Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

 

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht schützt Sie bei Schäden, die im Zusammenhang mit der fehlerhaften Errichtung oder mangelhaften Unterhaltung Ihrer Immobilie stehen „aus vermutetem Verschulden“ (§ 836 BGB). Was bedeutet das für Sie?

Haftungsbegriff Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht komplex

Wir können es natürlich so ausdrücken: Kommt es durch den Einsturz oder die Ablösung von Teilen Ihres Gebäudes zu Schäden an an Menschen oder Sachen, so haften Sie, egal ob Sie eine Schuld trifft oder nicht. Es sei denn, Sie haben zur Schadenvorbeugung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet und können dies auch beweisen! Zusätzlich besteht natürlich für alle anderen Schäden auch die Haftung nach § 823 BGB und der daraus abgeleiteten Verkehrssicherungspflicht.

Konkrete Beispiele für Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Räumpflicht vergessen

Im Winter vergisst Ihr Vermieter seiner Räumpflicht vor dem vermieteten Haus nachzukommen. In der Folge stürzte eine Passantin
auf dem nicht geräumten Weg und brach sich das Bein. Die Frau machte sie Schmerzensgeld, die Behandlungskosten,
die Reinigung ihrer Kleidung und Verdienstausfall geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 9.500 € geschätzt. Wichtig dabei ist: Sind Sie Mieter und der Vermieter beauftragt Sie mit der Räumpflicht, steht er trotzdem für die Ordnungsgemäße Durchführung in der Haftung. Sind Sie Vermieter heißt das also: Sie müssen dafür sorgen, dass die Räumpflicht ordentlich durchgeführt wird. Sie stehen in der Haftung. Und deshalb brauchen Sie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. 

Morscher Baum

Nehmen wir an, Mieter und Nachbarn hatten Sie als Vermieter bereits mehrfach auf den kranken Baum in Ihrem Garten hingewiesen. Nach einem Besuch vor Ort, bei dem Sie den Baum von einem befreundeten Hobbygärtner in Augenschein nehmen lassen, beschließen Sie, dass die nächste Zeit noch kein Handlungsbedarf besteht. In einer stürmischen Nacht bricht nun der Baum im unteren Viertel und fällt auf das Gebäude des Nachbarn. Der Nachbar macht darauf hin Schadensersatzansprüche für die Reparatur der Wohnzimmerscheibe, Malerarbeiten und Reparatur der beschädigten Dachrinne geltend. Die Schadenhöhe wird auf ca. 3.400 € geschätzt. Klarer Fall für Ihre Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Wäre der Hinweis des Nachbarn und die Begehung vor Ort übrigens nicht gewesen, müßte dessen Gebäudeversicherung für den Schaden aufkommen.

Loser Handlauf

Ein Besucher Ihres Mieters im 3. Stockwerk hält sich beim Treppensteigen am Handlauf fest. Dieser bricht jedoch unvermittelt, sodass der Besucher rückwärts die Treppe hinunter stürzt. Starke Prellungen am Rücken zu sowie eine Platzwunde am Hinterkopf sind die Folgen. Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Behandlungskosten macht der Pechvogel Ihnen gegenüber geltend. Die Schadenhöhe wird auf 4.300 € geschätzt.

Dachziegel aufm Kopf?

Oder dies: Vom Dach Ihres Mehrfamilienhauses lösen sich zwei Dachziegel. Diese donnern auf die Motorhaube sowie das Dach eines Pkw. Der Eigentümer des Pkw wendet sich an Sie wegen Schadensersatz. Die Schadenhöhe wird auf 2.700 € geschätzt.

Wo gilt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Sie gilt auf dem im Versicherungsschein und seinen Nachträgen beschriebenen Gebäude und Grundstück.

Welche Kosten übernimmt im Schadensfall die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung prüft zunächst ob die Schadenersatzansprüche berechtigt sind. Sie wehrt also  unberechtigte Forderungen ab und zieht gegebenenfalls sogar vor Gericht. Sämtliche Kosten für den Rechtsstreit werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen.

Brauchen Sie diese Versicherung?

Sinnvoll für ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für alle Eigentümer von vermieteten Wohnungen und Häusern, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Eigentümergemeinschaften.

Was ist versichert?

Es sind alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Versicherungsnehmer als Immobilienbesitzer einem Dritten zugefügt hat,
versichert.

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind Schäden an gemieteten, gepachteten, geliehenen und aufbewahrten fremden Sachen. Auch Schäden mitversicherter Personen untereinander sind ausgeschlossen. Ferner leistet sie nicht bei Schäden durch Photovoltaik- und Solaranlagen. Schadenersatzansprüche aus Umweltschäden (Ökoschutz), durch Schwammbildung, Überschwemmung stehender oder fließender Gewässer oder Ansprüche aus Schäden am gemeinschaftlichen Eigentum, Sondereigentum und Teileigentum sind ebenfalls nicht ingebriffen.

Welche zusätzlichen Versicherungen sind zu empfehlen?

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Nach § 22 WHG haftet der Inhaber eines Öltanks oder einer sonstigen Anlage mit gewässerschädlichen Substanzen wegen ihrer besonderen Gefährlichkeit für das Grundwasser und oberirdische Gewässer ohne Verschulden und der Höhe nach unbegrenzt (Gefährdungshaftung). Die häufigsten Ursachen für den Austritt von Öl aus den Tanks können defekte Leitungen, undichte Verschlüsse und Lecks in der Tankhaut sein. Um sich gegen die enormen finanziellen Schäden abzusichern, empfiehlt sich für jeden Öltankbesitzer eine entsprechende Gewässerschadenhaftpflichtversicherung.

Die Gebäudeversicherung

Unwetter, Erdbeben, Brände, korrodierte Rohre, Überschwemmungen usw. – selbst das solideste Haus kann dadurch stark beschädigt werden. Die Mietausfälle belasten dann den Geldbeutel zusätzlich. Diese Schäden komplett zu vermeiden ist fast unmöglich. Eine Gebäudeversicherung schützt Sie jedoch vor
den damit verbundenen finanziellen Nachteilen.

Corona und die Abmahnung

Corona und die Abmahnung

Corona hat nicht nur Folgen für die Gesundheit, auch Anwälte und Gerichte beschäftigen sich zunehmend mit den Folgen der Pandemie. Ein Beispiel aus dem Thema Arbeitsrecht.

Abstandsgebot verletzt

Raimund T. hat eine Abmahnung bekommen. Sein Arbeitgeber behauptet, er habe entgegen den ausdrücklichen Weisungen die Hygienemaßnahmen wegen des Corona-Virus missachtet. Bei der Annahme der Lieferung habe er einem Lieferanten die Hand gegeben und diesen auch noch freundschaftlich am Arm berührt.

Corona und Abmahnung?

So war das aber nicht. Der Lieferant, den Raimund T. seit Jahren kennt, hat ihn freundschaftlich am Arm zu sich gezogen. Mit der anderen Hand Raimund T.s Hand zu einem Handschlag gepackt. Das ging alles so schnell, dass Raimund T. völlig überrumpelt war. Raimund T. hat dann schnell versucht, den Lieferanten etwas wegzudrücken und auf das Abstandsgebot hinzuweisen. Der Lieferant sagte nur lachend „Ach komm, stell Dich doch nicht so an“. Um ihn nicht zu verprellen, wollte Raimund T. um diesen Vorfall kein weiteres großes Aufsehen machen. Sein Arbeitgeber sah das aber leider anders, was sich in einer Abmahnung widerspiegelt.

Rechtsberatung nach Vergehen gegen Corona – Schutzmaßnahmen

Raimund T. ruft noch am Abend bei der telefonischen Rechtsberatung seiner Rechtsschutzversicherung KS/AUXILIA an. Er möchte die Abmahnung gerade in diesen schwierigen Zeiten nicht auf sich sitzen lassen. Andererseits will er auch keinen (weiteren) Ärger mit seinem Arbeitgeber riskieren. Dieser hat schließlich schon zwei Kollegen wegen der Corona-Krise entlassen müssen.

Mediation als Lösungsweg

Im Gespräch mit der KS/AUXILIA wird Raimund T. auf die Möglichkeit einer Mediation hingewiesen. Diese ist telefonisch möglich und Raimund T. müsste nicht selbst mit seinem Arbeitgeber sprechen. Ein neutraler Mediator würde sich mit Raimund T. in Verbindung setzen und sich die Sache schildern lassen. Der Mediator könnte sich dann vermittelnd für Raimund T. bei dessen Arbeitgeber einsetzen und versuchen, eine für beide Seiten annehmbare Lösung zu finden. Raimund T. findet das Angebot der Mediation genau richtig und ist einverstanden.

Alle Seite profitieren

Der Mediator lässt sich von Raimund T. die Angelegenheit ausführlich schildern. Zudem versichert er, dass der Zwischenfall unverschuldet zustande kam und es Raimund T. unangenehm ist. Der Mediator erreicht im Gespräch mit dem Arbeitgeber, dass dieser die Abmahnung zurücknimmt. Raimund T. wird zwar nochmals auf die Gebote zur Corona-Pandemie sensibilisiert, aber das ist für Raimund T. in Ordnung.

Ein sehr erfreuliches Ende dieser unerfreulichen Geschichte – und das ganz ohne langwierige juristische Auseinandersetzung! Die Kosten für die Mediation übernimmt die Rechtsschutzversicherung KS/AUXILIA.

Hintergrund

Dieser Fall ist über die Leistungsart Arbeits-Rechtsschutz in allen Produkten enthalten, die den Berufs-Bereich für nichtselbständige Tätigkeiten enthalten.

Die Mediation ist ein PremiumService der KS/AUXILIA. Der PremiumService ist in allen unseren Rechtsschutz-Produkten enthalten. Eine Mediation schließt weitere juristische Schritte nicht aus und ist ohne Selbstbeteiligung versichert.

Quelle: KS-Auxilia

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflicht, eine Versicherung für reine „Geldschäden“, kennt viele Bereiche. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft zeichnen Sie verantwortlich auch für finanzielle Entscheidungen im Sinne der Eigentümergemeinschaft. Die Vermögensschadenhaftpflicht soll Sie davor schützen, dass ein Fehler Sie selbst teuer zu stehen kommt. Aber Achtung: In vielen Policen schlummert gewaltiges Konfliktpotential, weil der Eigenschaden des für Sie als Verwaltungsbeirat nicht gedeckt ist.

Verwaltungsbeirat als Ehrenamt

Das Ehrenamt als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist an sich keine dankbare Aufgabe, aber welches Ehrenamt ist das schon? Sie zeichnen verantwortlich für Entscheidungen rund um die verwaltete Immobilie. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentumsgemeinschaft gemäß § 29 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sind Sie die „Kontrollinstanz“ für den Hausverwalter, und „segnen“ letzten Endes seine Entscheidungen ab. Das bringt eine gewisse Mitverantwortung für Schäden mit sich, wenn Sie denn vom Verwalter zu verantworten sind.

Schäden am Gebäude

Nun sind Gebäudeschäden in der Regel nicht dem Hausverwalter in die Schuhe zu schieben. Denn der kann freilich nichts dafür, wenn der Blitz einschlägt. Auch der Sturm, der einen Teil der Dachziegel mitreißt oder der Fluß, dessen Ufer plötzlich in Ihren Keller verschoben scheint, gehen nicht auf das Konto des Hausverwalters. Sollte dies doch so sein, wäre er auch in der Lage den Schaden durch ein Wunder zu beheben:) Aber Scherz beiseite, natürlich sind reine Sachschäden, wie eben beschrieben, auch kein Verantwortungsbereich des Hausverwalters. Sollte aber die Schadensbehebung nicht gedeckt sein, weil die Versicherung falsch abgeschlossen wurde, dann sieht die Sache schon anders aus.

Vermögensschäden

Wir reden hier über Vermögensschäden im klassischen Sinne. Der Vermögensschaden der entsteht, ohne dass ein Sachschaden oder Personenschaden vorausging. Bleiben wir noch ein wenig bei dem obigen Beispiel: Es regnet, 300 Liter auf den Quadratmeter, seit Stunden. Regenwasser flutet das Grundstück und dringt über Kellerfenster und als Rückstaumasse durch den Kanal ins Haus ein. Der Sachschaden ist gewaltig und sollte behoben werden. Was aber, wenn keine Elementarversicherung besteht? Zum Beispiel durch einen Fehler beim Wechsel der Versicherung? Dann entsteht den Wohnungseigentümern ein Vermögensschaden, denn sie müssen den Gebäudeschaden aus der eigenen Tasche zahlen. Und diesen Vermögensschaden sollte die Vermögensschadenhaftpflicht des Hausverwalters decken. Und die des Verwaltungsbeirats, so er denn an dieser Entscheidung Anteil hatte.

Ausschlüsse

Aufgepasst: Nicht jedes Versicherungsunternehmen deckt Vermögensschäden die dadurch entstehen, dass Versicherungsverträge falsch abgeschlossen werden. Doch die Fehler, die einem Verwaltungsbeirat unterlaufen können, sind ja auch weitreichender. Fehlerhafte Kontrolle der Tätigkeit des Wohnungseigentumsverwalters, unrechtmäßige Verweigerung der Zustimmung zu einer Veräußerung, Schadenersatzforderungen durch Fehler bei Sanierungsauftrag, all dies sind Möglichkeiten, aus denen der Eigentümern ein Schaden entstehen kann.

Eigenschaden oft nicht gedeckt

In der Regel sind Sie als Verwaltungsbeirat auch Miteigentümer der verwalteten Immobilie. Achten Sie beim Abschluss der Vermögensschadenhaftpflicht darauf, dass Ihr Eigenschaden gedeckt ist! Die meisten aller Policen, und insbesondere ältere Verträge, leisten nämlich nur den Vermögensschaden der Ihren Miteigentümern entstanden ist, nicht den Ihren. Sie bleiben also auf den Kosten sitzen, die Ihnen ein Fehler Ihres Ehrenamtes eingebracht hat. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden! Denn wenn das Ehrenamt Sie schon Zeit (und Nerven) kostet, dann sollte es Ihnen nicht auch noch monetär auf der Tasche liegen.

Deshalb finden wir für Sie den passenden Vertrag. Sprechen Sie uns an oder buchen Sie direkt Ihren Beratungstermin!

Privathaftpflichtversicherung – niemals ohne!

Privathaftpflichtversicherung – niemals ohne!

 Kaum zu glauben, aber es laufen noch immer viele Deutsche ohne Privathaftpflichtversicherung herum. Dabei ist dieser Vertrag nun wirklich der wichtigste, den Sie haben sollten. Und der billigste ist er ohnehin. Sie brauchen ihn! Denn wären Haftungsfälle vorhersehbar, gäbe es keine.

Alles kaputt

Der Klassiker: Ich hab mich auf das Handy meines Freundes gesetzt. Und nun? Natürlich will der sein Handy ersetzt haben. Aber wer zahlt? Natürlich der Verursacher, oder eben dessen Privathaftpflichtversicherung. 

Die Privathaftpflichtversicherung als Lösung

Besonders schwierig wirds immer dann, und das sind eben in der Tat die meisten Fälle, wenn Sie Freunde, Nachbarn oder Verwandte schädigen. Die zertretene Brille, die zerschossene Fensterscheibe, der Kratzer auf der Tischplatte, die Designervase in tausend Scherben, das geliehene Fahrrad verknotet. An sowas soll keine Freundschaft zerbrechen oder die gute Nachbarschaft leiden. Die Privathaftpflichtversicherung bietet eben mehr als Geldersatz.

Geliehene Sachen

In den letzten Jahren sind viele Deckungserweiterungen in die Privathaftpflichtversicherung aufgenommen worden. Leihen Sie sich zum Beispiel ein E-Bike von einem Bekannten und kommen mit den Einzelteilen zurück, dann wäre dies vor ein paar Jahren nicht erstattet worden. Geliehene Sachen sind in der Privathaftpflichtversicherung jedoch neuerdings mitversichert, wenn auch oft mit Summenbegrenzungen.

Gefälligkeitsschäden

Auch der Umzug den Sie als hilfreiche Geste begleiten, und bei dem Sie das Sofa des Umziehenden beschädigen, der war früher keine Sache der Privathaftpflichtversicherung. Heute allerdings sind Schäden durch Gefälligkeiten im Versicherungsschutz enthalten, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. 

Mietsachschäden

Ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste Punkt überhaupt: Mietsachschäden. Bohren Sie in Ihrer Mietwohnung ein Loch in die Wand um die Vernichtung der spanischen Armada durch Lord Nelson in Öl aufzuhängen, und fließt Ihnen nachher das Wasser aus dem Bild, dann haben Sie womöglich eine Wasserleitung angebohrt. Der Schaden am Gebäude kann beträchtlich sein, je nach dem, wann Sie nach dem Lochbohren aus dem Urlaub zurück sind. Die Trocknung der Wände, neue Fußbodenbeläge… das alles geht ins Geld, und zwar in Ihres,  und sollte von Ihrer Privathaftpflichtversicherung aufgefangen werden.

Haftungsabwehr

Ganz nebenbei hat die Privathaftpflichtversicherung noch die Aufgabe unberechtigte Forderungen abzuwehren. Sie tritt in diesem Zusammenhang wie eine Rechtsschutzversicherung auf und für Ihre Belange ein.

Nebenher können Sie die Privathaftpflichtversicherung noch durch diverse Zusätze erweitern: Eine Diensthaftpflicht wenn Sie im Öffentlichen Dienst tätig sind, eine Haftpflicht für nebenberufliche Selbständigkeit und anderes mehr.

Preiswert

Eine wirklich hervorragende Deckung ist für Singles schon um die 50 Euro jährlich und für Familien um die 80 Euro jährlich zu haben. Sprechen Sie uns an, wir nehmen Sie aus der Haftung:)

 

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Wärmepumpen richtig versichern

 

Wer heute baut oder modernisiert heizt sein Haus nachher oft mit Alternativen zu Öl oder Gas. Neben der Pelletsheizung hat sich auch die Wärmepumpe als Heizung durchgesetzt. Aber ist diese über die Gebäudeversicherung mitversichert? Ein klares Jein!

Welche Gefahren sind versichert?

Gebäudeversicherungen decken heute viele Gefahren ab. Die Zeiten, da es nur um Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm ging, sind lange vorbei. Moderne Gebäudeversicherungen sind vor allem „breit gestreute“ Risikoträger. Und die weitverbreitete Meinung, einen Altvertrag solle man auf keinen Fall ändern, da er in der Regel bessere Bedingungen hat als ein neuer, ist meist falsch!

Neue oder alte Police?

Moderne Policen leisten nämlich mehr als alte. Schäden durch grobe Fahrlässigkeit sind in Altverträgen meist außen vor. Schäden an Abwasserleitungen sind auch in Altverträgen oft nur im Haus versichert, außerhalb meist nur in geringen Summen, außerhalb des Grundstücks oft gar nicht. In neuen Policen sind diese Gefahren versicherbar, und sie sollten auch versichert werden.

Wärmepumpen automatisch mitversichert?

Wie sieht es nun bei Anlagen zur Energieerzeugung oder Wärmepumpen aus? Photovoltaikanlagen kann man über die Gebäudeversicherung mitversichern, die Bedingungen sind jedoch oft weit schlechter als bei einer ordentlichen Elektronikversicherung. Und Wärmepumpen? Die sind freilich gegen die herkömmlichen Gefahren mitversichert, also gegen Feuer, Leitungswasserschäden oder Sturmschäden. Und, sofern Sie das mitversichert haben, auch gegen Überflutung.

Und bei Diebstahl von Wärmepumpen?

Nun stehen die Wärmepumpen außerhalb des Hauses, meist im Vorgarten, oftmals zur Straße hin. Zahlt die Gebäudeversicherung denn, wenn die Anlage beschädigt oder gar gestohlen wird?

Klausel einschließen lassen

Wenn Sie diese Gefahren mitversichern wollen, müssen Sie eine Klausel dafür in Ihren Vertrag einschließen, sofern Ihr Versicherer das anbietet. Zum einen müssen Sie die Anlage als Wert anzeigen, und im zweiten Schritt die Klausel gegen weitere Gefahren in den Vertrag aufnehmen lassen.

So wäre es richtig

Beispiel für eine gute Formulierung: Versicherungsschutz besteht für Sachschäden (Zerstörung, Beschädigung) und ergänzende technische Gefahren, wie z.B. Bedienungsfehler, Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler. Mitversichert sind auch die Mehrkosten nach einem Versicherungsfall für Primärenergie bis 2.000 Euro.

Wärmepumpen sind teuer!

Denken Sie daran, dass Ihre Immobilie mit allem Drum und Dran Ihr Vermögensgegenstand Nr. 1 ist. Der Versicherer kennt Ihr Haus nur vom Papier. Im Normalfall glauben Sie sicher, dass eine Beschädigung oder ein Diebstahl Ihrer Wärmepumpe in einer Wohngebäudeversicherung automatisch mitversichert sind. So ist es jedoch nicht! Der Schrecken ist am Ende groß, wenn Sie die Ablehnung eines Schadens aus dem Briefkasten ziehen.

 

Wir finden für Sie die passende Gebäudeversicherung! Buchen Sie hier direkt Ihren Wunschtermin.

 

Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Wasser marsch – Oskar in der Badewanne

Oskar ist wasserscheu, was man ihm deutlich ansieht. Läuft er schon im Wald um jede Pfütze herum, so sträubt er sich um so mehr beim oftmals notwenigen Bad. Was geschieht eigentlich, wenn er zum „Kampfhund“ wird und den Inhalt der Badewanne in der Wohnung verteilt? Zahlt die Hausratversicherung Schäden durch Planschwasser? Und was ist ein Schaden durch Wasser überhaupt? Es gibt doch da verschiedene Definitionen.

 

Das Kind mit dem Bade ausschütten

Wenn Dein Hund keine Lust aufs Vollbad hat oder Du beim Wischen den Eimer umstößt, wer kommt dann für den Nässeschaden auf, der entsteht? Immerhin könnten Möbel aufquellen, wenn Wasser unbemerkt darunter stehen bleibt. Aber nicht nur um Planschwasser oder Reinigungswasser geht es. Wie sieht es aus mit Schäden durch Wasser aus Aquarien, Zimmerbrunnen oder Wasserbetten? Wem schon einmal ein 150 Liter Becken gerissen ist, so wie mir, der weiß, wie nass die Wohnung plötzlich sein kann.

 

Wasser aus der Leitung

Um mit einem verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Steht Deine Wohnung unter Wasser und die Versicherung soll das bezahlen, dann muss es Leitungswasser sein. Damit gemeint ist Wasser aus Wasserleitungen oder Abwasserleitungen. Nur im Ausnahmefall, wenn der Sturm das Dach fortgetragen hat und Regenwasser eindringt, wird auch dieser Schaden bezahlt, sofern eine Versicherung gegen Sturmschäden besteht. Den Fall der Überflutung lassen wir hier mal außen vor.

 

Neben Leitungswasser auch Planschwasser

In guten Hausratversicherungen sind Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser mit gedeckt. Auch Schäden durch Wasser aus Regenfallrohren, wenn Sie innerhalb des Gebäudes verlaufen, sind in guten Bedingungen gedeckt. Gleiches gilt, wenn Wasser aus Zimmerbrunnen oder Wassersäulen sich selbständig macht.

 

Und der Gebäudeschaden durch Wasser?

Muß das Gebäude saniert werden, weil es von der Decke tropft, kommt es besonders auf gute Bedingungen an. Denn diese Schäden erreichen schnell astronomische Ausmaße und können den Traum vom Eigenheim zum Albtraum werden lassen.  Auch für Gebäudeversicherungen gilt: Die Mitversicherung von Wasserschäden durch Aquarien sollte mitversichert sein, aber auch durch Zimmerbrunnen oder Wassersäulen.

 

Der Teufel im Detail

Ein wichtiger Punkt, der in den Versicherungsbedingungen zur Gebäudeversicherung unbedingt beachtet werden muss: Tritt Wasser bestimmungswidrig aus Wasserleitungen und den daran angeschlossenen Schläuchen aus, soll dies auch als Schaden gelten. Es nützt Dir nichts, wenn der Schlauch der Spülmaschine platzt und dies am Ende nicht mitversichert ist. Nass bleibt in jedem Fall Nass. Und Schaden bleibt Schaden. Und ist der falsch versichert, bleibt Geld zwar Geld, aber eben nicht mehr Deines!

 

Ich will kein klammes Konto

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