Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden – nichts für Planlose

Alt werden will jeder, arm werden will keiner. Blöd nur, dass genau das auf viele Menschen zukommt. Wie leicht wäre das zu vermeiden, wenn man früh mit der Planung beginnt. Gründe, warum das gerade HEUTE sinnvoll ist.

Alt werden ist nichts für Arme

Nach dem Rentenatlas 2018 der Deutschen Rentenversicherung lag die Durchschnittsrente, nach mindestens 35 Versicherungsjahren, bei 1362 Euro für Männer und 991 Euro für Frauen. Die höchsten Renten werden im Saarland gezahlt, die niedrigsten in Thürigen. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?  Achtung Falle!

Der Rentenbescheid

Auf jedem Rentenbescheid steht zu lesen: Die Rente wird durch den Kaufkraftverlust, sprich durch Inflation, real niedriger ausfallen. Glauben Sie wirklich, dass das besser wird? Schauen Sie aus dem Fenster! Draussen laufen die Leute mit Atemschutz durch die Gegend. Corona hat eine weltweite Wirtschaftskrise im Gepäck. Schon heute haben Restaurants ihre Preise anheben müssen um die Verluste aus dem Frühjahr zu verkraften. Lohnnebenkosten müssen steigen bei höherer Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Bei 2 Prozent Inflation, und die sind nicht weit hergeholt, werden nach 20 Jahren von 1362 Euro Rente gerade noch 916 Euro übrig sein.

Einnahmen und Ausgaben

1993 gab die Rentenversicherung 159 Milliarden Euro aus, davon 90 Prozent als Rente. 2018 waren das bereits 307 Milliarden Euro. Angesichts der Coronakrise und der immensen Staatsverschuldung die schon vor Corona bestand, wie soll diese Ausgabenpolitik weiter betrieben werden? Immerhin sind schon 2018 Bundeszuschüsse in Höhe von 74 Millarden Euro in die Rentenversicherung geflossen. Einfach weil die Einnahmen durch Beiträge bei weitem nicht ausreichen. Angesichts wahrscheinlich sinkender Einnahmen und immenser Staatsausgaben um die Coronakrise abzufedern, wir wahrscheinlich sind weitere Rentensteigerungen? Wie wahrscheinlich sind Nullrunden oder gar Rentensenkungen?

Mehr alt – weniger jung

Man muß nicht immer dem Heer der Arbeitslosen die Schuld an den leeren Rentenkassen geben. Das die Kasse leerer wird, ist ein ganz natürlicher Vorgang. In ca. 15 Jahren werden die ersten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Auch der Autor. Nach uns wirds dünner. Es wird immer weniger Einzahler geben, weil einfach immer weniger da sein werden.

Die Zinsen sinken

Wers noch nicht wußte: Der Rechnungszins der privaten Versicherungswirtschaft, im Volksmund auch Garantiezins von Lebensversicherungen genannt, wird von der Politik vorgegeben. Und zum Jahreswechsel 2021 soll er mal wieder sinken. Auch bei Fondspolicen spielt dies eine Rolle, denn bei den meisten liegt das Geld während der Rentenphase auf dem Konto des Lebens/Rentenversicherers und wird wie verzinst? Mit dem Garantiezins der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses galt. Tun Sie sich deshalb einen Gefallen und starten Sie noch 2020 mit Ihrer Rentenplanung.

Strafzinsen

Ich tus aufs Sparbuch. Hören wir immer wieder. Aber durch Inflation wird Ihr Geld dort immer weniger. Und nicht nur, dass Sie keine Zinsen bekommen. Die erste Bank hat inzwischen Strafzinsen für Einlagen schon ab 25.000 Euro angekündigt. Sie zahlen also auch noch dafür, dass Ihr Geld amtlich weniger wird. Sie können quasi dem Sinken Ihrer Rente zusehen.

Ihr Plan: Alt werden mit Geld

Konzept vor Produkt heißt die Devise. Wenn Sie langfristig wirklich erfolgreich investieren wollen, tun Sie das mit wissenschaftlichen Ansätzen und geringstmöglichen Kosten. Ganz ohne gehts nicht, immerhin muss auch der Autor etwas für seine Rente tun:) Aber es geht, bei all dem, mehr als Sie für möglich halten. Um eine ordentliche Rentenplanung kommen Sie nicht umhin. Um eine ordentliche Beratung in diesem Sinne kommen wir nicht umhin. Und dann müssen Sie nur noch alt werden, den Plan haben Sie dann ja schon.

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

Unglaublich aber wahr: 12.842 Euro Honorar verlangte ein „Kollege“ von einem Kunden für die Einrichtung einer privaten Altersvorsorge. Und dies selbst dann, wenn der die Vorsorge gar nicht bespart. Finanzverblödung vom Feinsten!

 

Finanzverblödung – beim Berater

Ein Vertreter, der sich Förderer des Mittelstandes nennt, auf Akquisetour in Nordhessen bei einem Selbständigen, der zufällig auch mein Kunde ist. Der sogenannte Föderer des Mittelstandes muss sich unbedingt seine Versicherungsverträge „mal ansehen“ um Optimierungsmöglichkeiten herauszufinden.

 

Kündigen und neu abschließen – plus Honorar

Zunächst stellten die selbsternannten Förderer des Mittelstandes die laufende Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei. Natürlich mit dem Ziel, etwas Neues zu verkaufen. Blöd nur, dass der Kunde aus gesundheitlichen Gründen keinen solchen Vertrag mehr abschließen kann! Er hat quasi seine Invaliditätsvorsorge verloren und keine Chance auf einen Neuabschluß. Coole Förderung!

 

Und jetzt kommt das Honorar!

Am Ende wird der Kunde mit 12.892 Euro Honorar konfrontiert werden. Wer ein Honorar in der Größenordnung eines Kleinwagens verkaufen will, muß eine hippe Idee vorweisen. Und die heißt „Unternehmerkonto“. Dieses „Konto“ hat der Mittelstandsheld dann schon gleich mal für den Kunden eröffnet. Es handelt sich dabei jedoch um eine fondsgebundene Rentenversicherung bei einem Lebensversicherer. Allerdings, weils ja ne coole Sache ist, OHNE Provisionen. Dafür mit Honorar. Klingt fair, oder?

 

Honorar auch ohne Leistung – Tschakka!

Die Honorarsumme: 12.892 Euro. Sie haben richtig gelesen! Lassen wir uns diese Mittelstandsförderung mal auf der Zunge zergehen: zwölftausendachthundertzweiundneunzig Euro.  Nun wird auch für jede normale Lebensversicherung eine Provision fällig, die durchaus auch bis in solche Höhen steigen kann, bei entsprechender Vertragssumme. Und hier? Der Kunde ist 40 Jahre alt und will mit 65 seinen Laden zuschließen. Das tolle Unternehmerkonto sollte aber bis zu seinem 74. Lebensjahr bespart werden, mit 400 Euro im Monat. Besonderes Schmankerl: Das Honorar hat „…unabhängig von einem etwaig geschlossenen Versicherungsvertrag Bestand. Endet ein etwaig angeschlossener Versichererungsvertrag, so führt das nicht zu einer Beendigung der Vergütungsvereinbarung.“

 

Können Mittelstandszorros auch Dreisatz?

Sicher! Und sie gehen davon aus, dass der Kunde den nicht kann. Wie sonst ist das zu erklären: Fast 8% der Beitragssumme werden als Honorar verlangt. Hut ab! Damals, vor dem Lebensversicherungsrettungsgesetz, waren rund 4% Provision üblich. Die Honorarberater und Mittelstandsförderer hebeln also mit ihrem Modell die gesetzlichen Provisionsdeckel aus und verfielfachen ihr Einkommen! Und ja, auch ohne Versicherungsvertrag! Und wer nun glaubt, da ginge nichts mehr, der steht im Nebel. Denn es kommt noch besser!

 

Honorar + Provision = besser als nur Honorar

In der fondsgebundenen Rentenversicherung, die hier Unternehmenskonto heißt, sind logischerweise Fonds hinterlegt. Und die hier hinterlegten Fonds erheben Ausgabeaufschläge zwischen 4 und 5,5%. Hinzu kommen laufende Kosten von bis zu 3,3% aufs Anlagevermögen! Das ist in unserer Branche nicht üblich! Denn Fondspolicen, auch solche MIT Provision, verwenden IMMER Fonds OHNE Ausgabeaufschläge. Hier aber nicht!

 

Rendite über alles

In der Summe müssen die hinterlegten Fonds also mindestens 8 bis 9% Plus machen, um den Vertrag in eine schwarze Null zu bringen. Und dann hat der Kunde noch immer nicht die horrende Honorarsumme herausgewirtschaftet. Die liegt auch bei 8%. Die Anlage des Kunden muss also mal locker 16 % im Jahr machen, um ihm die Kosten wieder reinzufahren. Viel Erfolg dabei!

 

Guter Rat und nicht teuer

Der Kunde besuchte mich hier im Büro und hat mir die Papiere vorgelegt. Ich hab ihm das alles gezeigt, vorgerechnet, nachgewiesen. Ich hab ihm sogar gezeigt, wo er im Portal des Versicherers die Kosten der Fonds findet. Er war am Ende blass und hat eine Nacht lang nicht geschlafen. Den Mittelstandsförderer hat er zur Rede gestellt. Der war außer sich. So hohe Kosten, das würde nicht stimmen. Daraufhin hat ihm der Kunde im Internetportal des Versicherers die Kosten nachgewiesen, wie von mir gelernt. Reaktion: Das verstehe er nicht, das war bisher nicht so. Er muss da mal nachfragen.

Honorar

Ehrlicher – das Strategieportfolio – hier zum Video

Therapie gegen Finanzverblödung

Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Der Kunde braucht keine Therapie, der Berater braucht eine. Ich biete mich hier gerne an: Liebe Mittelstandsvernichter, gegen ein Honorar von 150 Euro je Stunde bringe ich Euch gerne bei, wie Ihr so beratet, dass Ihr morgen noch in den Spiegel sehen könnt (sofern Ihr ein Spiegelbild habt). Ich weiß, die Therapie ist teuer, aber Ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben, jeder ist heilbar, auch Ihr!

 

Wer unterschreibt denn sowas?

Nun fragt man sich, welch gesunder Mensch auf so einen Unsinn einsteigt? Wenn man recherchiert stellt man aber fest, dass dieser Vertrieb einer der größten Strukturvertriebe in Deutschland ist. Und wir müssen uns nichts vormachen: Kriminelle Energie ist sehr oft mit gewaltiger Kreativität gepaart. Jeder ist schon mal irgendwie hereingefallen. Es begreifen ja schon viele Vermittler nicht, was diese Typen da treiben, wie sollen es dann die Kunden verstehen, die von der Materie noch weniger wissen? Das ist meine Mission: Die Leute vor sowas zu bewahren!

 

Altersvorsorge ist wichtig, nur eben richtig sollte man es machen. Etwa so: Im Strategieportfolio

Wunder gibt es immer wieder

Wunder gibt es immer wieder

Wie aus Verlusten Gewinne werden. Über die Arithmetik mancher Lebensversicherer

Ein vernünftiger Lebensversicherer, einer der was auf sich hält, muss seine Kunden ordentlich über den Löffel balbieren – so ein gängiges Vorurteil. Manchmal fördert sogar  der Gesetzgeber die Schummelei. Wunder (n) Sie sich also nicht über Hochrechnungen. Die sind zum Teil amtlich „verbessert“.

 

Wunder in der Hochrechnung

Konzentrieren wir uns auf die Ablaufleistung einer fondsgebundenen Rentenversicherung zu einem fixen Auszahlzeitpunkt. Heißt, Sie nehmen die ganze Kohle auf einmal raus. Bis zu diesem Zeitpunkt also rechnet der Versicherer Ihnen etwas hoch. Schritt eins hin zur Finanzverblödung der Kunden: Die Kosten der Fonds fließen nicht in die Berechnung ein, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

 

Denn es kommt noch besser:

Sogenannte Stornogewinne dürfen Lebensversicherer in die Hochrechnungen hineinzaubern. Und das ist nun Finanzverblödung vom allerfeinsten. Denn wie Sie vielleicht wissen, entstehen Ihnen oftmals Verluste bei vorzeitiger Kündigung einer laufenden Lebens/Rentenversicherung. Und Verluste bei Ihnen sind… na klar: Gewinne beim Versicherer. Und um diese hypothetischen Gewinne darf der Versicherer seine Hochrechnungen  erhöhen.

 

Schlechte Vergangenheitswerte sind gut für die Zukunft

Ein Versicherer mit hohen Stornogewinnen ist einer, dem viele Kunden vor Vertragsende „davonlaufen“, zum Beispiel weil sie unzufrieden sind oder schlecht beraten wurden. Cool, dass dieser offensichtliche Mangel an Qualität sich auf die Quantität des offiziellen Angebotes eines Versicherers niederschlagen darf! Sowas nennt man wohl auch Chancenausgleich am Markt, herzlichen Glückwunsch zur offiziellen Finanzverblödung!

Foto©_Javier brosch_by_fotolia.com

Therapie gegen Finanzverblödung

Glauben Sie an Wunder? Wie wahrscheinlich ist es denn, dass eine solche Hochrechnung funktionieren kann? Das ist so, als bewerben Sie sich mit einem miesen Zeugnis in einer Firma, und die gehen davon aus, dass Sie genau deshalb der richtige Kandidat sind. Zum Glück ist das System gut zu durchschauen. Wir therapieren Sie gegen Finanzverblödung, das ist unser Auftrag! Egal ob Kassen- oder Privatpatient

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Fondssparen ohne Therapiegefahr

Das ist Penny, das Sparschein. Penny leidet unter einer schweren Finanzverblödung. Ihr sind die Zinsen ausgegangen, deshalb wurde sie von ihren Sparern an der Autobahn ausgesetzt.

 

Penny und das Fondssparen, eine gescheiterte Liebe?

Dabei war Penny immer ganz klug, sie dachte an die Altersarmut. Sie setzte aufs Fondssparen und hat trotzdem keine Gewinne erwirtschaftet. Sie sah in der Tagesschau die Börsennachrichten, hat Fachzeitschriften abonniert und Anlagen aus besonders bunten Prospekten vorgezogen. Manchmal, ganz heimlich, hat sie sogar über ökologische Anlagen nachgedacht. Außerdem hat sie sich beraten lassen, drei Mal! Und der Berater hat in einer Kristallkugel die Zukunft gelesen und ihr die passenden Anlagen empfohlen.

 

Foto: ©Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

 

Und nun Finanzverblödung, was ist das?

Finanzverblödung ist, wenn man trotz toller Hochrechnungen und klingender Produktnamen zu wenig Rendite einfährt. Finanzverblödung ist, wenn zwar die Kosten hoch sind, deine Anlage aber gar kein Konzept hat. Zunächst musst du wissen, das frühere gute Wertentwicklungen eines Fonds nichts über dessen Zukunft aussagen. Oder setzt du dich in dein Auto, schaust in den Rückspiegel und gibst Gas, weil hinten alles frei ist? Eben! Deshalb kann Fondspicking, das Aussuchen einzelner Fonds, selten funktionieren.

 

Nur wenige Fondsmanager schlagen ihren Index

Die Fondsmanager, die deinen Fonds verwalten, sind nämlich darauf erpicht, besser als der ganze Kapitalmarkt zu sein. Weil das aber alle schaffen wollen, schaffen es auf Dauer nur ganz wenige. Das ist statistisch belegt. Um besser als alle anderen zu sein, müssen Fondsmanager gelegentlich Risiken eingehen. Und diese Risiken kosten dich langfristig oftmals Rendite. Auch darüber gibt es Statistiken. Es sammeln sich also einige Kosten für dich an:

Risikokosten durch Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Penny, du hast also womöglich viele Kosten, und solch Konzept: Dein Berater hat aus der Kristallkugel die Zukunft deines Fonds gelesen.  Das alles zusammen nennen wir Finanzverblödung. Aber keine Angst Penny, Finanzverblödung ist heilbar!

 

Ja aber wie funktioniert das?

Nun, zunächst brauchst du ein Konzept. Und das geht so: Wir verteilen deinen Anlagebetrag auf drei gedachte Konten mit verschiedenen Aktienquoten. Das allein aber reicht noch nicht, denn was geschieht mit den Gewinnen, die anfallen? Damit diese nicht einfach so verpuffen, werden sie regelmäßig unter den drei gedachten Konten verteilt. Das ist aber noch nicht alles: Wir strecken deine Anlage auf insgesamt 9000 Titel und versuchen auf dem Weg, den Kapitalmarkt in seiner ganzen Breite nachzubilden.

 

Und was hat Penny nun davon?

Was meinst du: Bei 9000 Titeln im Depot, bei einer solch breiten Risikostreuung, brauchst du da noch ein Fondsmanagement  das Risiken eingeht und Gelder hin und her schiebt? Richtig, das brauchst du nicht mehr. Wir senken deine Kosten erheblich, denn in Zukunft zahlst du dies alles nicht mehr:

Risikokosten durchs Fondsmanagement

Honorare des Fondsmanagements

Provisionen für Banken

Provisionen für den Vertrieb

Natürlich ist nichts umsonst, ein fällt ein Honorar für den Vermögensverwalter an, der das Konzept erstellt und betreut.

So sieht nun deine Anlagezukunft aus: Sehr geringe Kosten, ein wirklich durchdachtes und gutes Konzept und hohe Sicherheit durch die extrem breite Risikostreuung auf 9000 Titel im Depot.

 

Warum sollst du damit zu uns kommen, Penny?

Wie oben beschrieben, kennen wir keine Vertriebsprovisionen und keine Provisionen an Banken. Deshalb gibt es dieses Konzept bei keiner Bank zu kaufen. Die hinterlegten Fonds mit der sehr breiten Streuung sind normalerweise nur für Anleger ab 200.000 Euro offen, über uns jedoch sogar in Fondspolicen verfügbar. Das beschriebene Konzept über den Vermögensverwalter jedoch gibt es nur bei wenigen ausgewählten Beratern, und einer davon sind wir.

Dieser Text stellt natürlich keine Anlageberatung dar. Alle dazu nötigen Informationen bekommst du im Gespräch mit uns.

Entspannter Ruhestand braucht Planung

Entspannter Ruhestand braucht Planung

Die meisten Menschen freuen sich auf ihren Ruhestand. Aber zu wenige bereiten sich angemessen darauf vor. Eigentlich ist das eine richtig gute Nachricht: Die Menschen werden immer älter. Ein 65-jähriger Mann hat in Deutschland heute – statistisch gesehen – noch weitere 17,3 Lebensjahre im Ruhestand vor sich. Gleichaltrige Frauen werden sogar 85,8 Jahre alt. Aber bei aller Freude: Viele Menschen sorgen sich, ihre Altersvorsorge könnte nicht für einen langen und entspannten Ruhestand reichen.

Geld ist da – aber wann?

Zum Glück sind die meisten nicht allein auf staatliche Leistungen angewiesen. Sie haben Geld zur Seite gelegt, eine Lebensversicherung abgeschlossen oder auch zwei, einen Riester-Vertrag, manchmal Aktien und Investmentfonds und vielleicht auch Immobilienbesitz. Aber was wird eigentlich wann fällig? Und passen die Termine auch zur individuellen Lebensplanung? Vorausschauend handelt, wer sich diese Fragen nicht erst kurz vor Rentenbeginn stellt. Denn eine gelungene Ruhestandsplanung braucht vor allem eines: Zeit. Je früher der Start, desto besser die Gestaltungsmöglichkeiten.

Planung braucht Zeit … für den Ruhestand

Oft bleibt im hektischen Alltag kaum Zeit, auch mal an morgen zu denken. Aber gerade deshalb ist es wichtig, sich eine Auszeit für das Thema Ruhestand zu reservieren. Nur mit Abstand zum Tagesgeschehen ergeben sich neue Perspektiven und Erkenntnisse. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme:

  • Einnahmen und Ausgaben heute
  • Vermögen, Verbindlichkeiten und Wünsche für den Ruhestand
  • Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand (einmalig und laufend)

Passt das Ergebnis oder gibt es Korrekturbedarf? Können Sie sich einen Ruhestand vor der Regelaltersgrenze leisten und wie hoch ist der Preis? Auch steuerliche Aspekte spielen eine Rolle.

… und erfahrene Partner

 Gerade in dieser Phase erweist sich ein unabhängiger Versicherungs- und Finanzmakler als wertvoller Sparringspartner. Er kennt die entscheidenden Bausteine für den Vermögensaufbau und beherrscht die Handhabung von Risiken. Schließlich geht es um mehr als Kapitalaufbau. So darf beispielsweise das Thema Pflege, obwohl gern verdrängt, in der Ruhestandsplanung nicht fehlen. Auch die Krankenversicherung birgt, gerade mit Blick auf den Ruhestand, erhebliches Optimierungspotential. Aber keine Sorge: Für (fast) jedes Problem gibt es (mindestens) eine Lösung.

Wer bekommt das Haus?

Ruhestandsplanung hilft, den Familienfrieden zu erhalten. Wird der Nachlass schon zu Lebzeiten geregelt, erspart dies manchen Kummer – und bringt oft steuerliche Vorteile. Schließlich können Schenkungsfreibeträge alle zehn Jahre aufs Neue in Anspruch genommen werden. Neben die Sorge um die Angehörigen tritt die Planung für die dritte Lebensphase. Wer auch in Zukunft selbstbestimmt leben will, muss rechtzeitig handeln: mit Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Ruhestandsplanung hat viele Facetten. Für unsere Mandanten haben wir die wichtigsten Aspekte in einer Broschüre zusammengestellt. Sie sind interessiert? Dann sprechen Sie uns gern an.

Jahresendspurt für alle

Jahresendspurt für alle

Jetzt aber schnell: Was Sie bis zum Jahresende noch erledigen sollten

Langsam aber sicher geht das Jahr 2018 in den Endspurt. Damit es nicht hektisch wird, sollten Sie jetzt einige Dinge in Angriff nehmen. Der Jahresendspurt steht an!

Jahresendspurt für Versicherungen und Steuern

  • Haben Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen? Erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Erträge oder teilen Sie den Betrag von 801 Euro jährlich (Ehepaare 1.602 Euro) bei Bedarf auf mehrere Geldinstitute auf.
  • Sie riestern noch ohne Dauerzulagenantrag? Zulagen für das Jahr 2016 müssen Sie bis zum 31.12.2018 beantragt haben.
  • Hohe Zusatzbeiträge bei der Krankenkasse? Wir beraten Sie, ob sich ein Wechsel oder der Umstieg zur Privaten Krankenversicherung lohnt.
  • Helfer im Haus? Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können 20 Prozent der Lohnkosten steuerlich geltend gemacht werden, höchstens 4.000 Euro, wenn die Rechnung über ein Konto bezahlt wurde.
  • Noch immer zu viel Steuern? Beiträge für eine private Basisrente senken die persönliche Steuerlast, ebenso wie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.
  • Steuern zum Dritten: Spenden Sie für einen guten Zweck. Auch eine gute Tat spart Steuern.

Das Alter rückt näher

Wieder ein Jahr rum und nichts getan? Schieben Sie die Regelung Ihrer Rente nicht auf die lange Bank. Mit wenig Aufwand schaffen Sie über lange Zeiträume ein Vermögen!

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH