösung. Viele Anbieter verlangen im Schadensfall den Nachweis der regelmäßigen Wartung der Anlage. Außerdem gibt es Anbieter die konsequent ausschließen für Störungen im Netz zu zahlen, die zu Einbußen beim Netzbetreiber führen. Achten Sie besser auf solche Kleinigkeiten. Oder noch besser: Lassen Sie uns drauf achten. Sprechen Sie uns an, buchen Sie noch heute Ihren Beratungstermin bei uns.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Bauherr tragen Sie die Verantwortung, wenn auf Ihrer Baustelle Dritte zu Schaden kommen.  Aus diesem Grund ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung Ihre wichtigste Versicherung, auch wenn Sie Bauherrin sind!

Auch bei Fremdverschulden?

Sie haften außerdem für Ihre Baustelle auch dann, wenn Sie eine Firma mit der Bauausführung beauftragt haben. Und zwar laut BGB in unbegrenzter Höhe. Das kann Ihnen die Freude am Neubau heftig verhageln, wetten dass?

Was deckt die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht?

Nicht alles ist versicherbar. Vorsatz, Haftpflichtansprüche mitversicherter Personen untereinander und Schäden, die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges verursacht werden, können nicht gedeckt werden. Ebensowenig Geldstrafen und Bußgelder, die Veränderung des Grundwasserspiegels oder Schäden an Gegenständen die Sie geliehenen oder gemietet haben.

Wer braucht die Bauherrenhaftpflichtversicherung?

Ein absolutes „Muss“ für jeden Bauherren und jede Bauherrin. Kleinere Bauvorhaben (z.B. An- und Umbauten) sind häufig über Ihre Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Aber Achtung: Dieser Einschluss gilt jedoch nur bis zu einer bestimmten Bausumme und könnte für Sie nicht reichen.

Was ist versichert?

Grundsätzlich sind alle Personen-, Sach-, und Vermögensschäden die Sie fahrlässig einem Dritten zugefügen, versichert. So z.B. wenn Sie gegen die Verkehrssicherungspflicht auf der Baustelle verstoßen oder gegen Ihre Überwachungspflicht. Zunächst prüft die Bauherrenhaftpflichtversicherung, ob die Schadenersatzansprüche gegen Sie berechtigt sind. Sie wehrt unberechtigte Forderungen ab. Sämtliche Kosten – bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit – werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen. Außerdem ist die gesetzliche Haftpflicht für Sie als Haus- und Grundbesitzer für das zu bebauende Grundstück und das zu errichtende Bauwerk mitversichert.

 Schadensbeispiele in der Bauherrenhaftpflichtversicherung

Der Lack ist ab

Trotz scheinbar guter Sicherung löste sich auf der Baustelle eines Neubaus eine Abdeckplane und zerkratzte das Auto des Nachbarn. Dieser machte Schadenersatz gegen den Bauherren für die Reparatur seines Pkw geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 500,00 Euro geschätzt.

Absperrung mangelhaft

Kurz vor Feierabend zogen Gewitterwolken über dem Neubaugebiet auf. Rasch packten die Handwerker das Werkzeug zusammen und verließen die Baustelle – jedoch ohne sich um die ausreichende Absperrung des Baugeländes zu kümmern. Schließlich hatte der Bauherr zugesagt, dies zu erledigen. Nachdem der Regen abgeklungen war, spielten Kinder auf der Baustelle im aufgeweichten Erdreich. Dabei rutschte eines davon in eine nicht abgesicherte Grube und brach sich das Bein. Die Eltern des Kindes forderten Schmerzensgeld und Ersatz der krankenhausbedingten Aufwendungen. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 5.300 € geschätzt.

Helmpflicht für Spaziergänger?

Während die Zimmermannsarbeiten am Dachstuhl in vollem Gang waren, genoss ein Spaziergänger das Wetter und begutachtete den Fortschritt an dem Sanierungsobjekt. Aus Unachtsamkeit ließ der Bauherr, der bei den Arbeiten den Zimmerleuten zur Hand ging, ein Nagelschussgerät vom Dach fallen. Die Maschine fiel auf den Vorplatz des Gebäudes, ein Schuss löste sich und traf den Spaziergänger in das Knie. Auch die sofortige medizinische Versorgung und mehrere Operationen konnten nicht verhindern, dass das Bein steif blieb. Die Schadenhöhe wurde zunächst auf 74.000 € geschätzt.

