Cyberpolice mit Hindernissen

Cyberpolice mit Hindernissen

eine Cyberpolice ist heute für jedes Unternehmen so wichtig wie eine Versicherung gegen Feuer. Viele Unternehmen haben noch keine. Und die, welche versichert sind, erleben manchmal komische Sachen. Dies ist die Story einer wirklich dämlichen Aktion eines Cyberversicherers. Es geht um Obliegenheiten und der Angst vor hohen Schäden. Und es geht darum, unsere Gewerbekunden vor solch willkürlichen Rundumschlägen zu bewahren.

IT-Sicherheitslücke mit Folgen für die Cyberpolice

Es beginnt, wie es immer beginnt: Harmlos. Im März 2021 warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, vor einer Schwachstelle bei Microsoft Exchange Servern. Daran können Sie sich sicher noch erinnern. Das Ganze ging komplett durch die Medien, Panik herrschte. Wenn es sowas wie kalte Füße gibt, dann haben viele Cyberversicherer die in diesem Moment bekommen. Denn ein Cyberschaden läuft anders ab als ein Feuerschaden. Wenns brennt, kommt die Feuerwehr. Wenn Sie gehackt werden, brennen Sie sprichwörtlich bis auf die Grundmauern runter. Der Schaden ist fast immer ein Totalschaden. An der Stelle schieben wir einen kleinen Exkurs in eine andere Versicherungssparte ein, um die Arbeitsweise von Versicherern zu illustrieren.

Exkurs Solaranlagenversicherung

Erinnern Sie sich noch an den ersten Solarhype Anfang der 2000-er Jahre? Damals boomte der Bau von Photovoltaikanlagen und die Versicherungsbranche riss sich drum. Nach einigen Jahren merkten die jedoch: Holla, die Dinger sind ja doch zerstörbar. Ab diesem Moment stiegen die Prämien und plötzlich waren auch innere Betriebsschäden nicht mehr versicherbar. Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden? Scheute die Versicherungswirtschaft plötzlich wie der Teufel das Weihwasser. Versuchen Sie heute mal eine 10 Jahre alte PV-Anlage zu versichern, der Markt dafür ist sehr ausgedünnt. Versicherer reißen sich um neue Themen und ziehen sich sehr schnell zurück, wenn die Schadensquoten steigen. Bei Cyber jubelte die Branche lange Zeit wegen der gigantischen Abschlußmöglichkeiten. Und heute haben sie die Höschen nass.

Schwachstelle ist der Versicherer?

Zurück zu unserem Paradebeispiel. Wie reagierte der Versicherer nun auf die Gefahr durch die Sicherheitslücke in Microsoft Exchange? In unserem Fall das von uns bevorzugte Unternehmen mit einem exzellenten Preis/Leistungsverhältnis? Es geriet in Panik. Unsere Kunden bekamen folgenden, zu unterschreibenden, Passus zugesandt:

Cyberpolice

Man könnte sagen: Okay, sicher ist sicher. Nur für uns und den Kunden sieht das eher so aus, als habe der Versicherer die Hosen voll und kenne seine eigenen Verträge nicht. Denn im Antragsprozedere zur Cyberpolice werden ja genau diese Sicherheitsobliegenheiten ausgesprochen. Wenn der Kunde sie nicht erfüllt, ist er ohnehin raus aus dem Leistungsanspruch. Warum also werden die nun nochmal abgefragt?

Geschwafel

Unsere Nachfrage beim Versicherer brachte keine schlüssige Antwort. Nur Drumherumreden. Auf das erste Anschreiben hin riefen wir natürlich unseren Ansprechpartner beim Versicherer an. Dessen Antwort lautete, es gäbe diese Schreiben nur in einigen Ausnahmefällen. Warum gerade dieser Kunde eine Ausnahme sei, blieb offen. Komischerweise erhielten wir am selben Tag noch drei weitere „Ausnahmen“. Der Protest aus der Maklerschaft führte jedoch dazu, dass dieses Verfahren kurz darauf eingestellt wurde. Lag also die Schadenswahrscheinlichkeit doch nicht so hoch?

Log4j treibt die Produzenten der Cyberpolice in den Wahnsinn

Es kam wies kommen musste. Der Irrsinn gewann an Qualität. Die nächste Sicherheitslücke hier Log4j und rief bei unserem Versicherer eine neue Aktion hervor. Um es vorweg zu sagen, uns platzte nun die Hutschnur. Denn nach einem Neuantrag zu einer Cyberpolice, mit korrekt beantworteten, ausführlichen Sicherheitsabfragen, bekommt unser Kunde diese Obliegenheit ausgesprochen:

…ergänzend zum oben genannten Versicherungsschein teilen wir Ihnen mit, dass ab Versicherungsbeginn die folgende Obliegenheit ergänzend vereinbart gilt: Von Software-Dienstleistern bereitgestellte Sicherheitsupdates werden nach Bereitstellung unverzüglich durch den  Versicherungsnehmer oder einem von ihm beauftragten Spezialisten in allen relevanten Datenverarbeitungssystemen installiert und auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft.

Wahnsinn Ende.

Razertech GmbH eingeschaltet

Es reichte. Hier musste ein Profi ran. Also baten wir unseren eigenen IT-Dienstleister, die Razertech GmbH, um eine Stellungnahme zu dieser Obliegenheit. Unsere Fragen waren Folgende:

Denn wir sind der Meinung, dass diese ausgeprochenen Obliegenheiten vom Kunden so nicht erfüllt werden können. Sie sind einfach zu schlecht definiert.

Razertech GmbH nimmt Anbieter der Cyberpolice auseinander

Hier die ausführliche Antwort unseres Dienstleisters, die wir umgehend an den Versicherer weitergegeben haben:

  • wo ist definiert, was Funktionstüchtigkeit bedeutet?
  • muss das Update nur ohne auftretenden Fehlercode installiert werden, oder geht die Definition tiefer?
  • soll der Kunde intern testen, also sich selbst hacken, um eine offene Lücke zu finden? Dies ist nicht machbar, außer über immensen Kosten- und Zeitaufwand

Die Antwort des Versicherers darauf:

  • Es ist nicht zu testen, dass das Update die Lücke beheben kann. Es muss nur aufgespielt werden und der Betrieb muss danach weiterlaufen, störungsfrei

Keine Antwort auf weitere Fragen

Auf die Frage, was alle relevanten Datenverarbeitungssysteme denn nun seien, erhielten wir keine Antwort mehr. EIn Telefonat „eine Etage höher“ beim Versicherer, brachte keine weiteren Erkenntnisse. Uns wurde eine erweiterte Definition zum Thema Test von Updates zugesagt, die aber nie ankam. Wir hakten nochmal gezielt nach: Was sind relevante Datenverarbeitungssysteme? In einer KFZ-Werkstatt hat inzwischen sogar der Bremsenprüfstand eine Onlineschnittstelle. Wie definiert der Versicherer dieses Problem.

Sicherheit runter – Cyberpolice leistet??

Unsere Aufforderung, die ausgesprochene, unsinnige und schwammig formulierte Obliegenheit zurückzuziehen, blieb bislang unbeantwortet. Die lustigste Aussage in diesem Zusammenhang kam eben genau aus der „höheren Etage“ des Versicherers. Nämlich, dass der Versicherer davon ausgehe, das der Kunde irgendwann seine vertraglichen Obliegenheiten, die er im Antrag unterschreiben musste, nicht mehr erfüllt. Und dann müssen die leisten. Was für ein Quatsch! Jede Feuerversicherung ist von der Leistung frei wenn vorgeschriebene Brandschutzmaßnahmen nicht eingehalten werden. Aber die Cyberpolice muss leisten, wenn der Kunde die Sicherheitsmaßnahmen runterfährt? Es scheint in der „höheren Etage“ beim Versicherer doch recht dünne Luft das Denken zu beeinträchtigen.

Unabhängige Versicherungsmakler tun mehr als Abschlüsse anstreben

Wir sehen uns als Ihr Dienstleister! Das obige Beispiel soll nicht nur mal wieder den tagtäglichen Wahnsinn beleuchten, dem Sie ausgesetzt sind, sondern auch unsere Schlagkraft. Wir schauen eben nach Abschluss des Vertrages auch noch hin. Deshalb sind wir gerne Ihr Partner bei der Wahl und der Betreuung Ihrer Unternehmensversicherung, auch der Cyberpolice.

Digitale Anfrage zur Cyberpolice

Wir haben einen digitalen Erfassungsbogen entworfen, mit dem Sie bei uns Ihr Business beschreiben und nach einer Cyberversicherung anfragen können. Diesen Fragebogen hier direkt öffnen und ausfüllen (der Link ist hinter dem Bild) 

Wir können Cyberversicherung

Wir sind unabhängiger Versicherungsmakler und für Sie da.

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Rettet Nemo!

Rettet Nemo!

Cyberkriminelle können Ihre sichere IT niemals hacken? Sie ahnen nicht, zu welcher Kreatitivität diese Berufsgruppe fähig ist! So wird Ihr Goldfischglas im Büro womöglich zu Ihrer digitalen Achillesferse. Kontrollieren Sie also, ob Nemo gut gesichert ist. Und denken Sie über eine Cyberpolice nach.

Findet Nemo

Jedes Kind kennt die Animationsfigur Nemo, den bunten Fisch, der aus seinem Aquarium in die Freiheit entwischt. Und auch Hacker finden Nemo. In einem uns bekannten Fall, war ein Meerwasseraquarium das Einfallstor für Cybercriminelle. Die ansonsten gut gesicherte IT des betroffenen Unternehmens war nicht zu knacken. Das Meerwasseraquarium aber war digital vernetzt, weil es mit Sensoren zur Steuerung der Wasserqualität und zur Fütterung von Nemo & Co. ausgerüstet war. Über diese Verbindung brachen die Cybercriminellen letztendlich ins Unternehmen ein und legten die Produktionsanlagen lahm, deren Steuerung in MS DOS lief und nun leicht zu knacken war.

Folgen eines schönen Hobbys

Inzwischen dürfte klar sein, dass die Cyberversicherung die neue Feuerversicherung ist. Das Beispiel aber zeigt wieder einmal, welche Gefahren hier tatsächlich lauern. Feuer sehen wir meist kurz nach dem Ausbruch, mit etwas Glück kann die Feuerwehr Schlimmeres noch verhindern. Den Schaden durch Hacker jedoch bemerken wir fast immer erst dann, wenn er zu 100 Prozent eingetreten ist. In diesem Fall war es Aquarium der schwache Punkt. Wären Sie jemals auf diese Idee gekommen? Wir kennen Fälle von Angriffen über Faxgeräte, SMS und andere „ungefährliche“ Technik. Wenn der Schaden da ist, sollte er versichert sein, so wie der Feuerschaden auch.

Nemo – der große Unbekannte

Internetkriminelle sind die großen Unbekannten, und so gut wie niemals zu fassen. Hervorragend ausgebildetes Personal, eloquent und diszipliniert. Der Typ, der mit dem Brecheisen in Ihre Praxis oder Ihr Unternehmen einbricht, mag vielleicht den tiefen Teller nicht erfunden haben. Internetkriminelle jedoch sind ein anderes Kaliber.

IT- Sicherheit und Cyberpolice müssen Hand in Hand gehen

IT-Sicherheit durch eine professionelle Betreuung Ihrer Unternehms-IT ist deshalb heute so wichtig wie der Feuerlöscher im Sägewerk. Das wissen Sie natürlich! Aber daran anschließend muss die Cyberversicherung folgen. Denn das Beispiel des Meerwasseraquariums zeigt: Die Hacker sind kreativ und Resteinfallstore gibt es immer. Sichern Sie daher die Folgen von Hackerangriffen durch eine Cyberpolice ab! Denn die Folgen sind teuer. Im Obigen Beispiel stand die Produktion über zwei Tage. Wenn Sie Zuliefertermine einhalten müssen, ein Horror.

Nemo

Das wissen wir also:

  • Internetkriminalität sucht sich seine Wege in jedes Unternehmen, die Einfallstore sind oft nicht erkennbar
  • wenn der Schaden eintritt, dann zu 100%, es gibt kaum jemals die Chance auf Schadenminderung
  • eine sichere und professionell betreute IT ist die Grundvoraussetzung für jedes Unternehmen
  • die Cyberversicherung sollte immer bestehen und muss die Schäden auffangen, die am Ende doch auftreten können

Sprechen Sie uns an

Wir  sind als unabhängiger Versicherungsmakler Ihr Ansprechpartner für Cyberpolicen. Buchen Sie einen Beratungstermin oder klicken Sie auf die folgende Grafik um Ihre Anfrage digital zu erstellen. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit allem Internet zu entsagen, aber das ist selten eine Option.

Nemo

Unverwundbar ist niemand

Unverwundbar ist niemand

Cybercrime, Internetkriminalität... wen trifft das schon? Viele Unternehmen halten sich für unverwundbar. Aber das sind sie nicht. Auch eine völlig intakte IT kann geknackt werden. Das aktuellste prominente Beispiel kommt aus unserer eigenen Branche. Eine Cyberversicherung kann zumindest die schlimmsten Folgen mindern.

Versicherungsunternehmen sind auch nicht unverwundbar

Am 10. Juli wurde ein sehr solides und modernes deutsches Versichersungsunternehmen gehackt. Doch im Grunde ist diese Aussage nicht ganz korrekt: Es handelt sich um eines der Unternehmen, die digital sehr modern aufgestellt sind, deren Prozesse und Dienstleistungen bei Maklern sehr beliebt sind, und die nebenbei mit exzellenten Produkten glänzen. Den Namen verschweigen wir hier. Wenn Sie das interessiert, googlen Sie das. Wir wollen keine Negativwerbung machen. Das Unternehmen hat es im Moment schwer genug. Doch zeigt dieses Beispiel ganz deutlich, wie anfällig selbst optimal aufgestellte Unternehmen sind.

Hackerangriffe und die Folgen

Der Fall verdeutlich jedoch auch, wie folgenschwer der Angriff auf das Geschäft des betroffenen Unternehmens durchschlägt. Der Versicherer war nach dem 10. Juli einige Tage nicht erreichbar. Digital gestellte Vorgänge sind abhanden gekommen, Neugeschäft ging verloren. Die Umsatzeinbußen sind jedoch nicht das größte Problem. Um die Zeit des Ausfalls der Systeme, erreichte die Flutkatastrophe in Deutschland ihren Höhepunkt. Die Schadensabwicklung war unter diesen Bedingungen eine große Herausforderung, der mögliche Imageverlust massiv. Die Hacker nahmen Kontakt zum Unternehmen auf und verlangten ein Lösegeld für die Wiederherstellung der Systeme. Das Unternehmen ist auf diese Forderungen nicht eingegangen. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen: Solcherlei Forderungen erfolgen i.d.R. in Bitcoin. Diese Kryptowährung ist unreguliert und deshalb beliebtes Zahlungsmittel von Terroristen jeder Art. Wer in Bitcoin investiert, unterstützt Cybercrime und schädigt unser Wirtschaftssystem. Und auch dieses ist nicht unverwundbar!

Datenabfluss

Der Versicherer fuhr im Nachgang des Cyberangriffs eine rigorise Informationspolitik. Dazu gehörte auch die Aussage, dass Vermittler- und Kundendaten abgezogen wurden. Nach den Datenschutzvorschriften darf das Unternehmen nun jeden möglicherweise Betroffenen schriftlich informieren. Ein gewaltiger Aufwand!

Kosten über Kosten

Wenn Ihr Unternehmen gehackt wird, läuft es für Sie im Grunde auf eines hinaus: Kosten, Aufwand an Zeit, Ärger, Umsatzverlust und Imageschaden. Sie können dies nicht vermeiden, jedoch durch eine Cyberpolice die Folgen deutlich mindern.

Eine Cyberversicherung macht nicht unverwundbar, aber sie hilft!

Wie eine gute Cyberversicherung aufgebaut ist, zeigen wir in dieser Grafik. Am Beispiel einer Police für eine Arztpraxis.

cyberversicherung

 

 

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!

 

 

Cyberpolice mit Hindernissen

Telematik – Arztpraxis – Cyberversicherung

Aus Gesprächen mit Medizinern wissen wir um die umstrittene elektronische Patientenakte. Gerade aber in Hinblick auf Cybercrime haben viele niedergelassene Ärzte Bedenken, mit der Telematik Infrastruktur Einfallstore für Internetkriminelle zu öffnen. Ein Grund mehr für Sie als Arzt oder Ärztin, sich eine Cyberversicherung zuzulegen.

Telematik oder Papierakte

Aber der Reihe nach. Die europäische Datenschutzrichtlinie fasst für Arztpraxen zusammen, was sie unter dem Begriff Ärztliche Schweigepflicht versteht. Nach § 9 Abs. 1 MBO-Ä umfasst dies auch für Patienten selbstverständliche Vorgänge. So zum Beispiel die elektronische Speicherung der Daten. Und die müssen Sie eben im Rahmen Ihrer Behandlung erheben. Die Speicherung, die Alternative zur altbekannten Patientenkladde, ist nötig. Denn ohne Daten kein Wissen um vorhergehende Behandlungen, aber das wissen Sie ja. Außerdem sind sie nötig für die Kommunikation mit Versicherungsträgern oder Behörden. Der Schutz dieser Daten ist eine der Grundlagen der Berufsausübung praktizierender Ärzte.

IT-Systeme und Hackerangriffe

Nun sollte jede Arztpraxis, wie Ihre auch, ohnehin ein professionelles IT-Unternehmen im Rücken haben. Dieses wird sich, wenn es auf Arztpraxen spezialisiert ist, um Updates und Sicherheit der Praxis-IT kümmern. Und in diesem Zusammenhang natürlich auch darum, die Praxis vor Hackerangriffen zu schützen. Doch trotz bester Schutzsysteme ist es nicht auszuschließen, dass Hacker sich Zugang zum Ihrem Praxisnetzwerk verschaffen. In den letzten Jahren häufen sich die Beispiele für erfolgreiche digitale Einbrüche, bis hin zum deutschen Bundestag, der ebenfalls Opfer wurde.

Das Problem  mit der Telematik

Dies war das Gestern. Die neue Telematik Infrastruktur, zu denen Arztpraxen nun gezwungen werden, geht deutlich weiter als das Einlesen der Versichertenkarte. Im Grunde verlassen alle Patientendaten, und damit eben auch die Diagnosen und Behandlungsberichte, die Arztpraxis auf digitalem Wege. Durch ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Anwendungen und technischen Tools wird eine hohe Vernetzung vieler Teilnehmer im Gesundheitswesen errichtet. Diese Datenautobahnen werden als Transportwege für elektronische Patientenakten zwischen diversen Gesundheitsdienstleistern fungieren. Und sicher ist: Je komplexer ein System ist, um so schlechter ist es zu schützen.

Keine Telematik – keine Zulassung?

Die gesetzlichen Regelungen dazu hat der Gesetzgeber bereits auf dem Weg. Im Patientendatenschutzgesetz (PDSG) und auch im Sozialgesetzbuch (§291a SGBV) sind sie niedergeschrieben. Und natürlich werden Sie als Arzt und Ärztin gezwungen, die Vorhaben umzusetzen. Bereits jetzt werden Ärzte ja mit Strafzahlungen belegt, wenn sie die digitale Telematik-Infrastruktur nicht installiert haben. Vermutungen reichen gar bis zum Verlust der kassenärztlichen Zulassung, wenn der Arzt sich dem digitalen Vorhaben verweigert. Es führt also auch für Sie wahrscheinlich kein Weg an der Digitalisierung der Patientenakte vorbei. Und damit rückt das Thema Cyberversicherung und Sicherheit für Arztpraxen wieder ganz oben auf der Tagesordnung. Denn für entsprechende Datenpannen innerhalb der IT-Infrastruktur stellt der Gesetzgeber den Arzt sicher nicht von der Haftung frei.

Reputation im Eimer? Cyberversicherung hilft!

Sicher weisen Sie als Arzt in Ihren Datenschutzerklärungen bereits darauf hin, dass Sie keine 100-prozentige Datensicherheit mehr gewährleisten können. Eben weil keine Firewall und kein Virenprogramm mit absoluter Sicherheit einen Angriff auf Ihre Daten verhindern können. Nur der Hinweis allein befreit Sie eben leider noch nicht von den Folgen einer solchen Attacke. Innerhalb 72 Stunden müssen alle möglichweise Betroffenen und die Datenschutzbehörden informiert werden. Ihre Reputation ist womöglich im Eimer, obwohl die ganze digitale Umsetzung ja nicht Ihre Idee war. Von den Kosten für IT-Forensik, Praxisstillstand und möglichen Erpressungen wollen wir mal gar nicht erst anfangen.

Deshalb gibt es keine Alternative zur Cyberversicherung für Arztpraxen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht, die Resteinfallstore sind da und die sollten Sie absichern.

Telematik

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
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Cybercrime im Video

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Cybercrime ist die neue Verdienstquelle für gut ausgebildete und kreative Kriminelle. Lars Widany von der Cogitanda Dataprotect AG erklärt im Interview, woher diese Bedrohung kommt. Und wie gefährlich sie wirklich ist. Kann Ihrem Unternehmen eine Cyberpolice helfen?

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Hackerangriffe auf jegliche Unternehmen

Wenn Sie Lokalzeitungen durchkämmen, stoßen Sie auf eine Vielzahl an Beispielen. Unternehmen, Artpraxen, Apotheken, Behörden; kaum eine Branche wird von Cybercrime verschont. Die Frage ist also nicht ob auch Sie gehackt werden, sondern wann dies geschehen wird.

Cybercrime – Das Risiko gilt für alle

Im Dezember 2020 griffen Cyberkriminelle selbst den Softwaregiganten Microsoft an. Die Hacker arbeiteten sich angeblich bis in die Quellcodes des Unternehmens vor und versuchten so wertvolle Daten zu stehlen. Auch der Deutsche Bundestag, die US-Regierung, Sony… alles Beispiele für prominente Hackeropfer. Internetkriminalität ist ein rasant wachsender Wirtschaftszweig. Und der kümmert sich im Übrigen nicht um das Thema Nachhaltigkeit!

Der Fall Garmin

Wenn Sie Sportler sind, dann kennen den Fall sicher: Garmin, Hersteller von GPS-Uhren für Sportler und Betreiber von Internetplattformen zur Trainingssteuerung, wurde 2020 erfolgreich gehackt. Die Server waren über Tage nicht erreichbar und persönliche Daten von Nutzern wurden womöglich abgegriffen. Der Vertrauensverlust der Kundschaft war immens. In diesem Fall dürfte Cybercrime ein gezielter Angriff gewesen sein.

Als Unternehmen hängt Ihre Handlungsfähigkeit am Internet

Auch Kleinunternehmen sind sehr häufig betroffen. Es ist nämlich nicht so, dass Hacker es nur auf die großen Unternehmen abgesehen haben. Für kleine Unternehmen ist der Datenverlust in der Regel eine Katastrophe, von den anschließenden Schwierigkeiten mit den Datenschutzbehörden ganz zu schweigen. Handeln Sie heute noch, weil es um die Existenz Ihres Unternehmens geht. Egal ob Fußpflege oder Fußballclub, denn angreifbar sind wir alle. Bringen Sie Ihre IT auf die Höhe und sichern Sie die Resteinfallstore mit einer Cyberversicherung ab.cyberpolice

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime

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Cyberpolice mit Hindernissen

Cyberpolice im Buchhaltungsbüro

Buchhaltungsdienstleister speichern auch sensible Daten. Zahlungsströme, Bankverbindungen, Buchungsdetails. Auch als Inhaber eines Buchhaltungsbüro sollten Sie deshalb ihre Cybersicherheit im Blick haben. Eine Cyberpolice sichert die Restrisiken ab.

Cyberpolice oder Haftpflichtversicherung

Als Beratungsunternehmen im Bereich Finanzen und Vermögen, und dazu darf man Buchhaltungsunternehmen sicher zählen, sind Sie mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und Betriebshaftpflichtversicherung  (BHV) ausgestattet. Irrtümlich wird der Cyberdrittschaden oftmals mit der eigenen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung in Verbindung gebracht. Diese aber leistet NICHT bei Cyberschäden an Dritten! Ihre Vermögensschadenhaftpflicht deckt Ihre Beratungsfehler gegenüber Ihrer Mandanten ab! Cyberdrittschäden sind, wenn vereinbart, über Ihre Betriebshaftpflicht mitversichert. Aber nur dann, wenn Sie den Baustein Nutzung von Internettechnologie drin haben! Checken Sie Ihre BHV, oder lassen Sie uns das tun!

Cyberdrittschaden im Buchhaltungsbüro?

Sie oder Ihr Mitarbeiter leiten Mail mit einem zweifelhaften Anhang weiter. Freilich unbeabsichtigt. Dieser entpuppt sich beim Empfänger als Schadsoftware. Und richtet dort einen ziemlichen  Schaden an. Der Empfänger kann bei Ihnen mit Schadensersatzforderungen vorstellig werden. Im Allgemeinen ist auch der ungewollte Datenverlust ein Haftungsfall. Und in dem Fall kommen eine Menge Aufgaben und Ansprüche auf Sie zu. Allein die Administration für die Belange die Sie nach DSGVO zu erfüllen haben, wird einiges kosten. Hier tritt die Cyberpolice ein.

Cyberpolice fürs Homeoffice

Denken Sie daran: Vielleicht sind auch bei Ihnen Mitarbeiter ins Homeoffice gesetzt worden. Gerade durch diese Situation sind jedoch die Einfallstore für Internetkriminelle weit aufgestoßen worden. Mehr zum Thema Cybercrime und Homeoffice können Sie hier weiterlesen.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Gehen wir den unbequemen Weg und stellen uns vor, Ihrem Buchhaltungsbüro werden sensible Mandantendaten entwendet. In Ihrem Fall könnten das natürlich vor allem Kontodaten und Zahlungsströme sein. Neben dem klassischen Haftungsfall, wie oben beschrieben, haben Sie danach noch ein weiteres Problem: Den Verlust Ihres guten Rufes!

Reputationsverlust und Cyberversicherung

Mandantendaten im Internet, ein unangenehmer Gedanke. Wenn Ihre eigenen Kontostände für jedermann einsehbar wären, Sie lägen manche Nacht wach. Natürlich ist kein IT-System der Welt absolut sicher, das zeigen ja Beispiele von prominenten Hackeropfern zur Genüge. Doch wenn Sie Ihre IT im Griff haben, wenn die Daten sicher sind und eben doch ein blöder Zufall eintritt, dann sollte Ihr guter Ruf rasch wieder hergestellt werden. Denn immerhin leben Sie von Ihrem guten Ruf. Imagekampagnen, Anzeigen und professionelle Unterstützung durch Unternehmensberatung. Das sind Leistungen, die eine gute Cyberpolice im Falle von Reputationsverlust bringen sollte.

Wie ist eine Cyberversicherung aufgebaut?

Im Grunde gibt es fünf Bausteine einer Versicherung gegen Cybercrime. Im Schaubild unten, sehen Sie welche das sind.

buchhaltungsbüro

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime, auch Buchhaltungsbüros

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!