Bauherrenhaftpflichtversicherung

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Bauherr tragen Sie die Verantwortung, wenn auf Ihrer Baustelle Dritte zu Schaden kommen.  Aus diesem Grund ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung Ihre wichtigste Versicherung, auch wenn Sie Bauherrin sind!

Auch bei Fremdverschulden?

Sie haften außerdem für Ihre Baustelle auch dann, wenn Sie eine Firma mit der Bauausführung beauftragt haben. Und zwar laut BGB in unbegrenzter Höhe. Das kann Ihnen die Freude am Neubau heftig verhageln, wetten dass?

Was deckt die Bauherrenhaftpflichtversicherung nicht?

Nicht alles ist versicherbar. Vorsatz, Haftpflichtansprüche mitversicherter Personen untereinander und Schäden, die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges verursacht werden, können nicht gedeckt werden. Ebensowenig Geldstrafen und Bußgelder, die Veränderung des Grundwasserspiegels oder Schäden an Gegenständen die Sie geliehenen oder gemietet haben.

Wer braucht die Bauherrenhaftpflichtversicherung?

Ein absolutes „Muss“ für jeden Bauherren und jede Bauherrin. Kleinere Bauvorhaben (z.B. An- und Umbauten) sind häufig über Ihre Privathaftpflichtversicherung mitversichert. Aber Achtung: Dieser Einschluss gilt jedoch nur bis zu einer bestimmten Bausumme und könnte für Sie nicht reichen.

Was ist versichert?

Grundsätzlich sind alle Personen-, Sach-, und Vermögensschäden die Sie fahrlässig einem Dritten zugefügen, versichert. So z.B. wenn Sie gegen die Verkehrssicherungspflicht auf der Baustelle verstoßen oder gegen Ihre Überwachungspflicht. Zunächst prüft die Bauherrenhaftpflichtversicherung, ob die Schadenersatzansprüche gegen Sie berechtigt sind. Sie wehrt unberechtigte Forderungen ab. Sämtliche Kosten – bis hin zu einem eventuell entstehenden Rechtsstreit – werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen. Außerdem ist die gesetzliche Haftpflicht für Sie als Haus- und Grundbesitzer für das zu bebauende Grundstück und das zu errichtende Bauwerk mitversichert.

 Schadensbeispiele in der Bauherrenhaftpflichtversicherung

Der Lack ist ab

Trotz scheinbar guter Sicherung löste sich auf der Baustelle eines Neubaus eine Abdeckplane und zerkratzte das Auto des Nachbarn. Dieser machte Schadenersatz gegen den Bauherren für die Reparatur seines Pkw geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 500,00 Euro geschätzt.

Absperrung mangelhaft

Kurz vor Feierabend zogen Gewitterwolken über dem Neubaugebiet auf. Rasch packten die Handwerker das Werkzeug zusammen und verließen die Baustelle – jedoch ohne sich um die ausreichende Absperrung des Baugeländes zu kümmern. Schließlich hatte der Bauherr zugesagt, dies zu erledigen. Nachdem der Regen abgeklungen war, spielten Kinder auf der Baustelle im aufgeweichten Erdreich. Dabei rutschte eines davon in eine nicht abgesicherte Grube und brach sich das Bein. Die Eltern des Kindes forderten Schmerzensgeld und Ersatz der krankenhausbedingten Aufwendungen. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 5.300 € geschätzt.

Helmpflicht für Spaziergänger?

Während die Zimmermannsarbeiten am Dachstuhl in vollem Gang waren, genoss ein Spaziergänger das Wetter und begutachtete den Fortschritt an dem Sanierungsobjekt. Aus Unachtsamkeit ließ der Bauherr, der bei den Arbeiten den Zimmerleuten zur Hand ging, ein Nagelschussgerät vom Dach fallen. Die Maschine fiel auf den Vorplatz des Gebäudes, ein Schuss löste sich und traf den Spaziergänger in das Knie. Auch die sofortige medizinische Versorgung und mehrere Operationen konnten nicht verhindern, dass das Bein steif blieb. Die Schadenhöhe wurde zunächst auf 74.000 € geschätzt.

