DIE Sauerei in der BAV

DIE Sauerei in der BAV

Wer haftet für alles und jedes in der betrieblichen Altersversorgung? Der Arbeitgeber! Und weil das immer passt, auch für die Sauerei, dass bei Ledigen fast immer die Hinterbliebenenregelung fehlt. Kaum zu glauben, aber das ist beinahe die Regel!

Ledige vererben nichts

Bei Ledigen wird das eingezahlte Kapital ihrer betrieblichen Altersversorgung nicht vererbt. Es gibt eine „Sterbegeldleistung“, die aber besonders bei langlaufenden Verträgen oft viel niedriger als das Vertragsguthaben.

Das Geld ist nicht weg

Nein, das Geld ist niemals weg, es hat nur jemand anderer. Und in diesem Fall bleibts beim Versicherer. Zumindest das Vertragskapital. Das heißt aber noch nicht, dass die Hinterbliebenen leer ausgehen müssen. Und das ist die nächste Sauerei: Der Arbeitgeber, beraten und verraten vom Versicherungsvermittler, darf nachschießen.

Zahlungsaufforderung

Prozesse um Betriebsrenten werden genug geführt und Urteile gibts auch genug. Unsere Sammlung an diesem Material ist sehr umfangreich. Eines jedoch kann man an den Urteilen immer ablesen: Der Arbeitnehmer genießt in der Umsetzung der betrieblichen Altersversorgung einen besonderen Schutz. Und Arbeitgeber haben eine umfangreiche Aufklärungspflicht. Diese ist so umfangreich, dass sie ohne Fachkenntnisse kaum zu bewältigen sein wird! Wissen Sie als Arbeitgeber, wie und wo die Hinterbliebenenregelungen abgelegt sind?

Fallstricke 

Es gibt unzählige Fallen in der betrieblichen Altersversorgung. Aber sie ist nun mal das intelligente Personalbindungsinstrument schlechthin, auf das Arbeitgeber nicht verzichten sollten. Es kommt nur darauf an, dass sie richtig beraten werden. Denn, und das muß deutlich gesagt werden: Die größte Sauerei ist die mangelhafte Beratung durch unsere eigene Branche, die der Versicherungsvermittler

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Bringen wir gemeinsam die betriebliche Altersversorgung Ihres Unternehmens in Ordnung!

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Reich durch Honorarberatung

Reich durch Honorarberatung

Honorarberatung als Versicherungsmakler kann, bei besonderer Kreativität, sehr lohnenswert sein. Für den Makler. Denn Honorare sind, anders als die gräßlichen Provisionen, nicht gedeckelt. Und die Verbraucherschützer glauben, Honorar bringe zugleich Fachwissen mit sich. Denn wer für Honorar berät, hat noch nie falsche Schlüsse gezogen. Aha! Dafür haben wir hier ein tolles Beispiel.

Politik fördert Honorarberatung

Die große Koalition hatte von Beginn an große Ziele. Die Abschaffung des Provisionsmodells im Versicherungsvertrieb zum Beispiel. Durfte man natürlich nicht so offen sagen. Darum nimmt man den Umweg über die Honorarberatung, diese sollte besonders gefördert werden. Denn Honorarberater, so der Gedanke, sind dem Kunden verpflichtet und von Natur aus durch einen Heiligenschein erleuchtet. Doch während noch jeder ungelernte Verbraucherschützer uns Makler offiziell als Betrüger ankläffen darf, bildet sich unter den Honorarberatern eine Elite heraus, eine besondere Beraterelite mit besonderen Methoden. Und wer glaubt, dies sei ein Einzelfall, der gehe bitte regelmäßig durch Versicherungsordner, so wie wir.

Hilfe beim legalen Betrug

In seltenen Fällen gibts Versicherer, die uns Maklern wirklich zu Hilfe eilen. Da gibt es einen Versicherer X., sitzt im Ausland, der wirklich gute Fondspolicen bauen kann. Innerhalb dieser Welt wird nun eine Police für Honorarberatung aufgelegt. Wichtig: Anders als im Provisionsmodell gibts keine Deckelung, das Honorar kann nach oben offen vereinbart werden, und der Versicherer treibt sogar für den Makler das Geld beim Kunden ein. In einem uns vorliegenden Fall wurde das Honorar mehr als drei mal so hoch angesetzt wie eine vergleichbare Provision. Besser noch: Die hinterlegten Fonds wiesen bis zu 8 Prozent Kosten auf. In Summe mußte das Portfolio jährlich plus 15 Prozent machen, um nicht an Wert zu verlieren. Aber es kommt noch besser.

Bekloppte Garantie

Dem Kunden wurde vom Honorarberater eine Art Garantie versprochen. Aufgrund besonders sportlicher Hochrechnungen lag die in nie erreichbarer Höhe, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Es gibt vier schriftlich dargelegte Bedingungen, damit der Kunde im biblischen Alter die Summe garantiert ausgezahlt bekommt: 

  1. die hinterlegten Fonds müssen durchschnittlich mindestens drei Prozent oder mehr an Performance erreichen – aha!
  2. die Beiträge müssen immer bezahlt werden (Beitragspause ade!)
  3. keine Teilauszahlungen während der Laufzeit (sehr flexibel!)

Aber meine persönliche Nummer 1 und noch immer in meiner Hitliste der Frechheiten der Versicherungswirtschaft gaaanz oben:

  1. der Versicherer darf während der Laufzeit seine Kostenstruktur in der Fondsverwaltung nicht ändern

Applaus für so viel Innovation

Garantie durch Honorarberatung

Die einzige Garantie die hier steht, ist die des Honorarberaters auf seine Kohle. Allein das Honorar für die „Abschlußberatung“ schlug mit über 12.000 Euro zu Buche. Für eine popelige Fondspolice mit 400 Euro Beitrag und 25 Jahren Laufzeit.  Hinzu kommen die Kosten aus den Fonds. Garantiert.

Ich bin kein Berliner

Wir sind nicht so nah dran an der Politik, dass wir deren Denke begreifen könnten. Doch habe ich eine Bitte: Wenn ihr schon Honorarberatung fördert, dann bitte nicht zu Lasten des Kunden und auch nicht zu Lasten des Steuerzahlers. Und gefälligst zu gleichen Methoden! Warum darf die gleiche Berufsgruppe am gleichen Produkt den Kunden auf diese Weise schröpfen? 

Hinschauen lohnt sich

Beratung ist nicht gleich Beratung. Nur weil jemand Ihnen eine Rechnung schreibt, ist er nicht zwingend frei von Fehl und Tadel.  

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber so ist es. Auch ohne Honorarrechnung.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Nur noch Bekloppte

Nur noch Bekloppte

Als großer Fan der Stoiker steht Gelassenheit bei mir ganz oben auf der to do – Liste. Dummerweise hab ichs leider mit Versicherungskonzernen zu tun, und das ist ´ne echte Herausforderung an der auch Marc Aurel und Epiktet, große stoische Philosophen, gescheitert wären. Nur noch Bekloppte, so lautet das Fazit mancher Vorgänge. Ein paar Beispiele aus dem Irrenhaus und am Ende die Einsicht, wie Telefonwerbung einem den Glauben an die Menschheit retten kann.

Digitalisierung erzeugt Bekloppte

Keine Branche wartet so sehr auf die Digitalisierung wie die Versicherungsbranche. Viele Konzerne haben deshalb schon vor Jahren ihre fähigsten Leute entlassen und die Abwicklungen in Callcenter an der EU-Außengrenze verlegt. Und zwar ganz nach Außen. Richtig lustig wirds immer dann, wenn Rückfragen zu bearbeiten sind. Wie aktuell im Fall einer Risikolebensversicherung beim Versicherer D. aus den deutschen Südstaaten. Zunächst wird die weibliche Versicherungsnehmerin im Anschreiben mal geschlechtsumgewandelt und zum Herrn gemacht. Meine Rückfrage beantwortet der Kollege so: Nun ja, das wissen wir. Das liegt an der automatischen Verarbeitung der Anträge. Seit Unisex werden ja Männer und Frauen gleich berechnet, deshalb erkennt der Computer keinen Unterschied. 

Sexualkunde für Großrechner

Ja, die Digitalisierung ist schon ne feine Sache. Vor allem weils ne super billige Ausrede ist die Vorgänge einfach mal unkontrolliert zu lassen. Vielleicht sollte man den Rechner mal mit nicht jugendfreiem Bildmaterial füttern. Das könnte bei zukünftigen Vorgängen helfen. Auch die schöne Angewohnheit Ärzte nicht mehr selbst anzuschreiben, sondern dem Kunden die 20 Seiten Arztanfrageformular per Mail zum Ausdrucken zuzusenden und ihn selbst zum Doc laufen zu lassen, das ist wirklich ein feiner Zug. Anträge ohne Schweigepflichtentbindung werden natürlich trotzdem nicht angenommen. Dienstleistung auf höchstem Niveau.

Fragebögen für bekloppte Sachbearbeiter

Der Klassiker inzwischen: Wir schreiben eine Gewerbeversicherung aus, nichts schwieriges, aber auch kein Alltagsgeschehen. Alle nötigen Informationen packen wir in eine Mail und ab geht die Post. Der eine oder andere Versicherer antwortet brav und detailliert. Aber es sind immer die gleichen Neandertaler, die postwendend einen Fragebogen schicken, in dem exakt die Fragen gestellt werden, die wir in unserer Mail schon beantwortet hatten. 

Der Fetisch

Vielleicht wußten Sie es noch nicht, aber Fragebögen werden bei manchen Versicherungsunternehmen angebetet. Eine uralte Legende erzählt von einem  Fragebogen der Wunder wirken konnte. Er brachte Drucker zum Drucken und Updates störungsfrei auf die Rechner. Er heilte den Geist des Sachbearbeiters, der unter dem Achselgeruch seines Vorgesetzten litt. Seither werden Fragebögen gesammelt, auf das mal wieder einer ein Wunder tun mag. Vielleicht einfach die Anrufe von genervten Maklern annehmen?

Rettung durch Solarstrom

Bei all dem tut es kein Wunder, wenn die mühsam antrainierte stoische Ruhe dahin ist. Doch bevor ich den Glauben an die Menschheit verlor kam der rettende Anruf. Und zwar über meine Privatnummer, per verbotener Telefonwerbung. Ich fragte mich schon, welcher Bekloppte das jetzt ist. Aber nein, denn…

Haben Sie schon eine Solaranlage?

Die nette Dame am anderen Ende der Leitung fragte mich höflich, ob ich mir denn schon mal Gedanken darüber gemacht hätte, warum meine Stromrechnung so hoch sei. Und ob ich es nicht toll fände meinen eigenen Strom zu erzeugen.

Klar, antwortete ich. Mach ich ja schon. Aber woher kennen Sie die Höhe meiner Stromrechnung?

Ah… sie schweigt verdutzt. Sie haben schon eine Solaranlage?

Nein, antworte ich. Aber meine Frau und ich sind Leistungssportler und haben zwei so Fahrräder mit Generator an der Achse im Keller stehen. Die Dinger kennen Sie doch, oder?

Naja, eigentlich nicht, hebt sie an. 

Also wir treten jeden Abend da rein, bis die Akkus voll sind. Und das reicht für einen Tag.

Aber Herr Misch, sagt sie, das reicht doch nicht für die Waschmaschine und all das.

Doch, sag ich, weil wir haben nur einen Kühlschrank. Waschmaschine haben wir nicht. Wir werfen unsere Klamotten in den Müll wenn sie stinken und kaufen alles neu. Kost ja nix, das Zeug. Und Zuhause laufen wir eh grundsätzlich nackt herum.

Schweigen am anderen Ende. Dann antwortet sie langsam: Ja, da haben Sie natürlich Recht. Dann gratuliere ich Ihnen zu dieser guten Entscheidung. Eine Solaranlage brauchen Sie wirklich nicht.

Keine Bekloppte sondern Empathie

Mein Tag ist gerettet. Was für eine nette, freundliche, intelligente Dame. Leider hab ich mir ihren Namen nicht aufgeschrieben, denn ich hätte ihr gerne empfohlen sich bei der einen oder anderen Versicherungsgesellschaft zu bewerben. Dort wären Mitdenken und Schlüsse ziehen echt brauchbar. 

Denn wir wissen, was wir tun

Ob Sie´s glauben oder nicht, aber auch wir haben Fragebögen. Die gibts aber nur im Notfall:)

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Überwachungskameras

Überwachungskameras

Machen wir uns nichts vor, die Sitten sind rauher geworden bei uns. Das bringt manchen Eigenheimbesitzer auf den Gedanken, sein Haus mit teurer Elektronik zu schützen und es mit Überwachungskameras auszurüsten. Aber wie sind die Dinger eigentlich versichert? Zum Beispiel, wenn sie gestohlen oder beschädigt werden?

Überwachungskameras in der Gebäudeversicherung

Es gibt Gebäudeversicherer, die können diese Geräte in den Versicherungsschutz einschließen. Der Versicherungsschutz greift dann nicht nur für die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, sondern auch gegen Diebstahl und Vandalismus. Bei Vandalismus ist allerdings fast immer ein sehr hoher Selbstbehalt vereinbart und die maximale Erstattung ist begrenzt. Bei Diebstahl von außen am Haus angebrachter Sachen, liegt die Maximalerstattung bei den von uns bevorzugten Gebäudeversicherungen bei 1000 Euro. Für Vandalismusschäden an Kameras gilt ein Selbstbehalt, selten unter 500 Euro. Fraglich also, ob dieser Einschluß etwas nützt.

Überwachungskameras in der Elektronikversicherung

Sie können Ihre Überwachungstechnik auch mittels einer Elektronikversicherung gegen diverse Gefahren schützen. Elektronikversicherungen gibt es durchaus auch für Privatleute, nicht nur für Unternehmen. Das Besondere an der Elektronikversicherung sind die viel weiter greifenden Versicherungsbedingungen, im Vergleich zur Gebäudeversicherung.

Fast eine Allgefahrendeckung

In der Elektronikversicherung heißt es sinngemäß, dass Schäden versichert sind durch unvorhersehbar eintretende Zerstörung oder Beschädigung. Diese Formulierung geht viel weiter als die in der Gebäudeversicherung genannten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Diebstahl. Denn in der Elektronikversicherung wird auch geleistet bei Bedienfehler, Ungeschicklichkeit, Vorsatz Dritter, Kurzschluß, Überspannung, Konstruktionsfehler, Frost und vielem mehr.

Überwachungskameras richtig versichern, und das Gebäude auch

Fakt ist jedoch, dass nicht nur die Überwachungstechnik sondern auch das Gebäude an sich ordentlich versichert sein muss. Gerade an dieser Stelle hat sich in den letzten Jahren einiges zum Nachteil des Kunden verschoben. Brüche an Abwasserleitungen außerhalb des Hauses zum Beispiel sind bei den meisten Versicherern inzwischen nicht mehr versicherbar. Und lassen Sie sich nicht von sogenannten Rohrpaketen blenden. Die greifen nur auf dem Grundstück und dies zu sehr begrenzten Summen.

Wärmepumpen

Immer mehr davon sieht man herumstehen: Wärempumpen. Auch diese sind gegebenenfalls gegen Gefahren zu schützen, die weit über Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturm hunausgehen!

Ihr Haus, Ihre Kameras, Ihr Geld

Wir finden die passende Lösung für Sie. Testen Sie uns. Buchen Sie direkt einen Termin und reden Sie mit uns, sehr gerne auch online!

Brand und Unterversicherung

Brand und Unterversicherung

In einem ihrer Gebäude betreibt eine GmbH eine Fitness- und Wellnessanlage. Aus ungeklärter Ursache fängt die Sauna im Dachstuhl des Gebäudes eines Nachts Feuer. Das Dachgeschoss und das erste Stockwerk brennen völlig nieder und die herunterstürzenden Dachbalken bringen die Decke des Erdgeschosses zum Einsturz. Die Feuerwehr bekommt den Brand nur mit sehr viel Löschwasser unter Kontrolle. Das Löschwasser dringt sogar bis in den Keller ein, weshalb das Gebäude nun abrissfällig ist.

Versicherung nach Brand

Das Gebäude muss nach dem Brand völlig neu aufgebaut werden. Die Brandversicherung schickt einen Gutachter. Dieser bemisst den Wiederherstellungswert des Gebäudes inklusive Einrichtung auf 2 Mio. €. Die Gesellschafter der X GmbH stehen diesem Ergebnis skeptisch gegenüber. Ihrer Ansicht nach sind das Gebäude und die Einrichtung viel höher zu bewerten. Sie beauftragen daher einen eigenen Gutachter.

Unterversicherung – der Brand nach dem Brand

Laut diesem Gutachter kostet die Wiederherstellung des Gebäudes inklusive der Einrichtung ca. 1 Mio. € mehr, als der Gutachter der Versicherung ermittelt hat. Es kommt daher zu einem Schriftwechsel mit der Brandversicherung. Diese reagiert aber anders als erhofft und kürzt Ihrerseits den Wert auf jetzt nur noch 1,5 Mio. €. Sie erklärt, dass eine Unterversicherung vorliegt und die teure Einrichtung nicht ausreichend versichert gewesen ist.

Die Rechtsschutzversicherung muss helfen

Genervt ruft der Geschäftsführer der GmbH bei seiner Rechtsschutzversicherung an. Diese empfiehlt sofort einen spezialisierten Rechtsanwalt, der mit einem Schreiben unter Androhung der Klageerhebung eine Frist zur Zahlung des Betrages von 3 Mio. € setzt. Doch die Brand versicherung schaltet weiter auf stur. Daher kommt es zum Prozess. Ein weiterer vom Gericht hinzugezogener Gutachter wird angehört. Dieser trifft die Entscheidung, dass das Gebäude und die Einrichtung zwar mehr Wert waren als von dem ersten Gutachter angesetzt, aber nicht ganz so viel wie vom zweiten Gutachter angenommen. Seiner Ansicht nach beläuft sich der Wert auf 2,4 Mio. €.

Einigung

Nach eingehender Befragung durch den Rechtsanwalt der GmbH kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass weitere 100.000,- € notwendig sein werden, um das Gebäude gleichwertig wiederaufzubauen. Der Richter schlägt den Parteien daher zum Abschluss des Verfahrens einen Vergleich vor. Die Brandversicherung zahlt insgesamt 2,5 Mio. € bei entsprechender Kostenverteilung. Die Brandversicherung muss 87 % der Prozesskosten in Höhe von insgesamt 80.000,- € übernehmen. Die restlichen ca. 11.000,- €, übernimmt die Rechtsschutzversicherung für die GmbH.

Hintergrund
Dieser Fall ist über den Versicherungs-Vertrags-Rechtsschutz gemäß § 28a ARB 2016 versichert.

Quelle: KS-Auxilia (in Auszügen)

Damit nichts anbrennt

Ein Brand kommt nie gelegen. Darum sollte man die Versicherung gegen Brand & Co. vorher gründlich prüfen. Das tun wir gerne mit Ihnen zusammen.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Kranke Kassen

Kranke Kassen

Wer hätte das gedacht: Corona kostet doch noch Geld! Verrückt! Die Folgen der wirtschaftlichen Talfahrt sind nun im Gesundheitssystem angekommen. Kranke Kassen sind die Folge. Denn die Kassen sind nicht nur leer, da fehlt noch viel mehr.

Kassen machen keine Kasse mehr

„GKV-Zusatzbeitrag wird erhöht“, so ein Titel der Wirtschaftswoche vom 23. September 2020. Für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen heißt das konkret, sie müssen drei Milliarden Euro mehr aufbringen. Natürlich nicht pro Versichertem, so üppig ist das Einkommen in Deutschland dann doch nicht (wir liegen im europäischen Vergleich sogar ziemlich schlecht). Nein, die drei Milliarden sind von allen Versicherten zu tragen. Und die dürfen sich das mit ihren Arbeitgebern teilen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag wird um 0,2 Punkte steigen und liegt dann bei 1,3 Punkten.

Arbeit kurz = Geld kurz

Klar ist, Kurzarbeit setzt den Kassen zu. Weniger Einkommen heißt eben auch geringere Beiträge. Auch gestiegene Arbeitslosenzahlen lassen die Einnahmen nicht eben sprudeln. Alles in Allem keine gute Grundlage für die Zukunft. Und die sieht ohnehin nicht rosig aus. In den nächsten Jahres wird einen Boom an Rentnern geben, die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge verabschieden sich so langsam ins Altenteil. Gut verdienende Klientel, auf die die Kassen verzichten müssen.

Betriebsrente kaum noch beitragspflichtig

Manchmal haut der Staat das Geld an den richtigen Stellen raus. Einnahmen aus betrieblicher Altersversorgung sind in Zukunft eher selten mit Krankenkassenbeiträgen belegt, denn dei Freibeträge dafür wurden massiv angehoben. Auch dies kostet die Krankenkassen Einnahmen. Wenn gerade die geburtenstarken Jahrgänge als Beitragszahler ausfallen und auf ihre Betriebsrente keine Beiträge entrichten müssen, siehts in den Kassen trübe aus.

Fast 40 Prozent Lohnnebenkosten

Geht der Zusatzbeitrag durch die Decke, sieht das auf Ihrem Gehaltszettel auch nicht besser aus. Fast 40 Prozent, genau 39,95 Prozent, zahlen Sie an Sozialabgaben. Kinderlose reißen die 40-er Marke sogar, durch ihren Zusatzbeitrag in die Pflegeversicherung. Und dieser Wert trügt sogar. Denn die Grenze, bis zu der Sie Beiträge zahlen müssen, steigt Jahr um Jahr an. Im Jahr 2000 lag sie bei 3297,83 Euro Monatseinkommen, der durchschnittliche Beitragssatz damals „lächerliche“ 13,5 Prozent. Eine Pflegeversicherung gabs noch nicht.  2020 sind wir nun bei 4687,50 Euro bis zu denen Sie zur Kasse gebeten werden. Der durchschnittliche Beitragssatz hängt im Moment bei 15,7 Prozent, und 3,05 Prozent für die Pflegeversicherung kommen auch noch hinzu, für kinderlose sogar 3,3 Prozent.

Kassen leer – Beiträge her

So richtig fett sah es in der gesetzlichen Krankenversicherung ja noch nie aus. Deshalb ist innerhalb von 20 Jahren die Beitragsbemessungsgrenze um durchschnittlich 3,46 Prozent pro Jahr gestiegen. Der Beitragssatz stieg im Jahresschnitt um 0,75 Prozent. Was aber nie mitberechnet wird: Die Leistungen sind gesunken. Brillen, Physiotherapie, Zahnersatz, alles wurde in den letzten 20 Jahren zurückgefahren. Sie müssen sich zusatzversichern, wenn Sie die Leistung erhalten wollen.

Privat versichern als Alternative?

Wer sich privat versichern will, und wem dieser Weg offen steht, soll aber bitte einige grundsätzliche Dinge bedenken: Die Familienplanung muss in die Kalkulation einfließen, denn eine kostenfreie Familienversicherung gibt es in der PKV-Welt nicht. Wann beziehen Sie Rente, und wieviel davon? Die Gesetzliche Rente hat bekanntlich Otto v. Bismarck erfunden, nur leider viel zu wenig davon. Und das könnte Ihnen als Rentner in der PKV die Kassen leer saugen.

Füllen Sie Ihre Kassen

Sie sollten einen großen Teil der Beitragsersparnis verwenden um Rückstellungen für die Rente zu bilden. Diese Ansparungen könnten über eine Basisrente steuerlich gefördert sein. Treffen Sie Ihre Grundsatzentscheidung nicht allein aufgrund der hohen Beitragserspanis, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der Eigenverantwortung.

Fazit

Das Finanzierungssystem der GKV steht auf tönernen Füßen. Seit längerem wird darüber nachgedacht, alle möglichen Einkunftsarten im Rentenalter für die GKV zu erfassen. Ob das so kommen wird, ist fraglich? Aber die Kassen sind leer! Von allein füllen sie sich nicht. In der PKV besteht zwischen Ihnen und dem Versicherer eine klare vertragsschuldnerische Vereinbarung, gegen die der Versicherer natürlich die Beitragsschraube ins Spiel bringen kann. Auch in der PKV sind die Beitragsschrauben angezogen worden!

Was Behandlungen angeht, haben Sie die Fäden in der PKV selbst in der Hand, ein unschätzbarer Vorteil im Alter, wenn Erkrankungen häufiger auftreten.

Ihre Kasse

GKV oder PKV? Vor der Entscheidung steht die sachliche Analyse. Und diese können wir!

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

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