Ihr Vermögen – professionell reportet

Ihr Vermögen – professionell reportet

Sie haben Konten und Depots bei verschiedenen Banken und möchten sich einen Überblick über den Bestand verschaffen? Und zwar tagaktuell ohne lästige, vielfache Logins? Sie möchten die  Entwicklung und die Zahlungsflüsse verfolgen um immer auf dem Laufenden zu sein?
Sie wollen eine wirklich verständliche Zusammenschau über all Ihr Vermögen? Eine die diesen Namen auch mal verdient? Von Aktien über Immobilien bis hin zu Versicherungen? Dann sind wir mit Wealthpilot komplett richtig für Sie aufgestellt!

Mit Wealthpilot werden diese Wünsche mit ein paar Klicks wahr!

Über Ihr Online-Banking führen Sie Ihre Konten und Depots ganz einfach in einem Datentresor zusammen. Illiquide Werte wie Immobilien oder Oldtimer fügen Sie kinderleicht manuell hinzu. Jetzt haben Sie den kompletten Überblick über alle Ihre Vermögenswerte und können es aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Und nicht nur das: Über ein spezielles Reporting wird Ihr Berater, also wir, Ihnen hochprofessionelle Auswertungen Ihrer Anlagen zukommen lassen, und zwar interaktiv und mit Aha-Effekt!

 

Lernen Sie Ihr Vermögen neu kennen

In welchen Ländern bin ich mit meinem Vermögen eigentlich investiert? Wieviel Rendite habe ich im letzten Jahr mit meinem Depot gemacht, oder welche Verluste? Und wenn, warum eigentlich?  Wie hoch ist meine Aktienquote im Gesamtvermögen? Wie steht es um die Einnahmen aus meinen Immobilien? Beantworten Sie sich diese Fragen ohne großen Aufwand, wann immer und wo immer Sie wollen. Wealthpilot sortiert und analysiert dazu Ihre Daten nach einem ausgezeichneten Algorithmus und stellt sie in Bildern und Grafiken anschaulich und verständlich dar. Gewinnen Sie vertiefte Erkenntnisse über Ihr Vermögen und entdecken Sie intuitiv, was gut läuft und wo es noch Optimierungsbedarf gibt.

 

Wer sieht Ihr Vermögen – außer Ihnen?

Sie wollen wirklich die Kontrolle darüber, wer wie viel über Ihr Vermögen weiß? Sie haben Angst, ein „gläserner Kunde“ zu sein? Kein Problem! Denn bei Wealthpilot haben nur Sie Zugriff auf die von Ihnen eingegebenen Daten. Und wenn wir sagen, nur Sie, dann meinen wir das auch so! Sie allein wählen gezielt aus ob und wenn ja, mit wem Sie Informationen teilen wollen und welche genau das sein sollen. Damit bestimmen Sie welche Informationen für Ihren Berater sichtbar sind. Keinesfalls gibt es einen geheimen „Mitwisser“, der die Informationen für Werbezwecke an Sie nutzt. Wealthpilot selbst ist ein bankenunabhängiger IT-Dienstleister und hat keinen Zugriff auf Ihre Daten.

 

Unsere oberste Priorität ist Ihre Datensicherheit!

All Ihr Vermögensdaten liegen in einem Hochsicherheitsrechenzentrum bei DATEV. Die Server sind nach modernster Technik gesichert und Daten verschlüsselt abgespeichert, sodass wirklich  niemand die Daten verwerten könnte. Die Daten werden natürlich auch zwischen dem Server und Ihrem Browser nur verschlüsselt übertragen. Ein Datensicherheitsexperte sorgt bei wealthpilot jederzeit für die Gewährleistung Ihrer Datensicherheit. Er zählt weltweit zu den gefragtesten Experten auf diesem Gebiet, arbeitet seit Jahren gegen Cyberkriminalität und hält u. a. auch Vorträge für diverse europäische Institutionen zum Thema Datensicherheit.

 

Einfach besser für Ihr Vermögen

Sie wollen eine Software die so intuitiv zu bedienen ist wie Ihr Smartphone? Sie wollen jederzeit, ortsunabhängig und von  jedem Endgerät auf Ihre Vermögensdetails zugreifen können?
Dann nutzen Sie Wealthpilot! Erleben Sie, wie man richtig Spaß haben kann, die eigene Vermögensentwicklung zu verfolgen!