Einsturz eines Gerüstes

Um die Fassade des Gebäudes zu erneuern, lies der Hauseigentümer ein Gerüst aufstellen. Dabei beachteten die Arbeiter jedoch nicht die Beschaffenheit des Untergrundes. Das hatte zur Folge, dass das Gerüst an einer Stelle stark absackte und sich mehrere Verstrebungen lösten. Diese fielen auf die angrenzende Straße, wurden von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und gegen die Garage des Nachbarn geschleudert. Die Geschädigten sahen ein erhebliches Mitverschulden beim Bauherren, da er die Arbeiten nicht ausreichend kontrolliert hatte. Insgesamt wurde die Schadenhöhe auf 6.400 € geschätzt.

Blut im Schuh

Bei der Besichtigung des Baufortschrittes trat ein Bekannter des Bauherren in einen aus dem Boden herausstehenden Nagel. Da der Besucher nur leichte Sommerschuhe trug, durchbohrte der Nagel den kompletten Fuß. Der Geschädigte forderte vom Bauherren Schmerzensgeld. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 2.600 Euro geschätzt.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

 

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht schützt Sie bei Schäden, die im Zusammenhang mit der fehlerhaften Errichtung oder mangelhaften Unterhaltung Ihrer Immobilie stehen „aus vermutetem Verschulden“ (§ 836 BGB). Was bedeutet das für Sie?

Haftungsbegriff Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht komplex

Wir können es natürlich so ausdrücken: Kommt es durch den Einsturz oder die Ablösung von Teilen Ihres Gebäudes zu Schäden an an Menschen oder Sachen, so haften Sie, egal ob Sie eine Schuld trifft oder nicht. Es sei denn, Sie haben zur Schadenvorbeugung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet und können dies auch beweisen! Zusätzlich besteht natürlich für alle anderen Schäden auch die Haftung nach § 823 BGB und der daraus abgeleiteten Verkehrssicherungspflicht.

Konkrete Beispiele für Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Räumpflicht vergessen

Im Winter vergisst Ihr Vermieter seiner Räumpflicht vor dem vermieteten Haus nachzukommen. In der Folge stürzte eine Passantin
auf dem nicht geräumten Weg und brach sich das Bein. Die Frau machte sie Schmerzensgeld, die Behandlungskosten,
die Reinigung ihrer Kleidung und Verdienstausfall geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 9.500 € geschätzt. Wichtig dabei ist: Sind Sie Mieter und der Vermieter beauftragt Sie mit der Räumpflicht, steht er trotzdem für die Ordnungsgemäße Durchführung in der Haftung. Sind Sie Vermieter heißt das also: Sie müssen dafür sorgen, dass die Räumpflicht ordentlich durchgeführt wird. Sie stehen in der Haftung. Und deshalb brauchen Sie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. 

Morscher Baum

Nehmen wir an, Mieter und Nachbarn hatten Sie als Vermieter bereits mehrfach auf den kranken Baum in Ihrem Garten hingewiesen. Nach einem Besuch vor Ort, bei dem Sie den Baum von einem befreundeten Hobbygärtner in Augenschein nehmen lassen, beschließen Sie, dass die nächste Zeit noch kein Handlungsbedarf besteht. In einer stürmischen Nacht bricht nun der Baum im unteren Viertel und fällt auf das Gebäude des Nachbarn. Der Nachbar macht darauf hin Schadensersatzansprüche für die Reparatur der Wohnzimmerscheibe, Malerarbeiten und Reparatur der beschädigten Dachrinne geltend. Die Schadenhöhe wird auf ca. 3.400 € geschätzt. Klarer Fall für Ihre Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Wäre der Hinweis des Nachbarn und die Begehung vor Ort übrigens nicht gewesen, müßte dessen Gebäudeversicherung für den Schaden aufkommen.

Loser Handlauf

Ein Besucher Ihres Mieters im 3. Stockwerk hält sich beim Treppensteigen am Handlauf fest. Dieser bricht jedoch unvermittelt, sodass der Besucher rückwärts die Treppe hinunter stürzt. Starke Prellungen am Rücken zu sowie eine Platzwunde am Hinterkopf sind die Folgen. Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Behandlungskosten macht der Pechvogel Ihnen gegenüber geltend. Die Schadenhöhe wird auf 4.300 € geschätzt.

Dachziegel aufm Kopf?

Oder dies: Vom Dach Ihres Mehrfamilienhauses lösen sich zwei Dachziegel. Diese donnern auf die Motorhaube sowie das Dach eines Pkw. Der Eigentümer des Pkw wendet sich an Sie wegen Schadensersatz. Die Schadenhöhe wird auf 2.700 € geschätzt.

Wo gilt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Sie gilt auf dem im Versicherungsschein und seinen Nachträgen beschriebenen Gebäude und Grundstück.

Welche Kosten übernimmt im Schadensfall die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung prüft zunächst ob die Schadenersatzansprüche berechtigt sind. Sie wehrt also  unberechtigte Forderungen ab und zieht gegebenenfalls sogar vor Gericht. Sämtliche Kosten für den Rechtsstreit werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen.

Brauchen Sie diese Versicherung?

Sinnvoll für ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für alle Eigentümer von vermieteten Wohnungen und Häusern, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Eigentümergemeinschaften.

Was ist versichert?

Es sind alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Versicherungsnehmer als Immobilienbesitzer einem Dritten zugefügt hat,
versichert.

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind Schäden an gemieteten, gepachteten, geliehenen und aufbewahrten fremden Sachen. Auch Schäden mitversicherter Personen untereinander sind ausgeschlossen. Ferner leistet sie nicht bei Schäden durch Photovoltaik- und Solaranlagen. Schadenersatzansprüche aus Umweltschäden (Ökoschutz), durch Schwammbildung, Überschwemmung stehender oder fließender Gewässer oder Ansprüche aus Schäden am gemeinschaftlichen Eigentum, Sondereigentum und Teileigentum sind ebenfalls nicht ingebriffen.

Welche zusätzlichen Versicherungen sind zu empfehlen?

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Nach § 22 WHG haftet der Inhaber eines Öltanks oder einer sonstigen Anlage mit gewässerschädlichen Substanzen wegen ihrer besonderen Gefährlichkeit für das Grundwasser und oberirdische Gewässer ohne Verschulden und der Höhe nach unbegrenzt (Gefährdungshaftung). Die häufigsten Ursachen für den Austritt von Öl aus den Tanks können defekte Leitungen, undichte Verschlüsse und Lecks in der Tankhaut sein. Um sich gegen die enormen finanziellen Schäden abzusichern, empfiehlt sich für jeden Öltankbesitzer eine entsprechende Gewässerschadenhaftpflichtversicherung.

Die Gebäudeversicherung

Unwetter, Erdbeben, Brände, korrodierte Rohre, Überschwemmungen usw. – selbst das solideste Haus kann dadurch stark beschädigt werden. Die Mietausfälle belasten dann den Geldbeutel zusätzlich. Diese Schäden komplett zu vermeiden ist fast unmöglich. Eine Gebäudeversicherung schützt Sie jedoch vor
den damit verbundenen finanziellen Nachteilen.

Jahresende und Versicherungstipps

Jahresende und Versicherungstipps

Auch der heißeste Sommer geht mal zu Ende. Und schneller als gedacht kommt das Jahresende. Was Sie bis dahin noch erledigen sollten!

 

Rechnungen sammeln zum Jahresende

Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können Sie 20 Prozent der Lohnkosten (max. 4.000 Euro) steuerlich geltend machen. Das gilt zum Beispiel auch für privat veranlasste Umzüge.

 

Zum Zahnarzt gehen

Gesetzlich Versicherte sammeln Gutschriften für das Bonusheft. Checken Sie, ob Sie ihre nötigen Zahnarztbesuche für 2019 schon voll haben.

 

Freistellungsauftrag erteilen

Sie können den Freibetrag für Erträge aus Kapitalvermögen (801 Euro, Ehepaare 1.602 Euro im Jahr) bei Bedarf auch auf mehrere Geldinstitute verteilen. Je nach Zinsertrag lohnt es sich, diese zum Jahresende auch mal zu überprüfen.

 

Versorgung prüfen

Reicht die spätere Rente? Beiträge zur Basisrente und zur betrieblichen Altersversorgung helfen zudem, die persönliche Steuerlast zu senken. Und in den meisten Fällen ist es tatsächlich so: Die Höhe der späteren Rente wird haltlos überschätzt!

 

Riesterzulagen sichern

Riestern Sie? So mies wie Riester in der Presse gemacht wird, ist er gar nicht. Zumindest dann nicht, wenn man den richtigen (kostenarmen) Vertrag hat. Wenn Sie keinen Dauerzulagenantrag eingerichtet haben, müssen Sie jetzt die Zulagen für 2017 beantragen.

 

Rürup Nachzahlungen für Selbständige

Haben Sie einen Rürup-Vertrag? Ggf. lohnt sich eine Zuzahlung für Sie? Prüfen Sie, ob Sie die Höchstbeiträge ausgeschöpft haben und ob die Zuzahlung Ihnen steuerlich nutzen würde. Denken Sie daran, dass die Rüruprente i.d.R. nur an Ehegatten und kindergeldberechtigte Kinder vererbbar ist, wenn Sie versterben!

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Last-Minute-Anschaffungen für Arbeitnehmer

Haben Ihre Werbungskosten den Pauschalbetrag von 1.000 Euro bereits erreicht, rechnen sich evtl. weitere Ausgaben, z. B. für Arbeitsmittel oder Fortbildung.

 

Last-Minute-Anschaffungen für Unternehmer und Freiberufler

Wenn es ein gutes Jahr war, können Sie die Steuernachzahlung 2019 mit vorgezogenen Anschaffungen ein wenig abmildern. Das senkt zudem Steuervorauszahlungen.

 

An Andere denken und spenden

Daran beteiligt sich oft auch das Finanzamt.


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Berufsstarter: Der frühe Vogel kann mich mal?

Berufsstarter: Der frühe Vogel kann mich mal?

Auf Berufsstarter kommen viele neue Eindrücke zu. Umso wichtiger, den Überblick zu behalten und auch an morgen zu denken. Raus aus der Schule, rein ins Berufsleben. Mehr als 500.000 junge Menschen starteten im August eine Berufsausbildung. Besonders beliebt bei jungen Männern ist der Kraftfahrzeugmechatroniker, unter jungen Frauen die Kauffrau für Büromanagement. Der Start ins Arbeitsleben bedeutet Veränderung. Fremde Menschen, neue Eindrücke und Aufgaben erwarten die Auszubildenden. Nach und nach übernehmen sie Verantwortung, für Kollegen und den Betrieb, aber auch für sich selbst. Die beginnt mit der Haftung für eigene Fehler und endet mit der Zukunftsplanung noch lange nicht.

Haftung für Berufsstarter prüfen

Während ihrer ersten Berufsausbildung sind Azubis meistens noch über die private Haftpflichtversicherung der Eltern geschützt. Weil es aber Ausnahmen gibt, muss der Vertrag geprüft werden.

Berufsstarter

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Arbeitskraft schützen

Besonders wichtig für Berufsstarter, weil existenzsichernd, ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung. Von der gibt’s eine monatliche Rente, wenn jemand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr oder nur stark eingeschränkt in seinem Beruf arbeiten kann. Ein früher Abschluss lohnt sich. Je jünger und gesünder, umso günstiger der Beitrag.

Zukunft für Berufsstarter sichern

Lieber jetzt als später. Wer zum Beispiel mit 20 Jahren bis zum Alter 67 monatlich 100 Euro spart, kommt am Ende auf 56.400 Euro – ohne Zinsen. Wer erst mit 35 beginnt, muss schon 147 Euro im Monat aufwenden. Der Zinseszinseffekt verstärkt den Vorteil noch. Bei nur 3 Prozent Rendite der oben genannten 100 Euro werden aus 56.400 Euro stolze 122.000 Euro. Nur richtig sollte man es machen!

Förderung kassieren

Gerade für junge Menschen, die oft noch wenig verdienen, gibt es vom Staat zahlreiche Anreize und Zuschüsse.
Zum Beispiel die Riester-Vorsorge: Sparrate 4 % vom Einkommen, u. a. für Sparpläne, Rentenversicherungen, Zuschuss 175 Euro im Jahr, plus 200 Euro Berufseinsteigerbonus für unter 25-Jährige einmalig.
Bausparen: Wohnungsbauprämie 8,8 % der Sparsumme, max. 45 Euro, steuerpfl. Jahreseinkommen bis 25.600 Euro.
Betriebliche Altersversorgung: bAV-Beitrag (begrenzt) steuer- und sozialabgabenfrei; ab 2019 zahlt Arbeitgeber (AG) seine Ersparnis pauschal mit 15 % auf den Vertrag ein; für Beschäftigte bis 2.200 Euro Monatseinkommen bekommt er anteilige Steuergutschrift („Geringverdienerförderung“).
Vermögenswirksame Leistungen: max. 40 Euro monatlich, Höhe im Tarifvertrag geregelt, u. a. für Banksparpläne, Bausparverträge und Fondssparpläne; plus Arbeitnehmersparzulage für steuerpfl. Einkommen bis 17.900 (Bausparen, 9%, max. 43 Euro) oder 20.000 Euro (Aktienfonds, 20%, max. 80 Euro, Antrag mit Steuererklärung.

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Immobilienverwalter mit neuer Pflichtversicherung

Immobilienverwalter mit neuer Pflichtversicherung

In der Immobilienbranche geht es um hohe Vermögenswerte, und deshalb gilt seit 1. August gilt eine neue Versicherungspflicht für Immobilienverwalter. Natürlich hat es entsprechende Gesetz einen besonders sperrigen Namen: Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter. Erstmals wird auch eine Erlaubnispflicht in §34c der Gewerbeverordnung eingeführt. Wer bisher tätig war, darf bis 1. Januar von einer Übergangsfrist ausgehen.

Keine Neuheit

Bislang schon war eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Immobilienverwalter sinnvoll und nun wird sie zur Pflicht. Insbesondere folgende Berufsgruppen der Immobilienbranche sollten eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung haben: Immobilienverwalter und Immobilienmakler, Immobiliendarlehensvermittler und Immobilienverwerter, Verwaltungsbeiräte von Eigentümergemeinschaften, Unternehmen der Wohnungswirtschaft.

Vermögensschadenhaftpflicht = Pflichtversicherung

Für diese Berufsgruppe fordert der Gesetzgeber nun eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit mindestens 500.000 Euro Versicherungssumme je Versicherungsfall, maximiert auf 1 Mio Euro je Versicherungsjahr. Weil Immobilienverwalter jedoch in der Regel unbegrenzt haften, bedeutet dies, dass die bestehende Haftpflichtversicherung überprüft werden muss. Der Behörde muss eine Versicherungsbestätigung vorgelegt werden, denn ansonsten darf das Gewerbe nicht weiter ausgeübt werden.

Schadensszenario

Es dreht sich hier nicht um Rundungsdifferenzen in der Nebenkostenabrechnung, weil es um viel mehr geht. Zum Beispiel durch die falsche Wahl der Gebäudeversicherung. In der Regel beschafft der Immobilienverwalter den Versicherungsschutz für die Immobilie, und kann dabei durchaus Fehler machen. Deckungsunterschiede, besonders im Bereich der Abwasserleitungsschäden, sind am Markt immens. Ein unversicherter Schaden wäre tragisch, denn keine Eigentümergemeinschaft bleibt gerne auf Kosten sitzen.

Betriebshaftpflichtversicherung für Immobilienverwalter genügt nicht

In der herkömmlichen Betriebshaftpflichtversicherung sind Vermögensschäden aus der Verwaltung NICHT gedeckt. Immobilienverwalter kommen um eine separate Vermögensschadenhaftpflicht nicht umhin, weil sie ja i.d.R. ihr Gewerbe nicht abmelden wollen. Achten Sie jedoch unbedingt auf ausreichende Versicherungssummen und passende Vertragsklauseln, denn was nützt eine Pflichtversicherung die ihre Pflicht nicht gänzlich erfüllen kann?

Haftpflichtversicherung ist nicht gleich Haftpflichtversicherung. Denn gerade in der Immobilienbranche sind Überschneidungen mit anderen Geschäftszweigen recht häufig anzutreffen. Hier gilt es, für Sie die passende Lösung zu finden. Durch unsere Erfahrung und unsere Mitgliedschaft in Verbänden und Arbeitskreisen finden wir auch für Sie die passende Lösung. Sprechen Sie uns an oder buchen Sie gleich hier Ihren Wunschtermin.

 

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