Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Es schallt von allen Emporen (auf denen Versicherungsleute hocken): Arbeitgeber macht die Börsen auf, ab 2022 müsst ihr zur bAV zuzahlen. Haben Sie sicher auch schon gehört. Und vielleicht sind Sie dazu auch schon angerufen worden. Einmal, zweimal, noch einmal. Gut vorstellbar, dass es Ihnen zum Halse raus hängt. Aber wie bei so vielen Vorgaben aus Berlin (und/oder Brüssel), bleibt Ihnen keine Wahl. Sie müssen da ran. Und zwar am besten, bevor es Herbst wird.

Ich kümmere mich im Herbst

Theoretisch haben Sie noch viel Zeit. Erst ab Januar  2022 müssen Arbeitgeber auch zu älteren bAV – Verträgen Geld zuschießen. Nämlich immer dann, wenn sie durch die Entgeltumwandlung ihres Mitarbeiters Sozialabgaben sparen. Ist doch ganz einfach, oder? Erstens: 15 Prozent Pflichtzuschuss ausrechnen. Zweitens: Lohnbuchhaltung informieren und Dauerauftrag ändern. Drittens: Die Versicherungsgesellschaft anschreiben. Viertens: Dem Mitarbeiter die gute Nachricht überbringen. Reicht doch, wenn Sie sich im Herbst damit befassen. Oder nicht? bAV

Ob Sommer, Herbst ob Winter – bAV ist niemals einfach!

Doch Sie ahnen es. Was wir hier so sarkastisch von uns geben, soll Ihnen zeigen, dass es eben nicht so einfach ist. Die Probleme sind vielfältig und das Betriebsrentenstärkungsgesetz, naja, es ist wieder mal mit Schlaglöchern gepflastert. Und in diesen können Sie als Arbeitgeber schnell mal einen Achsbruch erleiden. Die Umsetzung des Zwangszuschusses zur bAV bedarf fachkundiger Unterstützung und viel Zeit! Und das insbesondere dann, wenn Sie schon einen Zuschuss zahlen. Denn hier hat der Gesetzgeber Orakel gespielt und spricht in Andeutungen. Das macht die Sache in der Umsetzung so schwierig.

Hingerülpste Gesetze

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, gut gemeint und voller Fallstricke. Wie so manch anderes Paragrafenwerk. Denn die Formulierung, was mit bereits bezuschussten Verträgen zu geschehen hat, ist schwammig. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt hier nur Anhaltspunkte. Bisherige Zuschüsse des Arbeitgebers zur bAV seines Angestellten können verrechnet werden mit den neuen 15 Prozent Pflichtzuschuss. Vielleicht! Und zwar:

  • eine Verrechnung ist möglich, sofern ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen den bisherigen Zuschüssen und der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen beim Arbeitgeber besteht
  • Ausdrücklicher Zusammenhang ist gegeben, oder
  • Konkludent, d.h. ein Zusammenhang kann hergestellt werden!

Da bleibt wieder viel Spielraum für Spekulationen. Immerhin: Die bAV soll ja der Personalabteilung Freude machen. Aber Ironie beiseite. Wie soll das in der Praxis aussehen? Sie sehen, der Herbst wird dieses Jahr vielleicht recht knapp ausfallen.

bAV richtig machen

Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen. Oder buchen Sie direkt einen Beratungstermin mit uns als Ihrem bAV-Experten.

bAV Zuschusspflicht des Arbeitgebers – Praxistipps

bAV Zuschusspflicht des Arbeitgebers – Praxistipps

Die Zeit rennt. Auch wenn die Zuschusspflicht des Arbeitgebers zur betrieblichen Altersversorgung, kurz bAV, erst 2022 beginnt. Doch ist dafür eine Masse Vorarbeit nötig. Sie tun gut daran, das Thema bAV vor den Sommerferien aufzugreifen. Sonst könnte es eng werden.

Arbeitsrechtliche Grundlagen

Die Zuschusspflicht nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz, trifft alle versicherungsförmigen betrieblichen Altersversorgungen. Unterstützungskassen und Direktzusagen z.B. sind davon also nicht betroffen. Und natürlich sind nur Verträge betroffen, die (zumindest anteilig) durch Entgeltumwandlung bespart werden. Der Arbeitgeber ist nur verpflichtet die vorgeschriebenen 15 Prozent Zuschuss auf die Entgeltumwandlung zu zahlen, wenn er durch den Vertrag Sozialabgaben spart (§ 1a Abs. 1a BetrAVG).

Achtung Falle

Hier lauert die erste Falle. Als Arbeitgeber sparen Sie tatsächlich Sozialabgaben durch die Entgeltumwandlung Ihres Mitarbeiters. Aber in diesem speziellen Fall aber keine 15 Prozent. Sie müssen also nur die wirkliche Ersparnis weitergeben. Wenn Sie sich dazu entschließen, dann reservieren Sie schon mal den Arbeitsrechtsanwalt für sich. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach werden Sie es versäumen, diesen Betrag den sich stetig ändernden Gegebenheiten anzupassen. Mit dieser Lösung hängen Sie quasi immer am Fliegenfänger. Tipp: Sparen Sie nicht an dieser Stelle. Schießen Sie mindestens 15 Prozent zu, wenns denn wirklich nur die 15 Prozent sein sollen.

bAV im Tarifvertrag

Sie sind tarifgebunden? Dann sind Sie fein raus, zumindest was die bAV angeht. Oder? Grundsätzlich geht Tarifrecht vor, und die Regelungen Ihres Tarifvertrages sehen meist anders aus, als 15 Prozent Zuschuss. Sie sollten bitte jedoch grundsätzlich mit den Tarifvertragsparteien klären, ob das wirklich so ist. Sicher ist sicher.

Übrigens, die verschiedenen Paragrafen…

Der Zuschuss ist sowohl für § 3 Nr. 63 EStG-Verträge als auch für Verträge nach § 40b EStG  zu zahlen. Wenn Sie sich ein wenig auskennen, dann wissen Sie, dass Sie als Arbeitgeber für Verträge nach § 40b EStG ggf. die Pauschalsteuer übernehmen. Diese ist NICHT auf den Zuschuss anrechenbar!

Hingerülpste Gesetze

Unser Gesetzgeber spielt ja gerne mal das Orakel von Delphi. Und manche Gesetzesvorhaben werden einfach so hingerülpst; ich erinnere an die Datenschutzgrundverordnung oder dergleichen. Hauptsache machen, dann wirds schon laufen. Im vorliegenden Fall gibt es auch einen Orakelspruch. Der da lautet: Ob bisherige Zuschüsse zu Verträgen der betrieblichen Altersversorgung angerechnet werden können oder nicht, schreiben wir nirgendwo nieder. Der Gesetzgeber hat´s wieder mal geschafft, einen Grundstein im Gewölbe seines Gesetzesbauwerks so locker einzusetzen, dass das ganze Konstrukt den Arbeitgeber unter sich begraben kann.  Und in machen Fällen auch wird.

bAV und Anrechenbarkeit von „alten“ Zuschüssen

Und jetzt wirds spannend: Denn das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt einige Anhaltspunkte. Wann also könnten bisherige Zuschüsse des Arbeitgebers zur bAV seines Angestellten mit den neuen 15 Prozent Pflichtzuschuss verrechnet werden? Und zwar:

  • eine Verrechnung ist möglich, sofern ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen den bisherigen Zuschüssen und der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen beim Arbeitgeber besteht
  • Ausdrücklicher Zusammenhang ist gegeben, oder
  • Konkludent, d.h. ein Zusammenhang kann hergestellt werden!

Da bleibt wieder viel Spielraum für Spekulationen. Immerhin: Die bAV soll ja der Personalabteilung Freude machen. Aber Ironie beiseite. Wie könnte das in der Praxis aussehen?

In der Praxis

Ausdrücklicher Zusammenhang heißt: Sie können (schriftlich) nachweisen, dass zwischen dem bisher gezahlten Zuschuss und der Einsparung der Sozialabgaben ein Zusammenhang besteht. Das muss irgendwo niedergeschrieben sein. Am besten in der Entgeltumwandlungsvereinbarung oder nötigenfalls in der Beratungsdokumentation.

Konkludent herstellbarer Zusammenhang heißt: Sie können anhand Indizien nachweisen, dass ein Zusammenhang besteht. Zum Beispiel:

  • Zuschuss wird in Höhe von 20 % gezahlt
  • Sofortige Unverfallbarkeit ist gegeben
  • Zuschuss kommt nur bei Teilnahme an Entgeltumwandlungen (keine reine AG-Finanzierung)
  • Formulierungen dazu finden sich in Zusage und Entgeltumwandlungsvereinbarung

Damit wären Sie gut unterwegs. Stellen Sie jedoch den Zusammenhang am besten nochmals schriftlich klar!

Detailprüfung nötig

Es ist nicht möglich, an dieser Stelle umfassend zu klären, ob Ihre bAV safe ist für die neue Gesetzgebung. Wenn Sie keine der o.g. Zusammenhänge darstellen können: Viel Glück. Das ist ernst gemeint. Denn wo kein Kläger, da kein Richter. Aber besser noch ist es, die Sache gründlich, sofort und abschließend zu klären. Dazu müssen Ihre Tarifparteien, der Betriebsrat, der Rechtsberater (sofern Sie eine Versorgungsordnung haben) und Ihr bAV-Vermittler an den Tisch. Und sollte letzterer fehlen oder nicht willig oder kompetent sein, dann buchen Sie einfach uns.

Es wird aber noch besser

Sie haben nun geklärt, wie das mit den Zuschüssen läuft. Jetzt geht es daran, die 15 Prozent oder mehr auf die bestehende Versorgung Ihrer Mitarbeiter aufzusatteln. Und das hört sich einfacher an, als es ist. Haben Sie schon mal versucht, einem alten Haus ein neues Dach zu verpassen? So ähnlich müssen Sie sich das hier auch vorstellen. Denn die Probleme, auf die Sie stoßen können, sind:

  • der bisherige Tarif ist geschlossen – Aufstockung nicht möglich
  • der bisherige Tarif hat einen anderen Rechnungszins – Aufstockung nicht möglich
  • der Anbieter ist nicht mehr am Markt
  • die bisherige Entgeltumwandlung erfolgte über eine Pensionskasse – Aua! Das muss unbedingt überprüft werden
  • der Zuschuss ist so gering, dass ein Zusatzvertrag rechnerisch nicht machbar ist
  • ein neuer, zusätzlicher Vertrag wird durch neue Kosten und schlechtere Konditionen für Sie zum Haftungsproblem

Die einfachste Lösung wäre doch

die bAV so zu gestalten, dass die Beitragshöhe identisch bleibt, der Zuschuss einfach die Entgeltumwandlung verringert. Aber Achtung: Diese Lösung ist wohl oft die einzige, jedoch vom Gesetzgeber ausdrücklich als Notlösung gedacht. Und wenn Sie diese ziehen, müssen Sie das deutlich begründen, die Zustimmung des Arbeitnehmers haben und die Entgeltumwandlungsvereinbarung anpassen.

Fazit

Es kommt dicke auf die Personaler zu, das steht mal fest. Darum warten Sie nicht zu lange. Kümmern Sie sich zeitnah um dieses Thema. Denn Sie wissen ja, im Tagesgeschäft kommt immer mal wieder was dazwischen. Wir sind übrigens fit in dem Thema. Wenn Sie also jemanden suchen, der sich auskennt…

Pensionskassen – kalt erwischt

Pensionskassen – kalt erwischt

Pensionskassen sind haben Satzungen. Und die kann man ändern.  Feine Sache, wenn mal die Einnahmen nicht mehr reichen. Pensionskassen können für Arbeitgeber teuer werden. Insbesondere dann, wenns die falschen sind.

Pensionskassen ohne Hemmungen

Da gibt es eine, die Kölner Pensionskasse, die eben nicht gerade mit guten Zahlen hausieren gehen kann. Arbeitgeber durften hier schon nachlegen. Nun aber wird wieder eine Rentenkürzung durchgeführt und auch gleich argumentiert, woher das Geld zu kommen hat. Und gleich im nächsten Absatz wirbt die Pensionskasse auch noch dafür, den Vertrag weiterzuführen!

Pensionskassen

Kosten steigen immens

Die Zuschußpflicht allein ist aber nicht das einzige Kostenproblem. Denn bestimmte Kassen fallen zukünftig unter die PSV-Pflicht. Der Pensionssicherungsverein, kurz PSV, soll den Kassen im Insolvenzfall helfen. Und zukünftig erfasst dieser auch solche, die nicht gemeinsame tarifliche Einrichtung oder Mitglied des Sicherungsvereins Protektor sind. Das sind i.d.R. sogenannte regulierte Pensionskassen. Die erkennt man daran, dass sie nach einer Region oder einem Konzern benannt sind. Und natürlich ist die Mitgliedschaft in einem solchen Verein kostenpflichtig, sehr kostenpflichtig. Für den Arbeitgeber.

Mathematische Wertermittlungen gefordert

Arbeitgeber müssen zusätzlich zudem mathematische Teilwertermittlungen erstellen lassen. Wenn Sie einer der o.g. Pensionskassen angehören. Nun wird sich jeder denken können, das eine solche Wertermittlung nicht mit dem Taschenrechner erstellt wird. Diese Dienstleistung dürfte vom Wirtschaftsprüfer kommen. Und der macht das freilich auch nicht für lau.

Pensionskassen sind nicht der Brüller

Wir haben seit Jahrzehnten keine solche Einrichtungen mehr verkauft, warum auch? Es gibt keinen Grund dafür. Die normale Direktversicherung erfüllt den gleichen Zweck. Zudem wissen die wenigsten Arbeitnehmer, dass sie Krankenkassenbeiträge auf Renten einer Pensionskasse zahlen müssen. Auch dann, wenn sie die Beiträge aus einem privat weitergeführtem, ehemaligem betrieblichem Vertrag aufbringen.

Weitere Nachteile regulierte Pensionskassen

Wenn  Sie Mitglied einer dieser sogenannten regulierten Pensionskasse sind, dann lassen Sie sich nicht von dem Wort blenden. Reguliert ist hier gar nichts, jedenfalls nicht in Ihrem Sinne als Arbeitgeber. Die regulierte Pensionskasse beinhalten immer eine Sanierungsklausel mit Nachschußpflicht des Arbeitgebers. Es gibt keine Garantiezins, nur Rechnungszinsen, und die sinken seit Jahren. Es existiert keine Eigenkapitalrücklagevorschrift. Warum auch? Die Rücklage bildet ja das Geld des Unternehmers.

Ein besonderes Schmankerl

Sollten Sie die Hamburger Pensionskasse als Arbeitgeber im Unternehmen haben, dann viel Glück. Unseres Wissens zahlt die nämlich grundsätzlich keine Hinterbliebenenleistung an Lebensgefährten aus. Kein Ehepartner, keine Todesfalleistung! Fehlt nur noch ein cleverer Anwalt der die Lücke in Ihrer Beratungsdokumentation zur Betriebsrente findet. Bilden Sie besser schon mal Rücklagen.

Arbeitgeberhaftung in der bAV

Sie stehen als Arbeitgeber nun mal für alles gerade was bAV heißt. Insbesondere ab 2022 dürfen Sie verstärkt mit Prüfungen  rechnen. Denn ab dann gilt eine neue gesetzliche Regelung. An dieser Stelle der Werbespoiler: Wir wissen bAV. Sprechen Sie uns an!

 

 

2022 – das Jahr, in dem sie Kontakt aufnehmen

2022 – das Jahr, in dem sie Kontakt aufnehmen

Personaler und Lohnbuchhalter aufgepasst: 2022 wird Ihr Jahr! Eigentlich wird schon Ende 2021 toll für Sie. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Denn 2022 dürfen Sie nahezu jeden Vertrag zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) anfassen, den Sie in der Firma verwalten. Auch jenen, den der Mitarbeiter mal mitbrachte und einfach so bei Ihnen weiterführen darf. Denn 2022 ändert sich einiges für die betriebliche Altersversorgung. Und der Rattenschwanz an notwendigen Erklärungen, Vereinbarungen und dergleichen wird Sie glücklich machen.

2022 – das Jahr des Zwangszuschusses

Als das Betriebsrentenstärkungsgesetz 2018 in Kraft trat, ließ es den Unternehmen bewusst einige Jahre Zeit mit bestimmten Themen. Haben Sie diese Zeit genutzt? Dann seien Sie stolz darauf, denn das haben nur wenige getan. Ab 2022 nun werden nämlich auf alle betrieblichen Altersversorgen, die Ihre Mitarbeiter per Gehaltsumwandlung zahlen, 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss fällig. Sofern Sie als Arbeitgeber mit der bAV Sozialabgaben sparen.

2022 – das Jahr der Überraschungen

Seien Sie sicher, auch Sie werden überrascht sein. Weil auch in Ihren Büchern Überraschungen lauern. Denn meist herrscht in Unternehmen ein wildes Sammelsurium an bAV-Verträgen vor. Und ob diese bezuschusst werden müssen oder nicht, das ist nicht immer so ganz einfach erkennbar. Auch wenn Sie bereits eine Arbeitgeberbeteiligung auf die Verträge Ihrer Mitarbeiter zahlen, kommt trotzdem Arbeit auf Sie zu. Denn Sie dürfen nun die Entgeltumwandlungsvereinbarung neu definieren. Außer Sie haben den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss bereits dokumentiert. Haben Sie? Und wo ist das Dokument? Ach ja, wo wir dabei sind: Eine fehlende Entgeltumwandlungsvereinbarung wird, wenn die Betriebsprüfung sie „entdeckt“, zum Verlust der Steuer- und Sozialabgabenvorteile führen. Nachzahlungen drohen.

2022 – das Jahr der Negativzinsen

Was tun Sie nun mit den alten Verträgen, die Sie bezuschussen müssen? Die Versicherer werden Ihr Geld nicht in den Alttarif stecken wollen, weil die Rechnungszinsen sich geändert haben. Welche Zinsen übrigens?…. Einen Neuvertrag abschließen? Die Beitragskonstellation ändern? Und welche Dokumente sind dazu nötig?

Detektivarbeit nötig

Die Umsetzung dieses Themas wird im Einzelfall je Vertrag zu prüfen sein. Meist werden Sie keine Aufstockung der Verträge erreichen können. Zusatzverträge können allein von den Produktkosten her sinnlos sein, je nach Beitragshöhe. Eine Änderung der Zahlungsmodalitäten zwischen Ihnen und Ihrem Mitarbeiter ist meist möglich. Doch vergessen Sie dabei nicht die Entgeltumwandlungsvereinbarung zu definieren und alles sauber zu dokumentieren.

Was steht in Ihrer Versorgungsordnung?

Die meisten Unternehmen haben ein solches Vertragswerk nicht. Warum auch, ging ja immer so, oder? Doch die Definition der bAV im Unternehmen sollte genauen Spielregeln unterliegen. Und diese Spielregeln legen Sie in einer Versorgungsordnung fest. Außer der Tarifvertrag schreibt Ihnen dies alles ohnehin vor. Und genau jetzt wäre der Zeitpunkt, Spielregeln in der bAV zu in einer Versorgungsordnung festzulegen. Zuschusshöhe, Zusageart und Durchführungsweg sind nur drei wichtige Punkte. Zu beachten wäre zum Beispiel auch die Vorgehensweise bei Kurzarbeit, längerer Krankheit, Elternzeit, Ausscheiden oder Tod des Mitarbeiters. Für all dies sollte eine klare Struktur geschaffen sein. Weil, wenn Sie dies nicht tun, erledigt das vielleicht irgendwann das Arbeitsgericht für Ihr Sie. Nur leider meist nicht zu Ihren Gunsten. Denn grundsätzlich gilt:

bAV ist ein enormes Haftungsfeld für Unternehmer

Sie haften quasi für alles. Und mit dem Termin Januar 2022 kommt weiteres Haftungspotential hinzu. Nämlich dann, wenn Sie die bAV-Umstrukturierung nicht korrekt hinbekommen.

Wir helfen Ihnen. Auch 2022

Sprechen Sie uns an! Wir sind Experten in betrieblicher Altersversorgung. Und mehr noch. Über unsere digitale bAV-Plattform verwalten Sie Ihre bAV im Unternehmen in einfachster und effizientester Art. Alle D0kumente und Informationen für Sie und Ihren Arbeitnehmer an einer Stelle immer verfügbar. Wir setzen den Termin Januar 2022 für Sie um. Lassen Sie uns unseren Job machen. Konzentrieren Sie sich auf Ihr Geschäft!

Betriebsversammlungen sind Gift für bAV

Betriebsversammlungen sind Gift für bAV

 

Sie kennen das: Man meint es gut, organisiert Betriebsversammlungen samt Schnittchen und Getränken. Ein Vertreter redet sich in Schweiß, um Ihr Betriebsrentenkonzept der versammelten Belegschaft so richtig schmackhaft zu machen. Aber die versammelte Mannschaft schweigt. Vergessen Sie Betriebsversammlungen zur bAV! Wir machen das anders, wir beraten online!

Der Herdentrieb in Betriebsversammlungen

Das die meisten Mitarbeiter die betriebliche Altersversorgung aktiv links liegen lassen, hat einen entscheidenen Grund: Niemand gibt gerne zu, dass er arm ist oder womöglich mal sein wird. Wer in einer Betriebsversammlung als erster den Arm hebt um eine Betriebsrente abzuschließen, der ist der Looser vor der Masse. Denn er gibt ja zu, dass er später mit seinem Geld nicht zurecht kommen wird. Und dies womöglich schon heute nicht kann.

Dabei betrifft es jeden

Machen wir uns nichts vor: Das Schicksal der Altersarmut droht vielen Arbeitnehmern. Eben das aber will niemand vor anderen zugeben, vor Kollegen allemal nicht! Man gibt sich in finanziellen Belangen keine Blöße in Deutschland. Sonst würden die meisten Menschen kleinere Autos fahren.

Produkte sind out

Ein weiterer Grund für das Scheitern von Betriebsversammlungen: Es sind im wesentlichen Produktpräsentationen. Die Menschen aber brauchen keine Produkte sondern Lösungen. Und sie brauchen ganz gewiss keinen  Onkel von der Versicherung, dem vor versammelter Mannschaft die Dollarzeichen aus den Augen rollen. Hand aufs Herz, ist es nicht oft so?

Wir beraten prozessorientiert und individuell

Betriebliche Altersversorgung beraten wir, wenn Ihre Mitarbeiter Zeit haben, nämlich nach Feierabend. Ein weiterer Vorteil: Der (Ehe)Partner sitzt gleich mit am Tisch. Wir beraten grundsätzlich online, und dies innovativ und centgenau auf unser Gegenüber bezogen. Nach 30 Minuten sind Ihre Mitarbeiter informiert und wir dokumentieren alles wasserdicht. Vor allem aber muss sich niemand bloßstellen oder den Kollegen gegenüber peinlich berührt sein.

Sie wollen uns testen? Buchen Sie einen Beratungstermin direkt online!

Aussitzen ist keine Alternative, handeln Sie jetzt!

Auf die Rentner von Morgen wartet unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40 Prozent. Im günstigsten Fall. Das ist Fakt. Und wers aussitzen mag, der ist schlecht beraten. Wichtig ist: Jung starten und mit geringen Beträgen über lange Zeiträume viel erreichen. Die betriebliche Altersversorgung ist nach wie vor DAS Instrument gegen Altersarmut! Und über eines dürften wir uns alle klar sein: Die Coronapolitik macht die Sache nicht besser.

Garantie ade für die bAV

Garantie ade für die bAV

 

Der Favorit steigt sich aus dem Rennen aus: Deutschlands Player Nr. 1 im Versicherungsgewerbe, die Allianz, schafft die Garantien für ihre Altersvorsorgeprodukte ab. Nun sind Garantien ohnehin teuer und oft nur Renditefresser ohne sinnvollen Nutzen, auf lange Sicht gesehen. Für die betriebliche Altersversorgung jedoch hat die Abschaffung der Garantien weitreichende Folgen für dich als Chef deines Unternehmens.

Was jetzt wichtig ist in der betrieblichen Altersversorgung

Hast du in deiner Firma einen Gruppentarif, dann prüfe die Ausgestaltung und reagiere auf die neue Situation, sofern dein Anbieter ebenfalls die Garantien streicht. Gleiches gilt für Versorgungsordnung und Betriebsvereinbarung. Diese musst du anpassen oder du wirst dich vorm Arbeitsgericht eines Tages verantworten müssen. Denn eines ist klar: Sinkende Leistungen wird jeder Arbeitnehmer spüren!

Sauber definierte Versorgungsordnung – Garantie für Enthaftung

Klare Fehlanzeige. Die meisten Arbeitgeber haben keine saubere Versorgungsordnung oder Betriebsvereinbarung für die betriebliche Altersversorgung in ihrem Unternehmen definiert. Meist bekommen wir zu hören: Ging doch bis jetzt auch so gut. Sag das dann bitte auch dem Richter am Arbeitsgericht, wenn du wegen der betrieblichen Altersversorgung dort Rechenschaft ablegen musst. Denn keine Versorgungsordnung ist auch eine, und zwar immer zu Gunsten des Arbeitnehmers. Es ist wie im Sport: Ohne klare Spielregeln nur Chaos.

Arbeitgeber mit Garantie in der Pflicht

Als Arbeitgeber hast du weitreichende Pflichten und Verantwortungen in der betrieblichen Altersversorgung. Unter anderem stehst du für die Beiträge ein, die deine Mitarbeiter vom Bruttogehalt für die betriebliche Altersversorgung umwandeln. Ohne weiter ins Detail gehen zu wollen nur so viel: Es gibt dabei einige Abstufungen, die haftungsrechtlich unbedingt beachtet werden müssen. Jedoch kann man grundsätzlich sagen: Du bist als Arbeitgeber der erste Garantiegeber, erst danach kommt der Versicherer. Und wenn der nun nur noch 80 oder 90 Prozent der Beiträge garantiert, dann musst du dich als Arbeitgeber aus der Haftung nehmen! Und zwar pronto!

bAV ist unter Garantie kompliziert und sinnlos

Kompliziert ja, aber das ist dein eigentliches Geschäft auch, für Deine Kunden. Sonst würden die es ja selbst machen. Für Menschen wie uns ist die betriebliche Altersversorgung nicht kompliziert sondern spannend. Wir setzen dieses Thema professionell um, und zwar haftungssicher für dich als Arbeitgeber. Dabei gehen wir über die volle Distanz, erbringen also alle Leistungen über alle Disziplinen. Teste uns.

Aussitzen ist keine Alternative, handeln Sie jetzt!

Auf die Rentner von Morgen wartet unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40 Prozent. Das ist Fakt. Und wers aussitzen mag, der ist schlecht beraten. Wichtig ist: Jung starten und mit geringen Beträgen über lange Zeiträume viel erreichen. Die betriebliche Altersversorgung ist nach wie vor DAS Instrument gegen Altersarmut!