Einsturz eines Gerüstes

Um die Fassade des Gebäudes zu erneuern, lies der Hauseigentümer ein Gerüst aufstellen. Dabei beachteten die Arbeiter jedoch nicht die Beschaffenheit des Untergrundes. Das hatte zur Folge, dass das Gerüst an einer Stelle stark absackte und sich mehrere Verstrebungen lösten. Diese fielen auf die angrenzende Straße, wurden von einem vorbeifahrenden Auto erfasst und gegen die Garage des Nachbarn geschleudert. Die Geschädigten sahen ein erhebliches Mitverschulden beim Bauherren, da er die Arbeiten nicht ausreichend kontrolliert hatte. Insgesamt wurde die Schadenhöhe auf 6.400 € geschätzt.

Blut im Schuh

Bei der Besichtigung des Baufortschrittes trat ein Bekannter des Bauherren in einen aus dem Boden herausstehenden Nagel. Da der Besucher nur leichte Sommerschuhe trug, durchbohrte der Nagel den kompletten Fuß. Der Geschädigte forderte vom Bauherren Schmerzensgeld. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 2.600 Euro geschätzt.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

 

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht schützt Sie bei Schäden, die im Zusammenhang mit der fehlerhaften Errichtung oder mangelhaften Unterhaltung Ihrer Immobilie stehen „aus vermutetem Verschulden“ (§ 836 BGB). Was bedeutet das für Sie?

Haftungsbegriff Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht komplex

Wir können es natürlich so ausdrücken: Kommt es durch den Einsturz oder die Ablösung von Teilen Ihres Gebäudes zu Schäden an an Menschen oder Sachen, so haften Sie, egal ob Sie eine Schuld trifft oder nicht. Es sei denn, Sie haben zur Schadenvorbeugung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet und können dies auch beweisen! Zusätzlich besteht natürlich für alle anderen Schäden auch die Haftung nach § 823 BGB und der daraus abgeleiteten Verkehrssicherungspflicht.

Konkrete Beispiele für Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Räumpflicht vergessen

Im Winter vergisst Ihr Vermieter seiner Räumpflicht vor dem vermieteten Haus nachzukommen. In der Folge stürzte eine Passantin
auf dem nicht geräumten Weg und brach sich das Bein. Die Frau machte sie Schmerzensgeld, die Behandlungskosten,
die Reinigung ihrer Kleidung und Verdienstausfall geltend. Die Schadenhöhe wurde auf 9.500 € geschätzt. Wichtig dabei ist: Sind Sie Mieter und der Vermieter beauftragt Sie mit der Räumpflicht, steht er trotzdem für die Ordnungsgemäße Durchführung in der Haftung. Sind Sie Vermieter heißt das also: Sie müssen dafür sorgen, dass die Räumpflicht ordentlich durchgeführt wird. Sie stehen in der Haftung. Und deshalb brauchen Sie die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. 

Morscher Baum

Nehmen wir an, Mieter und Nachbarn hatten Sie als Vermieter bereits mehrfach auf den kranken Baum in Ihrem Garten hingewiesen. Nach einem Besuch vor Ort, bei dem Sie den Baum von einem befreundeten Hobbygärtner in Augenschein nehmen lassen, beschließen Sie, dass die nächste Zeit noch kein Handlungsbedarf besteht. In einer stürmischen Nacht bricht nun der Baum im unteren Viertel und fällt auf das Gebäude des Nachbarn. Der Nachbar macht darauf hin Schadensersatzansprüche für die Reparatur der Wohnzimmerscheibe, Malerarbeiten und Reparatur der beschädigten Dachrinne geltend. Die Schadenhöhe wird auf ca. 3.400 € geschätzt. Klarer Fall für Ihre Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Wäre der Hinweis des Nachbarn und die Begehung vor Ort übrigens nicht gewesen, müßte dessen Gebäudeversicherung für den Schaden aufkommen.

Loser Handlauf

Ein Besucher Ihres Mieters im 3. Stockwerk hält sich beim Treppensteigen am Handlauf fest. Dieser bricht jedoch unvermittelt, sodass der Besucher rückwärts die Treppe hinunter stürzt. Starke Prellungen am Rücken zu sowie eine Platzwunde am Hinterkopf sind die Folgen. Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Behandlungskosten macht der Pechvogel Ihnen gegenüber geltend. Die Schadenhöhe wird auf 4.300 € geschätzt.

Dachziegel aufm Kopf?

Oder dies: Vom Dach Ihres Mehrfamilienhauses lösen sich zwei Dachziegel. Diese donnern auf die Motorhaube sowie das Dach eines Pkw. Der Eigentümer des Pkw wendet sich an Sie wegen Schadensersatz. Die Schadenhöhe wird auf 2.700 € geschätzt.

Wo gilt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Sie gilt auf dem im Versicherungsschein und seinen Nachträgen beschriebenen Gebäude und Grundstück.

Welche Kosten übernimmt im Schadensfall die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung prüft zunächst ob die Schadenersatzansprüche berechtigt sind. Sie wehrt also  unberechtigte Forderungen ab und zieht gegebenenfalls sogar vor Gericht. Sämtliche Kosten für den Rechtsstreit werden dann von der Haftpflichtversicherung getragen. Besteht die Forderung des Geschädigten zu Recht, leistet die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung im Rahmen der vorliegenden Bedingungen.

Brauchen Sie diese Versicherung?

Sinnvoll für ist die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für alle Eigentümer von vermieteten Wohnungen und Häusern, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Eigentümergemeinschaften.

Was ist versichert?

Es sind alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Versicherungsnehmer als Immobilienbesitzer einem Dritten zugefügt hat,
versichert.

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind Schäden an gemieteten, gepachteten, geliehenen und aufbewahrten fremden Sachen. Auch Schäden mitversicherter Personen untereinander sind ausgeschlossen. Ferner leistet sie nicht bei Schäden durch Photovoltaik- und Solaranlagen. Schadenersatzansprüche aus Umweltschäden (Ökoschutz), durch Schwammbildung, Überschwemmung stehender oder fließender Gewässer oder Ansprüche aus Schäden am gemeinschaftlichen Eigentum, Sondereigentum und Teileigentum sind ebenfalls nicht ingebriffen.

Welche zusätzlichen Versicherungen sind zu empfehlen?

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Nach § 22 WHG haftet der Inhaber eines Öltanks oder einer sonstigen Anlage mit gewässerschädlichen Substanzen wegen ihrer besonderen Gefährlichkeit für das Grundwasser und oberirdische Gewässer ohne Verschulden und der Höhe nach unbegrenzt (Gefährdungshaftung). Die häufigsten Ursachen für den Austritt von Öl aus den Tanks können defekte Leitungen, undichte Verschlüsse und Lecks in der Tankhaut sein. Um sich gegen die enormen finanziellen Schäden abzusichern, empfiehlt sich für jeden Öltankbesitzer eine entsprechende Gewässerschadenhaftpflichtversicherung.

Die Gebäudeversicherung

Unwetter, Erdbeben, Brände, korrodierte Rohre, Überschwemmungen usw. – selbst das solideste Haus kann dadurch stark beschädigt werden. Die Mietausfälle belasten dann den Geldbeutel zusätzlich. Diese Schäden komplett zu vermeiden ist fast unmöglich. Eine Gebäudeversicherung schützt Sie jedoch vor
den damit verbundenen finanziellen Nachteilen.

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Verwaltungsbeirat und Vermögensschadenhaftpflicht

Die Vermögensschadenhaftpflicht, eine Versicherung für reine „Geldschäden“, kennt viele Bereiche. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft zeichnen Sie verantwortlich auch für finanzielle Entscheidungen im Sinne der Eigentümergemeinschaft. Die Vermögensschadenhaftpflicht soll Sie davor schützen, dass ein Fehler Sie selbst teuer zu stehen kommt. Aber Achtung: In vielen Policen schlummert gewaltiges Konfliktpotential, weil der Eigenschaden des für Sie als Verwaltungsbeirat nicht gedeckt ist.

Verwaltungsbeirat als Ehrenamt

Das Ehrenamt als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist an sich keine dankbare Aufgabe, aber welches Ehrenamt ist das schon? Sie zeichnen verantwortlich für Entscheidungen rund um die verwaltete Immobilie. Als Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentumsgemeinschaft gemäß § 29 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) sind Sie die „Kontrollinstanz“ für den Hausverwalter, und „segnen“ letzten Endes seine Entscheidungen ab. Das bringt eine gewisse Mitverantwortung für Schäden mit sich, wenn Sie denn vom Verwalter zu verantworten sind.

Schäden am Gebäude

Nun sind Gebäudeschäden in der Regel nicht dem Hausverwalter in die Schuhe zu schieben. Denn der kann freilich nichts dafür, wenn der Blitz einschlägt. Auch der Sturm, der einen Teil der Dachziegel mitreißt oder der Fluß, dessen Ufer plötzlich in Ihren Keller verschoben scheint, gehen nicht auf das Konto des Hausverwalters. Sollte dies doch so sein, wäre er auch in der Lage den Schaden durch ein Wunder zu beheben:) Aber Scherz beiseite, natürlich sind reine Sachschäden, wie eben beschrieben, auch kein Verantwortungsbereich des Hausverwalters. Sollte aber die Schadensbehebung nicht gedeckt sein, weil die Versicherung falsch abgeschlossen wurde, dann sieht die Sache schon anders aus.

Vermögensschäden

Wir reden hier über Vermögensschäden im klassischen Sinne. Der Vermögensschaden der entsteht, ohne dass ein Sachschaden oder Personenschaden vorausging. Bleiben wir noch ein wenig bei dem obigen Beispiel: Es regnet, 300 Liter auf den Quadratmeter, seit Stunden. Regenwasser flutet das Grundstück und dringt über Kellerfenster und als Rückstaumasse durch den Kanal ins Haus ein. Der Sachschaden ist gewaltig und sollte behoben werden. Was aber, wenn keine Elementarversicherung besteht? Zum Beispiel durch einen Fehler beim Wechsel der Versicherung? Dann entsteht den Wohnungseigentümern ein Vermögensschaden, denn sie müssen den Gebäudeschaden aus der eigenen Tasche zahlen. Und diesen Vermögensschaden sollte die Vermögensschadenhaftpflicht des Hausverwalters decken. Und die des Verwaltungsbeirats, so er denn an dieser Entscheidung Anteil hatte.

Ausschlüsse

Aufgepasst: Nicht jedes Versicherungsunternehmen deckt Vermögensschäden die dadurch entstehen, dass Versicherungsverträge falsch abgeschlossen werden. Doch die Fehler, die einem Verwaltungsbeirat unterlaufen können, sind ja auch weitreichender. Fehlerhafte Kontrolle der Tätigkeit des Wohnungseigentumsverwalters, unrechtmäßige Verweigerung der Zustimmung zu einer Veräußerung, Schadenersatzforderungen durch Fehler bei Sanierungsauftrag, all dies sind Möglichkeiten, aus denen der Eigentümern ein Schaden entstehen kann.

Eigenschaden oft nicht gedeckt

In der Regel sind Sie als Verwaltungsbeirat auch Miteigentümer der verwalteten Immobilie. Achten Sie beim Abschluss der Vermögensschadenhaftpflicht darauf, dass Ihr Eigenschaden gedeckt ist! Die meisten aller Policen, und insbesondere ältere Verträge, leisten nämlich nur den Vermögensschaden der Ihren Miteigentümern entstanden ist, nicht den Ihren. Sie bleiben also auf den Kosten sitzen, die Ihnen ein Fehler Ihres Ehrenamtes eingebracht hat. Dies sollten Sie unbedingt vermeiden! Denn wenn das Ehrenamt Sie schon Zeit (und Nerven) kostet, dann sollte es Ihnen nicht auch noch monetär auf der Tasche liegen.

Deshalb finden wir für Sie den passenden Vertrag. Sprechen Sie uns an oder buchen Sie direkt Ihren Beratungstermin!

Hund und Haftpflicht

Hund und Haftpflicht

Sie sind auf den Hund gekommen? Wie schön! Worauf Sie achten sollten bei einer Hundehalterhaftpflichtversicherung, und was so passieren kann, erklären wir Ihnen hier.

 

Mein Hund, der kleine Racker

Was, wenn der Liebling mal wieder über die Stränge geschlagen hat? Übel nehmen kann man ihm das da nie so richtig, ist doch so ein lieber! Nur, der Geschädigte wird sich damit nicht abfinden lassen. Die richtige Hundehalterhaftpflicht ersetzt den Schaden. Aber Achtung, es gibt Unterschiede!

 

Zeitwert

Zunächst müssen Sie bedenken: Haftpflichtversicherungen ersetzen immer den Zeitwert der beschädigten Sache. Ein Sofa mit Patina und Liegemulden aus 30 Jahren Intensivnutzung wird eben auch nur eine Entschädigung in Höhe des Wertes eines Sofas mit Patina und Liegemulden aus 30 Jahren Intensivnutzung auslösen. Das ist auch richtig so!
Schaden nachweisen
Wichtig ist, sofern nicht offensichtlich weil es alle gesehen haben: Der Geschädigte muss den Schaden nachweisen. Die Behauptung, „Ihr Hund hat mich vom Fahrrad gezerrt“, reicht nicht. Auch die Schadenshöhe muss der Geschädigte anhand Kaufbelegen von beschädigten Sachen und Kostenvoranschlägen für die Reparatur oder die Neuanschaffung nachweisen .

 

Klauseln für Hund und Haftpflicht

 

Ungewollter Deckakt

Hört sich komisch an, kann aber bei Rassehunden fatale Folgen haben. Deckt Ihr Mischling eine läufige Labardorhündin die eigentlich zur Zuchtdeckung vorgesehen war, dann fällt dem Züchter ein ganzer Wurf Nachkommen weg, den er hätte veräußern können. Des einen Uhl ist des anderen Nachtigall, könnte man meinen. Da hatten die zwei eben ihren Spaß… Aber so einfach ist es nicht. Wer einen Rassehund sucht wird die Preise kennen, noch dazu für gesuchte Züchtungen.

 

Mietsachschäden durch Ihren Hund

Na logo, das ist doch in jeder Haftpflichtversicherung enthalten, oder? In der Tat, damit haben Sie kaum je Probleme. Was aber ist mit mobilen Sachen in gemieteten Ferienhäusern oder Hotelzimmern? Mit den Möbeln in diesen Räumen? Sind die mitversichert? Was meinen Sie? In guten Policen haben Sie dafür Deckung.

 

Nachwuchs

Schön, wenn Ihr Hund Nachwuchs hat. Über die lieben Kleinen und die Aufregung drumherum vergißt man schon mal die Versicherung. In guten Policen sind die Welpen zunächst mal mitversichert, kostenfrei. Und zwar bis zur nächsten Hauptfälligkeit des Vertrages.

 

Verzicht auf Leinenzwang

War Ihr Hund nicht angeleint, obwohl dies vorgeschrieben ist, sollte sich ein Versicherer nicht herausreden können. Der Verzicht auf die Leistungsfreiheit, wenn Ihr Hund frei herumlief, sollte immer vereinbart werden.

 

Was passiert

Ein paar Beispiele: Klein Oskar liegt genüßlich unter der Sonnenliege und wetzt seine Krallen an dem tollen Liegenstoff. Der knirscht so schön, wenn er mit der Kralle drüber fährt. Schadenshöhe 250 Euro.  Bruno liebt Motorräder, immer schön. Am liebsten würde er selbst fahren, aber das dürfen Golden Retriever nicht. Aber nebenherlaufen, das geht doch, oder? Schaden an Harley-Davidson nach Sturz: 6500 Euro. Oder Freddy, der freche, den man gerne mal ins Auto sperrt weil er andere Hunde einfach nicht in Ruhe lassen kann. Dumm nur, wenn man ihn in das offen stehende Auto eines Freundes setzt und er dort die Kofferraumverkleidung schreddert. Schaden 1250 Euro.
Sie sehen, Hundehaftpflicht ist wichtig. Sprechen Sie uns gerne an. Oder kommen Sie mit Ihrem Hund vorbei 🙂

 

Die passende Haftpflichtversicherung

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Immobilienverwalter mit neuer Pflichtversicherung

Immobilienverwalter mit neuer Pflichtversicherung

In der Immobilienbranche geht es um hohe Vermögenswerte, und deshalb gilt seit 1. August gilt eine neue Versicherungspflicht für Immobilienverwalter. Natürlich hat es entsprechende Gesetz einen besonders sperrigen Namen: Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter. Erstmals wird auch eine Erlaubnispflicht in §34c der Gewerbeverordnung eingeführt. Wer bisher tätig war, darf bis 1. Januar von einer Übergangsfrist ausgehen.

Keine Neuheit

Bislang schon war eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Immobilienverwalter sinnvoll und nun wird sie zur Pflicht. Insbesondere folgende Berufsgruppen der Immobilienbranche sollten eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung haben: Immobilienverwalter und Immobilienmakler, Immobiliendarlehensvermittler und Immobilienverwerter, Verwaltungsbeiräte von Eigentümergemeinschaften, Unternehmen der Wohnungswirtschaft.

Vermögensschadenhaftpflicht = Pflichtversicherung

Für diese Berufsgruppe fordert der Gesetzgeber nun eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung mit mindestens 500.000 Euro Versicherungssumme je Versicherungsfall, maximiert auf 1 Mio Euro je Versicherungsjahr. Weil Immobilienverwalter jedoch in der Regel unbegrenzt haften, bedeutet dies, dass die bestehende Haftpflichtversicherung überprüft werden muss. Der Behörde muss eine Versicherungsbestätigung vorgelegt werden, denn ansonsten darf das Gewerbe nicht weiter ausgeübt werden.

Schadensszenario

Es dreht sich hier nicht um Rundungsdifferenzen in der Nebenkostenabrechnung, weil es um viel mehr geht. Zum Beispiel durch die falsche Wahl der Gebäudeversicherung. In der Regel beschafft der Immobilienverwalter den Versicherungsschutz für die Immobilie, und kann dabei durchaus Fehler machen. Deckungsunterschiede, besonders im Bereich der Abwasserleitungsschäden, sind am Markt immens. Ein unversicherter Schaden wäre tragisch, denn keine Eigentümergemeinschaft bleibt gerne auf Kosten sitzen.

Betriebshaftpflichtversicherung für Immobilienverwalter genügt nicht

In der herkömmlichen Betriebshaftpflichtversicherung sind Vermögensschäden aus der Verwaltung NICHT gedeckt. Immobilienverwalter kommen um eine separate Vermögensschadenhaftpflicht nicht umhin, weil sie ja i.d.R. ihr Gewerbe nicht abmelden wollen. Achten Sie jedoch unbedingt auf ausreichende Versicherungssummen und passende Vertragsklauseln, denn was nützt eine Pflichtversicherung die ihre Pflicht nicht gänzlich erfüllen kann?

Haftpflichtversicherung ist nicht gleich Haftpflichtversicherung. Denn gerade in der Immobilienbranche sind Überschneidungen mit anderen Geschäftszweigen recht häufig anzutreffen. Hier gilt es, für Sie die passende Lösung zu finden. Durch unsere Erfahrung und unsere Mitgliedschaft in Verbänden und Arbeitskreisen finden wir auch für Sie die passende Lösung. Sprechen Sie uns an oder buchen Sie gleich hier Ihren Wunschtermin.

 

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH