Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflicht, eine Versicherung für reine „Geldschäden“, kennt viele Bereiche. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft zeichnen Sie verantwortlich auch für finanzielle Entscheidungen im Sinne der Eigentümergemeinschaft. Die Vermögensschadenhaftpflicht soll Sie davor schützen, dass ein Fehler Sie selbst teuer zu stehen kommt. Aber Achtung: In vielen Policen schlummert gewaltiges Konfliktpotential, weil der Eigenschaden des für Sie als Verwaltungsbeirat nicht gedeckt ist.

Verwaltungsbeirat als Ehrenamt

Das Ehrenamt als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist an sich keine dankbare Aufgabe, aber welches Ehrenamt ist das schon? Sie zeichnen verantwortlich für Entscheidungen rund um die verwaltete Immobilie. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentumsgemeinschaft gemäß § 29 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sind Sie die „Kontrollinstanz“ für den Hausverwalter, und „segnen“ letzten Endes seine Entscheidungen ab. Das bringt eine gewisse Mitverantwortung für Schäden mit sich, wenn Sie denn vom Verwalter zu verantworten sind.

Schäden am Gebäude

Nun sind Gebäudeschäden in der Regel nicht dem Hausverwalter in die Schuhe zu schieben. Denn der kann freilich nichts dafür, wenn der Blitz einschlägt. Auch der Sturm, der einen Teil der Dachziegel mitreißt oder der Fluß, dessen Ufer plötzlich in Ihren Keller verschoben scheint, gehen nicht auf das Konto des Hausverwalters. Sollte dies doch so sein, wäre er auch in der Lage den Schaden durch ein Wunder zu beheben:) Aber Scherz beiseite, natürlich sind reine Sachschäden, wie eben beschrieben, auch kein Verantwortungsbereich des Hausverwalters. Sollte aber die Schadensbehebung nicht gedeckt sein, weil die Versicherung falsch abgeschlossen wurde, dann sieht die Sache schon anders aus.

Vermögensschäden

Wir reden hier über Vermögensschäden im klassischen Sinne. Der Vermögensschaden der entsteht, ohne dass ein Sachschaden oder Personenschaden vorausging. Bleiben wir noch ein wenig bei dem obigen Beispiel: Es regnet, 300 Liter auf den Quadratmeter, seit Stunden. Regenwasser flutet das Grundstück und dringt über Kellerfenster und als Rückstaumasse durch den Kanal ins Haus ein. Der Sachschaden ist gewaltig und sollte behoben werden. Was aber, wenn keine Elementarversicherung besteht? Zum Beispiel durch einen Fehler beim Wechsel der Versicherung? Dann entsteht den Wohnungseigentümern ein Vermögensschaden, denn sie müssen den Gebäudeschaden aus der eigenen Tasche zahlen. Und diesen Vermögensschaden sollte die Vermögensschadenhaftpflicht des Hausverwalters decken. Und die des Verwaltungsbeirats, so er denn an dieser Entscheidung Anteil hatte.

Ausschlüsse

Aufgepasst: Nicht jedes Versicherungsunternehmen deckt Vermögensschäden die dadurch entstehen, dass Versicherungsverträge falsch abgeschlossen werden. Doch die Fehler, die einem Verwaltungsbeirat unterlaufen können, sind ja auch weitreichender. Fehlerhafte Kontrolle der Tätigkeit des Wohnungseigentumsverwalters, unrechtmäßige Verweigerung der Zustimmung zu einer Veräußerung, Schadenersatzforderungen durch Fehler bei Sanierungsauftrag, all dies sind Möglichkeiten, aus denen der Eigentümern ein Schaden entstehen kann.

Eigenschaden oft nicht gedeckt

In der Regel sind Sie als Verwaltungsbeirat auch Miteigentümer der verwalteten Immobilie. Achten Sie beim Abschluss der Vermögensschadenhaftpflicht darauf, dass Ihr Eigenschaden gedeckt ist! Die meisten aller Policen, und insbesondere ältere Verträge, leisten nämlich nur den Vermögensschaden der Ihren Miteigentümern entstanden ist, nicht den Ihren. Sie bleiben also auf den Kosten sitzen, die Ihnen ein Fehler Ihres Ehrenamtes eingebracht hat. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden! Denn wenn das Ehrenamt Sie schon Zeit (und Nerven) kostet, dann sollte es Ihnen nicht auch noch monetär auf der Tasche liegen.

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Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Wärmepumpen richtig versichern

 

Wer heute baut oder modernisiert heizt sein Haus nachher oft mit Alternativen zu Öl oder Gas. Neben der Pelletsheizung hat sich auch die Wärmepumpe als Heizung durchgesetzt. Aber ist diese über die Gebäudeversicherung mitversichert? Ein klares Jein!

Welche Gefahren sind versichert?

Gebäudeversicherungen decken heute viele Gefahren ab. Die Zeiten, da es nur um Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm ging, sind lange vorbei. Moderne Gebäudeversicherungen sind vor allem „breit gestreute“ Risikoträger. Und die weitverbreitete Meinung, einen Altvertrag solle man auf keinen Fall ändern, da er in der Regel bessere Bedingungen hat als ein neuer, ist meist falsch!

Neue oder alte Police?

Moderne Policen leisten nämlich mehr als alte. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sind in Altverträgen meist außen vor. Schäden an Abwasserleitungen sind auch in Altverträgen oft nur im Haus versichert, außerhalb meist nur in geringen Summen, außerhalb des Grundstücks oft gar nicht. In neuen Policen sind diese Gefahren versicherbar, und sie sollten auch versichert werden.

Wärmepumpen automatisch mitversichert?

Wie sieht es nun bei Anlagen zur Energieerzeugung oder Wärmepumpen aus? Photovoltaikanlagen kann man über die Gebäudeversicherung mitversichern, die Bedingungen sind jedoch oft weit schlechter als bei einer ordentlichen Elektronikversicherung. Und Wärmepumpen? Die sind freilich gegen die herkömmlichen Gefahren mitversichert, also gegen Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturmschäden. Und, sofern Sie das mitversichert haben, auch gegen Überflutung.

Und bei Diebstahl von Wärmepumpen?

Nun stehen die Wärmepumpen außerhalb des Hauses, meist im Vorgarten, oftmals zur Straße hin. Zahlt die Gebäudeversicherung denn, wenn die Anlage beschädigt oder gar gestohlen wird?

Klausel einschließen lassen

Wenn Sie diese Gefahren mitversichern wollen, müssen Sie eine Klausel dafür in Ihren Vertrag einschließen, sofern Ihr Versicherer das anbietet. Zum einen müssen Sie die Anlage als Wert anzeigen, und im zweiten Schritt die Klausel gegen weitere Gefahren in den Vertrag aufnehmen lassen.

So wäre es richtig

Beispiel für eine gute Formulierung: Versicherungsschutz besteht für Sachschäden (Zerstörung, Beschädigung) und ergänzende technische Gefahren, wie z.B. Bedienungsfehler, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler. Mitversichert sind auch die Mehrkosten nach einem Versicherungsfall für Primärenergie bis 2.000 Euro.

Wärmepumpen sind teuer!

Denken Sie daran, dass Ihre Immobilie mit allem Drum und Dran Ihr Vermögensgegenstand Nr. 1 ist. Der Versicherer kennt Ihr Haus nur vom Papier. Im Normalfall glauben Sie sicher, dass eine Beschädigung oder ein Diebstahl Ihrer Wärmepumpe in einer Wohngebäudeversicherung automatisch mitversichert sind. So ist es jedoch nicht! Der Schrecken ist am Ende groß, wenn Sie die Ablehnung eines Schadens aus dem Briefkasten ziehen.

 

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Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Oskar ist wasserscheu, was man ihm deutlich ansieht. Läuft er schon im Wald um jede Pfütze herum, so sträubt er sich um so mehr beim oftmals notwenigen Bad. Was geschieht eigentlich, wenn er zum „Kampfhund“ wird und den Inhalt der Badewanne in der Wohnung verteilt? Zahlt die Hausratversicherung Schäden durch Planschwasser? Und was ist ein Schaden durch Wasser überhaupt? Es gibt doch da verschiedene Definitionen.

 

Das Kind mit dem Bade ausschütten

Wenn Dein Hund keine Lust aufs Vollbad hat oder Du beim Wischen den Eimer umstößt, wer kommt dann für den Nässeschaden auf, der entsteht? Immerhin könnten Möbel aufquellen, wenn Wasser unbemerkt darunter stehen bleibt. Aber nicht nur um Planschwasser oder Reinigungswasser geht es. Wie sieht es aus mit Schäden durch Wasser aus Aquarien, Zimmerbrunnen oder Wasserbetten? Wem schon einmal ein 150 Liter Becken gerissen ist, so wie mir, der weiß, wie nass die Wohnung plötzlich sein kann.

 

Wasser aus der Leitung

Um mit einem verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Steht Deine Wohnung unter Wasser und die Versicherung soll das bezahlen, dann muss es Leitungswasser sein. Damit gemeint ist Wasser aus Wasserleitungen oder Abwasserleitungen. Nur im Ausnahmefall, wenn der Sturm das Dach fortgetragen hat und Regenwasser eindringt, wird auch dieser Schaden bezahlt, sofern eine Versicherung gegen Sturmschäden besteht. Den Fall der Überflutung lassen wir hier mal außen vor.

 

Neben Leitungswasser auch Planschwasser

In guten Hausratversicherungen sind Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser mit gedeckt. Auch Schäden durch Wasser aus Regenfallrohren, wenn Sie innerhalb des Gebäudes verlaufen, sind in guten Bedingungen gedeckt. Gleiches gilt, wenn Wasser aus Zimmerbrunnen oder Wassersäulen sich selbständig macht.

 

Und der Gebäudeschaden durch Wasser?

Muß das Gebäude saniert werden, weil es von der Decke tropft, kommt es besonders auf gute Bedingungen an. Denn diese Schäden erreichen schnell astronomische Ausmaße und können den Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden lassen.  Auch für Gebäudeversicherungen gilt: Die Mitversicherung von Wasserschäden durch Aquarien sollte mitversichert sein, aber auch durch Zimmerbrunnen oder Wassersäulen.

 

Der Teufel im Detail

Ein wichtiger Punkt, der in den Versicherungsbedingungen zur Gebäudeversicherung unbedingt beachtet werden muss: Tritt Wasser bestimmungswidrig aus Wasserleitungen und den daran angeschlossenen Schläuchen aus, soll dies auch als Schaden gelten. Es nützt Dir nichts, wenn der Schlauch der Spülmaschine platzt und dies am Ende nicht mitversichert ist. Nass bleibt in jedem Fall Nass. Und Schaden bleibt Schaden. Und ist der falsch versichert, bleibt Geld zwar Geld, aber eben nicht mehr Deines!

 

Ich will kein klammes Konto

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Überflutung in jeder Lage

Schäden durch Überflutung und Überschwemmung können in jeder Lage auftreten. Selbst abseits der großen Flüsse sind Elementarschäden möglich, wenn punktuelle Unwetter zuschlagen. Es war ein trockener Sommer. Irgendwann kommt das Wasser, und zwar von oben.

 

 

Der GDV hat das mal recherchiert: In Hessen sind gerade mal ein Drittel aller Gebäude gegen einen Schäden durch Naturgewalten versichert. Zei Drittel aller deutschen Hausbesitzer dagegen fühlen sich nicht durch eine Überschwemmung bedroht. Viele glauben schlichtweg sogar, gegen derlei Gefahren abgesichert zu sein. Meist ist das aber nicht der Fall! Dabei wurde gerade auch Hessen in den letzten Jahren immer wieder von Unwettern heimgesucht. Im Juli 2014 zum Beispiel, da richteten die Unwetter „Lucia“ und „Michaela“ allein in Wiesbaden verheerende Schäden in Höhe von 6 Millionen Euro an. Und diese Zahl gilt nur für versicherte Gebäude! Auch der Sommer 2016 hielt einige Überraschungen bereit: Die Sturmtiefs „Elvira“ und „Friederike“ zogen eine Spur der Verwüstung durchs Land. Vollgelaufene Keller, zerstörte Häuser und Straßen voller Geröll und Schlamm.

 

Passiert mir nicht, gibt’s nicht

Punktuelle Gewitter mit Regenmassen von 200 Litern und mehr auf den Quadratmeter sind heute leider keine Seltenheit mehr. Jeder Hausbesitzer sollte seine Versicherungspolice prüfen und ggf. den Einschluss von Elementarschäden vornehmen lassen. Ein Elementarschaden kann zum Beispiel auch Rückstau aus dem Kanal sein, wenn dieser das Regenwasser nicht mehr fassen kann. Die Sauerei, die Sie dann im Keller haben, ist unbeschreiblich. Neben Mauern, Putz und Parkett leiden bei einem Schaden durch Naturgewalten besonders auch die Nerven der Geschädigten. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) hat zu dem Thema Elementarschaden eine Infoseite im Internet eingerichtet (Link).

 

Privathaushalte und Gewerbe betroffen

Nicht nur private Hausbesitzer müssen dieses Thema auf dem Schirm haben. Auch für Gewerbetreibende kann ein Elementarschaden eine ruinöse Gefahr darstellen. Für private Hausbesitzer ist die immense finanzielle Belastung eines solchen Schadens meist kaum zu stemmen. An gewerblichen Immoilien hängen Arbeitsplätze und die Existenz des Unternehmens. Sparen Sie also nicht an der richtigen Absicherung von Gebäude und Inventar. Ihr Versicherungsmakler hilft Ihnen in diesem Thema weiter. Sprechen Sie ihn an.

Allianz gegen Bluetooth

Allianz gegen Bluetooth

Wann gibts endlich eine Versicherung gegen miese Musik aus Bluetooth-Boxen? Gegen dieses Gegröle, das einem in der Öffentlichkeit aufgezwungen wird? Könnte nicht die Allianz, die ja alles und jeden Quark versichert, sowas aufleben lassen? Ich finde, es ist an der Zeit!

 

Finanzstärke der Allianz ist nötig

Die Allianz, meines Wissens nach finanzsstärkste Versicherung Deutschlands, wenn nicht gar des Universums, wäre auch der einzige Laden, der eine solche Police stemmen könnte. Denn heute rennt noch jeder Depp mit dieser Seuche auf Notstrom durch die Gegend und beschallt seine Mitmenschen mit Gejammer auf Latrinenniveau. Gäbe es eine Versicherung geben Verblödung durch moderne Musik in der Öffentlichkeit, wären die Schäden schnell astronomisch hoch.

 

Laut und doof

Wenn man so durch die Stadt läuft, nichts ahnend um die Ecke biegt, rennt man quasi dem nächsten Schwerhörigen in die Arme, springt vor Schreck zwei Meter zurück. Auf Outdoor gestellte Handys kennen etwa nur zwei Dutzend Vokabeln. Die Sätze beginnen sinnigerweise mit der Aufforderung seine eigene Mutter zu …. Interessant, denn wenn man die Vögel hinter den Handydisplays mal ansieht, ist oft kaum vorstellbar, dass sowas eine Mutter haben könnte. Bestimmte Handlungen an sich selbst sollen ja bekanntlich blind und/oder schwerhörig machen. Vielleicht erklärt das, warum manche Typen wie Feuerwehrsirenen herumlaufen.

 

Auszahlung in Ohropax?

Schlechten Musikgeschmack kann man nicht versichern, denn Geschmack ist Sache eines jeden Menschen selbst. Aber das Gegröle aus Boxen und Handys, das unselige Telefonieren mit Lautsprecheinrichtung, zumeist im öffentlichen Nahverkehr, gegen sowas sollte es eine Police geben. Vielleicht eine, die in Ohropax ausgezahlt wird? Liebe Allianz, wäre das nicht eine Geschäftsidee?

 

Datenschutz verletzt?

Letzte Woche, in der Regiotram zwischen Kassel und Melsungen, telefonierte einer lautstark mit der Klapsmühle, aus der er offensichtlich gerade herausgeflogen war. Auch wenn mich das alles gar nicht interessiert hat, bin ich nun doch im Bilde darüber, das sein Schlafanzug kariert ist und wohl immer noch dort im Bett liegt. Auch dass sein Anwalt demnächst bei der Irrenanstalt klingeln wird, weiß ich jetzt. Der Name des Anwalts ist mir übrigens auch bekannt. Muß ich jetzt die Datenschutzbehörde informieren? Immerhin sind mir Daten bekannt, die mich nichts angehen!

 

Angriff aus dem All

Gerüchteweise gibts in Amsterdam eine Versicherung gegen Entführung durch Außerirdische. Ich allerdings vermute, dass nie jemand entführt wird. Wer Jahre in der Stille des Universums unterwegs war, wird schleunigst wieder in sein Ufo klettern, wenn er oder sie durch eine deutsche Stadt gelaufen ist. Die Menschheit hat die Pest besiegt und die Pocken. Gegen Bluetooth wird sie nicht ankommen. Da hilft nur noch eines: Ab in den Orbit und Photonentorpedos volle Breitseite. Dann ist endlich wieder Ruhe.

Allianz

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Kann man doch versichern, nur nicht über die Allianz?

Unsere Gebäudeversicherungsbedingungen leisten übrigens auch bei Meteoriteneinschlag. So ein Angriff aus dem All könnte dem ja gleichzusetzen sein. So gesehen gibt es also doch eine Versicherung gegen Lärm aus Bluetoothboxen. Wenn auch nur über einen Umweg. Versicherer ist übrigens nicht die Allianz:)
Schönes, stilles Wochenende wünscht
Olaf


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Kosten durch Hagelschaden

Kosten durch Hagelschaden

Markus J. hat mit seiner Frau vor ein paar Jahren ein Einfamilienhaus gekauft. Die Familie mit den zwei Kindern ist dort sehr glücklich und heimisch geworden. Doch dann ziehen im wahrsten Sinne des Wortes dunkle Wolken am Horizont auf – ein Sturm kommt und mit ihm fast tennisballgroße Hagelkörner. Die Familie rettet sich gerade noch in das untere Stockwerk. Das Dach und das Dachgeschoss werden jedoch schwer getroffen und erheblich beschädigt. Überall Löcher und Wasser. Selbst die unteren Etagen hat das Regenwasser erreicht. Kosten über Kosten.

Kosten kommen von oben

Die Familie versucht, das im Haus stehende Wasser notdürftig aufzuwischen und wegzuschütten. Am nächsten Tag meldet Markus J. bei seiner Wohngebäudeversicherung den Schaden. Diese schickt einen Gutachter, der die Kosten auf ca. 40.000,- € schätzt. Markus J. beauftragt, nach Rücksprache mit der Wohngebäudeversicherung, die Handwerker. Am Ende der Arbeiten summieren sich die Rechnungen auf insgesamt fast 120.000,- €.

Kürzen macht keinen Spaß

Die Wohngebäudeversicherung kürzt die Rechnungen jedoch auf 50.000,- €. Der Rest wäre, laut Versicherer, eine Art „Luxussanierung“ und von Markus J. selber zu bezahlen. Der Gutachter sei schließlich auch von weit geringeren Kosten ausgegangen. Markus J. glaubt, er liest nicht richtig. Allein die Wiederherstellung des Daches hat ja schon mehr als 40.000,- € gekostet! Er ruft bei seiner Rechtsschutzversicherung AUXILIA an und fragt, was er angesichts dieses ablehnenden Schreibens seiner Wohngebäudeversicherung tun solle. Markus J. wird vom Rechts-Service ein Fachanwalt empfohlen. Dieser mahnt die weitere Kostenübernahme bei der Wohngebäudeversicherung an. Da die Wohngebäudeversicherung jedoch bei ihrem Standpunkt bleibt, muss Klage erhoben werden.

Kosten

Foto: Josef Türk jun._pixelio.de

Sachverstand kommt von Verstehen

Der vom Gericht hinzugezogene Sachverständige kommt zu dem Ergebniss, dass ca. 80.000,- € angemessen sind. Der Rechtsanwalt von Markus J. beantragt die Anhörung des Sachverständigen zu bestimmten Fragen. Obwohl sich der Sachverständige in einige Widersprüche verheddert, gibt das Gericht der Klage nur in Höhe von 80.000,- € statt. Der Rechtsanwalt legt für Markus J. Berufung gegen das Urteil ein. Im Berufungsverfahren kommt ein neuer Sachverständiger zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten richtigerweise ca. 110.000,- € betragen müssten. Das Berufungsgericht verurteilt die Wohngebäudeversicherung schließlich zur Zahlung von 110.000,- €. Damit muss die Wohngebäudeversicherung auch die überwiegenden Rechtsanwalts- und Gerichtskosten übernehmen. Von den insgesamt angefallenen 24.000,- € verbleiben fast 2.500,- € für Markus J., diese übernimmt die AUXILIA.

Hintergrund zu Kosten und Versicherung

Dieser Fall ist über die Leistungsart Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht in allen Produkten enthalten, die den Privat-Bereich beinhalten. Wichtig! Buchen Sie Ihren Beratungstermin online bei uns!

Quelle: KS-Auxilia

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH