Zinssenkung um 73 Prozent – das Video

Zinssenkung um 73 Prozent – das Video

Ganz gleich, ob private oder betriebliche Vorsorge. Lesen Sie mehr dazu und schauen Sie unser kleines Video zum Thema an. Ein Vertragsabschluss in diesem Jahr lohnt sich in jedem Fall. Sofern Sie denn ohnehin etwas tun wollten. Denn durch die erzwungene Zinssenkung des Rechnungszins werden Vorsorgeprodukte teurer: Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung, Pflegeversicherung, Grundfähigkeitsversicherung.

Zinssenkung 2022

Der sogenannte Höchstrechnungszins ist der Zinssatz, der maximal zur Kalkulation von Garantien bei Vorsorgelösungen angesetzt werden darf. Seit vielen Jahren sinkt dieser Zinssatz nun kontinuierlich und liegt aktuell bei 0,9 Prozent. Allerdings hat der Gesetzgeber entschieden, dass dieser Zins für die gesamte deutsche Versicherungswirtschaft zum 01.01.2022 auf 0,25 % gesenkt wird. Das entspricht einer Reduzierung um 73 Prozent!
Und das bedeutet für Sie: Je niedriger der Rechnungszins ist, desto höher ist der anteilige Beitrag, den Sie für die Absicherung der Arbeitskraft aufbringen müssen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung nach Tarifwelt 2022 wird also teurer als die der Tarifwelt 2021. Aber auch in der Altersvorsorge wirds ungemütlicher.  Je niedriger der Rechnungszins ist, desto niedriger kann die die zu erwartende Rente bei der Altersvorsorge ausfallen. Sehen Sie mehr dazu im folgenden Video der Swisslife.

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Fondspolicen – wen interessiert die Zinssenkung?

Klar, wer heute eher in Aktien unterwegs ist, auch wenn diese in der Fondspolice hängen, den dürfte der Rechnungszins kalt lassen. Dabei vernachlässigen wir mal diese ganzen Pseudofondspolicen, diese sogenannten Mehrtopfhybride (wer begreift eigentlich, was das sein soll?), deren Anlage zum Teil eben doch im Deckungsstock der Versicherung landet. Womit sie dann wieder dem Rechnungszins unterliegt. Nein, die echte Fondspolice hat kein Rechnungszinsproblem, noch nicht. Doch bei vielen Fondspolicen wird das Kapital zum Ende hin im Deckungsstock der Versicherung angelegt, und zwar zu dem Zins, der beim Abschluss des Vertrages galt. Und dieser sinkt eben 2022 auf 0,25 Prozent. Na denn Prost!

Rechnungszins und Riester

Riester ist tot. Nein, natürlich nicht der Namensgeber der Riesterrente. Aber die Riesterrente als Produkt. Denn mit der Zinssenkung verschwindet auch die Möglichkeit der Garantie. Versicherer können mit 0,25 Prozent Rechnungszins weder die immensen Kosten noch die Garantien des Produktes stemmen. An dieser Stelle will ich eine Lanze für die Riesterrente brechen. Denn so schlecht ist sie bei weitem nicht, dass sie alle vier Jahre als Neidhammer im Bundestagswahlkampf herhalten muss. Klar, die Riesterrente ist eine Kopfgeburt. Die erste geförderte Altersvorsorge überhaupt. Bei der Entwicklung hat man Fehler gemacht.

Keine Ahnung von Nix

Nur, all die Journalisten und Politiker, die sich am Thema abarbeiten, haben erstaunlich wenig Ahnung von der Materie. Riesterrente ist immer eine Rechenaufgabe. Man muss rechnen und am Ball bleiben, was die Meldung des Einkommens angeht. Klappt das, gelingt auch die Abholung der Zulagen. Und wenn der Beitrag nicht überzogen hoch ist, passt oft auch die Rendite. Natürlich sind viele Riesterrenten über dubiose Vertriebskanäle oder Bankschalter in den Markt gedrückt worden. Oft an Menschen, die damit falsch versorgt wurden. Nur ist das kein Problem der Riesterrente als Produkt, sondern des Vertriebs und der falschen Beratung.

Die Schuldigen

Es ist mir ohnehin schleierhaft, warum die Versicherungswirtschaft sich seit Jahren die Schuld an den Zinssenkungen in die Schuhe schieben lässt. Klar, die Branche hat sich in vielen Bereichen nicht mit Ruhm bedeckt. Aber die Zinssenkungen kommen von der Regierung, sie sind keine Idee der Versicherungswirtschaft. Auch wirft man den Versicherern die sinkenden Überschüsse vor. Ja, aber woher sollen die denn kommen? Der Bund schreibt den Versicherern die Anlagepolitik vor, und die hatte weitestgehend in deutschen Staatsanleihen zu erfolgen. Das die nichts mehr abwerfen, weiß jeder. Und dafür wird die Versicherungswirtschaft von Politik und Verbraucherschutz beschimpft? Das ist so, als amputieren Sie Ihrem Jagdhund ein Bein und schlagen ihn nachher, weil er den Hasen entkommen lässt. Ich würde mir mehr Widerstand wünschen.

Der Zins wird so bald nicht mehr steigen

Fakt ist: Steigt der Zins, sind Europas Staaten pleite. Deshalb wird auch die Versicherungswirtschaft und der Anleger noch lange damit leben müssen. Grund genug, sich noch heute um seine Versicherungen und Vorsorge zu kümmern. Rufen Sie uns an. Oder buchen Sie einfach einen Termin.

Impfschäden – zahlen BUZ oder Unfallversicherung?

Impfschäden – zahlen BUZ oder Unfallversicherung?

In welchen Versicherungen sind Folgen von Impfschäden mit gedeckt? Angesichts näher kommender Coronaimpfungen taucht diese Frage aktuell immer wieder auf. Denn wie jedes Medikament, haben auch Impfungen Nebenwirkungen. Unser Tipp: Prüfe vor dem Impfen Deine Unfallversicherung oder schließe eine neue ab. Oder checke Deine Berufsunfähigkeitsversicherung, Deine BUZ. Näheres dazu weiter unten.

So langsam geht es mit den Impfungen gegen Corona nun doch vorwärts. Die Impfskepsis ist längst der Frage gewichen, wann man an der Reihe ist. Im Grunde hoffen wir ja alle, mit dem Stich im Arm ein Stück Normalität zurück zu bekommen. Das wird wohl nicht passieren, denn das scheint nicht das politische Ziel zu sein, aber hoffen dürfen wir ja trotzdem.

Impfschäden durch die Berufsunfähigkeitsversicherung gedeckt?

Gerüchte besagen, Deine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet nicht, wenn Du durch einen Impfschaden berufsunfähig wirst. Warum soll das so kommen? Es gibt keine sachliche Grundlage für diese Vermutung. Denn wirst Du im Sinne der Versicherungsbedingungen berufsunfähig, aufgrund einer Erkrankung, welcher auch immer, dann leistet sie. Das ist die versicherungsvertragliche Basis. Natürlich gibt es Ausschlüsse. Zum Beispiel bei vorsätzlicher Handlung. Selbstverstümmelung ist also nicht versicherbar. Aber sich durch eine Coronaschutzimpfung selbst Schaden zufügen? Bewußt? Wie soll das gehen?

Astrazeneca und die Nebenwirkungen

Du impfst Dich freiwillig gegen Corona, und zwar mit Astrazeneca? Und nun hörst Du, Deine Berufsunfähigkeitsversicherung wäre aus der Leistung frei, weil ja Nebenwirkungen bekannt sind? Völliger Quatsch! Dies ist keine vorsätzliche Herbeiführung von Berufsunfähigkeit. Nach dieser Logik dürftest Du noch nicht mal die Weisheitszähne gezogen bekommen, ohne den Versicherungsschutz zu gefährden.

Keine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn der Fall während Aufenthalt in Kriegsgebieten. Oder wenn Du ein Verbrechen begehst. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass Du während einer solchen Aktion, womöglich unter Beschuss, auch noch geimpft wirst? Oder hast Du vor, in eine Arztpraxis zu überfallen, das Personal als Geiseln zu nehmen und Dich nebenbei impfen zu lassen? Du siehts, wie unlogisch die Behauptung ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung würde bei Impfschäden außen vor sein.

Impfschäden nicht verwechseln mit Infektionsklausel

Bitte beachte diesen Unterschied. Die oft zitierte Infektionsklausel in der BUZ hat nichts mit Impfschäden zu tun. Hier geht es darum, dass Berufsunfähigkeit auch dann vorliegt, wenn ein behördliches Verbot gegen Dich ausgesprochen wird. Wenn Du Deinen Beruf wegen einer Infektion nicht mehr ausüben darfst, und dies Dir amtlich bescheinigt wird.

Die Bedingungen der BUZ sind maßgeblich!

Natürlich müssen wir an dieser Stelle ein klein wenig differenzieren.  Denn auch unter Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Wir kennen die feinen Unterschiede und finden für Dich die richtige BUZ! Wenn Du eine suchst. Oder die Leistungen Deiner mal vergleichen willst.

Krankentagegeld oder Verdienstausfallversicherung

Analog zur Berufsunfähigkeitsversicherung, gibt es auch hier keinen Anlass, Impfschäden als Leistungsausschluss anzusehen.

Deine Unfallversicherung und die Impfschäden

Hier kommt unser Tipp zur Absicherung von Corona-Impfschäden. Prüfe Deine Unfallversicherung oder schließe eine geeignete ab. Das geht schnell, ist preiswert und, in guten Policen, ohne Gesundheitsprüfung! Du wirst also, anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung, kaum Probleme mit der Annahme Deines Antrages bekommen. Und gerade im Blick auf die Coronaimpfungen ist dies unsere Empfehlung. Denn gute Unfallversicherungen mit wirklich ausgereiften Versicherungsbedingungen leisten bei Impfschäden! Doch natürlich steckt der Teufel steckt im Detail. Alte Verträge zum Beispiel kennen diesen Passus gar nicht, Billiganbieter meist auch nicht.

Ein Beispiel: Cosmos Direkt, Tarif Comfort. Hier besteht Ver­si­che­rungs­schutz für Schutz­imp­fun­gen gegen ei­ni­ge de­fi­nier­te In­fek­tio­nen durch In­sek­ten­sti­che/-bis­se oder sons­ti­ge Ver­let­zun­gen durch Tiere. Hier bekommst Du also nur eine Leistung, wenn die Impfung gegen Tierbisse oder Insektenstiche wirken sollen. Also Tetanus oder Hirnhautentzündung. In der Tarifvariante Basis ist dann noch nicht mal dieser Zusatz enthalten. Dort beschränkt sich die Leistung auf einen Ver­si­che­rungs­schutz für Fol­gen von un­fall­be­ding­ten Heil­maß­nah­men.

Das sollte in den Bedingungen zu Deiner Unfallversicherung stehen

In den Versicherungsbedingungen Deiner Unfallversicherung sollte ganz klar stehen, dass Impfschäden allgemein versichert sind. Wenn es richtig gut formuliert ist, dann zum Beispiel so:

„…gelten Gesundheitsschäden, die durch eine erfolgte Schutzimpfung (Impfschaden) verursacht werden als mitversichert. Ein Impfschaden ist eine über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende Gesundheitsschädigung.“

Jetzt noch eine Unfallversicherung abschließen

Unfallversicherungen sind sehr leicht für Dich zu bekommen. Im Gegensatz zur Berufsunfähigkeitsversicherung, die Du auch haben solltest. Der Versicherungsschutz kann schon am nächsten Tag beginnen. Gute Policen kennen auch keine Gesundheitsfragen im Antrag. Außerdem ist der Versicherungsschutz vergleichsweise billig zu haben.

Und wo bekommst Du sowas? Na bei uns!

Produktverkauf – falsch und mies

Produktverkauf – falsch und mies

Unsere Branche wirds nie lernen, das steht fest! Nicht so lange Produktidioten sich Berater nennen dürfen. Wenn sie von ihren Einpeitschern zu den Kunden getrieben werden um Stückzahlen zu bringen. Reiner Produktverkauf sollte strafbar sein. Weil er oft zu Lasten der Kunden gehen muss. Gegen solche Praktiken laufen wir als als unabhängige Versicherungsmakler seit Jahren Sturm. Und speziell wir weisen in unserem Blog immer wieder auf Beratungsmängel hin. Hier bringen wir mal wieder ein schönes Beispiel für professionelle Finanzverblödung! Leider hat der entsprechende Kunde Geld verloren. Ach ja, ein Wort vorab: Die Leserinnen mögen uns den durchweg maskulinen Terminus verzeihen.

Die Ausgangssituation – geahnter Produktverkauf

Wir beraten einen jungen Kunden unter 30 Jahren, er fühlt sich mit dem vor einigen Jahren abgeschlossenen Vertrag sehr unwohl. Irgendwas stimmt da nicht, so sein Bauchgefühl. Und das Ergebnis unserer Recherche bestätigt mal wieder: Man soll tatsächlich auf sein Bauchgefühl hören.

Er legt uns einen Vertrag eines Vertriebes vor, eines klassischen Strukturvertriebes.  Der Kunde hat einen Vertrag mit fünf Bausteinen: Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung, Pflegerentenoption, Hinterbliebenenschutz. Es gibt noch einen fünften Baustein, nämlich horrende Produktkosten. Aber davon hat der Kunde natürlich nichts.

Der eigentlich korrekte Beratungsvorgang ohne Produktverkauf

Gehen wir zunächst auf die Beratung ein, wie sie der Gesetzgeber uns vorschreibt. Bei der Beratung zu Versicherungsleistungen ist der Kunde zu seinen Wünschen und Bedürfnissen zu fragen. Im Nachgang der Beratung sind diese zu dokumentieren. Wenn es dann um die Produktempfehlung geht, ist zu begründen, warum es dieses Produkt sein soll. Natürlich kommen wir hier wieder auf die Punkte Wünsche und Bedürfnisse zurück. Das Ergebnis und die Empfehlung sollten doch irgendwie zusammenpassen, oder nicht? Bitte merke dir dies, denn wir kommen weiter unten nochmal darauf zurück.

Und so liefs tatsächlich ab

Der Kunde wurde zu einer Veranstaltung eingeladen. Ach nennen wir es doch so, wie es tatsächlich ist, er wurde hingeschleppt. Eine Versammlung in der es darum ging, über das Vermögen zu beraten. Welcher Vertrieb könnte das denn nun sein??

Sicher, es war eine tolle Versammlung. Eine Produktpräsentation und noch eine, und noch eine. Quasi eine Tupperparty für Versicherungen, nur dass die Plastikbecher der Firma Tupper von bestechender Qualität sind. Was von von dem, was unser Kunde dann unterschrieben hat, freilich nicht behaupten kann. Und Tupperware kannst du jederzeit umtauschen, wenn sie Mängel hat. Schade, dass dies mit der Police unseres Kunden nicht geht.

Kommen wir nochmal auf Wünsche und Bedürfnisse zurück. Am Ende des Abends nämlich wurden verschiedene Produkte ausgewählt. Du merkst vielleicht, dass eine Produktauswahl keine Beratungsleistung darstellt. Und genau so sieht auch das Ergebnis aus.

Fehler 1: Überraschung in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Unser Kunde unterschrieb hier einen Antrag über ein sogenanntes Startermodell. Das ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung bei der sich entweder mit den Jahren die Leistung verringert oder der Beitrag eklatant ansteigt. Ehrlicherweise sollte einem Kunden erklärt werden, dass diese Starter-Variante der Berufsunfähigkeistversicherung über die Gesamtlaufzeit viel teurer ist als ein normal kalkulierter Vertrag. Oder man sollte ihm zumindest ganz eindringlich erklären, dass seine versicherte Rente nach 5 Jahren plötzlich nur noch halb so hoch ist wie beantragt. Dies war auf keinen Fall Kundenwunsch. Der Vertrag erfüllt also keinesfalls die Vorgaben des Kunden.

Fehler 2: Produktfehler in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Hier müssen wir eine Lanze für den armen Teufel brechen, der dem Kunden diesen Vertrag verkauft hat. Denn er konnt einfach nicht anders! Der Vertrieb, für den er arbeitet, hat eben nur dieses Produkt im Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Darum konnte er dem Kunden natürlich nicht sagen, was für einen Quark er ihm da andrehen mußte.

Deshalb raten wir natürlich immer, lass Dich von einem unabhängigen Berater über die Möglichkeiten der Berufsunfähigkeitsversicherung aufklären!

Produktmängel

Denn das Produkt unseres Kunden hat einige massive Mängel. Wird zum Beispiel der Kunde berufsunfähig, muss er keine Beiträge mehr zahlen. Aber nur bis zum 62. Lebensjahr.  Das liegt daran, dass die BU ohnehin nur bis 62 abgeschlossen wurde. Viel zu kurz, denn wir arbeiten heutzutage bis ins 67. Lebensjahr. Die Beitragszahlung für die Altersvorsorge und all die anderen (sinnlossen) Vertragsbestandteile ist also ab 62 wieder zu zahlen, auch wenn der Kunde dann immer noch berufsunfähig ist. Na danke! Auch für diesen Punkt gilt: Kundenwunsch und Kundenbedürfnis nicht erfüllt.

Was völlig fehlt ist auch die garantierte Steigerung der Berufsunfähigkeitsrente. Jeder weiß, dass Überschüsse der Versicherer gen Null tendieren. Somit würde die versicherte Berufsunfähigkeitsrente immer gleich hoch bleiben und niemals ansteigen. Die Inflation frisst so nach und nach die Rente des Kunden auf. Die Kosten steigen, die Rente nicht.

Bei vorsätzlichen Verkehrsstraftaten, oder nur dem Versuch dazu, ist dieser Versicherer hier von der Leistung frei. Wenn nach einem Unfall Berufsunfähigkeit eintritt und der Kunde in eine solche Straftat verwickelt war, Pech gehabt. Einmal Alkohol am Steuer, und schon keine BU-Leistung mehr. Klasse! Soviel zu den Produktübeln an sich. Aber besser wirds nicht mehr.

Wer braucht denn sowas? 22 Euro Pflegerente im Monat

Was meinst Du bringt Dir eine Pflegerente über 22 Euro monatlich? Nein, wir meinen nicht den Beitrag, wir meinen die Rente. Denn unser innovativer Vertrag beinhaltet, für stolze 8 Cent im Monat, die Option, sich später eine Pflegeversicherung abzuschließen. Und das ohne Gesundheitsprüfung. In Höhe von 22 Euro monatlich. Was zur Hölle soll das sein? Wer braucht 22 Euro Pflegerente? Das mag reichen fürs Pflegeheim in Nordkorea, als Tagessatz. Natürlich, die 8 Cent im Monat tun dem Kunden nicht weh. Aber hier gehts um etwas ganz Anderes. Hier gehts ums Prinzip, um so etwas wie Ehrlichkeit. Denn dieser Vertragsteil hat nur einen einzigen Zweck. Weil der Abschluß nämlich dem Vertreter helfen soll, seine Stückzahlen zu erfüllen. Absolut vertriebsorientierter Produktverkauf. Eine Pflegerentenoption verkauft ist wieder ein Vertrag näher am Bonus. Nur gilt hier wieder ganz  klar, Wünsche und Bedürfnisse des Kunden nicht berücksichtigt bei der Beratung! Denn welcher Kunde wünscht sich eine Pflegerentenoption für 22 Euro monatliche Pflegerente?

Nächster Stückzahlenverkauf

Der Vertrag enthält auch eine Hinterbliebenenleistung. Satte 1150 Euro Leistung. Zum Sterben zu wenig und zum Leben auch nicht genug. Unser Fazit auch für diesen Vertragsteil lautet: Der Vertreter brauchte Stückzahlen. Wünsche und Bedürfnisse des Kunden spielten natürlich keine Rolle.

Kosten

Um es klar und deutlich zu sagen: Ohne Kosten gehts nicht. Das gilt auch für uns, denn wovon sonst sollen wir leben? Meist sind die Kosten im Vertrag als Provision enthalten. Oder Sie lassen sich von uns per Honorar beraten. Wollen Sie aber nicht, weil Ihnen das zu teuer sein wird, versprochen.

Provisionen ohne Beratungsleistung

Provisionen sind an sich nicht schlimm, nur sollte man mal hinschauen, mit wem man sich da einläßt. Im beschriebenen Fall enthält der Gesamtbeitrag einen Anteil von 22 Euro, der in Fonds angelegt werden soll. Zu den Phantasieberechnungen kommen wir später. Und belächeln wir nur kurz und sauer die Tatsache, was 22 Euro Fondssparen eigentlich bringen soll. Erlaube mir bitte nochmals kurz darauf hinzuweisen, dass kein Kunde und keine Kundin sowas abschließen würde. Denn fragen wir nach Wünschen und Bedürfnissen. Und lautet das Ergebnis Aufbesserung der Rente, dann gehört eine Rentenplanung gemacht. Und dies ist hier nicht geschehen. Denn welcher Rentenplan käme mit 22 Euro Monatsbeitrag aus? Es ist einfach nur Produktverkauf ohne Sinn und Verstand. Aber zum Nachteil des Kunden. Keine Beratung. Und wir sind grundsätzlich der Meinung, dass es Provisionen für Beratungsabschlüssen geben sollte, nicht für Produktentsorgung. Produktverkauf

Die Kosten fressen die Sparraten auf

Kommen wir zum Höhepunkt. Kommen wir zu dem, was wir Betrug nennen. Nämlich die horrenden Stückkosten für den Vertragsteil Altersvorsorge. 22,61 Euro beträgt exakt der Beitragsanteil für die Fondsrente. Und davon sind 4,60 Euro Stückosten. Monat für Monat. Das sind 20,34 Prozent Kostenanteil. Wie zur Hölle, sollen die Fonds das reinwirtschaften? Dieser Vertrag MUSS Verluste einbringen, es geht gar nicht anders. Um weitere 2,02 Prozent wird die Vertragsrendite durch die Provisionen gemindert. So sind wir schon bei 22,36 Prozent Kostenanteil. Zusätzlich erhält der Vermittler noch einen Kickback der Fondsbank, der aber in der Berechnung nicht ausgewiesen wird. Gute Anlagekonzepte sehen anders aus.

Produktverkauf

Produktverkauf

Produktverkauf Fazit

Ein Vertrieb oder ein Versicherer wirbt damit, in Vermögensfragen zu beraten. Letzten Endes tut er das wohl, aber nur zu Gunsten des eigenen Vermögens. Zumindest in diesem Fall. Aber auch in anderen, uns bekannten. Dieses Beispiel ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Und es ist ein sehr mieses Beispiel für unsere Branche. Solange es Kollegen gibt, die dergleichen Mist unter die Leute bringen dürfen, wird sich der Ruf unserer Branche nicht bessern.

Andererseits, und da wollen wir ehrlich sein, leben wir als Misch & Wipprecht GmbH zu einem gewissen Teil davon. Denn diese Kunden wachen irgendwann auf und suchen eine Lösung oder zumindest eine Erklärung. Und wir können beides bieten.

 

 

 

 

BUZ und Corona

BUZ und Corona

Wird die Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) haben? Werden die Beiträge steigen? Werden die Gesundheitsfragen erweitert und schärfer? Nachsatz vom 03.02.2021: Eindeutig JA!

Folgen von Coronaerkrankungen denkbar

Die einfache Antwort ist: Das weiß noch niemand. Ob es durch Corona bzw. besser durch die aufgrund einer Infektion entstandenen Dauerschäden im Körper (Lunge) zu mehr Fällen von Berufsunfähigkeit kommen wird, wird sich erst in der Zukunft zeigen. Es muss ja erst einmal zu einer Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit kommen und momentan sind wir noch im Abklingen der Neuinfektionen. Die Folgen könnten erst in Jahren sichtbar werden.

Ergänzung vom 03.02.2021: Inzwischen ist bekannt, dass schwere Infektionsverläufe durchaus auch Gesundheitsschäden von bisher unbekanntem Maß verursachen können. Zudem kursieren Befürchtungen zu Spätfolgen. Dies alles wird gezwungenermaßen zu Erschwernissen in der BUZ führen müssen. Eben weil eine höhere Feuergefahr zu einer höheren Feuerprämie führt, wenn ich es mal so bildhaft ausdrücken darf. Versicherer sind nichts anderes als Statistiker. Diese rechnen eben mit Eventualiäten. Und im Moment ist ganz klar davon auszugehen, dass die Eventualität Spätfolge häufiger auftreten wird. So gesehen werden zwei Szenarien eintreten müssen: Höhere Beiträge für Neuabschlüsse und erschwerte Annahmebedingungen durch noch härtere Gesundheitsfragen.

Die BUZ mit neuen Gesundheitsfragen?

Fest steht, dass bereits ein BU-Versicherer eine Corona-Frage in seinen Antrag aufgenommen hat.

Aber ob das aber dazu führt, dass der Damm bricht und alle anderen nachfolgen werden, bleibt abzuwarten. Führt eine Infektion zu einer dauerhaften Organschädigung, dann wird diese von den bisherigen Gesundheitsfragen zumindest in den meisten Fällen wohl ohnehin erfasst werden. Spezielle „Corona-Fragen“ könnten jedoch auch all jenen Probleme bei der Beantragung machen, die ohne oder mit unerkannten Dauerschäden von ihrer Infektion genesen sind.

Ergänzung vom 03.02.2021: Inzwischen tauchen immer mehr Antragsfragen dieser Art auf: „Erkrankten Sie in den letzten x Jahren an einer Infektionskrankheit?“ Ist Corona einmal diagnostiziert, müssen Sie diese Frage mit JA beantworten. Die Folgen dürften klar sein. Weil Spätfolgen zu erwarten sind, dürfte der Abschluß einer BUZ für Sie unmöglich oder teurer werden. Gegebenenfalls werden auch Folgen von Corona ausgeschlossen. Dabei ist es völlig irrelevant, ob die Diagnose auf einem dieser sehr ungenauen Schnelltests beruht. Diagnose ist Diagnose. Tipp: Wenn Sie mit dem Gedanken des Abschlusses einer BUZ für sich oder Ihre Kinder spielen, tun Sie es sofort.

Jetzt handeln und BUZ abschließen?

Halten wir nochmals fest: Der erste Versicherer hat eine Frage aufgenommen. Alles kann, nichts muss. Was wird, kann heute noch niemand sagen.

Raten wir Ihnen nun zum frühen Abschluss  einer BUZ? Ein ganz klares „ja“!

Ergänzung vom 03.02.2021: Und nicht nur, weil Sie oder Ihre Kinder vielleicht mal Corona als Diagnose in der Akte haben könnten. Sondern auch, weil die Krankheit an sich, wenn sie einen unschönen Verlauf nimmt, zu Berufsunfähigkeit führen kann.

Nicht nur wegen Corona

Nicht zwingend wegen Corona. Ob Sie dieses Risiko am höchsten bewerten, ist Ihnen überlassen. Die Gründe sind dieselben wie im Januar oder im Jahr 2016 oder noch früher. Je jünger, desto gesünder, desto unproblematischer die Annahme. Je jünger, desto günstiger ist der Beitrag bzw. kann eine höhere Rente mit dem Budget dargestellt werden, das Ihnen zur Verfügung steht. „Lohnender“ wird es für Ihre Sie so oder so nicht werden.

Rechnungszins wird BUZ verteuern

Was Sie vielleicht nicht wußten: Aber die sogenannte Garantieverzinsung der Versicherungswirtschaft, der Rechnungszins, wird von der Regierung festgelegt. Und die denkt gerade über eine Senkung ab 2021 nach. Sinkt der Rechnungszins ab, steigen die Beiträge für neue Berufsunfähigkeitsversicherungen deutlich an.

Ergänzung vom 03.02.2021: Dieser Fall ist eingetreten. Es wird nicht die letzte Preissteigerung sein. Also:

Reagieren Sie jetzt und versichern Sie Ihre Gesundheit, Ihre Arbeitskraft. Gesundheit ist eben die beste Versicherung!

Dein Marathon – Startplatz in Kassel 2021

Dein Marathon – Startplatz in Kassel 2021

Der Kassel – Marathon ist der sportliche Höhepunkt vieler nordhessischer Läuferinnen und Läufer. Und da unser Firmenmotto lautet, Gesundheit ist die beste Versicherung, schenken wir Dir Deinen Freistart beim Kassel-Marathon 2021. Schließe bis 31. Januar 2021 Deine Berufsunfähigkeitsversicherung bei uns ab, und Dein Freistart ist Dir sicher!

Berufsunfähigkeitsversicherung – wichtig und unverzichtbar

Laut Verbraucherschutz die wichtigste Versicherung nach der Privathaftpflichtversicherung: Die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn Du noch keine hast und eine unabhängige Beratung dazu in Anspruch nehmen willst, dann kontaktiere uns. Wir beraten Dich online und völlig frei von Produktzwängen. Nur so gelingt Arbeitskraftabsicherung wirklich gut: Mit Beratungsqualität.

Kassel-Marathon

Der Kassel-Marathon ruft

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mag wichtig sein, Sport und Bewegung jedoch ersetzt sie niemals. Darum fördern wir unter den Label Sportsmansfriend den Kassel-Marathon und den Nordhessencup, die Volkslaufserie der Region. Es geht eben nichts über regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Gerade in diesen Zeiten, wo Corona unser Immunsystem angreifen kann, sollten wir dieses trainieren und pflegen. Bewegung gehört dazu.

Dein erster Marathon?

Du bist noch nie einen Marathon gelaufen? Dann wäre ein Freistart doch mal ein guter Motivationsgrund für Dein Training der nächsten Monate. Niemand verspricht Dir, dass es leicht wird. Und auch ein Marathonlauf ist kein Spaziergang, egal wie gut Du trainiert bist. Aber ein faszinierendes Spektakel und eine großartige Herausforderung ist es allemal. Und der Einlauf ins Kasseler Auestadion, den muß man mal erlebt haben.

Motivation zum Laufen

Du glaubst, Du schaffst das nicht? Dann hol Dir Inspiration im Nordhessencupblog, DEM Medium für Läuferinnen und Läufer aus Nordhessen. Ein Klick lohnt sich, lies mal rein.

Sei dabei – Distanz Deiner Wahl

Kombiniere das Nützliche, die Berufsunfähigkeitsversicherung, mit dem Angenehmen, Deinem persönlichen Startplatz beim Kassel-Marathon 2021. Dann mußt Du nur noch laufen:) Übrigens, das Angebot gilt über eine Distanz Deiner Wahl, auch für die Staffel! Also buche gleich Deinen Beratungstermin und schnüre schon mal Laufschuhe. Und wir sehen uns dann an der Strecke.

 

Beratung nach DIN 77230

Beratung nach DIN 77230

Wir arbeiten in unserer Beratung mit der Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte. Dies ist ein in der DIN-Norm 77230 beschriebenes Verfahren für die elementare Analyse Ihrer finanziellen Situation als Privatkunde bzw. für Ihren Haushalt insgesamt. Als ganzheitliche Betrachtung bezieht diese Beratung alle zentralen Aspekte ein. Von der Einkommens- und Vermögensseite einschließlich der regelmäßigen Ausgaben bis zur Risikosituation und der Altersversorgung.

Beratung nach DIN 7723 – lückenlose Sicherheit

Weil das Verfahren genormt ist, bleiben die Fragestellungen und Aspekte nicht dem Belieben des Beraters überlassen, sondern werden nach einer von zahlreichen Wissenschaftlern, Verbraucherschützern und anderen Fachleuten festgelegten Vorgehensweise erhoben. So fällt nichts Wichtiges unter den Tisch, und für die unerlässliche anschließende Beratung sind alle Gesichtspunkte fachlich korrekt berücksichtigt.

Die Basis Ihrer zukünftigen Finanzplanung

Das heißt, dass Sie einen Leitfaden zum Verlauf Ihres finanziellen Lebens an die Hand bekommen. Sie können mittels dieses Instrumentes Ihre Versicherungs- und Vorsorgesituation regelmäßig abgleichen, und zwar ungebunden an einen individuellen Berater, sofern dieser nach DIN 77230 arbeitet. 

Keine Produkte sondern Beratung über die Situation an sich

Unsere Beratung basiert also ausschließlich auf den im Rahmen der Norm-Analyse erhobenen Daten und gibt keinerlei Aussage über die Qualität und Eignung von vorhanden Produkten. Sehen Sie die Beratung nach DIN 77230 also nicht als Bewertungstool Ihrer bereits bestehenden Tarife, sondern als Mittel zur Erkennung Ihrer tatsächlichen Absicherungssituation, gemessen an fixen Vorgaben und Werten. 

Datenerhebung voll elektronisch

Sie können sich sicher denken, dass dem Vorgang eine gewisse Datenerhebung vorausgehen muss. Diese erfolgt bei uns ganz easy elektronisch über befüllbare PDF, die Sie uns einfach zurückmailen. Alternativ arbeiten wir derzeit an einer vollelektronischen Lösung der Datenerfassung, der den Zwischenschritt des Mailings überflüssig macht. 

Zweiter Schritt – Problemlösung

Natürlich tun sich im Anschluß an diese Beratung Fragen auf, Ihre Absicherung betreffend. Dann sind wir in gewohnter Weise als unabhängiger Versicherungsmakler zur Beschaffung der nötigen Problemlösungswerkzeuge tätig. Sprich, wir suchen und finden die bestgeeignetste Versicherungslösung für Sie.

Beratung online

Idealerweise beraten wir Sie online. Das ist für Sie einfach und zeitsparend, und für uns unweltfreundlich, weil wir kein Benzin verbrennen müssen. Buchen Sie Ihren Wunschtermin direkt hier online.