 

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Selbständige in der Rentenpflicht

Selbständige in der Rentenpflicht

2020 wirds wohl nun doch ernst für alle Selbständigen: Die Pflicht zur Altersvorsorge wird kommen. Warum auch nicht?

 

Am Anfang war die KV-Pflicht

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, da Selbständige weder für die Rente noch für Krankheitsfälle vorsorgen mussten? Seit 2007 ist das zumindest teilweise vorbei. Den seit jenem Jahr gilt zumindest die Pflicht eine Krankenversicherung abzuschließen, für jeden Selbständigen. Dabei bleibt es dem Selbständigen überlassen, ob er sich privat oder gesetzlich versichern will. Und so ähnlich dürfte es auch mit der Rentenversicherungspflicht kommen.

 

Das Ende der Sorglosigkeit für Selbständige

Klar ist: Wer nichts für die Rente tut, wird das Nachsehen haben. Und viele Selbständige, die Ihre Rentenpläne aufschieben bis zum 50. Geburstag, werden später auf alle Fälle dem Sozialamt auf der Tasche liegen. Die Ausrede kommt oft: Später, wenn der Laden läuft, dann hab ich Geld genug um was zu machen. Diese Ausrede ist billiger als die Stromrechnung ab dem 67. Geburtstag. Die Alternative zum Sparen heißt Erben. Schätzen Sie die Möglichkeiten selbst ab!

 

Was kommt auf Selbständige zu?

Noch steht nicht fest, wie das Gesetz genau aussehen wird. Pflicht zur Einzahlung in die Deutsche Rentenversicherung? Eher unwahrscheinlich. Wahlmöglichkeit zwischen Deutscher Rentenversicherung und Basisrente, auch Rüruprente genannt? Sehr wahrscheinlich. Ein Verwertungsverbot für bestehende Lebensversicherungen, quasi das Verbot der Kapitalauszahlung (alles auf einmal) bei älteren Versicherungsverträgen? Könnte auch kommen. Anerkennung von betrieblichen Altersversorgungen für Gesellschafter-Geschäftsfüher einer GmbH? Ziemlich sicher.

 

Was spricht für die gesetzliche Rentenversicherung?

Wenig. Die Bevölkerungsentwicklung spricht klar dagegen. Immer mehr Rentner gegen immer weniger Beitragszahler. Entweder steigen die Beiträge demnächst massiv, oder die Renten müssen sinken. Schon jetzt „lebt“ die Deutsche Rentenversicherung von Millardenzuschüssen des Bundes. 100 Millarden Euro sind es aktuell. In Zahlen: 100.000.000.000 Euro. Ich weiß nicht, wie es Ihnen damit geht, aber ich persönlich bin froh, dass ich diesem System kein Geld nachwerfen muss.

Foto: by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de

Was spricht gegen die private Vorsorge mit Rürup- oder Basisrente?

Kaum etwas, wenn man es richtig macht. Ein Vertrag mit der privaten Versicherungwirtschaft ist besser vererbbar als die gesetzliche Rentenversicherung. Und ja: Die Überschüsse sinken seit Jahren, aber ihre Garantieversprechen kann die Versicherungswirtschaft noch immer erfüllen, auch ohne milliardenschwere Zuschüsse des Bundes. Wenn man nun noch bedenkt, wie restriktiv die Anlagepolitik der Versicherer aufgrund Gesetzesvorgaben sein muss, der kann nur staunen, über die Leistungsfähigkeit der deutschen Lebensversicherer. Faktisch zwingt der Gesetzgeber die Versicherungswirtschaft zum Kauf ruinöser, schlecht verzinster Anlagen. Meine Meinung: Wer unter diesen Umständen noch Geld verdient, dürfte zukunftsfähig sein!

 

Worauf kommt es an?

Wie bei allen Anlagen gelten drei Punkte: Kosten runter, Konzept rein, Gewinne sichern. Wer diese drei Punkte umsetzt ohne auf dubiose ETF oder Finanzverblödung zurückzugreifen, der wird gut fahren und langfristig gut fürs Alter vorsorgen. Wie das geht, erfahren Sie gerne bei uns.

Gesundheit ist die beste Versicherung

Gesundheit ist die beste Versicherung

Manchmal muss es einfach sein. Ich konnte bei diesen Wetteraussichten nicht nein sagen und meldete mich spontan beim Kassel-Marathon an, am Vorabend. Passendes Training? Fehlanzeige. Es könnte ja als langer Trainingslauf durchgehen, dachte ich. Nun ja. Gesundheit ist die beste Versicherung, ist mein Motto, und Laufen ist doch gesund, oder nicht? Vorab-Fazit: Bitte nicht nachmachen 🙂

 

Gesundheit ist die beste Versicherung

… sag ich immer. Wenn ich mich doch wenigstens an meine eigenen Spüche halten würde! Blöd nur, dass mein Azubi die Benchmark zielmlich hoch gelegt hat, und ich will ihm ja natürlich nacheifern. Fast 30 Jahre Altersunterschied? Für mich doch kein Problem! Ohne Training war trotzdem keine gute Idee, oder doch?

 

Kein Training ist auch keine Lösung

In der Marathonwoche bin ich nur 14 km gelaufen. In der Woche davor waren es 35. Davor 43 und Von Anfang bis Mitte August plagte mich mein Kreuz dermaßen, dass an Laufen nicht zu denken war. Kein Lauf über 18 Kilometer. Nordic Walking und Schwimmen, damit hielt ich mich aufrecht.

Von Mitte Juli, gerade aus dem Urlaub zurück, bis Anfang August, lief auch nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts. Vielleicht war ich etwas knapp an Trainingskilometern?

 

Startschuß

Von ziemlich weit hinten jogge ich zunächst an die Zugläufer zur Zielzeit 4:14 heran. Die beiden unterhalten sich wirklich nett, aber ich hab beim Laufen lieber meine Ruhe. Also vorbei und ran an die 3:59. Auch hier wird getratscht. Mit etwas Abstand folge ich der Truppe und bremse mich aus. Ist mir eigentlich zu langsam. Aber ich weiß ja, dass ich nichts drauf hab heute. Wie wenig ich tatsächlich drauf hab, weiß ich in dem Moment noch nicht.

 

Erster Staffelpunkt

Ich überhole Peter. Der wird gleich ausgewechselt, was aber auch nötig ist. Seine Wade macht komplett zu. Rund um die Wechselzone tolle Stimmung. Macht Spaß, hier zu laufen. Abseits der Hotspots ist es an der Strecke oft sehr ruhig, und das liebe ich. Letztes Jahr in Frankfurt hab ich mich dreieinhalb Stunden anschreien lassen müssen. Danach hatte ich Ohrenschmerzen. In Kassel kann ich laufen und meinen Gedanken nachhängen. Kein Drängeln, kein Stress. Wunderbar!  Entspannt laufen, tut der Gesundheit gut 🙂

 

Irgendwo in Bettenhausen

Sylke überholt mich. Sie ist gestern in Norddeutschland einen Marathon mit 700 Höhenmetern gelaufen. Aha! Das blanke Gegenteil zu mir also, der ich gar nicht vorbereitet bin. Sylke ist im Marathon 100 Club, die sammelt Marathonläufe wie andere Briefmarken. Respekt.

 

Sandershausen

Ich streife von der Strecke ab und besuche einen Bekannten der in seiner Firma, direkt neben der Strecke, heute arbeiten muss. Kurzer Plausch, dann gehts weiter. Immer noch gute Beine und ich hab Hoffnung, in 4 Stunden durch zu sein. Abwarten.

 

Kilometer 25

Aua. Jetzt werden die Muskeln doch etwas müde. Alles noch erträglich, und ich weiß, ich werde bis ins Ziel laufen. Aber langsam dämmert mir, worauf ich mich eingelassen habe. An einer Wendestrecke kommt mir Marcus entgegen. Er ist auf 3:30 Kurs. Letztes Jahr in Frankfurt sind wir zeitweise zusammen unterwegs gewesen. Er ist größer als ich, einer schöner Windschattenspender.

 

Kilometer 30

Schei…. An den Verpflegungsstellen lege ich Gehpausen ein. Das Tempo sinkt allgemein. Die 3:59 Gruppe ist außer Sichtweite. Laut Uhr müsste ich in 4:05 reinkommen. Aber die Beine brennen wie Zunder. Ich schleppe mich die Steigungen rauf. Langer Trainingslauf, haha… Marcus hat Probleme mit der Hitze, langsam schleiche ich an ihm vorbei.

 

Kilometer 35 oder so

Gegenüber von Jo´s Garage ist die beste Eisdiele Kassels. Ach was, Deutschlands beste Eisdiele. Dort gibts Basilikum-Schmand-Eis. Direkt vor der Eisdiele Menschenmassen, Stimmung, Party. Mir egal. Ich schere aus und gehe erstmal ein an die Theke, ein Eis abholen. Das hab ich gestern schon so vereinbart. 13:30 Uhr hole ich mein Eis ab, war vereinbart. Bin 5 Minuten zu spät, aber verlasse trotzdem freudestrahlend die Eisdiele.

 

Drama Baby, Drama

Eis essen beim Marathon muss ich unbedingt in den Trainingsplan einbauen. Damit ich mich dran gewöhne. Denn mein Magen rebelliert und macht total zu. Ich bekomme Bauchkrämpfe und kein Bein mehr vor das andere. Irgendwo zwischen Kilometer 38 bis 40 muss ich gehen. Nichts geht mehr, sozusagen. Marcus hat mich längst wieder überholt. Ich hab Kreislaufprobleme und Beine aus Holz. Aber geschmeckt hats trotzdem, Basilikum-Schmand 🙂

 

Menzelstraße

Also gut, ab hier wird wieder gelaufen. Ich höre das Getöse aus dem Stadion. Wann wirds endlich ein Ende haben mit dieser verdammt endlosen Straße? Die 4:14 Zugläufer sind an mir vorbei, als ich ins Stadion einbiege. Wenn jetzt an der Ziellinie einer steht und mich unterschreiben ließe, dass ich nie wieder Marathon laufen will, ich würd sofort den Stift zücken. Obwohl ich mich einfach nur noch fallen lassen will.

 

Ende gut, Gesundheit gut, oder?

Was lerne ich daraus? Ein bisserl Training kann nicht schaden. Einen Tag Muskelkater  hat mir die Aktion beschert, sonst scheint nix kaputt zu sein. Und den Wunsch, noch einen zu laufen, verspüre ich schon am Tag danach. Die Anmeldung für Magdeburg hab ich eben ausgefüllt. Sind noch fünf Wochen bis dahin. Diesmal werde ich sie nutzen. Und meine Lieblingseisdiele in Magdeburg liegt zum Glück nicht direkt an der Laufstrecke. Dann kann ja eigentlich nichts schief gehen.

Euer Olaf

Bitcoin? Ist das ansteckend?

Bitcoin? Ist das ansteckend?

Was ist Bitcoin? Und wie funktioniert diese kryptische Währung? Kann man damit reich werden?

Bitcoin ist immer mal wieder in den Schlagzeilen. Meist wegen horrender Schwankungen, oft als bevorzugtes Zahlungsmittel von Cybererpressern. Aber welche Technologie steckt hinter der Krytowährung? Ist sie sicher und ist Bitcoin überhaupt eine Währung? Dies ist der Versuch einer wertfreien Darstellung.

 

Im Fadenkreuz

Die IWF-Chefin Lagarde hält weltweite Krypto-Regulierung für „unausweichlich“. Ihr Chefökonom prophezeite einst: „Darum wird der Bitcoin auf null fallen“. Was geschieht nun? Höhenflug oder Sturzflug? In die Schlagzeilen kommt die Kryptowährung immer wieder, einige Beispiele:

Bitcoins: Wenn Freunde und Bekannte die Abzocker sind
Der Bitcoin ist noch schlechter als sein Ruf
Österreich will Kryptowährungen ähnlich wie Gold regulieren
Appell der Finanzaufsicht: Bitcoin & Co. rasch regulieren

 

Die Technologie dahinter

Bitcoin funktioniert mit der sogenannten Blockchaintechnologie. Nicht alle Kryptowährungen basieren auf der Blockchaintechnologie, denn Bitcoin ist nicht die einzige dieser „Alternativwährungen“.  Wikipedia schreibt: Kryptowährungen, auch Kryptogeld, sind digitale Zahlungsmittel. Sie basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Bitcoin war laut Wikipedia die erste öffentlich gehandelte Kryptowährung, von denen es inzwischen angeblich über 4500 verschiedene gibt.

Wie funktioniert die Technik hinter Bitcoin nun? Die Grundidee heißt wohl: Es gibt keinen zentralen Server! Alle Rechner einer Kette agieren als Server und speichern alle Transaktionen.

Foto: © treter by Fotolia.com

Sie können sich vorstellen, welcher Aufwand dabei entsteht, und welcher Energieverbrauch. Bereits heute verbraucht eine einzige Bitcoin-Transaktion mehr Strom als ein Einpersonenhaushalt in Deutschland im Monat. Der ganze Bitcoin-Handel im Januar 2018 verbrauchte so viel Strom wie ganz Portugal.

 

Transaktionsgeschwindigkeit pro Sekunde

Bezahlmittel leben von der Geschwindigkeit, mit der sie rund um die Welt genutzt werden können. Beim klassischen Bitcoin liegt der Wert der Transaktionen bei sieben pro Sekunde! Im Vergleich: PayPal schafft 450 pro Sekunde, VISA sogar theoretisch bis zu 56.000 und das chinesische OnlinebezahlsystemAlipay soll bis zu 256.000 Transaktionen pro Sekunde bewältigen können.

 

Unbegrenzt verfügbar?

Eben nicht. Die Stückzahl ist limitiert: 21.000.000 Coins darf es maximal geben. Aber wie viele gibt es wirklich?
Wie viele sind schon verloren? Bei wie vielen ist der Code verloren gegangen? Die Befürworter der Krytowährung sehen einen großen Vorteil darin, dass Bitcoin nicht durch Notenbanken kontrollierbar ist. Die Notenbanken kontrollieren eben nur Währungen. Aber:

 

Ist das eine Währung?

Eine Währung ist im weiteren Sinne die Verfassung und Ordnung des gesamten Geldwesens eines Staates, die insbesondere die Festlegung des Münz- und Notensystems innerhalb des Währungsraums betrifft. Der Währungsraum ist dabei der Geltungsbereich einer Währung. Sie ermöglicht den Transfer von Waren und Dienstleistungen, ohne eine Gegenleistung in Form von anderen Waren und Dienstleistungen zu liefern.
Als Währung oder Währungseinheit wird auch die vom Staat anerkannte Geldart (das gesetzliche Zahlungsmittel eines Landes) bezeichnet. In diesem Fall ist Währung dann eine Unterform des Geldes.

 

Ersatzwährungen

Hat eine Währung innerhalb der Bevölkerung stark an Vertrauen verloren, so bilden sich oft Ersatzwährungen wie Zigaretten (z. B. Zigarettenwährung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg), die dann als Zahlungs- und Tauschmittel dienen. Auch sogenanntes Notgeld dient in Krisenzeiten als Ersatz für die offizielle Währung. Oftmals werden auch Währungen anderer Staaten zur Ersatzwährung. Ein bekanntes Beispiel ist der Gebrauch der „Westmark“ in der DDR neben der DDR-Mark. Insbesondere die sogenannten „blauen Fliesen“ (100-DM-Scheine) waren ein beliebtes Tauschmittel auf dem Schwarzmarkt.

 

Zahlungsmittel Bitcoin oder Muscheln

Im Grunde ist aber eine Währung auch nichts anderes als ein Zahlungsmittel, auf das sich mindestens zwei Seiten verständigt haben um Zahlungen abzuwickeln. Muscheln z.B., könnten Sie und ich als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn diese uns beiden als geeignet erscheinen. Wenn Ihr Bäcker akzeptiert, dass Sie Ihre Brötchen in einer Währung bezahlen, die er gerade benötigt, zum Beispiel mit Brennholz, dann ist Brennholz Ihr Zahlungsmittel und ggf. Ihre Währung.

 

Bitcoin ist ein geschlossenes System

Der Haken dabei ist, dass sich diese Art von Zahlungssystem oder Tauschhandel, eben auch Bitcoin, jeglicher Kontrollinstanz entzieht. Seit längerem wird in Deutschland über die Einschränkung von Bargeld, ja sogar über die Abschaffung von Bargeld diskutiert. Warum? Der Staat hat bei Barzahlungen wenig bis keine Kontrolle der Zahlungen, er hat keine Kontrolle über die Barvermögen. Bitcoin ist also nichts anderes als  Kontrollverlust für Volkswirte und Politiker. Und auch darum wird er kritisch betrachtet. Ähnlich wie Gold, ist Bitcoin eine Anlageform, auf die der Staat keine laufende Steuer erheben kann, wie z.B. auf Dividenden oder Zinsen. Daher ist Bitcoin den Regierungen natürlich ein „Dorn im Auge“.

 

Fazit:

Bitcoin ist sicher keine Währung in klassischen Verständnis, und nach unserer persönlichen Ansicht sicher keine sichere Anlageform.
Trotzdem hat Bitcoin eine Daseinsberechtigung und möglicherweise eine zukunftsweisende Technologie im Hintergrund.

Quelle: Markus Sack, Finanzinvest Consuting GmbH. Herzlichen Dank dafür!

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

12.892 Euro Honorar für Finanzverblödung!

Unglaublich aber wahr: 12.842 Euro Honorar verlangte ein „Kollege“ von einem Kunden für die Einrichtung einer privaten Altersvorsorge. Und dies selbst dann, wenn der die Vorsorge gar nicht bespart. Finanzverblödung vom Feinsten!

 

Finanzverblödung – beim Berater

Ein Vertreter, der sich Förderer des Mittelstandes nennt, auf Akquisetour in Nordhessen bei einem Selbständigen, der zufällig auch mein Kunde ist. Der sogenannte Föderer des Mittelstandes muss sich unbedingt seine Versicherungsverträge „mal ansehen“ um Optimierungsmöglichkeiten herauszufinden.

 

Kündigen und neu abschließen – plus Honorar

Zunächst stellten die selbsternannten Förderer des Mittelstandes die laufende Berufsunfähigkeitsversicherung beitragsfrei. Natürlich mit dem Ziel, etwas Neues zu verkaufen. Blöd nur, dass der Kunde aus gesundheitlichen Gründen keinen solchen Vertrag mehr abschließen kann! Er hat quasi seine Invaliditätsvorsorge verloren und keine Chance auf einen Neuabschluß. Coole Förderung!

 

Und jetzt kommt das Honorar!

Am Ende wird der Kunde mit 12.892 Euro Honorar konfrontiert werden. Wer ein Honorar in der Größenordnung eines Kleinwagens verkaufen will, muß eine hippe Idee vorweisen. Und die heißt „Unternehmerkonto“. Dieses „Konto“ hat der Mittelstandsheld dann schon gleich mal für den Kunden eröffnet. Es handelt sich dabei jedoch um eine fondsgebundene Rentenversicherung bei einem Lebensversicherer. Allerdings, weils ja ne coole Sache ist, OHNE Provisionen. Dafür mit Honorar. Klingt fair, oder?

 

Honorar auch ohne Leistung – Tschakka!

Die Honorarsumme: 12.892 Euro. Sie haben richtig gelesen! Lassen wir uns diese Mittelstandsförderung mal auf der Zunge zergehen: zwölftausendachthundertzweiundneunzig Euro.  Nun wird auch für jede normale Lebensversicherung eine Provision fällig, die durchaus auch bis in solche Höhen steigen kann, bei entsprechender Vertragssumme. Und hier? Der Kunde ist 40 Jahre alt und will mit 65 seinen Laden zuschließen. Das tolle Unternehmerkonto sollte aber bis zu seinem 74. Lebensjahr bespart werden, mit 400 Euro im Monat. Besonderes Schmankerl: Das Honorar hat „…unabhängig von einem etwaig geschlossenen Versicherungsvertrag Bestand. Endet ein etwaig angeschlossener Versichererungsvertrag, so führt das nicht zu einer Beendigung der Vergütungsvereinbarung.“

 

Können Mittelstandszorros auch Dreisatz?

Sicher! Und sie gehen davon aus, dass der Kunde den nicht kann. Wie sonst ist das zu erklären: Fast 8% der Beitragssumme werden als Honorar verlangt. Hut ab! Damals, vor dem Lebensversicherungsrettungsgesetz, waren rund 4% Provision üblich. Die Honorarberater und Mittelstandsförderer hebeln also mit ihrem Modell die gesetzlichen Provisionsdeckel aus und verfielfachen ihr Einkommen! Und ja, auch ohne Versicherungsvertrag! Und wer nun glaubt, da ginge nichts mehr, der steht im Nebel. Denn es kommt noch besser!

 

Honorar + Provision = besser als nur Honorar

In der fondsgebundenen Rentenversicherung, die hier Unternehmenskonto heißt, sind logischerweise Fonds hinterlegt. Und die hier hinterlegten Fonds erheben Ausgabeaufschläge zwischen 4 und 5,5%. Hinzu kommen laufende Kosten von bis zu 3,3% aufs Anlagevermögen! Das ist in unserer Branche nicht üblich! Denn Fondspolicen, auch solche MIT Provision, verwenden IMMER Fonds OHNE Ausgabeaufschläge. Hier aber nicht!

 

Rendite über alles

In der Summe müssen die hinterlegten Fonds also mindestens 8 bis 9% Plus machen, um den Vertrag in eine schwarze Null zu bringen. Und dann hat der Kunde noch immer nicht die horrende Honorarsumme herausgewirtschaftet. Die liegt auch bei 8%. Die Anlage des Kunden muss also mal locker 16 % im Jahr machen, um ihm die Kosten wieder reinzufahren. Viel Erfolg dabei!

 

Guter Rat und nicht teuer

Der Kunde besuchte mich hier im Büro und hat mir die Papiere vorgelegt. Ich hab ihm das alles gezeigt, vorgerechnet, nachgewiesen. Ich hab ihm sogar gezeigt, wo er im Portal des Versicherers die Kosten der Fonds findet. Er war am Ende blass und hat eine Nacht lang nicht geschlafen. Den Mittelstandsförderer hat er zur Rede gestellt. Der war außer sich. So hohe Kosten, das würde nicht stimmen. Daraufhin hat ihm der Kunde im Internetportal des Versicherers die Kosten nachgewiesen, wie von mir gelernt. Reaktion: Das verstehe er nicht, das war bisher nicht so. Er muss da mal nachfragen.

Honorar

Ehrlicher – das Strategieportfolio – hier zum Video

Therapie gegen Finanzverblödung

Nicht, dass Ihr mich falsch versteht: Der Kunde braucht keine Therapie, der Berater braucht eine. Ich biete mich hier gerne an: Liebe Mittelstandsvernichter, gegen ein Honorar von 150 Euro je Stunde bringe ich Euch gerne bei, wie Ihr so beratet, dass Ihr morgen noch in den Spiegel sehen könnt (sofern Ihr ein Spiegelbild habt). Ich weiß, die Therapie ist teuer, aber Ihr solltet die Hoffnung nicht aufgeben, jeder ist heilbar, auch Ihr!

 

Wer unterschreibt denn sowas?

Nun fragt man sich, welch gesunder Mensch auf so einen Unsinn einsteigt? Wenn man recherchiert stellt man aber fest, dass dieser Vertrieb einer der größten Strukturvertriebe in Deutschland ist. Und wir müssen uns nichts vormachen: Kriminelle Energie ist sehr oft mit gewaltiger Kreativität gepaart. Jeder ist schon mal irgendwie hereingefallen. Es begreifen ja schon viele Vermittler nicht, was diese Typen da treiben, wie sollen es dann die Kunden verstehen, die von der Materie noch weniger wissen? Das ist meine Mission: Die Leute vor sowas zu bewahren!

 

Altersvorsorge ist wichtig, nur eben richtig sollte man es machen. Etwa so: Im Strategieportfolio

Erfahrungen & Bewertungen zu Misch & Wipprecht GmbH