Klauen wir gleich die ganze Bank!

Klauen wir gleich die ganze Bank!

Den Titel haben wir auch geklaut, aus einem Filmklassiker von 1974. Ein guter Leitsatz fürs eigene Depot oder die eigene Lebensversicherung, finden wir: Kaufen wir doch den ganzen Kapitalmarkt!

 

Risiko abschätzen

Stellen Sie sich vor, Sie investieren in Mietwohnungen. Zunächst besitzen Sie eine Wohnung, Sie vermieten, und alle paar Jahre wechseln die Mieter. Vielleicht kommt das Wohnviertel ein wenig in Verruf und die Wohnung steht ein paar Wochen leer. 100 Prozent Ihres Investments wirft also über eine gewisse Zeit nichts ab. Die Kosten bleiben.

 

Risiko streuen

Simmen Sie uns zu, wenn wir behaupten, dieses Risiko sinkt, je mehr Wohnungen Sie besitzen? Genau! Würden Sie auch der These zustimmen, das Risiko sinke noch mehr, je verschiedener die Standorte der Wohnungen sind? Richtig! Das nennt man Risikostreuung.

 

Blick in die Kristallkugel

Wie wählen Sie nun die Standorte aus? Welche Region verspricht absolute Sicherheit zu einem bezahlbaren Einkaufspreis? Welche Klientel wohnt dort, wie entwickelt sich der Standort in 30 Jahren? Fragen, die wir nicht beantworten können.

 

Genau das aber tun die meisten Anleger

Schade nur, dass die meisten Depots und Fondspolicen genau so gestrickt sind: Persönliche Vorlieben, Einschätzungen von Beratern, Emotionale Bindung an einen bestimmten Markt, Ängste vor anderen Märkten. Schon Susann Levermann weist in Ihrem Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ darauf hin, dass persönliche Vorlieben beim Investieren den Anleger eher Rendite kostet als bringt.

 

Kaufen Sie doch den ganzen Markt

Warum kaufen wir nicht den ganzen Markt? Wie wäre es, wenn Sie einen Anteil  am Durchschnitt aller Wohnungen besitzen könnten? Wie fänden Sie es, wenn Ihr Depot oder Ihre Fondspolice einen Durchschnitt am ganzen Kapitalmarkt besitzen könnte?

 

Wie das funktioniert, lesen Sie hier. Oder Sie rufen uns an.

Jahresendspurt für alle

Jahresendspurt für alle

Jetzt aber schnell: Was Sie bis zum Jahresende noch erledigen sollten

Langsam aber sicher geht das Jahr 2018 in den Endspurt. Damit es nicht hektisch wird, sollten Sie jetzt einige Dinge in Angriff nehmen. Der Jahresendspurt steht an!

Jahresendspurt für Versicherungen und Steuern

  • Haben Sie Einkünfte aus Kapitalvermögen? Erteilen Sie Ihrer Bank einen Freistellungsauftrag für Erträge oder teilen Sie den Betrag von 801 Euro jährlich (Ehepaare 1.602 Euro) bei Bedarf auf mehrere Geldinstitute auf.
  • Sie riestern noch ohne Dauerzulagenantrag? Zulagen für das Jahr 2016 müssen Sie bis zum 31.12.2018 beantragt haben.
  • Hohe Zusatzbeiträge bei der Krankenkasse? Wir beraten Sie, ob sich ein Wechsel oder der Umstieg zur Privaten Krankenversicherung lohnt.
  • Helfer im Haus? Für „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wie Malerarbeiten, Klempner oder Gartenpflege können 20 Prozent der Lohnkosten steuerlich geltend gemacht werden, höchstens 4.000 Euro, wenn die Rechnung über ein Konto bezahlt wurde.
  • Noch immer zu viel Steuern? Beiträge für eine private Basisrente senken die persönliche Steuerlast, ebenso wie Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.
  • Steuern zum Dritten: Spenden Sie für einen guten Zweck. Auch eine gute Tat spart Steuern.

Das Alter rückt näher

Wieder ein Jahr rum und nichts getan? Schieben Sie die Regelung Ihrer Rente nicht auf die lange Bank. Mit wenig Aufwand schaffen Sie über lange Zeiträume ein Vermögen!

Wie viele Freiminuten hat Ihre Geldanlage?

Wie viele Freiminuten hat Ihre Geldanlage?

Standardfrage in der Beratung zur Geldanlage: Welches Datenvolumen hat Ihr Handyvertrag? Wo läuft der, und wie lange? Wie hoch sind die Kosten? Erstaunlich: Neun von zehn Befragten haben ohne Nachzudenken die Antwort parat. Mehr noch: Die Antworten kommen meist so aus dem Ärmel geschüttelt, dass man sie wohl noch im Schlaf abfragen könnte.

Geldanlage? Weiß ich nicht!

Ähnliche Fragen zum Thema Geldanlage: Wie heißt Ihr Anbieter, also Ihre Lebens/Rentenversicherung oder Ihr Fonds? Wie hoch sind die Kosten des Fondsmanagements? Welche Ausgabeaufschläge oder Provisionen wurden und werden Ihnen abgezogen? Gibt es ein Konzept, also eine Idee wie Gewinne erwirtschaftet und erhalten werden können?

And the winner is: VodafoneT-comE-PlusO2 usw…

Natürlich müsste ich diesen Artikel nicht schreiben, wären die Antworten ähnlich spontan wie in den Fragen zu den Handytarifen. Sind sie aber nicht. Sie sind eher so eine Art Schulterzucken: Was willste denn, wird schon irgendwie passen.

Das ist seltsam, denn: Würden Sie einen Handytarif abschließen, von dem Sie die Details nicht kennen?

Geldanlage

Foto: ©-treter-by-Fotolia.com

Ohne Nutzen, aber mit Datenvolumen

Um wen geht´s hier eigentlich? Rechnen Sie mal hoch: Im Normalfall werden bei Depotanlagen zwischen drei und fünf Prozent Ausgabeaufschlag erhoben. Bei Versicherungen sind es (noch) bis zu fünf Prozent der Beitragssumme vorab. Hinzu kommen, wenns schlecht läuft: zwei Prozent Fondskosten, die natürlich in der Hochrechnung des Versicherers gar nicht berücksichtigt sind. Weiter: Monatliche Stückkosten, oft auch jährlich erhoben, und ein Abzug in Prozent vom Fondsvermögen. Zwischen 10 und 20 Prozent Gesamtkosten sind keine Seltenheit. Und das immer noch ohne Konzept. Wenns läuft…

Geldanlage, Wissen wie und warum

Warum auch nicht? Hinter all dem steckt eine gewaltige Logistik die bezahlt sein muss, bis hin zu mir, zum Vermittler. Doch so wie es Sinn des Handyvertrages ist zu telefonieren und zu surfen, so ist es Sinn Ihrer Geldanlage, dass Sie auch als Rentner noch Geld zum Telefonieren haben. Wer wissen will, wie sich null Rendite anfühlt, der kann ja mal auf sein Handy verzichten. Kommt ungefähr aufs gleiche raus 🙂

Konzept vor Produkt

Wir wissen, wie´s besser geht. Und zwar in aller Kürze. Beratung darf kein Marathon sein. Wer soll das sonst schon noch begreifen? Hier gehts zu uns.

Anleger aller Länder vereinigt Euch

Anleger aller Länder vereinigt Euch

Woran scheitern viele gute Ideen mancher Anleger? An Selbstüberschätzung, Egoismus und Engstirnigkeit. In der Geldanlage heißt dies: Niemand hat das Herrschaftswissen über den Anlagemarkt. Die Kristallkugel, aus der sich Marktentwicklungen ablesen lassen, gibt es nicht! Sagen wir den Prognosen den Kampf an: Anleger aller Länder vereinigt Euch … und macht Gewinne!

Finanzverblödung hilft nur den Verkäufern

Die Finanzverblödung greift immer noch! Warum nur? Jeder pseudogesunde Joghurt ist längst entlarvt, Null-Prozent-Zucker heißt nicht gleich 100-Prozent-gesund und das der Testverbrauch von Autos an der Realität vorbei geht, weiß auch jeder. Warum aber funktioniert die Masche mit der Rendite noch immer? Ist die denn so schwer durchschaubar?

Wie funktioniert ein „normales“ Depot?

Sie haben eine schwankende Aktienquote (je nach Verlauf), Sie haben relativ kostenintensive Fonds (verursacht durchs Fondsmanagement). Die Fondsmanager wissen angeblich, was morgen gut für Sie sein wird.

Das Kostenproblem der Anleger

Kosten allein sind jedoch nicht das Problem, fast jedem Depot fehlt ein Konzept. Je nach Fondsgattung, gehen die Werte mal rauf oder runter, es werden aber i.d.R. keine Gewinne umgeschichtet. Die Fondskosten werden immer zum Problem, wenn der Markt nach unten geht, dann drücken die Fondskosten zusätzlich nach unten.

Was tun?

Anleger aller Länder vereinigt Euch! Investieren Sie überall auf der Welt und in allen Branchen. Bei uns heißt das: Wir bauen Ihr Depot/Ihre Versicherung aus mindestens 8000 Titeln – dadurch vermeiden Sie sogenannte Klumpenrisiken.

Konzept vor Produkt

Verteilen wir Ihre Anlage auf gedachte drei Konten:  Geldmarkt, Renten- und Aktienfonds mit individueller Aktienquote. Bleiben Sie immer investiert, nehmen Sie  regelmäßig Gewinne mit, wir balancieren alle 3 Monate die Gewichtung ihres Depots wieder aus.

Fondspicking funktioniert nicht

Darum investieren wir in prognosefreie Fonds, mit wenig Kosten – das sind Fonds für Institutionelle Anleger (normalerweise ab 200.000 Euro Anlagesumme) zu ca. 20 bis 30% der üblichen Fondskosten.

Apropos Kosten

Keine Ausgabeaufschläge, keine Performancefee, keine Transaktionskosten, keine Kick-Backs an Banken. Fair vor teuer, Konzept vor Spekulation. So funktioniert das!

Wer sein Wissen nicht überholt, den überholen die Wissenden.

Anleger aller Länder vereinigt Euch

Manifest gegen die Finanzverblödung

Für manche Dinge muss man nichts tun, die kommen von alleine: Haarausfall und Kurzsichtigkeit zum Beispiel. Oder das Alter:  Mit etwas Glück erreicht man mehr davon, als man finanziert hat. Nach dem Motto: Ich bin noch da, aber das Geld ist schon alle. Macht aber nichts, dafür hat die Finanzbranche ja schicke Ideen auf Lager. Denken unnötig: Ein Manifest gegen die Finanzverblödung!

 

Autonome Geldanlage mit Finanzverblödung

Nein, ein Dreitopfhybridmodell ist kein Kleinwagen mit drei Zylindern und zusätzlichem Elektroantrieb. Und das Zweitopfhybridmodell ist dementsprechend auch kein besonders sparsames Auto – beides sind Geldanlagemodelle mit einer Besonderheit: Sie versprechen es besser zu machen als alle anderen Anleger. Bullshit!

 

Finanzverblödung auf dem Vormarsch

Der Anlagemarkt wimmelt von ach so tollen Ideen und Strategien. Stets wird nur das Beste vom Besten gekauft, wird auf Qualität gesetzt und auf Geheimtipps (von denen natürlich niemand sonst weiß). Das alles freilich immer mit Sicherheit, absoluter Sicherheit. Und außerdem sind da ja noch die tollen Ergebnisse der Vergangenheit und die Obergurus, die Fondsmanager und Hochglanzberater. Außerdem wird es die Bank doch wohl wissen, wenn sie es verkauft, oder? Jeder Berater weiß immer, das sein Anlageprodukt der Renner sein muss, geht ja gar nicht anders. Wieder Bullshit.

 

Gegenbeweise genug

Schon im „Lexikon der populären Irrtümer“, erschienen 1996, beweisen die Autoren, dass sogenannte Börsenprofis eben nicht mehr wissen, als andere, eher weniger. Schon in den dreißiger Jahren hat dies Alfred Cowles bewiesen, ein amerikanischer Industrieller und Begründer der Cowles Kommission. Gleiches Ergebnis bei einem Test der schwedischen Zeitschrift „Expressen“: Ein Affe, der Dart-Pfeile auf Kurszettel warf, erreichte mit seiner Auswahl eine bessere Rendite als fünf Börsenmakler. Affenschande, nennt das der „Expressen“. Und wem diese Untersuchungen und Tests zu alt sind, der lese Susann Levermanns Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“, erschienen 2011.

 

Am Ende schlauer

Wenn dieses Wissen nun doch schon so lange vorhanden ist, warum wendet es niemand an? Antwort: Gier, die blanke Gier! Mit undurchschaubaren Produkten lassen sich viel höhere Kosten durchsetzen. Und der Kunde glaubt, er habe den Stein der Weisen gekauft, zumindest ein Stück davon.  Niemand, ich wiederhole: Wirklich niemand hat die Kristallkugel, aus der die Zukunft zu ersehen ist. Aber in unserer Branche wissen ja alle, was Morgen kommt. Es reicht, wenn das Produkt die Fantasie beflügelt, mit einem Namen der möglichst viel Geld gekostet haben mag. Am Ende erst wird abgerechnet, und die Rechnung bekommt der Anleger. Da ist der Berater meist nicht mehr da. Was dann aber da ist: Das Alter!

 

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH