Wärmepumpen richtig versichern

Wärmepumpen richtig versichern

Wer heute baut oder modernisiert heizt sein Haus oft mit Alternativen zu Öl oder Gas. Neben der Pelletheizung haben sich auch Wärmepumpen als Heizung durchgesetzt. Aber ist diese über die Gebäudeversicherung mitversichert? Ein klares Jein!

Welche Gefahren sind versichert?

Gebäudeversicherungen decken heute viele Gefahren ab. Die Zeiten, da es nur um Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm ging, sind lange vorbei. Moderne Gebäudeversicherungen sind vor allem „breit gestreute“ Risikoträger. Und die weitverbreitete Meinung, einen Altvertrag solle man auf keinen Fall ändern, da er in der Regel bessere Bedingungen hat als ein neuer, ist fast immer falsch!

Neue oder alte Police?

Moderne Policen leisten nämlich mehr als alte. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sind in Altverträgen meist außen vor. Schäden an Abwasserleitungen sind auch in Altverträgen oft nur im Haus versichert, außerhalb meist nur in geringen Summen, außerhalb des Grundstücks oft gar nicht. In neuen Policen sind diese Gefahren versicherbar, und sie sollten auch versichert werden.

Wärmepumpen automatisch mitversichert?

Wie sieht es nun bei Anlagen zur Energieerzeugung oder Wärmepumpen aus? Photovoltaikanlagen kann man über die Gebäudeversicherung mitversichern, die Bedingungen sind jedoch oft weit schlechter als bei einer ordentlichen Elektronikversicherung. Und Wärmepumpen? Die sind freilich gegen die herkömmlichen Gefahren mitversichert, also gegen Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturmschäden. Und, sofern Sie das mitversichert haben, auch gegen Überflutung.

Und bei Diebstahl von Wärmepumpen?

Nun stehen die Wärmepumpen außerhalb des Hauses, meist im Vorgarten, oftmals zur Straße hin. Zahlt die Gebäudeversicherung denn, wenn die Anlage beschädigt oder gar gestohlen wird?

Klausel einschließen lassen

Wenn Sie diese Gefahren mitversichern wollen, müssen Sie eine Klausel dafür in Ihren Vertrag einschließen, sofern Ihr Versicherer das anbietet. Manche Versicherer haben dies auch standardgemäß in ihren Bedingungen stehen. Gegebenenfalls müssen Sie die Anlage als Wert anzeigen, und im zweiten Schritt die Klausel gegen weitere Gefahren in den Vertrag aufnehmen lassen. Je nach dem, wie Ihr Anbieter das intern umsetzt.

Wärmepumpen sind teuer!

Denken Sie daran, dass Ihre Immobilie mit allem Drum und Dran Ihr Vermögensgegenstand Nr. 1 ist. Der Versicherer kennt Ihr Haus nur vom Papier. Im Normalfall glauben Sie sicher, dass eine Beschädigung oder ein Diebstahl Ihrer Wärmepumpe in einer Wohngebäudeversicherung automatisch mitversichert sind. So ist es jedoch nicht! Der Schrecken ist am Ende groß, wenn Sie die Ablehnung eines Schadens aus dem Briefkasten ziehen.

Wie gehen wir vor?

Sind Sie bei uns versichert, finden Sie in der Regel folgende Klausel in den Bedingungen Ihrer Gebäudeversicherung vor: Beschädigungen an Luftwärmepumpen: Versichert sind Zerstörungen, Beschädigungen oder das Abhandenkommen
von Luftwärmepumpen aufgrund eines strafrechtlichen Tatbestandes. Auf die Pflicht zur polizeilichen Anzeige wird hingewiesen.

Bei bestimmten Gebäudearten gehen wir zu speziellen Versicherern. Hier müssen wir die Bedingungen bei Nutzung von Luftwärmepumpen im Antrag gesondert vereinbaren. Diese Klausel lautet dann: Versicherungsschutz besteht für Sachschäden (Zerstörung, Beschädigung) und ergänzende technische Gefahren, wie z.B. Bedienungsfehler, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler. Mitversichert sind auch die Mehrkosten nach einem Versicherungsfall für Primärenergie bis 2.000 Euro.

Wichtig ist uns, dass Sie bei Nutzung dieser innovativen Energieart auch ordentlich versichert sind. Weisen Sie uns bei Antragsaufnahme also bitte die auf die Heizungsanlage hin oder unterrichten Sie uns, bei laufenden Verträgen, über die Änderung der Anlage hinzu einer Wärmepumpe.

Photovoltaik und Solarthermie

Auch für Fotovoltaik und Solarthermie sind Besonderheiten zu beachten. Denn diese Anlagen sind nicht unbedingt automatisch über Ihre Gebäudeversicherung mitversichert. Zudem müssen Sie die Installation einer PV-Anlage dem Versicherer mitteilen, denn die Anlage stellt eine sogenannte Gefahrerhöhung dar. Der Versicherer hat ein zusätzliches Risiko zu kalkulieren, aber aber im Normalfall keine Mehrprämie ausmachen wird. Mitteilen müssen Sie es trotzdem, um Ihren Obliegenheiten nachzukommen. Löst nämlich eine PV-Anlage einen Brand an Ihrem Wohngebäude aus, sollte der Versicherer von der Anlage gewusst haben. Wenn nicht, könnte die Schadensabwicklung auf Schwierigkeiten stoßen.

Wir finden für Sie die passende Gebäudeversicherung! Buchen Sie hier direkt Ihren Wunschtermin.

 

Haus gekauft oder gebaut? So versichern Sie Ihr Eigentum:

Haus gekauft oder gebaut? So versichern Sie Ihr Eigentum:

Sie bauen ein Haus, oder kaufen eines? Herzlichen Glückwunsch! Damit Sie diese gewaltige Anschaffung nicht an Feuer, Wasser oder Sturm verlieren, geben wir hier ein paar Tipps zur Versicherung. Vor allem aber auch zu Nebenrisiken, von denen viele Bauherren nichts ahnen. Viel Spaß beim Lesen (und beim Bauen:).

Ein Haus, viele Entscheidungen

Ob mit Förderung oder ohne: Der Weg zur eigenen Immobilie kann durchaus beschwerlich werden. Als Bauherr müssen Sie viele Entscheidungen treffen, vom Gesamtbudget über die Finanzierung, Lage und Größe, Bebauungsplan, Haustyp und Bauträger, Raumaufteilung, Handwerker bis hin zu Ausstattungsdetails. Aber Werte sollen eben nicht nur geschaffen, sondern auch geschützt werden.

Checkliste Haus für Bauherren und Eigentümer

Baustelle

Der berühmte Ziegel, der dem Nachbarn auf den Kopf fällt… Ganz so spektakulär werden Haftungsfälle eher selten. Aber es sind die unscheinbaren Gefahren, die Sie Geld kosten können. Die Straße wurde verschmutzt und jemand stürzt? Ihre Baugrube ist nicht ordentlich gesichert und jemand fällt hinein? Der Gartenzaun Ihres Nachbars sackt ab, weil Ihre Tiefbauarbeiten zu nah an seine Grenze reichen? Kommen auf der Baustelle Dritte zu Schaden, so haften Sie als Bauherr. Ihre private Haftpflichtversicherung tritt nur innerhalb fester Bausummen ein. Meist ist diese Summe sehr begrenzt. In guten Konzepten auf mind. 350.000 Euro und bei Neubauten und bei Um- und Anbauten im eigenen Haus auf 500.000 Euro . Überschreiten Sie diese Grenze, entfällt der Versicherungsschutz komplett. Hier hilft Ihnen die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Das Haus im Rohbau

Eine vollwertige Gebäudeversicherung können Sie erst nach Baufertigstellung abschließen. Doch schon vorher sammeln sich über die Zeit hohe Werte an. Vor deren Verlust schützt Sie eine Rohbauversicherung. Diese kostet nix, lasch gesagt. Denn die Versicherer fahren hier unterschiedliche Konzepte. Bei vielen ist der Versicherungsschutz kostenfrei und geht nach Fertigstellung automatisch in die Wohngebäudeversicherung über. Bei einigen wird die normale Prämie für die Wohngebäudeversicherung schon bei Baubeginn fällig, jedoch wird diese dann mit dem ersten Jahresbeitrag nach Fertigstellung verrechnet.

Bauleistungsversicherung – bevor das Haus fertig ist

Die Kasko für Bauherren, so nennen wir die Bauleistungsversicherung oft. Denn was die Feuerrohbauversicherung nicht deckt sind Schäden, die eben nicht durch Feuer entstehen. Diese Versicherung ist neben der Bauherrenhaftpflicht die wichtigste Police überhaupt, und sie wird oft vergessen. Ein Schadenbeispiel aus der Praxis gefällig: Starkregen im Mai, wenige Wochen vor Fertigstellung des Gebäudes. Die Wassermassen fluten das Grundstück und dringen durch die Kellerschächte ins Kellergeschoss ein. 200 m² Fliesen müssen wieder raus, über Wochen wird getrocknet, sämtliche Türen und Zargen müssen erneuert werden. Auch die Holztreppen darf bis zum Erdgeschoss erneuert werden. Schaden: 35.000 Euro. Bezahlt hat es die Bauleistungsversicherung. Denn da das Haus noch nicht bezugsfertig war, ist die Feuerrohbauversicherung natürlich außen vor. Wäre die Bauleistungsversicherung nicht gewesen, hätte der Bauherr die Schadenssumme nachfinanzieren müssen!

Aber die Bauleistungsversicherung kann noch mehr

Welche Schäden und Gefahren sind nun in der Bauleistungsversicherung gedeckt? Dies sind Beschädigungen oder Zerstörungen durch unvorhergesehen eintretende Ereignisse an den versicherten Bauleistungen, die zu Ihren Lasten gehen. Oder die einen der beauftragten Unternehmer treffen. Insbesondere eben:

  • höhere Gewalt und Elementarereignisse
  • unbekannte Eigenschaften des Baugrundes
  • Konstruktions- und Materialfehler
  • Fehler bei der Bauausführung
  • mangelnde Aufsicht
  • Ungeschicklichkeit
  • Fahrlässigkeit und Böswilligkeit (nicht zu verwechseln mit der Grunderwerbssteuer:))

Welche Schäden und Gefahren sind nicht versichert?

Natürlich ist die Bauleitungsversicherung kein Freibrief. Mängel, Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit durch Sie selbst sind keine Schäden im Sinne der Versicherungsbedingungen. Kernenergie, Krieg sowie normale Witterungseinflüsse, mit denen Sie nach der Jahreszeit und den örtlichen Verhältnissen rechnen müssen, fallen auch nicht darunter. Auch Diebstahl von lagernden Bau- und Hilfsstoffen ist nicht versichert.

Was wird im Schadenfall ersetzt?

Die Bauleistungsversicherung für Bauherren ersetzt Kosten. Und zwar die, die notwendig sind, um die Schadenstätte aufzuräumen. Oder eben um einen Zustand wiederherzustellen, der dem Zustand unmittelbar vor Eintritt des Schadens technisch gleichwertig ist. Klingt bürokratisch, und das wird es im Schadensfall auch oft.

Was kostet die Bauleistungsversicherung

Die meisten Anbieter schließen mit Ihnen einen Vertrag über zwei Jahre ab. Der Versicherungsschutz für diesen Zeitraum kostet etwa das, was Sie die Gebäudeversicherung nachher jährlich kostet.

Helfer am Haus

Freiwillige Helfer sind am Bau gerne gesehen, sicher auch von Ihnen. Freunde und Bekannte, die Ihnen beim Bau helfen, sind über die Bauberufsgenossenschaft versichert. Als Bauherr müssen ihr Bauvorhaben dort anzeigen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine private Bauhelferunfallversicherung. Übrigens: Wenn wir das Wort Bauherr nutzen, so sehen uns die Damen sicher nach, dass wir Baudame als Wort nicht verwenden, es klingt doch etwas gestelzt. Freilich gilt alles, was wir hier schreiben, für männliche wie weibliche Häuslebauer gleichermaßen. Wir wissen, die moderne Frau macht hier keine Unterschiede.

Gebäudeversicherung

Ob Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel oder eine geborstene Wasserleitung –alles kann schwere Schäden hinterlassen und Sie viel Geld kosten. Eine Wohngebäudeversicherung schützt Sie als Eigentümer vor den finanziellen Folgen. Nicht vergessen: Komplett ist der Schutz erst, wenn Sie auch Elementarschäden  mitversichert haben. Beachten Sie auch hier: Es ist nicht alles Ton, was brechen kann! In der Regel stehen Sie für Rohrbrüche gerade, auch wenn die nicht im Haus stattfinden, sondern bis hin zu Kanal. Egal wie weit dieser entfernt ist. Diese Schäden gehen fast immer in fünfstellige Summen, und wir sträuben uns seit Jahren erfolgreich gegen Versicherungen, die diese Gefahren nicht decken. Versichern Sie Ihr Haus über uns, haben Sie die Deckung für Zu- und Abwasserleitungsbrüche IMMER mit drinnen.

Hausrat

Ihr bewegliches Hab und Gut versichern Sie mit einer Hausratversicherung. Auch hier wichtig: Elementarschäden versichern!

Haus- und Grundbesitz

Eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer schützt vor der Haftung nach § 838 BGB aus „vermutetem Verschulden“.

Sonstiges

Spezielle Versicherungen für Photovoltaik-Anlagen und, heute weniger verbreitet, Öltanks.

Rechtschutzversicherung

Eine klare Aussage vorab: Ein Streit mit Ihrem Bauträger ist (fast) nie versicherbar. Aber es gibt ne Menge anderer Schäden, die ggf. einen Anwalt erfordern. Streit mit der Gemeinde wegen Erschließungen. Ärger mit dem Nachbarn. Hand aufs Herz: Wenn Sie eben mit der Baustelle fertig sind, ist Ihr Konto meist ausgereizt. Wenn Sie nun auch noch Anwaltskosten und einen Richter bezahlen müssen, ist das keine freudige Erfahrung. Eine Rechtsschutzversicherung bietet sich ohnehin an. Wenn Sie bauen oder kaufen, ist sie allemal empfehlenswert.

Haus und Schulden

Fast jeder, der heute kauft oder baut, hat nachher horrende Schulden. Das ist normal. Weniger normal ist der Umgang damit. Denn vielfach spielt die Absicherung für den Ernstfall eine untergeordnete Rolle. Da die finanzielle Belastung steigt, wird die Absicherung gerne auf das Mindeste runtergeschraubt. Das aber kann böse ins Auge gehen.

Risikolebensversicherung

Sichern Sie immer beide Darlehensnehmer ab! Was nützt es, wenn der Hauptverdiener, im Normalfall der Mann, versichert ist, aber die Frau nicht? Stirbt die Mutter der gemeinsamen Kinder, muss der Vater sein Berufsleben umbauen. Einkommenseinschränkungen sind abzusehen. Oft muss dann das Haus doch verkauft werden. Zweiter Kardinalfehler: Die Darlehenssumme wird versichert, darüber hinaus nichts. Doch eine Todesfallabsicherung sollte immer deutlich höher als das Darlehen sein. Damit die Hinterbliebenen das Haus halten und so normal es geht weiterleben können.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie leben noch, haben aber trotzdem kein Einkommen mehr? Weil Sie wegen Krankheit oder Unfall Ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können? Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die elementare Grundabsicherung. Nicht für Sie selbst, sondern für Ihre Angehörigen! Denn wenn Sie Ihre Darlehen nicht mehr bedienen können, leidet die ganze Familie. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente an Sie aus, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Unfallversicherung

Nach einem Unfall könnten massive Umbauten am Haus nötig sein. Vielleicht benötigen Sie einen Lift oder das Bad muss behindertengerecht umgebaut werden. Vielleicht auch sind Sie in Ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Die Unfallversicherung leistet bei recht geringem Beitrag hohe Invaliditätssummen. 

In eigener Sache

Warum schreiben wir diese Infos? Na damit Sie was zu Lesen haben, wenn das Fernsehprogramm mal wieder nichts taugt. (Achtung, Ironie). Nun, erstens ist das Fernsehprogramm seit Jahren so mies, dass uns die Masse an Texten gar nicht einfallen kann. Zweitens haben wir natürlich handfeste Interessen: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler. Und wir leben von der Vermittlung und Betreuung von Versicherungen. Wir schreiben absichtlich Betreuung, nicht Abschluss. Denn Makler bekommen keine Abschlussprovision, sondern eine Bestandspflegeprovision vor die Betreuung von laufenden Versicherungen. Auch von den Ihren, sofern Sie unser Kunde sind oder werden wollen. Und genau darauf legen wir es an. Wir wollen, dass Sie unser Kunde werden und bleiben. Oder, falls Sie schon bei uns sind, bleiben Sie uns gewogen. Das ist unser Geschäftsmodell, das können wir. Wir hoffen, die oben genannten Informationen

Überwachungskameras

Überwachungskameras

Machen wir uns nichts vor, die Sitten sind rauher geworden bei uns. Das bringt manchen Eigenheimbesitzer auf den Gedanken, sein Haus mit teurer Elektronik zu schützen und es mit Überwachungskameras auszurüsten. Aber wie sind die Dinger eigentlich versichert? Zum Beispiel, wenn sie gestohlen oder beschädigt werden?

Überwachungskameras in der Gebäudeversicherung

Es gibt Gebäudeversicherer, die können diese Geräte in den Versicherungsschutz einschließen. Der Versicherungsschutz greift dann nicht nur für die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, sondern auch gegen Diebstahl und Vandalismus. Bei Vandalismus ist allerdings fast immer ein sehr hoher Selbstbehalt vereinbart und die maximale Erstattung ist begrenzt. Bei Diebstahl von außen am Haus angebrachter Sachen, liegt die Maximalerstattung bei den von uns bevorzugten Gebäudeversicherungen bei 1000 Euro. Für Vandalismusschäden an Kameras gilt ein Selbstbehalt, selten unter 500 Euro. Fraglich also, ob dieser Einschluß etwas nützt.

Überwachungskameras in der Elektronikversicherung

Sie können Ihre Überwachungstechnik auch mittels einer Elektronikversicherung gegen diverse Gefahren schützen. Elektronikversicherungen gibt es durchaus auch für Privatleute, nicht nur für Unternehmen. Das Besondere an der Elektronikversicherung sind die viel weiter greifenden Versicherungsbedingungen, im Vergleich zur Gebäudeversicherung.

Fast eine Allgefahrendeckung

In der Elektronikversicherung heißt es sinngemäß, dass Schäden versichert sind durch unvorhersehbar eintretende Zerstörung oder Beschädigung. Diese Formulierung geht viel weiter als die in der Gebäudeversicherung genannten Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm und Diebstahl. Denn in der Elektronikversicherung wird auch geleistet bei Bedienfehler, Ungeschicklichkeit, Vorsatz Dritter, Kurzschluß, Überspannung, Konstruktionsfehler, Frost und vielem mehr.

Überwachungskameras richtig versichern, und das Gebäude auch

Fakt ist jedoch, dass nicht nur die Überwachungstechnik sondern auch das Gebäude an sich ordentlich versichert sein muss. Gerade an dieser Stelle hat sich in den letzten Jahren einiges zum Nachteil des Kunden verschoben. Brüche an Abwasserleitungen außerhalb des Hauses zum Beispiel sind bei den meisten Versicherern inzwischen nicht mehr versicherbar. Und lassen Sie sich nicht von sogenannten Rohrpaketen blenden. Die greifen nur auf dem Grundstück und dies zu sehr begrenzten Summen.

Wärmepumpen

Immer mehr davon sieht man herumstehen: Wärempumpen. Auch diese sind gegebenenfalls gegen Gefahren zu schützen, die weit über Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturm hunausgehen!

Ihr Haus, Ihre Kameras, Ihr Geld

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Brand und Unterversicherung

Brand und Unterversicherung

In einem ihrer Gebäude betreibt eine GmbH eine Fitness- und Wellnessanlage. Aus ungeklärter Ursache fängt die Sauna im Dachstuhl des Gebäudes eines Nachts Feuer. Das Dachgeschoss und das erste Stockwerk brennen völlig nieder und die herunterstürzenden Dachbalken bringen die Decke des Erdgeschosses zum Einsturz. Die Feuerwehr bekommt den Brand nur mit sehr viel Löschwasser unter Kontrolle. Das Löschwasser dringt sogar bis in den Keller ein, weshalb das Gebäude nun abrissfällig ist.

Versicherung nach Brand

Das Gebäude muss nach dem Brand völlig neu aufgebaut werden. Die Brandversicherung schickt einen Gutachter. Dieser bemisst den Wiederherstellungswert des Gebäudes inklusive Einrichtung auf 2 Mio. €. Die Gesellschafter der X GmbH stehen diesem Ergebnis skeptisch gegenüber. Ihrer Ansicht nach sind das Gebäude und die Einrichtung viel höher zu bewerten. Sie beauftragen daher einen eigenen Gutachter.

Unterversicherung – der Brand nach dem Brand

Laut diesem Gutachter kostet die Wiederherstellung des Gebäudes inklusive der Einrichtung ca. 1 Mio. € mehr, als der Gutachter der Versicherung ermittelt hat. Es kommt daher zu einem Schriftwechsel mit der Brandversicherung. Diese reagiert aber anders als erhofft und kürzt Ihrerseits den Wert auf jetzt nur noch 1,5 Mio. €. Sie erklärt, dass eine Unterversicherung vorliegt und die teure Einrichtung nicht ausreichend versichert gewesen ist.

Die Rechtsschutzversicherung muss helfen

Genervt ruft der Geschäftsführer der GmbH bei seiner Rechtsschutzversicherung an. Diese empfiehlt sofort einen spezialisierten Rechtsanwalt, der mit einem Schreiben unter Androhung der Klageerhebung eine Frist zur Zahlung des Betrages von 3 Mio. € setzt. Doch die Brand versicherung schaltet weiter auf stur. Daher kommt es zum Prozess. Ein weiterer vom Gericht hinzugezogener Gutachter wird angehört. Dieser trifft die Entscheidung, dass das Gebäude und die Einrichtung zwar mehr Wert waren als von dem ersten Gutachter angesetzt, aber nicht ganz so viel wie vom zweiten Gutachter angenommen. Seiner Ansicht nach beläuft sich der Wert auf 2,4 Mio. €.

Einigung

Nach eingehender Befragung durch den Rechtsanwalt der GmbH kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass weitere 100.000,- € notwendig sein werden, um das Gebäude gleichwertig wiederaufzubauen. Der Richter schlägt den Parteien daher zum Abschluss des Verfahrens einen Vergleich vor. Die Brandversicherung zahlt insgesamt 2,5 Mio. € bei entsprechender Kostenverteilung. Die Brandversicherung muss 87 % der Prozesskosten in Höhe von insgesamt 80.000,- € übernehmen. Die restlichen ca. 11.000,- €, übernimmt die Rechtsschutzversicherung für die GmbH.

Hintergrund
Dieser Fall ist über den Versicherungs-Vertrags-Rechtsschutz gemäß § 28a ARB 2016 versichert.

Quelle: KS-Auxilia (in Auszügen)

Damit nichts anbrennt

Ein Brand kommt nie gelegen. Darum sollte man die Versicherung gegen Brand & Co. vorher gründlich prüfen. Das tun wir gerne mit Ihnen zusammen.

Egal wo Sie sind, wir beraten auch online. Testen Sie uns!

Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Oskar ist wasserscheu, was man ihm deutlich ansieht. Läuft er schon im Wald um jede Pfütze herum, so sträubt er sich um so mehr beim oftmals notwenigen Bad. Was geschieht eigentlich, wenn er zum „Kampfhund“ wird und den Inhalt der Badewanne in der Wohnung verteilt? Zahlt die Hausratversicherung Schäden durch Planschwasser? Und was ist ein Schaden durch Wasser überhaupt? Es gibt doch da verschiedene Definitionen.

 

Das Kind mit dem Bade ausschütten

Wenn Dein Hund keine Lust aufs Vollbad hat oder Du beim Wischen den Eimer umstößt, wer kommt dann für den Nässeschaden auf, der entsteht? Immerhin könnten Möbel aufquellen, wenn Wasser unbemerkt darunter stehen bleibt. Aber nicht nur um Planschwasser oder Reinigungswasser geht es. Wie sieht es aus mit Schäden durch Wasser aus Aquarien, Zimmerbrunnen oder Wasserbetten? Wem schon einmal ein 150 Liter Becken gerissen ist, so wie mir, der weiß, wie nass die Wohnung plötzlich sein kann.

 

Wasser aus der Leitung

Um mit einem verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Steht Deine Wohnung unter Wasser und die Versicherung soll das bezahlen, dann muss es Leitungswasser sein. Damit gemeint ist Wasser aus Wasserleitungen oder Abwasserleitungen. Nur im Ausnahmefall, wenn der Sturm das Dach fortgetragen hat und Regenwasser eindringt, wird auch dieser Schaden bezahlt, sofern eine Versicherung gegen Sturmschäden besteht. Den Fall der Überflutung lassen wir hier mal außen vor.

 

Neben Leitungswasser auch Planschwasser

In guten Hausratversicherungen sind Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser mit gedeckt. Auch Schäden durch Wasser aus Regenfallrohren, wenn Sie innerhalb des Gebäudes verlaufen, sind in guten Bedingungen gedeckt. Gleiches gilt, wenn Wasser aus Zimmerbrunnen oder Wassersäulen sich selbständig macht.

 

Und der Gebäudeschaden durch Wasser?

Muß das Gebäude saniert werden, weil es von der Decke tropft, kommt es besonders auf gute Bedingungen an. Denn diese Schäden erreichen schnell astronomische Ausmaße und können den Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden lassen.  Auch für Gebäudeversicherungen gilt: Die Mitversicherung von Wasserschäden durch Aquarien sollte mitversichert sein, aber auch durch Zimmerbrunnen oder Wassersäulen.

 

Der Teufel im Detail

Ein wichtiger Punkt, der in den Versicherungsbedingungen zur Gebäudeversicherung unbedingt beachtet werden muss: Tritt Wasser bestimmungswidrig aus Wasserleitungen und den daran angeschlossenen Schläuchen aus, soll dies auch als Schaden gelten. Es nützt Dir nichts, wenn der Schlauch der Spülmaschine platzt und dies am Ende nicht mitversichert ist. Nass bleibt in jedem Fall Nass. Und Schaden bleibt Schaden. Und ist der falsch versichert, bleibt Geld zwar Geld, aber eben nicht mehr Deines!

 

Ich will kein klammes Konto

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Überflutung in jeder Lage

Überflutung in jeder Lage

Schäden durch Überflutung und Überschwemmung können in jeder Lage auftreten. Selbst abseits der großen Flüsse sind Elementarschäden möglich, wenn punktuelle Unwetter zuschlagen. Es war ein trockener Sommer. Irgendwann kommt das Wasser, und zwar von oben.

Gebäude fast immer gegen Überflutung versicherbar

Der GDV hat das mal recherchiert: In Hessen sind gerade mal ein Drittel aller Gebäude gegen einen Schäden durch Naturgewalten versichert. Zei Drittel aller deutschen Hausbesitzer dagegen fühlen sich nicht durch eine Überschwemmung bedroht. Viele glauben schlichtweg sogar, gegen derlei Gefahren abgesichert zu sein. Meist ist das aber nicht der Fall!

Schäden durch Überflutung häufen sich

Dabei wurde gerade auch Hessen in den letzten Jahren immer wieder von Unwettern heimgesucht. Im Juli 2014 zum Beispiel, da richteten die Unwetter „Lucia“ und „Michaela“ allein in Wiesbaden verheerende Schäden in Höhe von 6 Millionen Euro an. Und diese Zahl gilt nur für versicherte Gebäude! Auch der Sommer 2016 hielt einige Überraschungen bereit: Die Sturmtiefs „Elvira“ und „Friederike“ zogen eine Spur der Verwüstung durchs Land. Vollgelaufene Keller, zerstörte Häuser und Straßen voller Geröll und Schlamm.

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Passiert mir nicht, gibt’s nicht

Punktuelle Gewitter mit Regenmassen von 200 Litern und mehr auf den Quadratmeter sind heute leider keine Seltenheit mehr. Jeder Hausbesitzer sollte seine Versicherungspolice prüfen und ggf. den Einschluss von Elementarschäden vornehmen lassen. Ein Elementarschaden kann zum Beispiel auch Rückstau aus dem Kanal sein, wenn dieser das Regenwasser nicht mehr fassen kann. Die Sauerei, die Sie dann im Keller haben, ist unbeschreiblich. Neben Mauern, Putz und Parkett leiden bei einem Schaden durch Naturgewalten besonders auch die Nerven der Geschädigten. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) hat zu dem Thema Elementarschaden eine Infoseite im Internet eingerichtet (Link).

Privathaushalte und Gewerbe von Überflutung betroffen

Nicht nur private Hausbesitzer müssen dieses Thema auf dem Schirm haben. Auch für Gewerbetreibende kann ein Elementarschaden eine ruinöse Gefahr darstellen. Für private Hausbesitzer ist die immense finanzielle Belastung eines solchen Schadens meist kaum zu stemmen. An gewerblichen Immoilien hängen Arbeitsplätze und die Existenz des Unternehmens. Sparen Sie also nicht an der richtigen Absicherung von Gebäude und Inventar. Ihr Versicherungsmakler hilft Ihnen in diesem Thema weiter. Sprechen Sie ihn an.