Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Herbst wird Stressfaktor für die bAV

Es schallt von allen Emporen (auf denen Versicherungsleute hocken): Arbeitgeber macht die Börsen auf, ab 2022 müsst ihr zur bAV zuzahlen. Haben Sie sicher auch schon gehört. Und vielleicht sind Sie dazu auch schon angerufen worden. Einmal, zweimal, noch einmal. Gut vorstellbar, dass es Ihnen zum Halse raus hängt. Aber wie bei so vielen Vorgaben aus Berlin (und/oder Brüssel), bleibt Ihnen keine Wahl. Sie müssen da ran. Und zwar am besten, bevor es Herbst wird.

Ich kümmere mich im Herbst

Theoretisch haben Sie noch viel Zeit. Erst ab Januar  2022 müssen Arbeitgeber auch zu älteren bAV – Verträgen Geld zuschießen. Nämlich immer dann, wenn sie durch die Entgeltumwandlung ihres Mitarbeiters Sozialabgaben sparen. Ist doch ganz einfach, oder? Erstens: 15 Prozent Pflichtzuschuss ausrechnen. Zweitens: Lohnbuchhaltung informieren und Dauerauftrag ändern. Drittens: Die Versicherungsgesellschaft anschreiben. Viertens: Dem Mitarbeiter die gute Nachricht überbringen. Reicht doch, wenn Sie sich im Herbst damit befassen. Oder nicht? bAV

Ob Sommer, Herbst ob Winter – bAV ist niemals einfach!

Doch Sie ahnen es. Was wir hier so sarkastisch von uns geben, soll Ihnen zeigen, dass es eben nicht so einfach ist. Die Probleme sind vielfältig und das Betriebsrentenstärkungsgesetz, naja, es ist wieder mal mit Schlaglöchern gepflastert. Und in diesen können Sie als Arbeitgeber schnell mal einen Achsbruch erleiden. Die Umsetzung des Zwangszuschusses zur bAV bedarf fachkundiger Unterstützung und viel Zeit! Und das insbesondere dann, wenn Sie schon einen Zuschuss zahlen. Denn hier hat der Gesetzgeber Orakel gespielt und spricht in Andeutungen. Das macht die Sache in der Umsetzung so schwierig.

Hingerülpste Gesetze

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, gut gemeint und voller Fallstricke. Wie so manch anderes Paragrafenwerk. Denn die Formulierung, was mit bereits bezuschussten Verträgen zu geschehen hat, ist schwammig. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt hier nur Anhaltspunkte. Bisherige Zuschüsse des Arbeitgebers zur bAV seines Angestellten können verrechnet werden mit den neuen 15 Prozent Pflichtzuschuss. Vielleicht! Und zwar:

  • eine Verrechnung ist möglich, sofern ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen den bisherigen Zuschüssen und der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen beim Arbeitgeber besteht
  • Ausdrücklicher Zusammenhang ist gegeben, oder
  • Konkludent, d.h. ein Zusammenhang kann hergestellt werden!

Da bleibt wieder viel Spielraum für Spekulationen. Immerhin: Die bAV soll ja der Personalabteilung Freude machen. Aber Ironie beiseite. Wie soll das in der Praxis aussehen? Sie sehen, der Herbst wird dieses Jahr vielleicht recht knapp ausfallen.

bAV richtig machen

Mehr zum Thema können Sie hier nachlesen. Oder buchen Sie direkt einen Beratungstermin mit uns als Ihrem bAV-Experten.

Cybercrime im Video

Cybercrime im Video

Cybercrime ist die neue Verdienstquelle für gut ausgebildete und kreative Kriminelle. Lars Widany von der Cogitanda Dataprotect AG erklärt im Interview, woher diese Bedrohung kommt. Und wie gefährlich sie wirklich ist. Kann Ihrem Unternehmen eine Cyberpolice helfen?

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Hackerangriffe auf jegliche Unternehmen

Wenn Sie Lokalzeitungen durchkämmen, stoßen Sie auf eine Vielzahl an Beispielen. Unternehmen, Artpraxen, Apotheken, Behörden; kaum eine Branche wird von Cybercrime verschont. Die Frage ist also nicht ob auch Sie gehackt werden, sondern wann dies geschehen wird.

Cybercrime – Das Risiko gilt für alle

Im Dezember 2020 griffen Cyberkriminelle selbst den Softwaregiganten Microsoft an. Die Hacker arbeiteten sich angeblich bis in die Quellcodes des Unternehmens vor und versuchten so wertvolle Daten zu stehlen. Auch der Deutsche Bundestag, die US-Regierung, Sony… alles Beispiele für prominente Hackeropfer. Internetkriminalität ist ein rasant wachsender Wirtschaftszweig. Und der kümmert sich im Übrigen nicht um das Thema Nachhaltigkeit!

Der Fall Garmin

Wenn Sie Sportler sind, dann kennen den Fall sicher: Garmin, Hersteller von GPS-Uhren für Sportler und Betreiber von Internetplattformen zur Trainingssteuerung, wurde 2020 erfolgreich gehackt. Die Server waren über Tage nicht erreichbar und persönliche Daten von Nutzern wurden womöglich abgegriffen. Der Vertrauensverlust der Kundschaft war immens. In diesem Fall dürfte Cybercrime ein gezielter Angriff gewesen sein.

Als Unternehmen hängt Ihre Handlungsfähigkeit am Internet

Auch Kleinunternehmen sind sehr häufig betroffen. Es ist nämlich nicht so, dass Hacker es nur auf die großen Unternehmen abgesehen haben. Für kleine Unternehmen ist der Datenverlust in der Regel eine Katastrophe, von den anschließenden Schwierigkeiten mit den Datenschutzbehörden ganz zu schweigen. Handeln Sie heute noch, weil es um die Existenz Ihres Unternehmens geht. Egal ob Fußpflege oder Fußballclub, denn angreifbar sind wir alle. Bringen Sie Ihre IT auf die Höhe und sichern Sie die Resteinfallstore mit einer Cyberversicherung ab.cyberpolice

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!

 

 

Cyberpolice im Buchhaltungsbüro

Cyberpolice im Buchhaltungsbüro

Buchhaltungsdienstleister speichern auch sensible Daten. Zahlungsströme, Bankverbindungen, Buchungsdetails. Auch als Inhaber eines Buchhaltungsbüro sollten Sie deshalb ihre Cybersicherheit im Blick haben. Eine Cyberpolice sichert die Restrisiken ab.

Cyberpolice oder Haftpflichtversicherung

Als Beratungsunternehmen im Bereich Finanzen und Vermögen, und dazu darf man Buchhaltungsunternehmen sicher zählen, sind Sie mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und Betriebshaftpflichtversicherung  (BHV) ausgestattet. Irrtümlich wird der Cyberdrittschaden oftmals mit der eigenen Vermögensschadenhaftpflichtversicherung in Verbindung gebracht. Diese aber leistet NICHT bei Cyberschäden an Dritten! Ihre Vermögensschadenhaftpflicht deckt Ihre Beratungsfehler gegenüber Ihrer Mandanten ab! Cyberdrittschäden sind, wenn vereinbart, über Ihre Betriebshaftpflicht mitversichert. Aber nur dann, wenn Sie den Baustein Nutzung von Internettechnologie drin haben! Checken Sie Ihre BHV, oder lassen Sie uns das tun!

Cyberdrittschaden im Buchhaltungsbüro?

Sie oder Ihr Mitarbeiter leiten Mail mit einem zweifelhaften Anhang weiter. Freilich unbeabsichtigt. Dieser entpuppt sich beim Empfänger als Schadsoftware. Und richtet dort einen ziemlichen  Schaden an. Der Empfänger kann bei Ihnen mit Schadensersatzforderungen vorstellig werden. Im Allgemeinen ist auch der ungewollte Datenverlust ein Haftungsfall. Und in dem Fall kommen eine Menge Aufgaben und Ansprüche auf Sie zu. Allein die Administration für die Belange die Sie nach DSGVO zu erfüllen haben, wird einiges kosten. Hier tritt die Cyberpolice ein.

Cyberpolice fürs Homeoffice

Denken Sie daran: Vielleicht sind auch bei Ihnen Mitarbeiter ins Homeoffice gesetzt worden. Gerade durch diese Situation sind jedoch die Einfallstore für Internetkriminelle weit aufgestoßen worden. Mehr zum Thema Cybercrime und Homeoffice können Sie hier weiterlesen.

Ist der Ruf erst ruiniert…

Gehen wir den unbequemen Weg und stellen uns vor, Ihrem Buchhaltungsbüro werden sensible Mandantendaten entwendet. In Ihrem Fall könnten das natürlich vor allem Kontodaten und Zahlungsströme sein. Neben dem klassischen Haftungsfall, wie oben beschrieben, haben Sie danach noch ein weiteres Problem: Den Verlust Ihres guten Rufes!

Reputationsverlust und Cyberversicherung

Mandantendaten im Internet, ein unangenehmer Gedanke. Wenn Ihre eigenen Kontostände für jedermann einsehbar wären, Sie lägen manche Nacht wach. Natürlich ist kein IT-System der Welt absolut sicher, das zeigen ja Beispiele von prominenten Hackeropfern zur Genüge. Doch wenn Sie Ihre IT im Griff haben, wenn die Daten sicher sind und eben doch ein blöder Zufall eintritt, dann sollte Ihr guter Ruf rasch wieder hergestellt werden. Denn immerhin leben Sie von Ihrem guten Ruf. Imagekampagnen, Anzeigen und professionelle Unterstützung durch Unternehmensberatung. Das sind Leistungen, die eine gute Cyberpolice im Falle von Reputationsverlust bringen sollte.

Wie ist eine Cyberversicherung aufgebaut?

Im Grunde gibt es fünf Bausteine einer Versicherung gegen Cybercrime. Im Schaubild unten, sehen Sie welche das sind.

buchhaltungsbüro

Wir versichern Ihr Unternehmen gegen Cybercrime, auch Buchhaltungsbüros

Zugegeben, wir sind keines von den ganz großen Maklerunternehmen. Doch nicht groß frisst klein sondern schnell frisst langsam. Und beim Thema Cyberpolice waren wir sehr schnell. Wir beschäftigen uns damit seit Jahren.
Wir sind nicht produktgebunden oder auf Vertriebsziele geeicht, sondern Ihr Berater. Zwei mal wurden wir selbst gehackt, und hatten Glück. Kennen aber die Risiken deshalb genau!
Wir sind hybrid: Wir arbeiten digital, online oder offline. Unsere digitalen Vertriebslösungen sparen Ihnen eine Menge Zeit und Papierkram! Stellen Sie Ihre Anfrage zur Cyberpolice einfach digital. Wir kommen dann mit einem Vorschlag auf Sie zu!

 

 

bAV Zuschusspflicht des Arbeitgebers – Praxistipps

bAV Zuschusspflicht des Arbeitgebers – Praxistipps

Die Zeit rennt. Auch wenn die Zuschusspflicht des Arbeitgebers zur betrieblichen Altersversorgung, kurz bAV, erst 2022 beginnt. Doch ist dafür eine Masse Vorarbeit nötig. Sie tun gut daran, das Thema bAV vor den Sommerferien aufzugreifen. Sonst könnte es eng werden.

Arbeitsrechtliche Grundlagen

Die Zuschusspflicht nach dem Betriebsrentenstärkungsgesetz, trifft alle versicherungsförmigen betrieblichen Altersversorgungen. Unterstützungskassen und Direktzusagen z.B. sind davon also nicht betroffen. Und natürlich sind nur Verträge betroffen, die (zumindest anteilig) durch Entgeltumwandlung bespart werden. Der Arbeitgeber ist nur verpflichtet die vorgeschriebenen 15 Prozent Zuschuss auf die Entgeltumwandlung zu zahlen, wenn er durch den Vertrag Sozialabgaben spart (§ 1a Abs. 1a BetrAVG).

Achtung Falle

Hier lauert die erste Falle. Als Arbeitgeber sparen Sie tatsächlich Sozialabgaben durch die Entgeltumwandlung Ihres Mitarbeiters. Aber in diesem speziellen Fall aber keine 15 Prozent. Sie müssen also nur die wirkliche Ersparnis weitergeben. Wenn Sie sich dazu entschließen, dann reservieren Sie schon mal den Arbeitsrechtsanwalt für sich. Denn aller Wahrscheinlichkeit nach werden Sie es versäumen, diesen Betrag den sich stetig ändernden Gegebenheiten anzupassen. Mit dieser Lösung hängen Sie quasi immer am Fliegenfänger. Tipp: Sparen Sie nicht an dieser Stelle. Schießen Sie mindestens 15 Prozent zu, wenns denn wirklich nur die 15 Prozent sein sollen.

bAV im Tarifvertrag

Sie sind tarifgebunden? Dann sind Sie fein raus, zumindest was die bAV angeht. Oder? Grundsätzlich geht Tarifrecht vor, und die Regelungen Ihres Tarifvertrages sehen meist anders aus, als 15 Prozent Zuschuss. Sie sollten bitte jedoch grundsätzlich mit den Tarifvertragsparteien klären, ob das wirklich so ist. Sicher ist sicher.

Übrigens, die verschiedenen Paragrafen…

Der Zuschuss ist sowohl für § 3 Nr. 63 EStG-Verträge als auch für Verträge nach § 40b EStG  zu zahlen. Wenn Sie sich ein wenig auskennen, dann wissen Sie, dass Sie als Arbeitgeber für Verträge nach § 40b EStG ggf. die Pauschalsteuer übernehmen. Diese ist NICHT auf den Zuschuss anrechenbar!

Hingerülpste Gesetze

Unser Gesetzgeber spielt ja gerne mal das Orakel von Delphi. Und manche Gesetzesvorhaben werden einfach so hingerülpst; ich erinnere an die Datenschutzgrundverordnung oder dergleichen. Hauptsache machen, dann wirds schon laufen. Im vorliegenden Fall gibt es auch einen Orakelspruch. Der da lautet: Ob bisherige Zuschüsse zu Verträgen der betrieblichen Altersversorgung angerechnet werden können oder nicht, schreiben wir nirgendwo nieder. Der Gesetzgeber hat´s wieder mal geschafft, einen Grundstein im Gewölbe seines Gesetzesbauwerks so locker einzusetzen, dass das ganze Konstrukt den Arbeitgeber unter sich begraben kann.  Und in machen Fällen auch wird.

bAV und Anrechenbarkeit von „alten“ Zuschüssen

Und jetzt wirds spannend: Denn das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gibt einige Anhaltspunkte. Wann also könnten bisherige Zuschüsse des Arbeitgebers zur bAV seines Angestellten mit den neuen 15 Prozent Pflichtzuschuss verrechnet werden? Und zwar:

  • eine Verrechnung ist möglich, sofern ein nachweisbarer Zusammenhang zwischen den bisherigen Zuschüssen und der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen beim Arbeitgeber besteht
  • Ausdrücklicher Zusammenhang ist gegeben, oder
  • Konkludent, d.h. ein Zusammenhang kann hergestellt werden!

Da bleibt wieder viel Spielraum für Spekulationen. Immerhin: Die bAV soll ja der Personalabteilung Freude machen. Aber Ironie beiseite. Wie könnte das in der Praxis aussehen?

In der Praxis

Ausdrücklicher Zusammenhang heißt: Sie können (schriftlich) nachweisen, dass zwischen dem bisher gezahlten Zuschuss und der Einsparung der Sozialabgaben ein Zusammenhang besteht. Das muss irgendwo niedergeschrieben sein. Am besten in der Entgeltumwandlungsvereinbarung oder nötigenfalls in der Beratungsdokumentation.

Konkludent herstellbarer Zusammenhang heißt: Sie können anhand Indizien nachweisen, dass ein Zusammenhang besteht. Zum Beispiel:

  • Zuschuss wird in Höhe von 20 % gezahlt
  • Sofortige Unverfallbarkeit ist gegeben
  • Zuschuss kommt nur bei Teilnahme an Entgeltumwandlungen (keine reine AG-Finanzierung)
  • Formulierungen dazu finden sich in Zusage und Entgeltumwandlungsvereinbarung

Damit wären Sie gut unterwegs. Stellen Sie jedoch den Zusammenhang am besten nochmals schriftlich klar!

Detailprüfung nötig

Es ist nicht möglich, an dieser Stelle umfassend zu klären, ob Ihre bAV safe ist für die neue Gesetzgebung. Wenn Sie keine der o.g. Zusammenhänge darstellen können: Viel Glück. Das ist ernst gemeint. Denn wo kein Kläger, da kein Richter. Aber besser noch ist es, die Sache gründlich, sofort und abschließend zu klären. Dazu müssen Ihre Tarifparteien, der Betriebsrat, der Rechtsberater (sofern Sie eine Versorgungsordnung haben) und Ihr bAV-Vermittler an den Tisch. Und sollte letzterer fehlen oder nicht willig oder kompetent sein, dann buchen Sie einfach uns.

Es wird aber noch besser

Sie haben nun geklärt, wie das mit den Zuschüssen läuft. Jetzt geht es daran, die 15 Prozent oder mehr auf die bestehende Versorgung Ihrer Mitarbeiter aufzusatteln. Und das hört sich einfacher an, als es ist. Haben Sie schon mal versucht, einem alten Haus ein neues Dach zu verpassen? So ähnlich müssen Sie sich das hier auch vorstellen. Denn die Probleme, auf die Sie stoßen können, sind:

  • der bisherige Tarif ist geschlossen – Aufstockung nicht möglich
  • der bisherige Tarif hat einen anderen Rechnungszins – Aufstockung nicht möglich
  • der Anbieter ist nicht mehr am Markt
  • die bisherige Entgeltumwandlung erfolgte über eine Pensionskasse – Aua! Das muss unbedingt überprüft werden
  • der Zuschuss ist so gering, dass ein Zusatzvertrag rechnerisch nicht machbar ist
  • ein neuer, zusätzlicher Vertrag wird durch neue Kosten und schlechtere Konditionen für Sie zum Haftungsproblem

Die einfachste Lösung wäre doch

die bAV so zu gestalten, dass die Beitragshöhe identisch bleibt, der Zuschuss einfach die Entgeltumwandlung verringert. Aber Achtung: Diese Lösung ist wohl oft die einzige, jedoch vom Gesetzgeber ausdrücklich als Notlösung gedacht. Und wenn Sie diese ziehen, müssen Sie das deutlich begründen, die Zustimmung des Arbeitnehmers haben und die Entgeltumwandlungsvereinbarung anpassen.

Fazit

Es kommt dicke auf die Personaler zu, das steht mal fest. Darum warten Sie nicht zu lange. Kümmern Sie sich zeitnah um dieses Thema. Denn Sie wissen ja, im Tagesgeschäft kommt immer mal wieder was dazwischen. Wir sind übrigens fit in dem Thema. Wenn Sie also jemanden suchen, der sich auskennt…

Elektronikversicherung

Elektronikversicherung

Macht eine Elektronikversicherung wirklich Sinn? Hochentwickelte, sensible und teure elektronische Geräte sind heute in Ihrem Unternehmen unentbehrliche Helfer bei der täglichen Arbeit. Welche Auswirkungen hätte es für Ihren Betrieb, wenn Sie Ihre technischen Geräte nicht nutzen könnten und gleichzeitig für Ersatz sorgen müssten?

Was deckt Ihre Elektronikversicherung?

Wir versichern elektronische Geräte, Anlagen und Systeme. Das sind zum Beispiel Daten- und Kommunikationstechnik, Bürotechnik, Mess- und Prüftechnik ist teuer und deshalb ebenfalls Bestandteil guter Elektronikpolicen. Sie nutzen elektronische Kassen und Waagen, Bild- und Tontechnik und Medizintechnik? Auch die gehören in das Feld der Elektronikversicherung. Sogar Ihre fest installierten Datenträger, versichern wir mit. Aber Achtung: Medizintechnik hat ihre eigenen Regeln und ist in einer normalen Elektronikversicherung nie inbegriffen. Sind Sie also Praxisinhaber? Dann kümmern wir uns gerne um eine entsprechende Deckung für Sie.

Für welche Gefahren und Schäden greift die Elektronikversicherung?

Welche Schäden sind nun denkbar? Der gängige Begriff lautet: Durch nicht rechtzeitig vorhergesehene Ereignisse. Da wären zum Beispiel die klassischen Bedienungsfehler, die liebe Ungeschicklichkeit und Fahrlässigkeit. Immer wieder gerne genommen: Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub oder Plünderung. Selbst Vorsatz Dritter decken Elektronikversicherungen ab. Die Spanne der versicherten Schäden ist also sehr breit. Außerdem deckt die Elektronikversicherung Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler, Schäden durch Kurzschluss, Überstrom oder Überspannung, Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Ruß und Rauch, Schmoren, Sengen, Glimmen.

Elektronik verträgt kein Wasser

Wasser aller Art, auch geringe Feuchtigkeit, kann Elektronik nachhaltig schädigen. Aus diesem Grund sollten Schäden durch Wasser auch gedeckt sein. Sogar durch Sturm, Frost und Überschwemmung muß eine gute Elektronikversicherung greifen.

Worauf bleiben Sie sitzen?

Abnutzung und Alterung sind natürlich keine Schäden, die durch eine Elektronikversicherung erstattet werden. Werkzeuge und Verschleißteile sind ebenso außen vor wie Wartungen und vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen, zu denen Sie ohnehin verpflichtet sind. Betriebsbedingtes Einwirken von Feuchtigkeit und Säuredämpfen ist im Normalfall auch nicht versichert. Schäden, die Sie vorsätzlich herbeiführen ersetzt Ihnen natürlich auch niemand. Weiter ausgeschlossen sind Schäden durch Krieg, Kernenergie, innere Unruhen, Erdbeben.

Wo gilt die Elektronikversicherung?

Versicherungsschutz haben Sie innerhalb der im Versicherungsvertrag eingetragenen Betriebsgrundstücke. Achten Sie auf das sogenannte Bewegungsrisiko, also die Deckung unterwegs!

Welche Zahlung können Sie erwarten?

Ersetzt werden in den meisten Fällen die Neuanschaffung der Geräte, bzw. deren Reparatur.

Elektronikversicherung und die Cyberdeckung

Beides schließt einander nicht aus. Hacker können auch Ihre Hard- und Software nachhaltig schädigen! Das tun sie gerne mal aus Langeweile oder weil bei Ihnen was zu holen ist. Intelligente Cyberpolicen schützen auch Ihre Hardware. Und besonders gute Anbieter wie Cogitanda bündeln die beiden Geschäftsfelder zu wirklich vorteilhaften Policen für Sie!

 

Ihr Unternehmen – Ihr Risiko – Ihre Elektronikversicherung

Lassen Sie uns Ihre Elektronikversicherung prüfen oder, sofern Sie noch keine haben, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts. Ihr Problem und unser Konzept, Sicherheit für Ihr Unternehmen.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Zahnarztpraxis richtig versichern

Zahnarztpraxis richtig versichern

Der feuchte Traum eines jeden Versicherungsvermittlers ist es, eine Zahnarztpraxis zu versichern. Oder zwei. Oder drei. Allerdings sind uns schon Praxen unters Messer gekommen, die waren wie Bäckereifilialen versichert. Da hat wohl einer den falschen Traum geträumt. In diesem Geschäft gilt eines: Keine kleinen Brötchen backen. Worauf es wirklich ankommt, lesen Sie hier.

Woraus besteht eine Zahnarztpraxis?

Unsereiner kennt vom Zahnarzt nur zwei Dinge: Den Stuhl, in dessen Lehne sich heute noch die Spuren unserer Fingernägel finden, und den Bohrer. Wenn Sie Zahnarzt sind, wissen Sie es besser. Sie haben, was die Versicherung Ihrer Zahnarztpraxis angeht, ein Problem. Und das heißt: Medizintechnik. Und darunter fällt so ziemlich alles, abgesehen von dem Sofa im Büro, auf dem Sie Ihr Mittagsnickerchen abliegen.

Medizintechnik – der Pferdefuß der Versicherungspolice

Wir haben schon einige Praxen gesehen, in denen Medizintechnik gar nicht versichert war. Röntgengeräte, Ultraschall, Behandlungsstühle samt Technik, Laboreinrichtung, Mess- und Regeltechnik. Eine normale Elektronikversicherung leistet i.d.R. nicht, der Einschluß von Medizintechnik der Zahnarztpraxis mus explizit im Versicherungsschein genannt sein. Und selbst dann lauert der Teufel im Detail. Herkömmliche Policen sehen eine Kürzung der Schadenszahlung bei Totalschaden vor, wenn der Zeitwert des Gerätes weniger als 40 Prozent des Neuwertes beträgt. In diesen Fällen wird dann nur der Zeitwert erstattet. Auf die Weise könnten Sie bei einem Schaden ordentlich drauflegen.

Wenn die Krone wackelt – der Unterversicherungsverzicht

Hand aufs Herz, wissen Sie um den aktuellen Neuwert Ihrer Zahnarztpraxis? Kennen Sie die Zahl genau? Technische und kaufmännische Betriebseinrichtung? Vorräte? Werkzeuge? Wie hoch ist der Neuwert? Wenn Sie den einmal im Jahr abschätzen können und die Zahl stimmt mit der auf Ihrer Police überein, dann droht Ihrer Inventarversicherung wenigstens kein Unterversicherungsverzicht. Und wenn nicht, dann könnte bei einem größeren Schaden Ärger auf Sie zukommen. Wir richten daher in den meisten Fällen Praxisversicherungen nach einer besonderen Berechnungsmethode ein, die Ihnen jede Gefahr der Unterversicherung nimmt. Sprechen Sie uns an!

Grobe Fahrlässigkeit – nicht grobe Behandlung

Folgende Legende geht um: Ein Zahnarzt verläßt seine Praxis bei gekippten Fenstern. Am nächsten Morgen sind seine Behandlungsstühle verschwunden. Diebe haben diese über ein Gerüst abtransportiert, das am Haus stand. Der Einstieg über die gekippten Fenster war am Ende kein Problem mehr. Diese angeblich wahre Geschichte hatte denn Konsequenzen für den Zahnarzt. Die gekippten Fenster stellten eine grob fahrlässige Handlung dar, und der Versicherer kürzte die Entschädigung im Verhältnis der schwere der Mitschuld des Zahnarztes. Hier wohl fast um 100 Prozent. Wir versichern Praxen daher nach Möglichkeit unter weitestgehendem Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit. Ganz verzichten wird kein Versicherer, aber wir können zumindest bis auf sehr hohe Freibeträge drücken und völlig aus der Welt räumen, wenn der Schaden nicht durch Sie selbst verursacht wurde.

Wie viele Löcher hat Ihr Gebiss?

Besser: Wie viele Deckungslücken hat die Police Ihrer Zahnarztpraxis? Es gibt eine Menge Themen die noch hineinspielen. Ihre Berufshaftpflicht sollte auch bei Strafrechtsverfahren in Abwehr gehen. Immerhin werden Verletzungen von Patienten von den Kassen immer öfter als Körperverletzung, und damit als Strafsache angesehen. Unbenannte Gefahren, Verletzung von Obliegenheiten, unklarer Schadenszeitpunkt… Der Möglichkeiten gibt es viele.

Cybercrime – her mit der Kohle

Immer noch belächelt: Internetkriminalität. Wenn der Ihr Kollege vor 40 Jahren seine Praxis abschloß und die Tageseinnahmen zur Bank brachte, dann mußte derjenige, der ihm sein Geld abluchsen wollte, ihm irgendwo auflauern. Böse Zungen behaupten, spätestens hinterm Bankschalter…:)

Die Kriminalität folgt immer den Zahlungsströmen. Und diese laufen heute elektronisch. Außerdem sitzen Sie in Ihrer Praxis auf einem Haufen Daten, die im Darknet hoch gehandelt werden. Ein Datenverlust würde die Behörden auf den Plan rufen, Sie eine Menge Geld kosten und vor allem Ihren Ruf schädigen.

Praxisrechtsschutz für Ihre Zahnarztpraxis

Rechtsschutzversicherung ist nicht gleich Rechtsschutzversicherung. Lesen Sie hier, wie eine Rechtsschutzversicherung für Ihre Zahnarztpraxis auszusehen hat.

Ihr Unternehmen – Ihr Risiko – Ihre Praxisversicherung

Lassen Sie uns Ihre Praxisversicherung prüfen oder, sofern Sie noch keine haben, unterhalten wir uns über eine Lösung für Sie. Das kann auch online erfolgen. Buchen Sie unten direkt Ihren Wunschtermin und los gehts. Ihr Problem und unser Konzept, Sicherheit für Ihr Unternehmen.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!