Wärmepumpen richtig versichern

Wärmepumpen richtig versichern

Wer heute baut oder modernisiert heizt sein Haus oft mit Alternativen zu Öl oder Gas. Neben der Pelletheizung haben sich auch Wärmepumpen als Heizung durchgesetzt. Aber ist diese über die Gebäudeversicherung mitversichert? Ein klares Jein!

Welche Gefahren sind versichert?

Gebäudeversicherungen decken heute viele Gefahren ab. Die Zeiten, da es nur um Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm ging, sind lange vorbei. Moderne Gebäudeversicherungen sind vor allem „breit gestreute“ Risikoträger. Und die weitverbreitete Meinung, einen Altvertrag solle man auf keinen Fall ändern, da er in der Regel bessere Bedingungen hat als ein neuer, ist fast immer falsch!

Neue oder alte Police?

Moderne Policen leisten nämlich mehr als alte. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sind in Altverträgen meist außen vor. Schäden an Abwasserleitungen sind auch in Altverträgen oft nur im Haus versichert, außerhalb meist nur in geringen Summen, außerhalb des Grundstücks oft gar nicht. In neuen Policen sind diese Gefahren versicherbar, und sie sollten auch versichert werden.

Wärmepumpen automatisch mitversichert?

Wie sieht es nun bei Anlagen zur Energieerzeugung oder Wärmepumpen aus? Photovoltaikanlagen kann man über die Gebäudeversicherung mitversichern, die Bedingungen sind jedoch oft weit schlechter als bei einer ordentlichen Elektronikversicherung. Und Wärmepumpen? Die sind freilich gegen die herkömmlichen Gefahren mitversichert, also gegen Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturmschäden. Und, sofern Sie das mitversichert haben, auch gegen Überflutung.

Und bei Diebstahl von Wärmepumpen?

Nun stehen die Wärmepumpen außerhalb des Hauses, meist im Vorgarten, oftmals zur Straße hin. Zahlt die Gebäudeversicherung denn, wenn die Anlage beschädigt oder gar gestohlen wird?

Klausel einschließen lassen

Wenn Sie diese Gefahren mitversichern wollen, müssen Sie eine Klausel dafür in Ihren Vertrag einschließen, sofern Ihr Versicherer das anbietet. Manche Versicherer haben dies auch standardgemäß in ihren Bedingungen stehen. Gegebenenfalls müssen Sie die Anlage als Wert anzeigen, und im zweiten Schritt die Klausel gegen weitere Gefahren in den Vertrag aufnehmen lassen. Je nach dem, wie Ihr Anbieter das intern umsetzt.

Wärmepumpen sind teuer!

Denken Sie daran, dass Ihre Immobilie mit allem Drum und Dran Ihr Vermögensgegenstand Nr. 1 ist. Der Versicherer kennt Ihr Haus nur vom Papier. Im Normalfall glauben Sie sicher, dass eine Beschädigung oder ein Diebstahl Ihrer Wärmepumpe in einer Wohngebäudeversicherung automatisch mitversichert sind. So ist es jedoch nicht! Der Schrecken ist am Ende groß, wenn Sie die Ablehnung eines Schadens aus dem Briefkasten ziehen.

Wie gehen wir vor?

Sind Sie bei uns versichert, finden Sie in der Regel folgende Klausel in den Bedingungen Ihrer Gebäudeversicherung vor: Beschädigungen an Luftwärmepumpen: Versichert sind Zerstörungen, Beschädigungen oder das Abhandenkommen
von Luftwärmepumpen aufgrund eines strafrechtlichen Tatbestandes. Auf die Pflicht zur polizeilichen Anzeige wird hingewiesen.

Bei bestimmten Gebäudearten gehen wir zu speziellen Versicherern. Hier müssen wir die Bedingungen bei Nutzung von Luftwärmepumpen im Antrag gesondert vereinbaren. Diese Klausel lautet dann: Versicherungsschutz besteht für Sachschäden (Zerstörung, Beschädigung) und ergänzende technische Gefahren, wie z.B. Bedienungsfehler, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler. Mitversichert sind auch die Mehrkosten nach einem Versicherungsfall für Primärenergie bis 2.000 Euro.

Wichtig ist uns, dass Sie bei Nutzung dieser innovativen Energieart auch ordentlich versichert sind. Weisen Sie uns bei Antragsaufnahme also bitte die auf die Heizungsanlage hin oder unterrichten Sie uns, bei laufenden Verträgen, über die Änderung der Anlage hinzu einer Wärmepumpe.

Photovoltaik und Solarthermie

Auch für Fotovoltaik und Solarthermie sind Besonderheiten zu beachten. Denn diese Anlagen sind nicht unbedingt automatisch über Ihre Gebäudeversicherung mitversichert. Zudem müssen Sie die Installation einer PV-Anlage dem Versicherer mitteilen, denn die Anlage stellt eine sogenannte Gefahrerhöhung dar. Der Versicherer hat ein zusätzliches Risiko zu kalkulieren, aber aber im Normalfall keine Mehrprämie ausmachen wird. Mitteilen müssen Sie es trotzdem, um Ihren Obliegenheiten nachzukommen. Löst nämlich eine PV-Anlage einen Brand an Ihrem Wohngebäude aus, sollte der Versicherer von der Anlage gewusst haben. Wenn nicht, könnte die Schadensabwicklung auf Schwierigkeiten stoßen.

Wir finden für Sie die passende Gebäudeversicherung! Buchen Sie hier direkt Ihren Wunschtermin.

 

Haus gekauft oder gebaut? So versichern Sie Ihr Eigentum:

Haus gekauft oder gebaut? So versichern Sie Ihr Eigentum:

Sie bauen ein Haus, oder kaufen eines? Herzlichen Glückwunsch! Damit Sie diese gewaltige Anschaffung nicht an Feuer, Wasser oder Sturm verlieren, geben wir hier ein paar Tipps zur Versicherung. Vor allem aber auch zu Nebenrisiken, von denen viele Bauherren nichts ahnen. Viel Spaß beim Lesen (und beim Bauen:).

Ein Haus, viele Entscheidungen

Ob mit Förderung oder ohne: Der Weg zur eigenen Immobilie kann durchaus beschwerlich werden. Als Bauherr müssen Sie viele Entscheidungen treffen, vom Gesamtbudget über die Finanzierung, Lage und Größe, Bebauungsplan, Haustyp und Bauträger, Raumaufteilung, Handwerker bis hin zu Ausstattungsdetails. Aber Werte sollen eben nicht nur geschaffen, sondern auch geschützt werden.

Checkliste Haus für Bauherren und Eigentümer

Baustelle

Der berühmte Ziegel, der dem Nachbarn auf den Kopf fällt… Ganz so spektakulär werden Haftungsfälle eher selten. Aber es sind die unscheinbaren Gefahren, die Sie Geld kosten können. Die Straße wurde verschmutzt und jemand stürzt? Ihre Baugrube ist nicht ordentlich gesichert und jemand fällt hinein? Der Gartenzaun Ihres Nachbars sackt ab, weil Ihre Tiefbauarbeiten zu nah an seine Grenze reichen? Kommen auf der Baustelle Dritte zu Schaden, so haften Sie als Bauherr. Ihre private Haftpflichtversicherung tritt nur innerhalb fester Bausummen ein. Meist ist diese Summe sehr begrenzt. In guten Konzepten auf mind. 350.000 Euro und bei Neubauten und bei Um- und Anbauten im eigenen Haus auf 500.000 Euro . Überschreiten Sie diese Grenze, entfällt der Versicherungsschutz komplett. Hier hilft Ihnen die Bauherrenhaftpflichtversicherung.

Das Haus im Rohbau

Eine vollwertige Gebäudeversicherung können Sie erst nach Baufertigstellung abschließen. Doch schon vorher sammeln sich über die Zeit hohe Werte an. Vor deren Verlust schützt Sie eine Rohbauversicherung. Diese kostet nix, lasch gesagt. Denn die Versicherer fahren hier unterschiedliche Konzepte. Bei vielen ist der Versicherungsschutz kostenfrei und geht nach Fertigstellung automatisch in die Wohngebäudeversicherung über. Bei einigen wird die normale Prämie für die Wohngebäudeversicherung schon bei Baubeginn fällig, jedoch wird diese dann mit dem ersten Jahresbeitrag nach Fertigstellung verrechnet.

Bauleistungsversicherung – bevor das Haus fertig ist

Die Kasko für Bauherren, so nennen wir die Bauleistungsversicherung oft. Denn was die Feuerrohbauversicherung nicht deckt sind Schäden, die eben nicht durch Feuer entstehen. Diese Versicherung ist neben der Bauherrenhaftpflicht die wichtigste Police überhaupt, und sie wird oft vergessen. Ein Schadenbeispiel aus der Praxis gefällig: Starkregen im Mai, wenige Wochen vor Fertigstellung des Gebäudes. Die Wassermassen fluten das Grundstück und dringen durch die Kellerschächte ins Kellergeschoss ein. 200 m² Fliesen müssen wieder raus, über Wochen wird getrocknet, sämtliche Türen und Zargen müssen erneuert werden. Auch die Holztreppen darf bis zum Erdgeschoss erneuert werden. Schaden: 35.000 Euro. Bezahlt hat es die Bauleistungsversicherung. Denn da das Haus noch nicht bezugsfertig war, ist die Feuerrohbauversicherung natürlich außen vor. Wäre die Bauleistungsversicherung nicht gewesen, hätte der Bauherr die Schadenssumme nachfinanzieren müssen!

Aber die Bauleistungsversicherung kann noch mehr

Welche Schäden und Gefahren sind nun in der Bauleistungsversicherung gedeckt? Dies sind Beschädigungen oder Zerstörungen durch unvorhergesehen eintretende Ereignisse an den versicherten Bauleistungen, die zu Ihren Lasten gehen. Oder die einen der beauftragten Unternehmer treffen. Insbesondere eben:

  • höhere Gewalt und Elementarereignisse
  • unbekannte Eigenschaften des Baugrundes
  • Konstruktions- und Materialfehler
  • Fehler bei der Bauausführung
  • mangelnde Aufsicht
  • Ungeschicklichkeit
  • Fahrlässigkeit und Böswilligkeit (nicht zu verwechseln mit der Grunderwerbssteuer:))

Welche Schäden und Gefahren sind nicht versichert?

Natürlich ist die Bauleitungsversicherung kein Freibrief. Mängel, Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit durch Sie selbst sind keine Schäden im Sinne der Versicherungsbedingungen. Kernenergie, Krieg sowie normale Witterungseinflüsse, mit denen Sie nach der Jahreszeit und den örtlichen Verhältnissen rechnen müssen, fallen auch nicht darunter. Auch Diebstahl von lagernden Bau- und Hilfsstoffen ist nicht versichert.

Was wird im Schadenfall ersetzt?

Die Bauleistungsversicherung für Bauherren ersetzt Kosten. Und zwar die, die notwendig sind, um die Schadenstätte aufzuräumen. Oder eben um einen Zustand wiederherzustellen, der dem Zustand unmittelbar vor Eintritt des Schadens technisch gleichwertig ist. Klingt bürokratisch, und das wird es im Schadensfall auch oft.

Was kostet die Bauleistungsversicherung

Die meisten Anbieter schließen mit Ihnen einen Vertrag über zwei Jahre ab. Der Versicherungsschutz für diesen Zeitraum kostet etwa das, was Sie die Gebäudeversicherung nachher jährlich kostet.

Helfer am Haus

Freiwillige Helfer sind am Bau gerne gesehen, sicher auch von Ihnen. Freunde und Bekannte, die Ihnen beim Bau helfen, sind über die Bauberufsgenossenschaft versichert. Als Bauherr müssen ihr Bauvorhaben dort anzeigen. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen eine private Bauhelferunfallversicherung. Übrigens: Wenn wir das Wort Bauherr nutzen, so sehen uns die Damen sicher nach, dass wir Baudame als Wort nicht verwenden, es klingt doch etwas gestelzt. Freilich gilt alles, was wir hier schreiben, für männliche wie weibliche Häuslebauer gleichermaßen. Wir wissen, die moderne Frau macht hier keine Unterschiede.

Gebäudeversicherung

Ob Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel oder eine geborstene Wasserleitung –alles kann schwere Schäden hinterlassen und Sie viel Geld kosten. Eine Wohngebäudeversicherung schützt Sie als Eigentümer vor den finanziellen Folgen. Nicht vergessen: Komplett ist der Schutz erst, wenn Sie auch Elementarschäden  mitversichert haben. Beachten Sie auch hier: Es ist nicht alles Ton, was brechen kann! In der Regel stehen Sie für Rohrbrüche gerade, auch wenn die nicht im Haus stattfinden, sondern bis hin zu Kanal. Egal wie weit dieser entfernt ist. Diese Schäden gehen fast immer in fünfstellige Summen, und wir sträuben uns seit Jahren erfolgreich gegen Versicherungen, die diese Gefahren nicht decken. Versichern Sie Ihr Haus über uns, haben Sie die Deckung für Zu- und Abwasserleitungsbrüche IMMER mit drinnen.

Hausrat

Ihr bewegliches Hab und Gut versichern Sie mit einer Hausratversicherung. Auch hier wichtig: Elementarschäden versichern!

Haus- und Grundbesitz

Eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer schützt vor der Haftung nach § 838 BGB aus „vermutetem Verschulden“.

Sonstiges

Spezielle Versicherungen für Photovoltaik-Anlagen und, heute weniger verbreitet, Öltanks.

Rechtschutzversicherung

Eine klare Aussage vorab: Ein Streit mit Ihrem Bauträger ist (fast) nie versicherbar. Aber es gibt ne Menge anderer Schäden, die ggf. einen Anwalt erfordern. Streit mit der Gemeinde wegen Erschließungen. Ärger mit dem Nachbarn. Hand aufs Herz: Wenn Sie eben mit der Baustelle fertig sind, ist Ihr Konto meist ausgereizt. Wenn Sie nun auch noch Anwaltskosten und einen Richter bezahlen müssen, ist das keine freudige Erfahrung. Eine Rechtsschutzversicherung bietet sich ohnehin an. Wenn Sie bauen oder kaufen, ist sie allemal empfehlenswert.

Haus und Schulden

Fast jeder, der heute kauft oder baut, hat nachher horrende Schulden. Das ist normal. Weniger normal ist der Umgang damit. Denn vielfach spielt die Absicherung für den Ernstfall eine untergeordnete Rolle. Da die finanzielle Belastung steigt, wird die Absicherung gerne auf das Mindeste runtergeschraubt. Das aber kann böse ins Auge gehen.

Risikolebensversicherung

Sichern Sie immer beide Darlehensnehmer ab! Was nützt es, wenn der Hauptverdiener, im Normalfall der Mann, versichert ist, aber die Frau nicht? Stirbt die Mutter der gemeinsamen Kinder, muss der Vater sein Berufsleben umbauen. Einkommenseinschränkungen sind abzusehen. Oft muss dann das Haus doch verkauft werden. Zweiter Kardinalfehler: Die Darlehenssumme wird versichert, darüber hinaus nichts. Doch eine Todesfallabsicherung sollte immer deutlich höher als das Darlehen sein. Damit die Hinterbliebenen das Haus halten und so normal es geht weiterleben können.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Sie leben noch, haben aber trotzdem kein Einkommen mehr? Weil Sie wegen Krankheit oder Unfall Ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können? Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist die elementare Grundabsicherung. Nicht für Sie selbst, sondern für Ihre Angehörigen! Denn wenn Sie Ihre Darlehen nicht mehr bedienen können, leidet die ganze Familie. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente an Sie aus, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

Unfallversicherung

Nach einem Unfall könnten massive Umbauten am Haus nötig sein. Vielleicht benötigen Sie einen Lift oder das Bad muss behindertengerecht umgebaut werden. Vielleicht auch sind Sie in Ihrer Berufsausübung eingeschränkt. Die Unfallversicherung leistet bei recht geringem Beitrag hohe Invaliditätssummen. 

In eigener Sache

Warum schreiben wir diese Infos? Na damit Sie was zu Lesen haben, wenn das Fernsehprogramm mal wieder nichts taugt. (Achtung, Ironie). Nun, erstens ist das Fernsehprogramm seit Jahren so mies, dass uns die Masse an Texten gar nicht einfallen kann. Zweitens haben wir natürlich handfeste Interessen: Wir sind unabhängige Versicherungsmakler. Und wir leben von der Vermittlung und Betreuung von Versicherungen. Wir schreiben absichtlich Betreuung, nicht Abschluss. Denn Makler bekommen keine Abschlussprovision, sondern eine Bestandspflegeprovision vor die Betreuung von laufenden Versicherungen. Auch von den Ihren, sofern Sie unser Kunde sind oder werden wollen. Und genau darauf legen wir es an. Wir wollen, dass Sie unser Kunde werden und bleiben. Oder, falls Sie schon bei uns sind, bleiben Sie uns gewogen. Das ist unser Geschäftsmodell, das können wir. Wir hoffen, die oben genannten Informationen

Elementarschäden im dritten OG?

Elementarschäden im dritten OG?

Über die Folgen von Starkregen und der folgenden Überflutung muss an dieser Stelle nicht viel gesagt werden. Warum man sich auch als Bewohner eines Obergeschosses gegen Elementarschäden versichern sollte, erklären wir hier.

Elementarschäden ungeahnten Ausmaßes

Die Elementarschäden im Westen und Süden Deutschlands sind unvorstellbar groß. Selbst die Druckbetankung mit Corona-News in den Medien war vorübergehend beendet. Das persönliche Leid hinter den Unwettern ist unfassbar. Unser Mitgefühl gilt allen Opfern und Betroffenen. Die, welche nicht betroffen sind, hinterfragen derzeit die Möglichkeit, sich selbst zu versichern.  Aber warum, wenn man im 2. oder 3. OG wohnt?

Umzug oder Auszug

Liegt Ihre Wohnung in den oberen Etagen eines Hauses, und Ihres Ermessens nach zu hoch für Überflutungen? Dann könnten Sie trotzdem betroffen sein. Aus Erfahrungsberichten von Flutopfern wissen wir, dass es anders kommen kann. Wurde Ihr Keller geflutet, haben Sie einen anerkannten Elementarschaden. Sie meinen, in Ihrem Keller steht nichts von Wert? Den Schaden aber haben Sie trotzdem. Und die Folgen der Flut werden auch Ihnen zu schaffen machen! In manchen betroffenen Gebieten zum Beispiel wird es über Monate keine Gasversorgung geben. Ist Ihr Haus betroffen, können Sie weder heizen noch duschen. Und mit dem anerkannten Elementarschaden im Keller zahlt Ihre Hausratversicherung die Hotelkosten für den versicherten Zeitraum. Wenn Sie denn Elementarschäden mitversichert haben.

Nicht nur Überflutungen sind Elementarschäden

Die Elementarversicherung leistet nicht nur bei Überflutungen. Es gibt weitere Leistungsmerkmale, die Sie beachten sollten. Lassen wir die Themen Vulkanausbrüche und Erdbeben mal außen vor, diese Schäden sind in Deutschland doch zu unwahrscheinlich. Andere Elementarschäden jedoch sind durchaus denkbar: Erdrutsch zum Beispiel. Oder Schneedruck.

Der nächste Winter

Sicher erinnern Sie sich noch an den letzten Traumwinter, in dem Sie nicht in die Winterskigebiete durften, wegen Corona? Schäden durch Schneedruck sind ebenfalls Elementarschäden. Drückt Ihnen der Schnee das Dach ein, und läuft Ihnen dann die Wohnung mit Tauwasser voll, dann haben Sie einen Elementarschaden. Ihre Wohnung ist unbewohnbar und Sie müssen ins Hotel. Gut, wenn Sie auch als Bewohner einer Dachgeschoßwohnung gegen Elementarschäden versichert sind!

Dringender Apell

Bitte also prüfen Sie Ihre Hausratversicherung auf die Mitversicherung des Themas Elementar. Wenn Sie Kunde bei uns sind, erledigen wir das gerade für Sie. Wenn Sie keine Hausratversicherung haben, fragen Sie gerne eine bei uns an. Alle dafür nötigen Daten können Sie uns digital übermitteln. Auf unserer Website finden Sie die passenden Tools dazu.

 

Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing und Rechtsschutz

Mobbing, insbesondere Cyber-Mobbing, ist besonders unter Jugendlichen weit verbreitet. Mobbingopfer haben oft lange mit den Folgen zu tun. Um diesem Schmerz nicht auch noch ausufernde Anwaltskosten hinzuzufügen, brauchen Sie eine gute Rechtsschutzversicherung.

Mobbing – eine wahre Geschichte

Die Eltern von Marie, Tobi und Ulla sitzen auf ihrer Terrasse und schauen ihrer Tochter beim Spielen zu. Sie sind froh, dass ihre Tochter Marie wieder fröhlich ist. Die vergangenen Monate waren der blanke Horror.

Marie wurde in einem beliebten Schüler-Chat auf das Übelste beschimpft und beleidigt. Auch Fotos von ihr wurden hässlich verändert und verunstaltet. Es war fast schon ein Shitstorm, obwohl Marie niemanden etwas getan hatte. Aus Sicht der Täterin allerdings schon – Marie hatte die Hauptrolle im Schultheater bekommen und das hatte ihrer Mitschülerin Janina überhaupt nicht gepasst. Deshalb kam diese auf die Idee, unter verschiedenen Pseudonymen Marie im Netz zu mobben.

Mobbing – die stille Bedrohung

Die Eltern von Marie hatten das Mobbing anfangs nicht mitbekommen. Erst als Marie nicht mehr so fröhlich war, sich zurückzog und auch die Noten schlechter wurden, schöpften sie langsam Verdacht. Nach einem Hinweis von anderen Eltern kamen die beiden schließlich auf den Chat. Anhand verschiedenen Einträge und Aussagen wurde schnell klar, dass es sich bei dem „Täter“ um Janina handelte. Doch alleine kamen Tobi und Ulla nicht weiter – die Eltern von Janina sagten einfach, dass ihre Tochter ja erst 12 Jahre alt und daher für nichts verantwortlich sei!

Rechtsbeistand

In ihrer Verzweiflung schilderten Tobi und Ulla die Angelegenheit daraufhin ihrer Rechtsschutzversicherung und bekamen einen spezialisierten Anwalt empfohlen. So einfach, wie es sich Janinas Eltern dachten, war es nämlich nicht. Strafrechtlich konnte Janina aufgrund ihres Alters zwar nicht belangt werden, doch zivilrechtlich schon. Dazu musste sie für ihre Taten die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht haben. Davon konnte man bei Janina durchaus ausgehen.

Zumindest ist es vorbei

Der beauftragte Rechtsanwalt hatte vor Gericht Erfolg. Janina wurde zur Unterlassung derartiger Äußerungen und Posts verurteilt. Außerdem mußte sie ein Schmerzensgeldes in Höhe von 3.000,- € zahlen. Die Richter stellten in dem Urteil fest, dass Janine bei ihren Taten die notwendige Einsichtsfähigkeit hatte. Die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von über 1.500,- € mussten am Ende die Eltern von Janina übernehmen.

Quelle: KS-Auxilia

Die passende Rechtsschutzversicherung

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Betreiberhaftpflichtversicherung

Betreiberhaftpflichtversicherung

Eine Betreiberhaftpflichtversicherung für den Betrieb einer Photovoltaikanlage wichtig. Viel wichtiger noch als die Sachversicherung für die Anlage selbst. Denn ist die Solaranlage zerstört, kennen Sie den Wert um den Ihr Konto sinken wird. Den Anschaffungswert. Wird jedoch ein Mensch durch Ihre PV-Anlage verletzt, entwickelt sich Ihre Photovoltaikanlage zum Fass ohne Boden.

Betreiberhaftpflichtversicherung in Varianten?

Für Inhaber großer Photovoltaikanlagen ist eine Betreiberhaftpflichtversicherung selten eine Frage. Aber viele Hausbesitzer, die eine kleinere Solaranlage über ihrem Schlafzimmer betreiben, denken zuletzt an das Thema Haftung. Warum auch? Was soll denn schon passieren? Das Ding ist in der Regel fest verschraubt und wird sicher niemandem auf den Kopf fallen.

Der Dachdecker kommt

Grundsätzlich ist unter Strom stehende Anlage gefährlich, ich denke das wissen wir alle. Das gilt eben auch für Solaranlagen, obwohl die so schön harmlos aussehen, nicht brummen oder vibrieren. Aber vielleicht müssen Sie ja an Ihrem Hausdach mal etwas richten lassen? Da wackeln ein paar Ziegel oder der Schornstein steht schief. Wenn Ihr Dachdecker dann von Ihrer Solaranlage einen „gewischt“, einen Stromschlag bekommt? Wenn er dann den kürzesten Weg vom Dach nimmt und danach den langen Weg der Genesung? Dann stehen Sie dafür gerade. Nehmen wir an, ein Marder hat an den Kabeln der Anlage genagt und den Fehlkontakt erzeugt. Nicht Ihre Schuld, aber zahlen müssen Sie dann doch. In einem solchen Fall dürften Sie Solaranlage samt Dach und darunter befindlichem Haus verkaufen müssen.

Wasser marsch

Wasser leitet bekanntermaßen elektrischen Strom. Deshalb vermeidet man im Normalfall auch das Fönen nasser Haare solange man noch in der Badewanne sitzt. Dummerweise aber werden Brände mit Wasser gelöscht, und brennende Dachstühle auch. Gerüchteweise verlangen Feuerwehrleute vorm Löscheinsatz das Abschalten von Solaranlagen, weil es schon Verletzte durch Stromschlag beim Löschen gegeben haben soll.

Bedingungen

Es gibt die eigenständige Betreiberhaftpflichtversicherung oder die Haftung innerhalb Ihrer Privathaftpflichtpolice. Richtig ist: Moderne Privathaftpflichtversicherungen übernehmen das Haftungsrisiko für den Betrieb einer Photovoltaikanlage! Aber aufgepasst: Es gibt kleine aber feine Unterschiede, so wie immer.

Ausschlüsse bei der Betreiberhaftpflichtversicherung

Der Einschluß der Betreiberhaftung in die Privathaftpflichtversicherung ist manchmal eine Billiglösung. Viele Anbieter verlangen im Schadensfall den Nachweis der regelmäßigen Wartung der Anlage. Außerdem gibt es Anbieter die konsequent ausschließen für Störungen im Netz zu zahlen, die zu Einbußen beim Netzbetreiber führen. Achten Sie besser auf solche Kleinigkeiten. Oder noch besser: Lassen Sie uns drauf achten. Sprechen Sie uns an, buchen Sie noch heute Ihren Beratungstermin bei uns.

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Sonne aufs Konto! Versicherungen für die Solaranlage

Sonne aufs Konto! Versicherungen für die Solaranlage

Im Mai 2017 haben in Deutschland installierte Solaranlagen gut 5,57 Terrawattstunden Strom produziert. Das Fraunhofer-Institut hat daraus mal errechnet, das dies 12,5 Prozent der Nettostromerzeugung entspricht. Das alles ist natürlich nicht umsonst zu haben: Eine Solaranlage kostet Geld und ist nicht nur der Sonne ausgesetzt, auch Blitzschlag und Hagel finden ihren Weg auf die Module. Wie man sie richtig versichert.

Den Stecker der Solaranlage gezogen

Die gängigsten Schäden an Solaranlagen sind: Überspannung wegen Blitzeinschlag oder auch ohne Blitzeinwirkung, normales technisches Versagen, Tierverbisse an der Verkabelung oder Brandschäden. Versichern kann man Solaranlagen gegen diese uns weitere Schadenszenarien in eigenen Solarversicherungspolicen oder in der Wohngebäudeversicherung, sofern sich die Anlage auf einem privat genutztem Wohnhaus befindet. Soll die Wohngebäudeversicherung im Schadensfall greifen, muss die Anlage unbedingt dem Versicherer als „Risiko“ gemeldet werden. Die Solaranlage erhöht mitunter den Wert des Hauses erheblich. Vergessen Sie die Meldung, ist Ihr Haus unterversichert, und die Solaranlage ist es dann ohnehin. Im Schadensfall drohen Ihnen Einbußen bis Totalverlust.

Achtung Falle

In vielen Gebäudeversicherungen sind die Versicherungssummen für Solaranlagen begrenzt. Der Einschluss ist also nur für kleinere Anlagen möglich. Zudem sollte man sich die Versicherungsbedingungen genau anschauen. Ausschlüsse für Schäden durch Nager sind keine Seltenheit, oft ist der Ertragsausfall nur zeitlich eng begrenzt versichert.

Policen für die Solaranlage auslagern

Gute externe Solaranlagenpolicen haben dagegen einen großen Vorteil: Es sind normalerweise Allgefahrenpolicen in denen nur Schäden ausgeschlossen sind, die so ausdrücklich in der Police aufgeführt sind. Vorsatz Dritter, Bedienfehler, „normaler“ Kurzschluss, sind im Normalfall versicherte Schäden. Aber Achtung: Nicht jede sogenannte Allgefahrendeckung hält, was sie verspricht! Versicherungsbedingungen lesen heißt die Devise! Danach trennt sich die Spreu vom Sonnenweizen. Und gute Anbieter in Preis und Leistung gibt es durchaus. Bei einigen wenigen Versicherern findet man sogar noch begrenzte Erstattungen für sogenannte innere Betriebsschäden. Dies sind Schäden OHNE äußere Einwirkung auf die Solaranlage, und die sind normalerweise nicht erstattungspflichtig.

Weitere Stolpersteine

Ist der aufwendige Unterbau mitversichert? Wurde die Versicherungssumme inkl. Baunebenkosten ermittelt? Viele Versicherer wollen bei Antragstellung wissen, ob Sie die Anlage selbst montiert haben; seien Sie hier präzise in Ihren Aussagen! Und ist Ihre Anlage kreditfinanziert? Dann empfiehlt sich der Einschluß einer GAP-Deckung, die den Restkreditbetrag erstattet, wenn die Anlage nicht mehr, oder nur mit enormer Verspätung, wieder aufgebaut werden kann.

Das letzte Wort hat die Haftung!

Haftungsschäden sind nie kalkulierbar! Legen Sie sich also unbedingt eine Betreiberhaftpflichtversicherung zu. In neueren Privathaftpflichtpolicen ist diese oftmals beitragsfrei enthalten. Was kann schon passieren? Es brennt, die Feuerwehr löscht und ein Feuerwehrmann wird durch Stromschlag verletzt. Ist schon vorgekommen und kostet Sie im Ernstfall mehr, als der Verlust der Solaranlage.