Sportunfälle richtig versichern: Kraftanstrengung und Eigenbewegung

Die schönste Nebensache der Welt: Laufen! Was, wenn durch Eigenbewegung eine Sehne abreißt oder ein Muskel? Wir Sportler wissen um den Wert unserer Gesundheit, denn ohne Gesundheit kein Sport. Bei der Unfallversicherung geht Qualität geht vor Preis. Denn haben Sie Lust nach einem Unfall mit der Versicherung zu streiten? Wir erklären, auf welche Klauseln in den Bedingungen Sie achten sollten.

Bänderriss durch Kraftanstrengung

Man kann auch mal danebentreten oder bei anderen Sportarten plötzlich einen Riss in der Schulter spüren. In den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sind Unfallfolgen ausgeschlossen, wenn diese durch Eigenbewegung entstehen. Unfälle durch Kraftanstrengungen sind sehr wohl Bestandteil der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen, jedoch wird die Leistung durch diverse Ausschlüsse eingegrenzt. Denn der Begriff Unfall setzt eine Einwirkung von Außen auf Ihren Körper oder Ihren Geist voraus!

Dabei entstehen Schäden gern auch bei profanen Bewegungen die man immer und immer wieder ausgeführt hat. Egal ob beim Sport oder im Haushalt: 1000 Mal ging es gut, und plötzlich ist das Kreuzband hinüber.

Eigenbewegung

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Auf die Besonderen Versicherungsbedingungen kommt es an!

Unter den Versicherungsschutz sollten möglichst auch fallen: Durch Eigenbewegung des Versicherten hervorgerufene sonstige Verrenkungen, Zerrungen und Zerreißungen an Gliedmaßen und Wirbelsäule, Leisten- und Knochenbrüche, Bauch- und Unterleibsbrüche, sowie Meniskusschäden.

Wenn dies so in den Besonderen Bedingungen aufgeführt ist, sind Sie gut versorgt.

Die Bandscheibe ist ausgeschlossen

Der Wehrmutstropfen bei all dem: Die Bandscheiben sind auch in den besten Versicherungsbedingungen ausgeschlossen, wenn der Unfall durch Kraftanstrengung oder Eigenbewegung eintritt. Im Alter, wenn Sehnen und Bänder nicht mehr so elastisch sind, sind Unfälle durch Eigenbewegungen wahrscheinlicher, als in jungen Jahren. Trotzdem: Unfallversicherungen für Läufer und Mountainbiker sollten auch dann leisten, wenn die Eigenbewegung die Ursache ist. Neben den Bandscheiben gibt es noch genügend andere Bauteile des Körpers, die durch einen Unfall dauerhaft geschädigt werden können.

Unfallfolgen kosten Geld

Bleibt nach einem Unfall das Bein steif oder die Schulter starr, müssen Sie ggf. ein anderes Auto kaufen oder Ihr Bad umbauen. Das psychischen Leid, das mit dem Verlust körperlicher Fähigkeiten einhergeht, läßt sich nicht entschädigen. Die materiellen Folgen jedoch kann man absichern. Das alles ist nicht umsonst zu haben. Aber Unfallversicherungen sind relativ preiswert zu haben.